Sat-Wandmontage trotz Vollwärmeschutz möglich?

#889187
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Matthias P. wrote:
> Ich wohne in Miete, das komplette Haus hat einen Vollwärmeschutz (15cm)
> Ich möchte mir eine Sat antenne zulegen (DSL-Via-Sat) ist es möglich
> trotz des Vollwärmeschutzes eine Wandmontage durchzuführen oder muss ich
> aufs dach ausweichen???

Du mußt dich vor allem zuallererst an den Eigentümer wenden, bevor du 
anfängst zu basteln.

Am Vollwärmeschutz würde ich auf keinen Fall was machen - der trägt 
keine Schüssel und wenn Wasser eindringt, wirds richtig teuer.
Gast #889272
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...aber funktionieren tut es schon.

Aluminiumrohr aus dem Baumarkt zuschneiden, so daß es hinten an der 
richtigen Wand anliegt, und vorne bündig mit dem Wärmeschutz abschließt.
Also sowas wie Distanzbuchsen für die Befestigungsschrauben.
Dann nußt Du nur noch genügend lange Schrauben finden.

Ich hatte das mal gemacht, da kann man sich dranhängen.

guude

ts
Gast #889995
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Man kann auch direkt Gewindestangen ins Mauerwerk einkleben (z.B. mit 
UPAT oder Hilti Hit). Dann Kontermuttern drauf, Halterung dran, fertig. 
Problem an der Sache ist aber, das man sich damit eine Wärmebrücke 
schafft... Also erst mal mit dem Vermieter quasseln. Eventuell kannst Du 
ja die Schüssel in den Garten stellen (macht sich besonders gut um 
Schnee runterzukratzen) oder an ein Balkongeländer oder Ähnliches 
schrauben?
Gast #890046
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Ich würde das Teil auf jeden Fall nicht ans Mauerwerk machen. Wie schon 
gesagt: Wärmebrücke. Außerdem ist eine 10cm freischwingende 
Gewindestange zu instabil, bedenke die Windlast! Das lockert sich mit 
der Zeit und beschädigt den wärmeschutz.
Es gibt auch Schüsselhalterungen für die Montage auf dem Dachsparren, 
dafür muss nur ein Ziegel leicht ausgeschnitten werden, kein Rohr nach 
innen mehr nötig. Lediglich das Kabel führt nach innen.
#891698
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Da muß ich doch glatt eine Schote aus dem realen Leben erzählen:

Hier im Haus erwarb ein Türke eine Eigentumswohnung (Schnäppchen - mit 
80-jährigem, sehr rüstigem Opa mit lebenslangem Wohnrecht drin) und 
damit alles so richtig billig wird, sägte er ins Flachdach ein Loch, 
schraubte einen Mast an den Dachsparren - weil der so schlecht 
zugänglich war, nur mit einer Schelle und zwei Schrauben - und dichtete 
das Ganze mit PU-Schaum ab.

Auf den Mast kam dann die größte Schüssel, die er auftreiben konnte.

Allerdings hatte er wenig Freude daran, denn schon zwei Tage, nachdem 
ein (türkischer) Fensehtechniker die Schüssel ausgerichtet hatte, ging 
nichts mehr.

Weitere drei Tage später kam ein Gewittersturm und überschwemmte das 
darunterliegende Treppenhaus...


Dem Opa gehts immer noch blendend - nur es findet sich kein neuer Käufer 
für das Schnäppchen...

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