Hallo, hat eigentlich schon mal jemand ausprobiert, eine Leterplatte direkt mit einem Beamer zu belichten? OK, dessen Blau-Kanal ist nicht direkt UV, man müsste zunächst prüfen, ob das auch ausreichend aktinisch ist. Aber nehmen wir mal an, es ist so, dann bliebe noch die Frage der Auflösung. Selbst ein älterer 800 x 600 Beamer bringt es an der langen Seite einer Eurokarte (16 x 10 cm) immerhin auf 800:16=50 Pixel pro Zentimeter (5 pro Millimeter). Das sollte für viele Zwecke genügen. Wenn das ginge, spart man sich den ganzen Aufwand mit Film, Laserdruck oder Folie. Ist in gewissem Sinne eine Analogie zur direkten Druckplattenbelichtung (CTP = computer to plate), da gibt es auch Geräte von Koch, die P0-Platten abschnittweise mit DLP-Belichterköpfen belichten ... Frank
Gast
#917199
Ein Beamer taugt schon nicht um einen Bildschirm darzustellen...
Ich weiß ja nicht, was du für Beamer kennst ... Ich habe einen kleinen DLP-Datenbeamer von Iyama, den ich auf ca. 30 Zentimeter Entfernung so einstellen kann, dass das Bild ca. 16 Zentimeter breit ist. Und es ist gestochen scharf! Mit einer Lupe als Hilfsmitel kann ich es so einstellen, dass die kleinen Trennlinien zwischen den Pixeln deutlich zu sehen sind. Für einen Einsatz zur Belichtung müsste man dann die Schärfe ein wenig reduzieren, damit diese Trennlinien keine Unterbrechungen in den Leiternahnen verursachen ... Frank
Gast
#917687
Ich habe vor Jahren mal versucht, mit einem Diaprojektor, ein 35mm Diapositiv eines alten Kupferstiches wieder auf ein mit Positivlack beschichtetes Kupferblech zu belichten. Die Belichtungszeit lag zum Schluß bei über 20 Stunden, da ich das Objektiv eines Vergrößerungsgerätes verwendet habe, und um eine ausreichende Abbildungschärfe zur erreichen, auf 8 Abblenden mußte. Das Ergebniss war trotzdem unzureichend, weil bei einer so langen Belichtungszeit, schon geringe Luftbewegungen / Temperatur- schwankungen, zu Bewegungsunschärfe führen.
Gast
#917709
50W 60 Minuten.
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