Hi,
ich muss für meine Platine einen Totmannschalter vorsehen. So etwas
hatte ich bisher noch nie benutzt. Was das ist, weiss ich. Aber wie das
Signal aussieht, weiss ich leider nicht.
Es gehen ja zwei Kabel vom Schalter weg. Was liegt da drauf wenn der
Taster gedrückt, bzw. nicht mehr gedrück ist? oder ist das von Schalter
zu schalter unterschiedlich? Oder ist das einfach eine Durchschaltung
die dann passiert?
Karsten
Bei Knopfdruck fallen ungefähr - aber mindestens - 5 Tonnen Marzipan auf
den Mann; dann ist er tot. Vorzugsweise Lübecker Marzipan!
Also jetzt mal im Ernst:
Wer bist Du? Was sind Deine Vorkenntnisse, Ausbildung und Deine
gegenwärtige Aufgabe? (Praktikant, Entwickler, ...)
Karsten schrieb:> Aber wie das> Signal aussieht, weiss ich leider nicht.Karsten schrieb:> Was liegt da drauf wenn der> Taster gedrückt, bzw. nicht mehr gedrück ist? oder ist das von Schalter> zu schalter unterschiedlich? Oder ist das einfach eine Durchschaltung> die dann passiert?
Ist das dein Ernst? Mit dem Wissen, was mit einer solchen Einrichtung
abgefragt werden soll
(http://www.arbeitsschutz-portal.de/sw/totmannschalter.html), solltest
du in der Lage sein etwas entsprechendes zu realisieren.
Ansonsten verrate uns doch bitte mehr zu deiner Platine und deinen
Kenntnissen und Fähigkeiten (falsch hier ein falscher Eindruck
entstanden sein sollte).
Gruß Max
schalter schrieb:> Ich will auch diesen Marzipan-Totmann-Schalter.>> Geh natürlich einen Schritt zur Seite, dann ists nur noch ein> Marzipan-Schalter.
Aber gehörig "rumpeln" tuts natürlich trotzdem. Wenn auch ganz "weich".
Klaus schrieb:> Aber gehörig "rumpeln" tuts natürlich trotzdem. Wenn auch ganz "weich".
OT
Careful:
239,000 lightly fried eggs fell out of the hole and onto the famine
struck land of Poghril in the Pansel system. This caused the one
surviving man of the Poghril tribe to die from cholesterol poisoning
some weeks later.
/OT
Karsten schrieb:> Platine einen Totmannschalter vorsehen
Warum kommt mir da nur das Thema "Safetey" in den Sinn?
Und wie passt das mit dem Thema "für die Platine vorsehen" zusammen?
rgds
Klaus schrieb:> Denkst Du noch oder weisst Du schon?
Ich weiss, dass ich hier keine hilfe bekomme.
Aber schön, dass Leute wie ihr sich über andere Leute lustig machen,
ohne diese Person/ bzw. das Problem zu kennen.
Hast Du ein Multimeter mit Durchgangsprüfer zur Hand? Falls ja, dann
kannst Du doch den Schalter damit prüfen, indem Du ihn auf Durchgang im
gedrückten Zustand (dann ist es ein Schließer) oder im unbetätigten
(dann ist es ein Öffner) prüfst.
mfG Paul
Karsten schrieb:> [...] ohne diese Person/ bzw. das Problem zu kennen.Max B. schrieb:> Ansonsten verrate uns doch bitte mehr zu deiner Platine und deinen> Kenntnissen und Fähigkeiten (falsch hier ein falscher Eindruck> entstanden sein sollte).
Wie schon gesagt, wir brauchen mehr Informationen.
Über die sinnlosen Provokationen müssen wir nicht sprechen...
Gruß Max
Karsten schrieb:> Klaus schrieb:>> Denkst Du noch oder weisst Du schon?>> Ich weiss, dass ich hier keine hilfe bekomme.
Könnte daran liegen dass deine Frage einfach saudämlich ist.
> Aber schön, dass Leute wie ihr sich über andere Leute lustig machen,> ohne diese Person/ bzw. das Problem zu kennen.
Dann erzähl einfach mal. Deine ausführliche Beschreibung des Problem
(Ironie) trägt hier zu dieser Stimmung gerade sehr viel bei.
Und dazu kommt dass deine Ausführungen am Ende, diesen Satz:
> Was das ist, weiss ich
bitterlichst lügen strafen. So was kommt nie gut an.
Karsten schrieb:> Klaus schrieb:>> Denkst Du noch oder weisst Du schon?>> Ich weiss, dass ich hier keine hilfe bekomme.
Ja, ich weiss.
Die Steilvorlage war aber auch zu verführerisch.
Ein Totmannschalter ist nicht irgendwie eine spezieller Schalter oder
Taster. Sein Name ergibt sich aus der Funktionsweise. Tote Männer können
nun mal eher selten einen Knopf gedrückt halten.
@ Karsten
Du befindest Dich im Irrtum.
