Hallo lizensierter Amateurfunker.
lizensierter Amateurfunker schrieb:
> Wir Amateurfunker haben ja immer wieder das Problem, dass auf Kurzwelle
> der Empfang kaum möglich ist (Störungen in der Nachbarschaft).
Dazu wird man am besten "portabel" irgendwo aus der Landschaft
mindestens ein paar hundert Meter von "besiedeltem" Gelände QRV. Dort
hat man dann auch Platz, um sich mit Drahtantennen und Erdsystemen
auszutoben. ;O)
> Wenn man also das Problem mit dem Empfangen hat, kann man durchaus
> den eigenen Sender und den WebSDR Empfänger kombinieren. :)) Ansonsten
> hätte ich das QSO gar nicht führen können. Lustigerweise stand der
> WebSDR-Empfänger aber auch noch 1000km von meinem Standort entfernt.:D
Kann man, muss man aber nicht. Amateurfunk ist auch ein Sport. Was
meinst Du, was los ist, wenn Du z.B. bei einem Radrennen mit einem
Motorrad antrittst. Erster wirst Du bestimmt....;O)
Für die "Ragchewer" gilt: Warum nicht komplett im Internet chatten? Ist
unkomplizierter als via Funkgerät.
Für die Notfunker gilt: Im Notfall nimmt man das was funktioniert, aber
zum Training nimmt man besser nichts, was auf Infrastruktur wie Internet
und Stromversorgung angewiesen ist, weil im Notfall könnte gerade das
fehlen.
WebSDRs sind auf ein funktionierendes Internet angewiesen.
Das gilt in gewissen Sinne auch für FT8/FT4, weil dort die nötige
Zeitsynchronisation auch über das Internet erfolgt. Es gibt wohl auch
eine Möglichkeit, die Synchronisation an anderen FT8/FT4 Stationen
auszurichten, aber das macht kaum einer, und im Zweifel ist das sehr
Umständlich.
Aber, zugegeben, WebSDRs sind recht nett, wenn man mal austesten möchte,
wie das, was man da so gebaut hat, sich von der anderen Seite anhört.
;O)
Ich nutze aber auch WebSDRs zum unkomplizierten Telegraphie Training,
indem ich dort einfach mal ein QSO mitschreibe.
Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.l02.de