MilchmitStrom schrieb:> parallel zu schalten mit so> einem Kabel?
Ich würde das Kabel selber "basteln" und die beiden Powerbanks mit
jeweils einer Schottkydiode in der Plusleitung entkoppeln.
2x SBM1045VSS DO-201AD 45 V
Vom Wirkungsgrad eine bessere Loesung waere jeder Power Bank einen
eigenen DCDC Wandler auf 12V zu spendieren, die sich auf der 12V Ebene
parallel schalten lassen. Ansonsten ueber Dioden 12V-seitig parallel
geschaltet, gibt 1/4 der Diodenverluste als 5V-seitig.
MilchmitStrom schrieb:> 2 Ausgänge der Powerbank parallel zu schalten
Wird wohl nicht so richtig funktionieren? Meine Powerbank prüft erst was
am Ausgang hängt, bevor sie startet. Evtl. hilft ein Batterie Booster
wie er als 12V-Starthilfe fürs Auto angeboten wird? Der hat gleich 12V
am Ausgang.
Es handelt sich um EINE Powerbank mit mehreren Ausgängen.
Maximal dürfen 2,4A pro Port gezogen werden, was 12W entspricht.
Abzüglich Verluste am Boost-Konverter stehen dann vielleicht noch 10W
zur Verfügung.
Ich würde davon ausgehen, dass in der Powerbank nicht für jeden Ausgang
ein separater Konverter sitzt, sondern alle aus einem Konverter versorgt
wird.
Dann wäre maximal der Spannungsabfall über den Uberlastschutz an jedem
Port eine Ursache für ungewollte Ausgleichsströme.
Der interne Regler bekommt davon aber nichts mit.
Ich würde mal messen, ob die Jukebox tatsächlich 15W benötigt, oder mit
10W auch schon zufrieden ist.
Falls es je nicht reichen sollte, sehe ich ein recht geringes Risiko,
was zu zerschießen, wenn du zwei Ausgänge einfach parallel schaltest.
Im dümmsten Fall funktioniert es einfach nicht, und der Überlastschutz
schlägt trotzdem zu, weil sich der Strom nicht gleichmäßig aufteilt.
oszi40 schrieb:>> 2 Ausgänge der Powerbank parallel zu schalten>> Wird wohl nicht so richtig funktionieren? Meine Powerbank prüft erst was> am Ausgang hängt, bevor sie startet.
Man kann messen, ob die Ausgänge direkte Verbindung haben. Das
Einschalten wird auch bei separaten Ausgängen kein Problem sein. Ich
denke, ein Y-Kabel hat einen genügend hohen Innenwiderstand, sodaß keine
Dioden notwendig sind.
Der Aufwand, das auszuprobieren ist doch minimal.
Schlumpf schrieb:> Ich würde mal messen, ob die Jukebox tatsächlich 15W benötigt, oder mit> 10W auch schon zufrieden ist.
Das hängt davon ab, wie stark die Bässe in der Musik vertreten sind.
Das Problem können eher die Pausen sein, in denen sich die PB wegen zu
geringer Stromentnahme abschaltet. Stichwort: Powerbank-Wecker
m.n. schrieb:> Ich denke, ein Y-Kabel hat einen genügend hohen> Innenwiderstand, so daß keine Dioden notwendig sind.
Wenn zwei komplette Kabel parallel gefuehrt, und erst am Verbraucher
(vor/bei dem Usb Stecker an dessen USB Eingang) verbunden werden, sehe
ich geringste Gefahr.
Ein sog. Y-Kabel kann, aber muß nicht, teilweise parallel aufgebaut
sein, wie ein echtes "Y". Manche bezeichnen als "Y" auch, einfach
einseitig einen 2. Stecker an ein am 1. Stecker kontaktierten Kabel zu
befestigen...
Zwar eigentlich falsch, aber fuer reine Signale (nix Versorgung) meist
ok.
("Wir" Techniker sehen die Form Y als namensbestimmend -
Laien/Hersteller tun dies aber meiner Erfahrung nach nicht zwingend.)
m.n. schrieb:> Schlumpf schrieb:>> Ich würde mal messen, ob die Jukebox tatsächlich 15W benötigt, oder mit>> 10W auch schon zufrieden ist.>> Das hängt davon ab, wie stark die Bässe in der Musik vertreten sind.> Das Problem können eher die Pausen sein, in denen sich die PB wegen zu> geringer Stromentnahme abschaltet. Stichwort: Powerbank-Wecker
Das koente ein Problem darstellen - evtl. faende man in der betr.
