Hallo Zusammen,
eine Frage an ambitionierte Bastler.
Ich suche eine Lösung für einen Adapter von xx auf USB-c
EINGANG
- Thunderbolt 2
- USB 3
- HDMI Anschluss
Ausgang
- USB-c
Warum suche ich solch einen Adapter? Ich möchte gerne einen externen
Monitor (welcher nur einen USB-c Anschluss hat) an meinen Laptop
anschließen (dieser hat eben nur die unter EINGANG genannten Anschlüsse)
Soweit ich es richtig verstanden habe, überträgt der USB-c eben
Videosignal + Stromversorgung.
Gibt es denn evtl. einen Adapter von Thunderbolt 2 plus einer separaten
Stromversorgung auf USB-C?
Für Hinweise wäre ich dankbar, auch evtl für Links auf Bauanleitungen
o.ä.
Danke schön schon mal im Voraus.
Tanja
Peter II schrieb:> warum nicht einfach ein Kabel von USB 3 auf USB-c ?
Das wird ziemlich sicher nicht funktionieren, denn der Eingang wird zwar
Typ C sein, allerdings eher eine der Alternate Modes (Thunderbolt 3,
DisplayPort) erwarten.
Ein Typ C zu HDMI Kabel "rückwärts" zu verwenden dürfte aber auch nicht
funktionieren, da dies nicht rein passive Kabel sind sondern ein ASIC
dort sein Werk verrichtet und dieser natürlich nicht für eine solche
Verwendung entworfen werden.
Abgesehen von den benötigten, privat nicht beschaffbaren, Chips halte
ich einen Eigenbau für eine, wie ich bei dir annehme, Anfängerin durch
die verwendeten Datenraten (USB 3.1 10GBit/s, Thunderbolt 3 20 GBit/s
pro Lane) und die damit verbundenen Frequenzen für ein mehr als
ambitioniertes Vorhaben, von dem ich dir ganz klar abrate, bzw. dessen
Erfolgsaussichten ich als ziemlich gering ansehe.
Tausche lieber deinen Monitor um (oder kauf dir einen neuen Laptop :P )
Hallo Peter,
die Frage ist gut, musste jetzt erst nochmal kurz recherchieren.
und meine Anforderungen korrigieren:
EINGANG
- Thunderbolt 2
- HDMI Anschluss
Ausgang
- USB-c
Anscheinend kann das ausgehende Videosignal nur über Thunderbolt 2 oder
HDMI gehen (und nicht über USB 3).
Klar kann man sowas selberbasteln, wenn man viel, viel VIEL Zeit und
viel Geld übrig hat.
Billiger:
Kauf dir ein neues Auto.
Fahr mit dem neuem Auto zum Computerladen.
Kauf dir ein neues Notebook oder einen anderen Monitor.
Freu dich, dass es funktioniert, du in Summe viel Geld gespart hast, und
jetzt auch noch ein neues Auto "für Kostenlos" vor dem Haus steht.
Warum zum Teufel werden eigentlich immer die einfachsten Informationen
zurückgehalten?
Welcher Monitor? Vielleicht noch ein Link auf die Specs und man könnte
evtl. nachschauen, auf wsa der USB-C Anschluss hört.
Die Minimalimplementierung beim Typ-C ist ein USB2.0 Kanal. Die
Superspeedkanäle können im alternate mode auch mit Displayport belegt
sein, HDMI wäre mir neu. Die Spezifikation gibts bei der USB.org
Dort in der "Universal Serial Bus Type-C Cable and Connector
Specification" nachschauen ob die gewünschte Funktion definiert ist.
http://www.usb.org/developers/docs/
mh schrieb:> Welcher Monitor? Vielleicht noch ein Link auf die Specs und man könnte> evtl. nachschauen, auf wsa der USB-C Anschluss hört.
Ne, das wäre zu einfach.
Dann bräuchte man ja nicht andere zu fragen, sondern könnte sofort nach
einer Lösung googlen.
USB-C muß als einzige Angabe reichen, Punkt.
Danke Michael für deinen Hinweis.
Zur Vervollständigung meiner Suchanfrage:
der besagte USB-c (ohne Punkt) ist der I/O-Port eines ASUS MB169C+
Portable Monitor
https://www.asus.com/de/Monitors/MB169C-plus/
Tanja schrieb:> Zur Vervollständigung meiner Suchanfrage:> der besagte USB-c (ohne Punkt) ist der I/O-Port eines ASUS MB169C+> Portable Monitor> https://www.asus.com/de/Monitors/MB169C-plus/
Steht ja auf der Seite: "(DP Alt-Modus)" also Displayport.
Und gleich dahinter:
"für eine unkomplizierte Verwendung sowie Kompatibilität mit
zukünftigen Geräten" :)
Bei einem 'normalen' PC mit PCIe Slot ließe sich sowas nachrüsten (z.B.
Sunix UPD2018) aber für Laptop ist mir da nichts bekannt.
