Da ist eine komplexe Schaltung dahinter.
Heutige Mainboards verwenden dazu einen recht komplexen Mikrocontroller,
der wie eine Art Supervisor arbeitet und eng mit der RTC und
BIOS-Komponenten verbunden ist. Heißt der prüft alle möglichen Parameter
auf dem Board und kann auch bei sowas wie Übertemperatur eingreifen,
bunte LEDs steuern oder meckern wenn man z.B. vergessen hat, eine CPU
oder Speicher einzubauen (oder den 12V-Stromstecker), wodurch die CPU
nicht gestartet werden kann.
Der bekommt den Impuls vom Ein/Aus-Taster, schaltet daraufhin das
Netzteil ein (die meist grüne PSON-Leitung auf Masse ziehen), wartet auf
das Power-Good-Signal vom Netzteil und gibt daraufhin das System frei
(Lösen der Reset-Zustände). Beim Abschalten löst er einfach die
Verbindung von PSON zur Masse, das kann er auch ohne daß der Schalter
gedrückt wird wenn er entweder einen schweren Fehler erkennt oder vom
System den Befehl dazu erhält.