Anleitung Hinweise, ob das mit einer Art geringen Mindestlast
(Widerstand moeglichst hohen Wertes) loesbar waere.
Pjotr schrieb:> Wenn zwei komplette Kabel parallel gefuehrt, und erst am Verbraucher> (vor/bei dem Usb Stecker an dessen USB Eingang) verbunden werden, sehe> ich geringste Gefahr.
Ich sehe überhaupt keine Gefahr. Der Innenwiderstand der PB-Ausgänge
wird das schon regeln. Es geht entweder, oder es geht nicht!
> Das koente ein Problem darstellen - evtl. faende man in der betr.> Anleitung Hinweise, ob das mit einer Art geringen Mindestlast> (Widerstand moeglichst hohen Wertes) loesbar waere.
Dafür gibt es längst eine Lösung:
Beitrag "Powerbank-Wecker"
> Autobatterien kommen nicht in Frage da diese zu groß sein würden.
Neben Autobatterien gäbe es aber schon auch noch andere Formate mit
12V...
Zum Beispiel:
https://www.reichelt.de/blei-vlies-akku-12-v-2-6-ah-wp-2-6-12-p202384.html?r=1
Und wenn es Li/Ion sein soll, dann gibt es auch Standard-Akkupacks mit
12V Ausgangsspannung.
Warum muss es unbedingt eine Kombination aus 2 Powerbanks und einem
Step-Up Wandler sein?
Kringel schrieb:> Warum muss es unbedingt eine Kombination aus 2 PowerbanksMilchmitStrom schrieb:> Ist es möglich 2 Ausgänge der Powerbank parallel zu schalten
Wer findet den Unterschied?
m.n. schrieb:> Wer findet den Unterschied?
Ähm... ok. Verstehe :D
Die Frage stellt sich mir aber weiterhin.
Ein 12V Akku oder ein 12V Akkupack sind keine Option?
Kringel schrieb:>> Autobatterien kommen nicht in Frage da diese zu groß sein würden.>> Neben Autobatterien gäbe es aber schon auch noch andere Formate mit> 12V...
Um es noch genauer zu sagen:
"Neben dem Format einer Autobatterie... (etc.)" (Thema allein Format)
Bei Blei Akkus muß man genauer differenzieren.
"Autobatterien" (allg.) sind nicht auf dauerhafte Stromversorgung hin
(und sei es nur geringer Bedarf) optimiert, sondern darauf, die hohen
Strompeaks vom Anlasser (auch mehrfach) gut auszuhalten.
Kleinere Dinge am sog. Bordnetz mitzuversorgen, ist dort ja eine Art
"nebenbei" Sache - allerdings nicht der Akku Lebensdauer förderlich...
Bestünde im Auto nicht diese Haupt- Anforderung/Anwendung in der
Versorgung des Anlassers, würde man ebenfalls keinen solchen Akku
nehmen.
Es gibt weniger spezialisierte Blei- oder wie genannt ganz andere Typen.
Beim TO liegt bereits diese eine Power-Bank.
Aber um auf @Kringel zurückzukommen, es kann durchaus kostengünstiger
sein eine Power Bank mit 12V-Ausgang zu kaufen, als die Schaltwandler.
Vielleicht gibt es die Chance einen günstigen Restposten zu ergattern.
Vor wenigen Jahren sah ich eine Power Bank mit 12V max 1,5A für unter 20
Euros. Die Akkuleistung war zu gering und wurde mit 5V vermutlich 1A
geladen. Diese hätte man aber provisorisch dazwischen schalten können.
Wenn die Jungs zu lange zu laut aufdrehen würden, wären diese immerhin
so gezwungen nach 1/4h eine Zeitlang leiser zu drehen.
Eventuell könnte man auch einen Blei Gel Akku nehmen.
Dann wäre weder Schaltregler noch Y-Kabel nötig.
Ein 5Ah Akku ist auch noch recht kompakt und für ca 20 Euro zu haben.
Man spart sich also auch noch das 'Gebastel'.
Allerdings kann der natürlichen dann nicht mit dem Handyladegerät
geladen werden.
MilchmitStrom schrieb:> ich besitze diese Powerbank:> Damit möchte ich eine Musikbox betreiben die ungefähr 15 Watt> verbraucht.
