Hallöle,
ich brauch eine Lösung für eine Relaisansteuerung. 16 Verschiedene
Lampen sollen mittels Relais (mehrere) geschaltet werden. Also 1 aus 16.
Dabei sollen aber möglichst wenige Ansteuerleitungen verwendet werden.
Und das ganze soll ohne ICs laufen. Kein Multiplexer, kein µC.
Verbaut werden dürfen Relais und Dioden.
Habt Ihr eine Idee oder einen Link?
Gandalf
Hallo,
ja nochmal Konkret: 16 Schalter sollen 16 Lampen ansteuern. Es wird
immer nur ein Schalter gedrückt. Zwischen den Schaltern und Lampen soll
eine Schaltung mit Relais aufgebaut werden, die so wenig Leitungen wie
möglich benötigt. Die Relais habe jeweils 2*UM.
Gandalf
Das halte ich so für ziemlich unmöglich da irgendwelche Leitungen zu
sparen.
Ein Schalter schließt einen Stromkreis, nicht mehr und nicht weniger.
Also sind meinem begrenzten Horizont zurfolge mindestens 17 Leitungen
notwendg, wenn du keine Steuerelektronik verbauen willst bzw. darfst.
Ich könnte mir das vielleicht noch so vorstellen dass das ganze mit
einer Art Morsecode gelöst werden könnte. Da brauchst dann aber
bedeutend mehr Relais und auch ein paar Kondensatoren o.d.g.
Was soll das ganze am Ende überhaupt ergeben und nützen, und wer stellt
dir solche Aufgaben?
> Das halte ich so für ziemlich unmöglich da irgendwelche Leitungen zu> sparen.
Ich schon ....
> Ein Schalter schließt einen Stromkreis, nicht mehr und nicht weniger.
Korrekt. Allerdings steht nirgendwo, dass nur ein Stromkreis verwendet
werden darf, noch dass nur ein Verbraucher daran hängen darf.
> Also sind meinem begrenzten Horizont zurfolge mindestens 17 Leitungen> notwendg, wenn du keine Steuerelektronik verbauen willst bzw. darfst.
Dann erweitern wir Deinen Horizont mal ein wenig:
Mit einer Matrix 4x4 hat Du vier Spaltenleitungen und vier
Zeilenleitungen, mithin acht Leitungen. Mit Relais zweimal UM kannst Du
die jeweils benötigte Zeile und Spalte gleichzeitig schalten.
Ergo: Bedingung erfüllt mit acht Leitungen
Da irgendwo noch von Dioden die Rede war und Relais mit 2xEIN ausreichen
würden, könnte man mit gepolter Ansteuerung die Leitungsanzahl noch
weiter reduzieren. Sechs sollte in jedem Fall gehen, möglicherweise geht
es sogar mit nur vier (bin zu müde zum drüber nachdenken)
> Ich könnte mir das vielleicht noch so vorstellen dass das ganze mit> einer Art Morsecode gelöst werden könnte. Da brauchst dann aber> deutend mehr Relais und auch ein paar Kondensatoren o.d.g.
Von Kondensis war nicht die rede
> Was soll das ganze am Ende überhaupt ergeben und nützen, und wer stellt> dir solche Aufgaben?
Lerneffekt - wie Du an meiner Antwort siehst, gibt es auch für Dich noch
was zu lernen ;-)
Ich hätte aber noch einen Einwand zu MaWin's Schaltung!
Und zwar gibt es keine ALLE-AUS-Stellung.
dafür würde man noch eine Leitung und ein Relais benötigen mit
minsestens einen Schließer.
Morgen,
na das sieht ja schon mal gut aus. Unter Einbeziehung von Wsys Argument
komme ich dann auf 5 Steuerleitungen und eine Masseleitung. Das sind
6/17. Also fast eine Einsparung von 65%. Das ist doch was!
Grüessle
Gandalf
Ja und die 65% übrigen Taste kommen dann wo hin? Auf der Tasterseite
brauchst du dann nämlich noch einen Encoder... deine Forderung war doch
16 Tasten zu 16 Lampen und nur eine Taste zur Zeit wird gedrückt.
Hallo zusammen.
sollte auch mit zwei Leitungen + Masse realisierbar sein.
Eine 4x4-Matrix aufbauen, nur dass die Zeilenadresse und Spaltenadresse
nicht binaer sondern als analoge Spannung übertragen wird.
Mit den Dioden wird die Anzugsspannung der Relais herausgefiltert, so
dass das erste Relais bei 2V, das zweite bei 4V, das dritte bei 6 Volt
und das vierte bei 8 Volt anzieht. Wenn das 6V-Relais anzieht, dann wird
gleichzeitig das 2- und 4-Volt deaktiviert -> quasi ein mechanischer
Fensterkomperator.
Das Ganze zwei mal aufgebaut ergibt die Matrix-Steuerung. An den
Kreuzungen der Matrix wie ueblich dann die zu schaltenden Relais.
Aber ich gebs zu. Mit ein paar ICs waers viel eleganter.
Ciao
Robert
> Und zwar gibt es keine ALLE-AUS-Stellung
Stimmt. Ich dachte, die + Leitung kommt auch 'von drüben'.
Aber es geht mit weniger Relais:
o--X---X---X---X
o---o | | | |
/ o--X---X---X---X X=Diode und Lampe zwischen
+ -+-o/ | | | | sich kreuzenden Leitungen
| : o--X---X---X---X
| : o---o/ | | | | --+-----
| : :o--X---X---X---X | |
+-Rel1 Rel2 | | | | +-|>|-(X)-+
o o o o |
Rel3..../ /
o o
| |
GND1 GND2
> 5 Steuerleitungen und eine Masseleitung
Es bleibt bei 5 Leitungen +1 also 6 Leitungen,
und Rel1 braucht man eigentlich nur, weil
der Strom der Relais eine gemeinsame Rückleitung
braucht, hier +
Die Taster auf Sendeseite legen per Dioden jeweils
entweder GND1 oder GND2 und die benötigten Relais
Rel1, Rel2, Rel3 an Masse.
Natürlich geht es mit noch weniger Leitungen, das
alte Telefon maht es mit dem Heb-Drehwähler vor,
99 Lampen sind schon mal kein Problem.
Man könnte auch noch mit Umpolen arbeiten, jm
1 Leitung zu sparen, braucht dann auch Relais
auf Sendeseite.
Gandalf schrieb:
> Hallöle nochmal,>> also auf der einen Seite sind 16 Schalter. Dazwischen Leitung. Und am> anderen Ende die 16 Lampen.>>> Gandalf
Da war aber noch nix von Dioden zu lesen.
Äh-das ist doch ein Multiplexer! Ich denk der wäre verboten (Post 1)?
Dann bliebe nämlich nur noch eine Art Schieberegister
(Schrittschaltrelais oder so was, sofern man das aus Einfachrelais
nachbauen kann)...
Du meinst sowas aus einer alten Telefonvermittlung?
Dann müsste noch jede Taste eine kleine Rolle bewegen, auf der jeweils
1-16 Noppen einen Mikroschaltet betätigen (damit je nach Taste 1-16
Wählimpulse abgesetzt werden). Die Übertragung ginge dann eventuell auch
über eine Zweidrahtleitung.
Dann aber bitte im Steampunk-Design ;-)