Hey Gemeinde,
bin grad mal wieder elektronisch unterwegs und hab heute ein paar
Layouts auf Inkjetfolie gedruckt. Dabei ist mir aufgefallen das die
eigentlich gute Zweckform 2503 total "schlecht" beschichtet ist. Wenn
man die gegens Licht hält sieht man viele kleine Löcher in der
Beschichtung. Außerdem hat sich meine Erfahrung wieder bestätigt das die
Folie mit der Zeit altert und die Tinte nicht mehr so gut deckend
annimmt.
Hab dann folgendes Experiment gestartet: Ich habe eine ganz normale
Kopierfolie (ohne Beschichtung) auf eine Zeitung gelegt und mir von
meiner Zarten Haarspray gemopst und die Folie im Kreuzgang damit
beschichtet. Da bekommt man eine klasse Lackschicht auf die Folie. Dann
hab ich diese Selfmade- Inkjetfolie trocknen lassen und durch den
Drucker gejagt.
Ich muss sagen das Ergebniss war absolut genial. Konturenscharf bis in
die letzte Pore. Momentan liegt die Folie noch zum trocknen, mal sehen
ob das Gebilde grifffest wird.
Wenn ihr Lust habt könnt ihr ja auch ein bischen rumexperimentieren und
hier posten. Ich denke das System hat durchaus noch Potential, zumal die
Folien doch etwas teuer sind. Für irgendwelche Schäden am Drucker ist
aber jeder selbst verantwortlich.
Grüße !
Thommi
> Für irgendwelche Schäden am Drucker ist aber jeder selbst verantwortlich.
... da sehe ich das eventuelle Problem, auch wenn der Druckkopf ja
eigentlich keinen direkten Kontakt zum Papier haben sollte ...
Der Druckkopf hat Abstand.
Die Folie ist ja auch nicht klebrig oder so.Die ist nach dem Beschichten
leicht matt und fühlt sich nach dem Trocknen auf der Oberfläche an wie
Papier. Die Tinte löst das Haarspray an und verläuft dadurch nicht. Wie
bei den Original Inkjetfolien.Die Tinte ist nun auch trocken geworden
(24h).Scheint also zu funktionieren.
Grüße
Thommi
hi,
heisser Tip, erlauchten Dank erstmal dafür. Ich bin immer für jede Art
von Lösungen offen und finde es ungemein gut, dass es Leuts gibt, denen
der Forschergeist weit oberhalb des empfindlichen Näschens angesiedelt
wird.
Wie verhält es sich denn mit der Dichte des Ausdruckes, sind die Flächen
schön schwarz und uv-dicht? du könntest auch mal versuchen, ob dein
Drucker 'geschöntes Schwarz' druckt, also dem Schwarz noch eine Farbe
unterdruckt. Das wird beim Offsetdruck partiell so gemacht, damit das
Schwarz wirklich tiefschwarz erscheint. Als UV-Stopper ist Ulano-Folie
am besten geeignet, deren Nachbildung via Tinter dürfte sich in einem
satten Orange wiederfinden, die solo oder als Unterfarbe zu Schwarz
eingesetzt wird.
Grüssens, Harry
Na doch noch ein Interessent ;-)
Hab nur den einen Probeausdruck gemacht. Hat zwar etwas gedauert bis der
trocken war aber pechschwarz war der schon. Ich glaube nicht das die
Tintenpisser (meiner ist ein Epson C66) noch irgendwelche Farben unter
schwarz drucken.Mann könnte aber mal orange drucken, vieleicht ist das
ja UV-dichter als schwarz ?!Wenn ich mal Zeit hab wird das getestet. Mir
wäre ich hätte mal gelesen das das einer mal mit gelb versucht hat. Mit
Erfolg.
Naja egal. Mir kommt noch die Idee sofort nach dem Ausdrucken die noch
feuchte Tinte mit einer zusätzlichen Haarspray-Behandlung zu verdichten.
Aber das lass ich mir mal für ein langweiliges Winterwochenende. Wenn
einer von euch eher Langeweile hat kann er ja mal testen. Achso: das
Haarspray war tafft Color-Glanz Haarspray extra stark (und riecht
eigentlich ganz verführerisch wie meine Zarte...)
ich muss los.
Tschö
Hmm - guter Tipp. Werde ich mal ausprobieren. Nachdem mein
Tintenstrahldrucker mit meinem neuen Pergamentpapier nur einen einzigen
Tintenfleck erzeugt...
