Gast
#914910
Hallo sehr geehrte Leidensgenossen, die ihr auch schon Vorstellungs-gespräche hattet oder haben werdet. Bei mir ist es nächste Woche mal wieder soweit. Da es üblich ist sich bei diesen Gesprächen so wenig authentisch wie möglich zu geben habe ich mich auch schon auf diese hirnerweichenden Standardfragen vorbereitet. Klappt so weit ganz gut. Ein Beispiel: Wie reagieren Sie auf Streß? - Sie meinen so wie jetzt bei diesem Vorgestellungsgespräch? Und dann kann man ja noch von sich geben, dass Streß erst gar nicht entsteht, wenn man seinen Arbeit vernünftig aufteilt. Bei Vorstellungsgesprächen versuche ich auch immer mir meinen Gegenüber nackt vorzustellen. Ohne diese ganzen Äußerlichkeiten sitzt einem auf einmal ein Mensch gegenüber - so wie du und ich. Eine Frage mit der ich so gar nicht anfangen kann ist die mit dem "Wie sollte ihr Vorgesetzter sein"? Da muss man vorsichtig sein. Ich kann ja nicht antworten, dass ich von Vorgesetzten überhaupt nicht halte, weil Druck im allgemeinen und speziell von oben die Kreativität behindert. Tja wie sollte er sein der Chef? Freundlich, kollegial oder sachlich? Was würdet ihr sagen?