Hallo,
ich möchte gern ein Service-/Prüfgerät (für Baustellenüberwachung) für
den mobilen Einsatz umrüsten.
Das Gerät muss 33-48V bereitstellen, damit die Prüflinge funktionieren.
Da das Teil häufig verschickt/verflogen werden muss, möchte ich gerne
Bleiakkus anstelle von Li/Ion Batterien einsetzen.
Mit 4 x 12V Bleigel in Reihe funktioniert das alles blendend, passt ins
Gehäuse ist, was das Gewicht betrifft, noch im Rahmen.
Jetzt stellt sich allerdings die Frage nach dem Ladegerät.
Ich hätte es gern so, dass das Ladegerät ebenfalls integriert ist und
der Nutzer nur noch eine 230V Steckdose suchen muss.
Aber wie lädt man 4 12V Akkus, die in Reihe geschaltet sind?
Kann man einfach ein 48V Schaltnetzteil parallel zum 4S Akkupack
schalten?
Es muss übrigens möglich sein, dass Gerät auch während des Ladevorgangs
zu werden.
Hat jemand eine Idee, wie man das umsetzen könnte?
Danke sehr!
Prüfer schrieb:> Es muss übrigens möglich sein, dass Gerät auch während des Ladevorgangs> zu werden.
Also ich möchte weder während des Ladens noch während des Betriebs zu
deinem Gerät werden...
Wie wäre es mit vier billigen Baumarkt-Ladern, die mit Eurostecker
kommen, an jeweils einen der 12V Klötze?
Dann einen Schalter 4PST, um die Lader mit ihrem jeweiligen + vom
jeweiligen Akku zu trennen. Und eine 4er Steckdosenleiste.
mfg mf
Prüfer schrieb:> wie lädt man 4 12V Akkus, die in Reihe geschaltet sind?
Mit vier Ladegeräten die zum Akku passen und potentialfreie Ausgänge
haben.
> Kann man einfach ein 48V Schaltnetzteil parallel> zum 4S Akkupack schalten?
Du meinst 4 Bleiakkus zu jeweils 12V, das sind insgesamt 24 Zellen
(24S).
Für die Lebensdauer der Zellen ist es unvorteilhaft, mehrere in Reihe zu
laden. Denn sobald eine Zelle weniger Kapazität oder mehr
Innenwiderstand hat, als die anderen, wird diese eine Zelle ruck-zuck
leer gekocht und dann ist die gesamte Batterie hochohmig und nutzlos.
Loadbalancer beschützen jede einzelne Zelle davor, überladen zu werden.
In der Praxis setzt man trotz der Nachteile häufig 6S Akkus ohne
Loadbalancer ein. Als Folge verschleißen diese Akkus schneller als
notwendig.
Wenn du mit den Nachteilen leben kannst, dann kannst du das einfache
Ladeverfahren auf 24S erweitern (also ohne Loadbalancer und mit nur
einem Ladegerät). Du musst dann aber unbedingt Batterien mit exakt den
gleichen technischen Daten und exakt der gleichen Alterung verwenden.
Ich kann davon nur abraten.
Prüfer schrieb:> Aber wie lädt man 4 12V Akkus, die in Reihe geschaltet sind?> Kann man einfach ein 48V Schaltnetzteil parallel zum 4S Akkupack> schalten?
Klar. Da passiert im Prinzip das gleiche wie mit den 6 Zellen in Reihe
in einem 12 V Akku.
Schnellladen würde ich eher nicht machen. Strombegrenzung muss sein.
Ah, nochwas hinterher:
Wenn ihr die Chance habt, schaut mal den Akku in einem LKW an. Und fragt
dann den Fahrer/Mechaniker nach einem Loadbalancer wenn ihr ein blödes
Gesicht sehen wollt. :-))
Prüfer schrieb:> Aber wie lädt man 4 12V Akkus, die in Reihe geschaltet sind?> Kann man einfach ein 48V Schaltnetzteil parallel zum 4S Akkupack> schalten?
Das kannst machen, bringt aber nichts, es hat einen Grund, warum in PKWs
die Boardspannung 14Volt ist und nicht 12Volt. Bei laufenden Motor!
Oder einfach gesagt, einen 12 Volt Akku mit 12 Volt zu laden, da bringst
du nichts rein.
Ein Schaltnetzteil müsste mind. 56Volt liefern, dann kannst laden.
Es gibt Schaltnetzteile wo man die Ausgangsspannung um +-10% einstellen
kann.