PS: Viele Druckertreiber bieten die Funktion "nur schwarze Tinte
benutzen".
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass wenn man nicht "schwarz weiß" als
druckmodus benutzt, der drucker (Epson C84/c86) noch alle möglichen
anderen Farben da drunter suppt, was zu unscharfen kanten führt.
Meine erfolgreichsten einstellungen (auf normaler Folie) sind:
-Schwarz/Weiß (ganz wichtig)
-Normalpapier/Schweres Fotopapier
-Höchste qualtitätsstufe auf der noch Schwarz/Weiß möglich ist.
Damit drucke ich laufend 8 mil Leiterbahnen, aber zuferlässig würde ich
sagen gehen 6mil, mit Kontrolle ob alles stimmt kann man ab und zu
sicher auch mal 4mil drucken. In einem Testdruck konnte ich 1mil immer
noch als durchgängige Kupferbahn nachher auf der Platine sehen, aber da
wär ich mir nicht mehr sicher, ob das ganze auch immer überall so ist ;)
Hauke Radtki wrote:
> Damit drucke ich laufend 8 mil Leiterbahnen, aber zuferlässig würde ich
^^^ =)
> sagen gehen 6mil, mit Kontrolle ob alles stimmt kann man ab und zu> sicher auch mal 4mil drucken. In einem Testdruck konnte ich 1mil immer
is halt auch ne sache, was der drucker aus einem mil macht. wenn da dick
tinte draufkommst, läuft das bestimmt auch ein bisschen zu den seiten
raus und schon sinds gleich mehr mil. ich scan bei sowas meine fertigen
platinen und mess da dann.
Also mein erster Versuch mit Haarspray ging voll in die Hose. Die Folie
kam aus dem Drucker, wobei es schon überall stellen gab, wo die Tinte
weg geflossen war. Während dem Trocknen ist sie dann völlig verlaufen.
Nach 18h Trockenzeit sind bloß noch ein paar runde Tintentröpfchen auf
der Folie, wobei die noch flüssig sind. Macht fast den Anschein, als ob
das Lösungmittel der Tinte das Haarspray aufgelöst/verflüssigt hat.
Die Folie an sich ist leider für Laserdrucker. Meine Billig-Tinte ist
natürlich auch nicht so das Wahre.
Wieviel Haarspray haut ihr so drauf? Vielleicht ne Angabe wie "x
Sekunden sprühen für A4 Blatt"...
Diesen Tintendrucker rotz kann man doch total knicken!
Auch wenn ich gute Folie von HP oder Geha nehme sind meine Ausdrucke nie
vernünftig lichtbeständig.
Ich habs schon mit mehreren Druckern versucht.
Ich muss immer 2 Folien übereinander legen damits klappt.
Ich drucke sowas nurnoch mitm laserdrucker auf Folie (klappt prima)
oder nutze die toner transfermethode.
Das ist insgesamt sogar noch günstiger als tintenrotz.
Also weg mit den alten lauten apparaten und kauft euch nen schönen
Feinstaubproduzenten ;)
> Also weg mit den alten lauten apparaten und kauft euch nen schönen> Feinstaubproduzenten ;)
Nach einem längeren Kampf mit Papierstau, Versauten Fingern und
Schreibtisch hab ich jetzt mit meinem Tintenstrahl aufgegeben und mir
jetzt vor lauter Frust nen billigen Laser-Drucker bei ebay geholt. Mal
schaun obs mit dem dann gut klappt.
Oliver D. wrote:
> Diesen Tintendrucker rotz kann man doch total knicken!
hp deskjet-f180. wenn ich damit ne schwarze fläche druck, kann ich gegen
eine 60W glühbirne nur ein sehr dunkels rotes schimmern wahrnehmen.
> Auch wenn ich gute Folie von HP oder Geha nehme sind meine Ausdrucke nie> vernünftig lichtbeständig.
ich bin mit avery sehr zufrieden. hohe schärfe und sehr gute
aufnahmefähigkeit. ich ätz strukturen bis 0,1mm raus, die auch 0,1mm
werden (eingescannt, vermessen)
> Ich habs schon mit mehreren Druckern versucht.> Ich muss immer 2 Folien übereinander legen damits klappt.
belichtest du vllt zu lang? auch mit durchlässigeren folien hab ich
sogar zwei belichtungsschritte auf der selben platine machen können.