Rufus Τ. F. schrieb:> Zusammengefasst: Du hast den falschen Monitor für Dein Notebook> gekauft.
nicht wirklich - ein Freund von mir hat ihn gekauft und mir angeboten.
Und Rufus kleiner Tipp von mir - arbeite an deiner Sozialkompetenz, da
draußen im wirklichen Leben kann das sehr hilfreich sein.
Tanja schrieb:> Und Rufus kleiner Tipp von mir - arbeite an deiner Sozialkompetenz, da> draußen im wirklichen Leben kann das sehr hilfreich sein.
Blablabla... Dieses Sozialkompetenzgelaber hört man überwiegend von
irgendwelchen Leuten, die keine nennenswerten fachlichen Kompetenzen
besitzen und sich trotzdem auf die gleiche Ebene stellen wollen. Das
bedeutet keineswegs, dass es keine "sozialkompetenten" Experten gäbe,
sondern nur, dass diese eben nicht ständig darauf hinweisen müssen.
Und Du darfst wieder zu Deiner sozialgeschwurbelten Kuschelgruppe gehen
und Dich dort ausheulen.
Lattice User schrieb:> Das hier sollte funktionieren
Der Adapter läuft in die falsche Richtung, es soll ja ein USB-3 Monitor
angesprochen werden, kein Display-Port-Monitor.
Und nein, den Delock 62727 kann man nicht einfach "umdrehen".
Nachdem das Notebook keinen Display-Port-Ausgang hat, fallen auch alle
möglichen "halb-passiven" Adaptor-Lösungen weg.
Was gebraucht wird, ist eine externe Grafikkarte (per USB oder
PCIe/thunderbolt) angesteuert, die ein Display-Port-Signal erzeugt, und
dieses zusammen mit ausreichend Stromversorgung auf einen USB3-Ausgang
legt.
Nichts unmögliches, aber definitiv ein Nischenprodukt. Und nix zum mal
eben selberbasteln.
Es gibt diverse Konvertechips, die das vielleicht können. Ich habe auf
die Schnelle nur Intel als möglichen Hersteller gefunden. Leider
veröffentlichen die keine Datenblätter.
Aber das hält den Ambitio...dingens Bastler nicht auf.
Chips findet man zum Beispiel hier:
http://ark.intel.com/products/65995/Intel-CV82524EFL-Thunderbolt-Controller
Intel ist eine bekannt sympathische Firma, die immer auch gerne Bastler
unterstützt.
Das Package der verfügbaren Chips ist ein handliches FPBGA - praktisch!
Mit Lochraster oder Einlagig wird es möglicherweise nicht klappen, aber
dank KiCad und den freundlichen China-LP-Herstellern ist ein simples
Impedanzkontrolliertes 6-Layer-Layout heutzutage auch kein Problem mehr.
Eine weitere Möglichkeit:
Besorg dir einen Prozessor, der Thunderbolt (und all die anderen
wundervollen Schnittstellen) kann, und setz das damit um. Schau mal bei
NXP, vielleich haben die i.MX8 das, oder man kann entsprechende
Interfaces nachrüsten.
Dann noch ein kleines bischen Software, schon ist das fertig!
Oder man macht gar ein FPGA-PRojekt daraus:
Ein schönes handliches FPGA (wie ein Stratix-IV), ein paar Phys, ein
wenig VHDL, schon gehts los!
Planlos schrieb:> Lattice User schrieb:>> Das hier sollte funktionieren>> Der Adapter läuft in die falsche Richtung, es soll ja ein USB-3 Monitor> angesprochen werden, kein Display-Port-Monitor.>> Und nein, den Delock 62727 kann man nicht einfach "umdrehen".>> Nachdem das Notebook keinen Display-Port-Ausgang hat, fallen auch alle> möglichen "halb-passiven" Adaptor-Lösungen weg.
Thunderbolt 1+2 hat einen Displayportmode (2 lanes). Da muss nichts über
PCIe getunnelt werden. Deswegen sind es auch die gleichen
Stecker/Buchsen wie Minidisplayport.
Ein Adapter braucht eigentlich nur einen Crosspointswitch wegen des
drehbaren USB-C Steckers (das ist allerdimgs auch nichts zum selber
basteln).
Stromversorgung über Minidisplayportkabel ist ellerdings nicht
vorgesehen.
Lattice User schrieb:> Thunderbolt 1+2 hat einen Displayportmode (2 lanes).
s/hat einen/kann einen haben/
Nicht jeder PC/jedes Notebook mit Thunderbolt-Anschluss kann diesen auch
als DisplayPort nutzen.
Lattice User schrieb:> Thunderbolt 1+2 hat einen Displayportmode (2 lanes). Da muss nichts über> PCIe getunnelt werden. Deswegen sind es auch die gleichen> Stecker/Buchsen wie Minidisplayport.
Da muß nichts getunnelt werden. PCIe, Superspeed und Displayport haben
sehr ähnliche Signalisierung. Gleicher Pegel, AC-gekoppelt und 10b/8b
Kodierung. Nur ist der Inhalt grundverschieden.