Ansonsten mach es so wie hier schon beschrieben, vier einfache
Ladegeräte und jeden Akku separat laden.
Wer immer noch zweifelt, sucht nach 48 V Staplerbatterien.
Und sucht nach 48 V Blei-Akku-Ladegeräten. Letztere gibt es zu Hunderten
bei Amazon.
Aber Sonntags ist die Intelligenzdichte hier besonders niedrig.
Daher: Meine Postings sind nur echt mit 3 Minuspunkten. :-))
Nick M. schrieb:> Und sucht nach 48 V Blei-Akku-Ladegeräten. Letztere gibt es zu Hunderten> bei Amazon.
Und haben die einen Balancer für vier Akkus in Reihe?
Am Chiemsee schrieb:> Und haben die einen Balancer für vier Akkus in Reihe?
Ja, ss gibt Balancer, aber die gibts halt.
Wer hat denn einen Balancer in seinem Verbrenner-Auto? Niemand, es gibt
keinen, alleine schon weil die 6 Zellen nicht einzeln erreichbar sind.
Genauso bei LKW-Batterien mit 24 V. 12 Zellen, nicht erreichbar.
Hilfe!!!
Also einfach nur Geschwalle wenn Zellen auseinander laufen. Die werden
sowieso überladen, also laufen sie auch nicht auseinander.
pnp schrieb:> Wirklich tolle Aussage...
Die gibt es, so wie Hüte mit Solarzellen und Lüfter.
Möglicherweise hat dein Hut einen Propeller.
Es gibt auch Pfeffermühlen mit Licht und elektrischen Mühlenantrieb.
So was gibts halt.
Am Chiemsee schrieb:>> Kann man einfach ein 48V Schaltnetzteil parallel zum 4S Akkupack>> schalten?> Oder einfach gesagt, einen 12 Volt Akku mit 12 Volt zu laden, da bringst> du nichts rein.
Stimmt, ist mir gar nicht aufgefallen. Ich war von einem 48V
Bleiakku-Ladegerät ausgegangen. Aber er hat ja "Schaltnetzteil"
geschrieben, das ist was anderes.
Stefan ⛄ F. schrieb:> Nick, schon wieder versuchst du einen Thread durch deine sinnlosen> Einwürfe zu zerstören. Lass das bitte sein!
Hattes du nicht mal Stein und Bein versprochen nicht mehr mit mir zu
diskutieren.
Ach, das war gestern! Und was war meine Prophezeiung dazu? Dass du das
bis zur Mittagspause vergessen hast. Und es ist Mittag rum und du hast
es vergessen.
Wg. sinnlos:
Der Beitrag
Beitrag "Re: 4 x 12V Bleiakku in Reihe - Ladegerät?"
ist von dir und enthält nur praxisfernen Dünnpfiff.
Stefan ⛄ F. schrieb:> kannst du Balancer kaufen, falls du nur ein Ladegerät verwenden willst.
Er muss aber 4 davon kaufen, falls du deinen Link auch noch durchliest.
Weiter oben hat ja schon jemand festgestellt, dass es Balancer für 48 V
bei Amazon gibt.
Nick M. schrieb:> Genauso bei LKW-Batterien mit 24 V. 12 Zellen, nicht erreichbar.> Hilfe!!!> Also einfach nur Geschwalle wenn Zellen auseinander laufen.
Na Du kennst Dich aus, LKW Batterien, der Abgriff zwischen den 2 Akkus
wird schon vom Lademanger ausgewertet.
Also einfach nur Geschwalle, ja von Dir du blö.... Ars...
Nick M. schrieb:> Aber Sonntags ist die Intelligenzdichte hier besonders niedrig.> Daher: Meine Postings sind nur echt mit 3 Minuspunkten. :-))
Selten so einen Narren hier gesehen.
Philipalle schrieb:> Na Du kennst Dich aus, LKW Batterien, der Abgriff zwischen den 2 Akkus> wird schon vom Lademanger ausgewertet.
Tatsache, es gibt für den LKW keine 24 V Akkus, aber dafür gibt es auch
einen Grund:
Weil sie einen Abgriff für 12 V haben müssen für Radio usw. Dann sind es
zwangsweise auch zwei Akkus. Und da der 12 V Abgriff nur auf einen Akku
gehen kann, muss der ungleiche Verbrauch auch beim laden ausgeglichen
werden.