Man, oder zumindest ich - habe mich nicht über Deine Person lustig
gemacht. Lediglich, das Stichwort zum Anlass für Witze genommen. Die
Witze waren weder persönlich herabsetzend noch provokativ. Jedenfalls
waren sie nicht so, sondern gutmütig gemeint - und mir scheint, dass ist
recht deutlich erkennbar.
Du schreibst selbst: "... ohne diese Person/ bzw. das Problem zu kennen"
Das liegt aber an Dir und nicht an uns. Du bist gefordert Informationen
zu geben.
Karl H. schrieb:> Tote Männer können nun mal eher> selten einen Knopf gedrückt halten.
Ich wundere mich, daß noch keine Emanze nach einem Tot/frau/schalter
verlangt hat.
mfG Paul
Hallo Karsten,
ja, die Reaktionen in diesem Forum sind manchmal ein wenig
gewöhnungsbedürftig.
Das liegt in Deinem Fall an einer völligen Unwissenheit gegenüber eines
sicherheitskritischen Bauteils!
Der Totmannschalter soll im Ernstfall Leben retten. Versagt er bei
seiner Aufgabe, dann hast Du ein echt gravierendes Haftungsproblem.
Totmannschalter könenn beliebig aufgebaut sein, von einer Smartphone-APP
bis hin zu einem zweikanaligen Sicherheitsschalter.
Ziel ist, eine regelmäßige Betätigung zu detektieren. Unterbleibt diese,
so ist Gefahr im Verzug! Du musst also sicher stellen, dass dein
Totmannschalter im Defektfall keine regelmäßige Betätigung erzeugt.
Ein einfacher Schließer ohne Software reicht nicht aus, er könnte ja
kaputt gehen und deswegen immer geschlossen bleiben. Also muss auch im
Zeitverlauf das Öffnen detektiert werden.
Das nur mal als Infogrundlage!
Karl H. schrieb:> Tote Männer können nun mal eher> selten einen Knopf gedrückt halten.
Leichenstarre?
aber egal, der (Totmann)Schalter? eigentlich denke ich da eher an
Taster! kann ein Öffner oder Schliesser sein, mehr nicht. Die Art des
Tasters Öffner oder Schliesser ergibt sich aus der Art der Schaltung,
was eben gebraucht wird öffnen oder schliessen.
Karsten schrieb:> Was liegt da drauf wenn der> Taster gedrückt, bzw. nicht mehr gedrück ist?
witzig, das weisst doch nur du!
Karsten schrieb:> ich muss für meine Platine
Karl H. schrieb:> Karsten schrieb:>> Klaus schrieb:>>> Denkst Du noch oder weisst Du schon?>>>> Ich weiss, dass ich hier keine hilfe bekomme.>> Ja, ich weiss.> Die Steilvorlage war aber auch zu verführerisch.
Wie gesagt: Das waren Scherze und ich kann nicht der Ansicht zustimmen,
dass sie in irgendeiner Weise herabsetzend sind. Man kann natürlich
vieles so auffassen. Aber jedenfalls war dies nicht die einzige Lesart.
Ich habe nach sachlichen Informationen gefragt:
>Also jetzt mal im Ernst:>Wer bist Du? Was sind Deine Vorkenntnisse, Ausbildung und Deine>gegenwärtige Aufgabe? (Praktikant, Entwickler, ...)
und das mit dem einleitenden Satz, auch von dem vorhergehenden Scherz
abgesetzt.
Wenn der TO sowas nicht vertragen kann, dann soll er gleich sinnvolle
Fragen und Informationen posten und sich vor allem erstmal selbst auf
den Hosenboden setzen.
Beleidigt sein kann jeder. Aber mal lesen und Text verstehen, dass -
sowohl was die Scherze als auch die inhaltliche Frage betrifft, wohl
nicht.
Was soll denn der Scheiss hier?
Wolfgang R. schrieb:> Ist doch egal jetzt, bleibt doch mal sachlich, ist immerhin ein> ernstzunehmendes Thema!
Das ist nicht egal, wenn man hier jemandem vorwirft, er würde
herabsetzen oder beleidigen wenn er es nicht tut.
Ist doch klar das man da sauer wird.
Und diese Beleidigtsein von jemandem der selbst nicht in der Lage ist
eine Frage klar zu formulieren und wenigstens Basisinformationen selbst
einzuholen? Das ist doch der Aberwitz schlechthin.
Ich lasse es jetzt hier, aber das ich jemanden herabgesetzt oder
beleidigt habe, weise ich aufs Schärfste zurück.
Karl H. schrieb:> Sein Name ergibt sich aus der Funktionsweise
Ämm...NEIN
Ist wie mit dem "Raucherbein". Der Typ, der sich das für Loks ausgedacht
hat, hieß einfach Totmann :)
Karsten schrieb:> Oder ist das einfach eine Durchschaltung> die dann passiert?
Hier kann keiner in Deinen Kopf schauen, was Du konkret vor Dir liegen
hast.
Du mußt mindestens eine Link darauf posten.