Besser geeignet wären da m.E. Akkus aus Akkuschraubern o.ä.
Die haben oft schon die passende Spannung und ein Ladegerät
ist auch dabei.
Ich würde mir das nochmal überlegen...
Deine Powerbänke (blöder Begriff) enthalten jede Menge Elektronik.
Der Ausgang verhält sich daher ähnlich dem eines Netzteiles.
Die aber schaltet man auch nicht parallel (es sei denn sie sind explizit
dafür geeignet).
Das das mit dem Y-Kabel funktioniert liegt daran, dass man beim
USB-Ausgang davon ausgehen kann, das diese von EINEM Netzteil gespeist
werden.
Schlumpf schrieb:> Falls es je nicht reichen sollte, sehe ich ein recht geringes Risiko,> was zu zerschießen, wenn du zwei Ausgänge einfach parallel schaltest.
Das ist dann wie zwei Kampfhähne in der Arena. Einer überlebt, meistens.
Kommt ein Öffnen der PB in Frage? So könnte man alles herausfinden.
Ob gar keine, oder eine kleine, eine mittlere, eine größere, oder
gar eine völlig übertrieben aufwendige... Modifikation/Ergaenzung
für den Erfolg nötig waere. (Verschiedene Ansatzmöglichkeiten -
auch Kombinationen von genanntem und auch noch nicht genanntes.)
Aber diese Vielfalt + Sicherheit nur bei Kenntnis der Interna...
Die kannst die Ausgänge ja mal durchmessen.
Ich würde fast wetten, dass die Stromversorgungsleitungen ohnehin schon
parallel geschaltet sind und nur an den Datenpins unterschiedliche
Widerstände für die Signalisierung des maximalen Stroms hängen.
Schlumpf schrieb:> MilchmitStrom schrieb:>> Ich habe mir auch solche Konverter gekauft:>> Ich denke, du benötigst 15W?>> Der kann aber nur maximal 8W
Deswegen hab ich 2 gekauft.
>> Selbst wenn Deine Lösung funktionieren würde, würde der Akku> nach wenigen Minuten leer sein. Du sollttest Dir ein neues> Konzept überlegen.
Bei 15watt und 5V hätte ich vielleicht ungefähr 3,5A. Das sind dann mehr
als 5 Stunden.
Diese beiden Konverter können bedingt parallel geschaltet werden.
Idealerweise verfügst Du über ein Meßgerät. Mißt die Leerlaufspannung,
bzw. wie weit diese auseinanderdriftet. Habe Teil1 11,9V und Teil2 12,3V
würde immer Teil2 im Betrieb überlastet werden, wenn nicht mit
unterschiedlichen Vorwiderständen dies Trickreich ausgeglichen würde.
Dazu müßte bei beiden Teilen die Ausgangsspannung bei 0,8A gemessen
werden. Daraus können die Vorwiderstände berechnet werden. Also ganz so
einfach ist es nicht.
Ausgang PowerBank
20Ah*3,6V*0,8=57Wh
Ausgang Wander 5->12
57,6Wh*0,8=46Wh
Laufzeit Verbrauch Box
46Wh/(12V*1,5A)=2,5h
Bestenfalls, realistisch vielleicht bei Zimmerlautstärke.
MilchmitStrom schrieb:> Deswegen hab ich 2 gekauft.
OMG..
Und die willst dann parallel schalten oder was?
Das geht garantiert schief!
Da sitzt nämlich jeweils ein Schaltregler drin.
Dein Konzept ist, mit Verlaub, völliger Käse.
Kauf dir nen zyklenfesten Blei Gel Akku und schick den Rest zurück.
MilchmitStrom schrieb:> Bei 15watt und 5V hätte ich vielleicht ungefähr 3,5A. Das sind dann mehr> als 5 Stunden.
Dir ist aber schon klar, das sich die angegebene Kapazität von 20Ah
auf den Li-Akku mit einer Spannung von ca. 3,5V bezieht. Da bleibt
dann weniger als eine Stunde. Wobei ich bei dem kleinen Gehäuse die
20Ah noch nicht ganz glauben kann.
20Ah * 3,5V= 70 Wh.
Er benötigt 15W
Auch nach Abzug aller Verluste kommt da mehr als eine Stunde raus.