Dann gibt es statt der 12 Zeillen die nicht einzeln zugänglich sind nur
12 Zellen die nicht einzeln zugänglich sind. Hast du es gemerkt?
Ich glaub, ich hatte oben geschrieben, dass die 12 Zellen nicht
zugänglich sind. Hmmm ...
Nick M. schrieb:> Genauso bei LKW-Batterien mit 24 V. 12 Zellen, nicht erreichbar.
Komisch. Sind die jetzt erreichbar oder nicht. Sind sie nicht, also
Geschwalle.
Michael R. schrieb:> irgendwie sind die Bilder dort ziemlicher Schwachsinn, oder?
Nein, die sind schon richtig. Leider fehlt das Bild für 48V mit drei
Geräten (nicht vier!). Aber ich kann mir schon denken, wie das letzte
Bild eine Batterie breiter aussehen wird.
Stefan ⛄ F. schrieb:> Leider fehlt das Bild für 48V mit drei Geräten (nicht vier!).
Na, dann hab ich dich doch noch dazu gezwunden deinen eigenen link zu
lesen und zu verstehen, dass ein Balancer nicht genügt. :-))
Edit:
Link zu dem Amazon-Balancer (wie oben schon drauf hingewiesen)
https://www.amazon.de/48-V-Batterie-Balancer-Batterie-Equalizer-System-Balancer-Stromversorgung-Verpolungsschutz/dp/B084P9VPVS
Ist natürlich Unsinn, wie man an der wissentlich falschen Beschreibung
feststellen kann:
"Der Batterie-Equalizer wird verwendet, um das
Lade-Entlade-Gleichgewicht zwischen jeder der Zellen in der Reihe
aufrechtzuerhalten. "
Er kommt nicht an die einzelnen Zellen ran.
Stefan ⛄ F. schrieb:> Michael R. schrieb:>> irgendwie sind die Bilder dort ziemlicher Schwachsinn, oder?>> Nein, die sind schon richtig. Leider fehlt das Bild für 48V mit drei> Geräten (nicht vier!). Aber ich kann mir schon denken, wie das letzte> Bild eine Batterie breiter aussehen wird.
Schau nochmal genau ;-) das letzte Bild stimmt, die anderen sind falsch.
Wenn man aber direkt beim hersteller nachsieht, sind dort die Bilder
korrigiert
Nick M. schrieb:> Weil sie einen Abgriff für 12 V haben müssen für Radio usw. Dann sind es> zwangsweise auch zwei Akkus.
Das war früher mal so, wo zwischen den Akkus ein Abgriff für Radio und
Funkgerät in die Kabine geführt wurde.
Damals konnten die Fahrer das Radio noch selbst einbauen.
Ist aber jetzt wie beim PKW, dort passt nur noch das Herstellerradio zum
System. Nur mit großen Aufwand kann ein "Freies Radio" eingebaut werden.
Moderne LKWs haben einen Spannungswandler der die 12 Volt Geräte
versorgt.
Stefan ⛄ F. schrieb:> Mit vier Ladegeräten die zum Akku passen und potentialfreie Ausgänge> haben.
Ein Ladegerät mit der richtigen Ladespannung reicht völlig aus. Bei
12V-Akkus sind auch 6 x 2V-Zellen in Reihe geschaltet. Die
Zentralbatterie in den Vermittlungsstellen (60V plus Ausgleichzellen)
hatte auch nur ein Netzteil zum Laden aller Zellen, wenn auch etwas
größer. Nur stark gasen dürfen die Zellen nicht.
BlaBla schrieb:> Die Zentralbatterie in den Vermittlungsstellen
Weißt du ob das so wie früher noch offene Batterien sind, die regelmäßig
geprüft und nachgefüllt werden?
Bei Blei-Gel Akkus hat man diese Möglichkeit leider nicht. Deswegen ist
es da ungünstiger, wenn eine Zelle Wasser verliert. Nur solange alle
Zeilen gleich gut sind, passiert das nicht.
Man kann die Zellen innerhalb der Batterie eh nicht prüfen. Da muss das
Laden auch funktionieren. Alle Akkus müssen von der selben Bauart und
Alters sein.
BlaBla schrieb:> Ein Ladegerät mit der richtigen Ladespannung reicht völlig aus.BlaBla schrieb:> Alle Akkus müssen von der selben Bauart und> Alters sein.
Danke für die Bestätigung.
BlaBla schrieb:> Gibt es bei Pollin auch fertig zu kaufen.
Ich sehe da 4 einzelne Batterien die als 2 Päärchen mit jeweils 24V
verbunden sind. Bringt das irgendwen weiter?