Es gibt die verschiedensten Totmanneinrichtungen für die verschiedensten
Anwendungen, die verschiedenste Aktionen bewirken.
Allgemein besteht eine Totmanneinrichtung aus einem Sensor für bestimmte
Bewegungsabläufe der zu überwachenden Person und einer entsprechenden
Auswerteelektronik.
Wolfgang R. schrieb:> Totmannschalter könenn beliebig aufgebaut sein, von einer Smartphone-APP> bis hin zu einem zweikanaligen Sicherheitsschalter.>> Ziel ist, eine regelmäßige Betätigung zu detektieren. Unterbleibt diese,> so ist Gefahr im Verzug! Du musst also sicher stellen, dass dein> Totmannschalter im Defektfall keine regelmäßige Betätigung erzeugt.>> Ein einfacher Schließer ohne Software reicht nicht aus, er könnte ja> kaputt gehen und deswegen immer geschlossen bleiben. Also muss auch im> Zeitverlauf das Öffnen detektiert werden.
Nur, um mich mal zu wiederholen...
Ich kenne diese Schalter aus Filmen, bei dem die Person mit Nachdruck
(z.B. mit Hilfe eines Gegenstandes und einer weiteren Person) die
Ordnungskräfte daran hindern möchten den eigenen Metabolismus durch
kinetische Einwirkung von bewegten Metallverbindungen zu beenden. Sollte
der Metabolismus zum Stillstand kommen wird durch Unterversorgung der
Organe die Kraft auf den Schalter reduziert bis dieser dann schließt.
Somit kann man die Letalität direkt erkennen und eine chemische Reaktion
auslösen lassen (z.b. Abbrand eines Gemisches oder Verbindung mit größer
1000m/s).
Da ist ja das Problem bei den Filmen, wenn es ein längerer film ist muß
die Person auch mal pinkeln.
Also den Auslöser mit Klebeband fixieren und zum pinkeln gehen.
Bumm, schon kommt das schnelle Blei.
Daher müssen bei solchen Einrichtungen immer Impulse erfolgen und keine
Statischen Signale
Totmannschalter bei der Bahn: Lokführer muss regelmässig nach Signalton
ein Pedal treten, sonst wird eine Notbremsung eingeleitet. Bleibt er auf
dem Pedal, dann wird ebenfalls eine Notbremsung eingeleitet, ist ein
normaler Schliesser, eine Sicherheitsschaltung verhindert dann auch den
Weiterbetrieb, wenn der Lokführer auf das Pedal absackt, er darf ja
keine zweite Person in der Fahrkabine haben.
Bei Drehleitern der Feuerwehr ist ebenfalls ein Totmannschalter im Korb
vorhanden, das ist aber nur ein Pedalschalter, welcher gedrückt werden
muss, um die Leiter zu steuern. Klappt der Feuerwehrmann im Korb
zusammen, hängt noch an den Joysticks und auf dem Pedal, dann fährt die
Leiter weiter, daher muss auch immer jemand unten auf dem Bedienplatz
sitzen, um jederzeit eingreifen zu können. Jedoch schaltet die Leiter
auch ab, wenn sie an ein Hindernis kommt
An Autogastankstellen ist es ein Taster, der dauernd gedrückt werden
muss, sonst riegelt sie sofort ab.
Normal sind das meist reine mechanisch betätigte nicht rastende
Schalter.
Sollte der Totmannschalter von einem µP abgefragt werden, dann muss er
allerdings entprellt werden, wobei das sowieso nur zu Meldezwecken
realisiert werden sollte, denn ein µP kann auch mal durchdrehen, daher
muss dieser Schalter allen Aktoren der Anlage (Relais, Schütze,
Pneumatikventile, Motoren, Hydraulikventile)den Strom hardwaremässig
wegnehmen, oder in einen definierten Zustand bringen, aus welchem keine
Gefahr mehr ausgehen kann, eben z. B. Notbremsung eines Zuges.
Thomas S. schrieb:> Bei Drehleitern der Feuerwehr ist ebenfalls ein Totmannschalter im Korb> vorhanden, das ist aber nur ein Pedalschalter, welcher gedrückt werden> muss, um die Leiter zu steuern. Klappt der Feuerwehrmann im Korb> zusammen, hängt noch an den Joysticks und auf dem Pedal, dann fährt die> Leiter weiter,
Deshalb ist es auch kein Totmannschalter sondern nur ein Schutz gegen
versehentliches Bedienen des Joysticks.
Wie die LKW Hebebühnen welche mit 2 Fußtastern ausgestattet sind.
> Normal sind das meist reine mechanisch betätigte nicht rastende> Schalter.
Nennt man deshalb auch Taster.
Thomas S. schrieb:> Totmannschalter bei der Bahn: Lokführer muss regelmässig nach Signalton> ein Pedal treten, sonst wird eine Notbremsung eingeleitet. Bleibt er auf> dem Pedal, dann wird ebenfalls eine Notbremsung eingeleitet,
Ah, in µC-Umfeld heisst das ein "Window(ed) Watchdog".