> Ich drucke sowas nurnoch mitm laserdrucker auf Folie (klappt prima)> oder nutze die toner transfermethode.> Das ist insgesamt sogar noch günstiger als tintenrotz.
wenn man einen vernünftig auflösenden laserdrucker grade zur hand hat.
Hallo Igor,
also ich hab bei meinem ersten Versuch einfach drauf los gesprüht. Die
Haarsprays haben ja so ne Spezialdüse wo nur feinster Nebel rauskommt.
Dann hab ich die Folie trocknen lassen. Die sah nachher leicht matt aus
aber vollkommen gleichmäßig. Dann hab ich ganz normal mit meinem Epson
C66 nur schwarz, schweres Papier, höchste Auflösung gedruckt. Da ist nix
verlaufen. Auch beim Trocknen nicht. Die Tinte stand wie auf Avery.
Vieleicht noch bischen experimentieren und das o.g. Haarspray benutzen.
Gruß
Thommi
Also mein schwarz aufm tintenpinkler ist nicht schwarz genug.
Trotz hoher DPI zahl und benutzerdef. einstellungen.
Sättig dunkel,...-.etc. alles auf dunkel.
Marmorierungen habe ich in den Griff bekommen.
Leider kann ich durch das schwarz leicht hindurchschauen und von der
Glühbürne sehe ich mehr als nur einen rötlichen wendel. (also hindurch).
Habs mitm epson stylus dx4400, deskjet 710/910 probiert.
Klappt bei mir nicht richtig :(
@Oliver: genau das Problem hatte ich auch, als ich noch nicht auf
schwarz weiß umgestellt hatte, da hat er aus allen Farben ein schwarz
zusammengematscht, sah zwar beim draufgucken nach Schwarz aus, aber beim
durchgucken war es wesentlich durchlässiger als reine schwarze tinte.
Hab jetzt auch das Problem, meine Layouts lichtdicht auszudrucken. Habe
einen 2005 gekauften HP3845, eine vor 2 Wochen gekaufte Original HP27
Patrone dafür eingesetzt (18,99€ für 10gr Tinte) und bekomme weder auf
spezieller inkjet-Folie (Avery Zweckform) noch auf Transparentpapier
Ausdrucke, die man als Belichtungsmaske verwenden könnte.
Meine Drucker-Einstellung war: Optimal, nur schwarz, 600 dpi. Andere
Einstellungen habe ich ausprobiert, mit schlechterem Ergebnis.
Derselbe Drucker hat allerdings mit Ersatztinte von KPM bzw. anderen
Ersatztintenanbietern problemlos auf inkjet-Folie ausgedruckt in
akzeptabler Qualität. Die Ersatztinte ist für den 3 Jahre alten Drucker
jedoch kaum noch zu bekommen. Tinte-Nachfüllen mit Spritze - das geht
ein bis zweimal mit derselben Patrone, dann ist Schluß nach meiner
Erfahrung. Die Nachfülltinte scheint aber auch qualitativ hochwertig zu
sein.
Fazit: Nie wieder Hewlett Packard!
Gruß Thomas
@Thomas Strauß: es ist eine bekannte tatsache, dass HP-tinte teurer ist
als Channel Nr. 5 (parfüm) ..warum leute immernoch
HP-tintenstrahldrucker kaufen, ist mir ein rätsel.
Ob man einen lichtundurchlässigen Ausdruck mit einem Tintenstarhldrucker
bekommt oder nicht hängt vom Drucker bzw. der Tinte ab. Ich hab z.B. mal
ein Layout auf einem Epson Photodrucker irgendwas ausgedruckt. Das war
kein richtiges schwarz und somit durchsichtig. Auf einem älteren Epson
stylus color 880 war es kein Problem. Vermutlich hatte der pigmentierte
Tinte. Nun hab ich einen Canon Pixma 4300. Der hat zwei Tintentanks für
schwarz. Der eine wird beim Drucken auf normalen Papier verwendet und
das schwarz ist durchsichtig auf Folie. Der andere (leider kleinere)
wird bei Fotodrucken für tiefes schwarz verwendet und ergibt einen
schönen lichtdichten Ausdruck. Vermutlich ist das auch eine pigmentierte
Tinte. Mit einer no name schwarz Patrone hab ich wieder nur ein
lichtdurchlässiges schwarz hinbekommen. Also hab ich dann wieder die
original Canon Patrone kaufen müssen.