Ladegeräte für 48V gibt es doch wie Sand am Meer.
Elektrofahrräder bekommen diese zunehmend, Elektroroller nutzen diese
schon länger.
Mein Roller (Chinese) fuhr schon vor Jahren mit 4 Blei-Gel-Akkus (in
Reihe).
Stefan ⛄ F. schrieb:> Weißt du ob das so wie früher noch offene Batterien sind, die regelmäßig> geprüft und nachgefüllt werden?
Wie es die Vermittlungsstellen heute machen weis ich jetzt nicht,
nur was ich kenne, bei Mobilfunkbasisstationen kommen LiPo Akkus zum
Einsatz.
Was es dort nach wie vor gibt, die Komponenten werden mit 48Volt
versorgt.
Was auch noch von der Deutschen Bundespost geblieben ist, bei den 48
Volt liegt Plus an Erdung. Wegen Kontakt Korrosion.
Die Komponenten die mit 48 Volt versorgt werden, haben einen Potential
Freien Eingang. Auch aus Gründen um Erdungsschleifen zu vermeiden, vor
allem für Komponenten die am Mast montiert sind, wie RRU ( Remote Radio
Unit )
Bei Vermittlungsstellen gab es früher diese LKW Akkus 12V 110Ah vier
Stück in Serie.
Stefan ⛄ F. schrieb:> Ich sehe da 4 einzelne Batterien die als 2 Päärchen mit jeweils 24V> verbunden sind. Bringt das irgendwen weiter?
Du wirst doch wissen, wie man daraus 48 Volt macht.
Achim M. schrieb:> Wie wäre es mit vier billigen Baumarkt-Ladern, die mit Eurostecker> kommen, an jeweils einen der 12V Klötze?
Es sollten aber schon spezielle Bleigel-Lader sein. Diese Lösung
ist vermutlich sogar billiger als ein 48V-Ladegerät, weil 12V-Lader
wesentlich häufiger als 48V-Lader benötigt werden.
Harald W. schrieb:> Diese Lösung ist vermutlich sogar billiger als ein 48V-Ladegerät
Deswegen hatte ich das empfohlen. Und weil damit die Loadbalancer ohne
Nachteile entfallen.
Stefan ⛄ F. schrieb:> Bei Blei-Gel Akkus hat man diese Möglichkeit leider nicht. Deswegen ist> es da ungünstiger, wenn eine Zelle Wasser verliert.
Die sind auch geschlossen. Eigentlich verlieren die nichts. Erst recht
kein Wasser, denn da ist kein Wasser drinnen. Die Chemie dazu findest du
bestimmt im Wiki.
Genügend der wartungsfreien Kfz-Akkus haben auch keine Deckel mehr wo
man was nachfüllen könnte.
> Nur solange alle Zeilen gleich gut sind, passiert das nicht.
Ja. Eine banale Erkenntnis.
Harald W. schrieb:> Diese Lösung> ist vermutlich sogar billiger als ein 48V-Ladegerät, weil 12V-Lader> wesentlich häufiger als 48V-Lader benötigt werden.
Ein wie das verlinkte 48 V-Ladegerät gibt es für 28 €. D.h. die 4
Einzelladegeräte dürften je 7 € kosten. Plus eine Steckerleiste ...
Nick M. schrieb:> Stefan ⛄ F. schrieb:>> Bei Blei-Gel Akkus hat man diese Möglichkeit leider nicht. Deswegen ist>> es da ungünstiger, wenn eine Zelle Wasser verliert.>> Die sind auch geschlossen. Eigentlich verlieren die nichts. Erst recht> kein Wasser, denn da ist kein Wasser drinnen.
Auch bei denen ist der Elektrolyt verdünnte Schwefelsäure, mit Wasser
verdünnt natürlich.
Nick M. schrieb:> Eigentlich verlieren die nichts. Erst recht kein Wasser,> denn da ist kein Wasser drinnen. Die Chemie dazu findest du> bestimmt im Wiki.
Zitat:
1
Beim Laden einer Blei-Batterie mit Flüssigelektrolyt spaltet
2
der Ladestrom an der negativen Elektrode Wasserstoffgas sowie
3
an der positiven Elektrode Sauerstoffgas ab. Das dabei
4
entstehende Gasgemisch entweicht aus der Zelle, wodurch
pnp schrieb:> Zitat:Beim Laden einer Blei-Batterie mit Flüssigelektrolyt spaltet> der Ladestrom an der negativen Elektrode Wasserstoffgas sowie> an der positiven Elektrode Sauerstoffgas ab.