Aber ändert nichts an der Tatsache, dass der TO mangels E-Technik
Kenntnisse ein sehr ungeschicktes Konzept verfolgt.
Das Problem ist ich möchte die Box auf eine Veranstaltung mitnehmen wo
keine Autobatterien erlaubt sind. Bei der geringen Laufzeit mit der
Powerbank macht es einfach keinen Sinn.
m.n. schrieb:> Aber doch nicht permanent! Wenn es leiser wird, wird die Laufzeit> entsprechend länger. Wenn es zu laut wird, wird die Umwelt nicht zu> lange genervt. Paßt schon! ;-)
Hab ich behauptet, dass es nicht passt?
Du musst schon alles lesen.
Die Kapazität reicht für mehrerer Stunden.
Aber das Konzept ist Kacke.
Und die Bedenken sind technisch begründet.
Aber gut, wenn du der Überzeugung bist, dass das so passt.
Dein Problem ist nicht eine Geringe Laufzeit der PowerBank.
Da hat sich Harald verrechnet.
Dein Problem sind die Wandler, die du parallel Schalten willst.
Das ist einfach ne scheiß Idee. Auch wenn andere da anderer Meinung
sind.
MilchmitStrom schrieb:> Das einzige was ich mir noch vorstellen könnte währe eine 12v Powerbank> z.B so eine:
Liest du überhaupt, was man dir schreibt?
MilchmitStrom schrieb:> Gehen die nicht auch schnell kaputt wenn man die unter 50% betreibt?
Nein, wenn sie zyklenfest sind, dann nicht.
Darauf musst du achten.
Und daran kannst du einfach direkt deine Box anklemmen. Sorgenfrei und
ohne Elektronik
Ich würde doch zumindest die Laufzeit unter 'normaler' Nutzung messen.
Danach kannst Du entscheiden, ob ggf. eine weiter PB als Ergänzung
sinnvoll wäre.
Für höhere Lautstärken ist der Wirkungsgrad der Lautsprecher von großer
Bedeutung. Läßt sich da noch etwas optimieren?
Deinem Namen nach geht es um ein Treffen der Landbevölkerung mit
tierischer Beteiligung? Aber hoffentlich nicht mit "Affen für
Deutschland".
MilchmitStrom schrieb:> Die ist auch Auslaufsicher richtig ?
Ja...
Und falls du unbedingt die Powerbank nutzen willst, Dann kauf dir EINEN
StepUp Wandler, der die Leistung bringt und schalte nicht zwei parallel.
@MilchmitStrom
Ist Dir das zu kompliziert gewesen, was Dir hier geschrieben und
vorgerechnet wurde?
Siehe:
Beitrag "Re: Powerbankausgänge parallel schalten?"
Sind 2,5h zu wenig?
Dann lass halt die Kumpels, die noch mitkommen, auch eine Power Bank
mitbringen.
Oder, nachdem du ja jetzt schon fleißig eingekauft hast, kannst du ja
folgendes testen:
EINEN deiner Wandler an EINEN Port der Powerbank.
Und dann schauen, ob der Wumms ausreichend ist für die gewünschte
Lautstärke.
Ggf an der 12V Seite nen Elko dran klemmen für kurzzeitige Stromspitzen
beim Bass (wobei da vermutlich intern in der Box schon welche vorhanden
sind).
Schlumpf schrieb:> kauf dir EINEN StepUp Wandler, der die Leistung> bringt, und schalte nicht zwei parallel.
Ja, das ist zumeist eine sehr schlechte Idee. Man
schaltet nicht einfach Konverter parallel. Nicht
einmal voellig gleiche. (Es gibt - einige wenige -
Ausnahmen. Manche Geraete fuer etwas mehr Geld
werden extra so gebaut, daß das bei Bedarf geht.)
Und was ich nicht verstehe (nie verstehen werde):
Wieso bloß kauft man mit dermaßen wenig Wissen
Teile/Module (2xStepUp "fuers parallelschalten"),
anstatt zuvor zu fragen, ob, was, wie, geht???
Nicht einmal als Millionaer wuerde ich das machen
(vermute ich... :). Auch nicht bei 1€ Dingern.
Fuer mich einfach nicht zu begreifen.
Bitte, mach das doch anders herum in Zukunft.
(Nennen, was man hat - fragen, was man braucht
(fuer diese oder jene Loesung), entscheiden,
und dann erst kaufen.)
LG