Du kennst den Unterschied zwischen "flüssig" und "Gel"?
"Ein Gelakkumulator ist eine Bauform des Bleiakkumulators, bei dem durch
Zusatz von Kieselsäure (daher auch oft: Silicium-Gel-Akkumulator) der
Elektrolyt (flüssige Schwefelsäure) gebunden wird."
Nick M. schrieb:> Du kennst den Unterschied zwischen "flüssig" und "Gel"?
Ja, kenne ich. Und ich weiß auch, daß die chemischen Bestandteile und
damit die chemischen Reaktionen die gleichen sind. Du nicht? ;-)
Nick M. schrieb:> pnp schrieb:>> Zitat:Beim Laden einer Blei-Batterie mit Flüssigelektrolyt spaltet>> der Ladestrom an der negativen Elektrode Wasserstoffgas sowie>> an der positiven Elektrode Sauerstoffgas ab.>> Du kennst den Unterschied zwischen "flüssig" und "Gel"?>> "Ein Gelakkumulator ist eine Bauform des Bleiakkumulators, bei dem durch> Zusatz von Kieselsäure (daher auch oft: Silicium-Gel-Akkumulator) der> Elektrolyt (flüssige Schwefelsäure) gebunden wird."
Die Gelifizierung ändert da nichts.
pnp schrieb:> Thomas R. schrieb:>> Prüfer schrieb:>>> Da das Teil häufig verschickt/verflogen werden muss, möchte ich gerne>>> Bleiakkus anstelle von Li/Ion Batterien einsetzen.>>>> Frag mal vorher deine Airline, ob du das darfst.>> z.B. hier:>>> https://www.lufthansa.com/de/de/informationen-zur-mitnahme-von-gefaehrlichen-gegenstaenden>> Genau deswegen möchte er ja LiIon-Akkus vermeiden.
Ja, das vereinfacht die Sache auf jeden Fall. Man sollte auch ein
geeignetes Datenblatt haben, mit dem man belegen kann, dass die Akkus
als für Luftfracht unbedenklich gelten.
Thomas R. schrieb:> Die Lufthanse erlaubt LiIon-Akkus bis 100 Wh im Handgepäck.
Ja, wenn der dann im Passagierraum anfängt zu brennen,
kann man ihn ja schnell aus dem Fenster werfen...
Nochmal, zum Mitschreiben für dich:
pnp schrieb:> Zitat:Beim Laden einer Blei-Batterie mit Flüssigelektrolyt spaltet> der Ladestrom an der negativen Elektrode Wasserstoffgas sowie> an der positiven Elektrode Sauerstoffgas ab. Das dabei> entstehende Gasgemisch entweicht aus der Zelle, wodurch> ein Wasserverlust resultiert.
Blei-Gel-Akkus verlieren kein Wasser, weil das alles gebunden ist. Du
hast von einem Flüssig-Chemie-Akku zitiert, es ging aber um
Blei-Gel-Akkus.
Versuch einfach mal, das Wasser aus einen Gel-Akku rauszubekommen ohne
ihn zu erhitzen. Oder presst du bei den Silica-Gel-Kisschen das Wasser
im Schraubstock raus?
Nick M. schrieb:> Oder presst du bei den Silica-Gel-Kisschen das Wasser> im Schraubstock raus?
Du bist dir selbst für völlig abwegige Vergleiche nicht zu schade, oder?
Silica-Gel (Siliciumdioxid) vergleichst du mit Bleigel? Sechs-Setzen!
Und dass die chemischen Vorgänge bei allen Blei-Akkus die gleichen sind,
egal ob flüssig oder als Gel, hast du scheinbar auch noch nicht
begriffen. Nochmal sechs...
Jeder blamiert sich, so gut er kann.
pnp schrieb:> Du bist dir selbst für völlig abwegige Vergleiche nicht zu schade,
Der merkt nichts mehr. Er ist nur noch darauf fixiert, dir zu
widersprechen. Koste es was es wolle. Das macht er jeden Tag so, seit er
sich angemeldet hat.
Stefan ⛄ F. schrieb:> pnp schrieb:>> Du bist dir selbst für völlig abwegige Vergleiche nicht zu schade,>> Der merkt nichts mehr. Er ist nur noch darauf fixiert, dir zu> widersprechen. Koste es was es wolle. Das macht er jeden Tag so, seit er> sich angemeldet hat.
Danke für den Hinweis.
Wenn das so ist, kann er sich ab jetzt gern selbst widersprechen...
pnp schrieb:> Danke für den Hinweis.> Wenn das so ist, kann er sich ab jetzt gern selbst widersprechen...
Hat er schon ein paar mal. Zum Beispiel:
Nick M. schrieb:> Genauso bei LKW-Batterien mit 24 V. 12 Zellen, nicht erreichbar.Nick M. schrieb:> es gibt für den LKW keine 24 V Akkus
Jemand postete mal dieses Zitat, zu dem ich beschlossen habe, es im
neuen Jahr ernst zu nehmen:
"Never argue with an idiot. He will lower you to his level and beat you
with experience." (Bob Smith, c. 1962)
Ich habe mir das Bild ausgedruckt und ein paar Namen darunter
geschrieben, um mich selbst daran zu erinnern, mich nicht provozieren zu
lassen.
Edit: Das falsche (ähnliche) Zitat durch das richtige ausgetauscht
pnp schrieb:> Silica-Gel (Siliciumdioxid) vergleichst du mit Bleigel? Sechs-Setzen!
Im Blei-Gel-Akku ist Bleigel drinnen?!
So einen Quatsch muss man sich erst einfallen lassen können. Respekt!
Stefan ⛄ F. schrieb:> Ich habe mir das Bild ausgedruckt und ein paar Namen darunter> geschrieben, um mich selbst daran zu erinnern, mich nicht provozieren zu> lassen.
Und? Klappts?
Ist halt so: Je dümmer, um so leichter provovizierbar.
Jedenfalls hats gestern schon mal (wieder) nicht geklappt (das mit dem
nicht diskutieren).
Aber zumindest ruderst du schon langsam zurück mit deiner praxisfremden
Aussage, dass man 48 V Blei-Akkus nicht in Serie laden kann.
Jeder der halbwegs denken kann, kommt drauf, dass in einem 12 V Akku 6
Zellen sind. Und die lassen sich ja auch in Serie laden.
Und dann gibts immer wieder so Spinner, die dann versuchen mit
"themenfremden" Bildchen zu überzeugen.
pnp schrieb:> Silica-Gel (Siliciumdioxid) vergleichst du mit Bleigel? Sechs-Setzen!
So, und dann detailiert zum zweiten Brüller:
Silica-Gel ist Siliziumdioxid, laut deiner Aussage.
SiO2 ist ... Sand. Kein Gel.
Wikipedia:
"Der Großteil der weltweiten Sandvorkommen besteht aus Siliciumdioxid
(Quarz), denn dieses ist in der oberen kontinentalen Erdkruste nicht nur
häufig, sondern aufgrund seiner Härte und seiner chemischen
Widerständigkeit auch besonders verwitterungsbeständig. Siliciumdioxid
ist der Hauptbestandteil aller Quarz-Gläser."
Du könntest das als Silly-Dioxid schreiben, dann würde ich es dir
durchgehen lassen. :-)
Kieselsäure ist eine Säure, wie der Name vermuten lässt. Säuren haben
immer OH-Gruppen, daher scheidet SiO2 schon mal komplett aus.
Si(OH)4 ist eine der Kieselsäuren.
Zu selber lesen:
https://de.wikipedia.org/wiki/Kiesels%C3%A4uren
Nick M. schrieb:> So, und dann detailiert zum zweiten Brüller:> Silica-Gel ist Siliziumdioxid, laut deiner Aussage.> SiO2 ist ... Sand. Kein Gel.> Wikipedia:
Vielleicht hättest du Silikagel auch mal nachschlagen sollen. Dann wäre
dir die Peinlichkeit erspart geblieben:
"Kieselgel, Kieselsäuregel oder Silikagel (englisch silica gel) ist ein
farbloses, amorphes Siliciumdioxid von gelartiger, gummiartiger bis
fester Konsistenz."
(https://de.wikipedia.org/wiki/Kieselgel)
Nick M. schrieb:> Säuren haben immer OH-Gruppen
Vor allem die Salzsäure!
Nick, du hast inhaltlich völlig recht bzgl. des Ladens von in Reihe
geschalteter Blei-Akkumulatoren.
Aber warum musst du eigentlich immer den Ton eines 14 jährigen
pubertierenden
Krawallmachers mit dem Hosenarsch auf Kniehöhe rausholen?
Umso peinlicher wird es dann wenn du wie jetzt dabei auch inhaltlich
Fehler machst.
Carbonsäuren haben normalerweise eine Carboxyl (COOH) Gruppe, aus der
leicht ein H+ dissoziieren kann.
Anorganische Säuren haben keinerlei OH Gruppen.
Und wie mein Vorposter schon gesagt hat, ist Silikagel tatsächlich
Silizimdioxid, nur nicht kristallin, sondern kolloidal, Der Unterschied
zu Sand ist rein physikalisch, so wie der unterschied zwischen einem
Diamanten und Aktivkohle.
Nick M. schrieb:> Aber zumindest ruderst du schon langsam zurück mit deiner praxisfremden> Aussage, dass man 48 V Blei-Akkus nicht in Serie laden kann.
ich denke das in ehemaligen Vermittlungsstellen der "Post" die 60V
(später 48V) auch geladen wurden ohne die 12V Akkus aufzutrennen und
kann mich beim einmaligen Sehen nicht an Balancer erinnern.
Vielleicht weiss das aber noch ein ehemaliger Telekomiker und hat
Bilder.
Udo S. schrieb:>> Säuren haben immer OH-Gruppen> Vor allem die Salzsäure!
Da hast du fast Recht!
Jedoch ist HCl ohne Wasser gasförmig und keine Salzsäure.
"Es gibt starke und schwache Säuren. Chlorwasserstoff ist eine starke
Säure und dissoziiert in Wasser vollständig. Die _wässrige Lösung nennt
man Salzsäure_.
(aus: https://de.wikipedia.org/wiki/S%C3%A4uren, Unterstreichung von
mir)
Rolf M. schrieb:> Vielleicht hättest du Silikagel auch mal nachschlagen sollen. Dann wäre> dir die Peinlichkeit erspart geblieben:
Es ist aber Kieselsäure drinnen. Lies einfach mal bei Wiki nach. Da
wirst du feststellen, woher das benötigte Wasser kommt:
"Als Kieselsäuren werden die Sauerstoffsäuren des Siliciums bezeichnet.
Die einfachste Kieselsäure ist Monokieselsäure (Orthokieselsäure)
Si(OH)4 oder auch H4SiO4. Sie ist eine schwache Säure (pKs1 = 9,51; pKs2
= 11,74) und neigt zur (Poly-)Kondensation. Wasserabspaltungen führen
zu Verbindungen wie Dikieselsäure (Pyrokieselsäure) (HO)3Si–O–Si(OH)3
und Trikieselsäure (HO)3Si–O–Si(OH)2–O–Si(OH)3. Cyclische (ringförmige)
Kieselsäuren sind z. B. Cyclotrikieselsäure und Cyclotetrakieselsäure
mit der allgemeinen Summenformel [Si(OH)2–O–]n. Polymere werden
gelegentlich als Metakieselsäure (H2SiO3, [–Si(OH)2–O–]n) bezeichnet.
Kondensieren diese niedermolekularen Kieselsäuren weiter, bilden sich
amorphe Kolloide (Kieselsol). Allgemeine Summenformel aller Kieselsäuren
ist H2n+2SinO3n+1. Als_ _Summenformel_ _wird_ _häufig_ _SiO2 · nH2O angegeben; das Wasser ist bei Kieselsäuren jedoch kein
Kristallwasser, sondern kann nur durch eine chemische Reaktion
abgespalten werden und bildet sich aus konstitutionell gebundenen
Hydroxygruppen."
Wenn du hier die Summenformel von SiO2 daherbrings, ist das kein
abspaltbares H2O mit dabei, SiO2 zeichnet sich auch dadurch aus, dass es
nicht wasserlöslich ist. Sonst wären keine Wüsten mehr da.
Also bissl Nachdenken kann man schon fordern.
Udo S. schrieb:> Nick, du hast inhaltlich völlig recht bzgl. des Ladens von in Reihe> geschalteter Blei-Akkumulatoren.
Darum ging es ja zu nächst. Und ich hab das in
Beitrag "Re: 4 x 12V Bleiakku in Reihe - Ladegerät?" ganz neutral
beantwortet. Dann ist wieder die Minus-Gang dahergekommen und meine
Aussage "bewertet". War schon mal weiter im Minus, normalerweise bekomme
ich -3, dann ist alles in Ordnung in der kleinen Welt.
Und es gibt hier einfach Leute die wie 14-jährige mit (Hose usw.) auf
Teufel komm raus und reinem Prinzip dagegen argumentieren müssen. Und
dabei das absurdeste Halbwissen rausziehen.
Und diese unfundierte Argumentation ist das was ich hier beantworte.
Diese ständige dumme dahergelabere, ablenken vom eigentlichen Thema,
persönliche versuchte Angriffe wie die von Stefan mit seinen
"niveauvollen" Bildern. Wenn er keine Ahnung hat (was ja i.O. ist) soll
er doch zuerst mal nachdenken und die Argumente nachvollziehen. Wenn das
nicht klappt (was auch i.O. ist) kann er einfach nachfragen. Ich erkläre
Sachen gerne, aber falsche Behauptungen (insbesondere in der Art von
Stefan und pnp) schieß ich nich viel lieber ab. Und dabei verwende ich
dann genau deren Methoden.
Wald-rein-raus. Sie hätten es selbst im Griff.
Edit: Unterstreichungen
von Joachim B. schrieb:
>Vielleicht weiss das aber noch ein ehemaliger Telekomiker und hat>Bilder.
Ich kenne die noch. In Vermittlungsstellen gab es
Batteriekeller. Jede 2V Zelle war ein eigener Glasbehälter,
30 Zellen, man konnte da schön reinschauen. Bilder habe keine,
hätte man früher mal machen sollen, aber hat keiner
drann gedacht. Im Internet findet man leider auch keine Bilder.
Und Balancer hatten die auch nicht.
Prüfer schrieb:> Das Gerät muss 33-48V bereitstellen, damit die Prüflinge funktionieren.> Es muss übrigens möglich sein, dass Gerät auch während des Ladevorgangs> zu werden.
Das wird nicht ohne weiteres gehen, weil das Ladegerät eine Spannung
über der Batterie von ca. 57 Volt anlegt. Sind 9 Volt Überspannung für
den Prüfling
noch ok ?
MfG Micha
Nick M. schrieb:> Udo S. schrieb:>>> Säuren haben immer OH-Gruppen>> Vor allem die Salzsäure!>> Da hast du fast Recht!> Jedoch ist HCl ohne Wasser gasförmig und keine Salzsäure.
In dem Fall nicht nur fast :-)
Denn OH bildet sich da auch nicht, sondern ein H+ Ion wird abgespalten
(dissoziiert) und verbindet sich mit einem H2O Molekül zu einem H3O+
Ion.
Und genau das ist dann die wässrige Säure.
Da im Wasser immer ein Gleichgewicht zwischen H3O+ und OH- Ionen besteht
hat man auch OH- Ionen in der wässrigen Lösung siehe dazu
Gleichgewichtsreaktionen und PH Wert.
Ich hatte allerdings NICHT recht in meiner Aussage dass es keine OH
Gruppen bei anorganischen Säuren gibt. Es sind meines Wissens keine
explizite so bezeichneten "Gruppen", aber in der Struktur "hängen" z.B.
bei H2SO4 die H Atome je an einem O Atom.
Und Silicagel ist eine Art von Polymer aus Silizium und Sauerstoff
Atomen. Zur Herstellung benutzt man Wasserglas und Säure, aber das
Ergebnis besteht trotzdem aus nur aus Silizium und Sauerstoff.
Wi gesagt, das ist ähnlich wie der Unterschied Diamant, Graphit oder
Aktivkohle. Nur das da zwei unterschiedliche Atome im Verhältnis 2:1
beteiligt sind.
von Joachim B. schrieb:
>Vielleicht weiss das aber noch ein ehemaliger Telekomiker und hat>Bilder.
Minute 7:30 sind die Batteriezellen zu sehen.
https://www.youtube.com/watch?v=4wc1TmPz4d8
Günter Lenz schrieb:> Minute 7:30 sind die Batteriezellen zu sehen.>> https://www.youtube.com/watch?v=4wc1TmPz4d8
wie ich dachte, alle in Reihe ohne "Balancer" es wird auch gesagt das
die untere Zellenspannung 1,8V ist, also so ganau wurde die 60V auch
nicht eingehalten.
Später bei EWSD kamen eh noch nachgeschaltete Spannungswandler die ich
am ICT prüfte.
Joachim B. schrieb:> also so ganau wurde die 60V auch> nicht eingehalten.
Dafür gab es die Ausgleichzellen. Die wurden bei Unterspannung
hinzugeschaltet. Und alles im Parallelbetrieb, also ohne Unterbrechung
bei Strömen von mehreren 100 A in den großen Vermittlungsstellen. Wie
das ohne Unterbrechung gemacht wurde, habe ich leider vergessen.