Holger Krull wrote:
>>Welcher ATmega kann man statt dem 32er einsetzen.
> Ich sehe hier keinen Grund zur Panik. Wenn es den "alten" Mega32 nicht
> mehr gibt, nimmt man eben den Mega32A. Selbst die Signaturbytes sind die
> gleichen geblieben.
Das Ganze ist übrigens ein sogenannter "metal shrink". Man hat ein
Redesign dahingehend gemacht, dass die Strukturgrößen der Metall-
Ebenen kleiner geworden sind (und damit die gesamte Chipfläche), ohne
jedoch die zu Grunde liegenden Zellen mit den Transistoren selbst zu
skalieren (was umfängliche Parameteränderungen zur Folge hätte).
Durch die kleinere Chipfläche werden die Chips schneller, sodass dann
keine Unterscheidung mehr nach L- bzw. V-typen notwendig ist: ein
einziger Typ überdeckt den gesamten Spannungs- und Frequenzbereich.
Da das Ganze aber nur technologische Änderungen sind und keine im
Design, sind davon keinerlei weitere Parameter betroffen wie Signatur-
bytes, Registerbits etc. pp. Existierender Binärcode bleibt damit 1:1
ausführbar. Einzig und allein, man sollte sich drauf gefasst machen,
dass man eben künftig keinen ATmega32 oder ATmega32L mehr kaufen kann,
sondern stattdessen nur noch einen ATmega32A.
(Disclaimer: das ist nirgends abgeschrieben, sondern so wiedergegeben,
wie ich die Erklärung mal irgendwann verstanden hatte.)
Btw., Der ATmega324P ist ohnehin pinkompatibel zum ATmega32, und ist
"picopower" -- falls von Belang. Dieser jedoch ist eine tatsächliche
Weiterentwicklung, sodass er nicht mehr 1:1 codekompatibel ist. Für
einen Neuentwurf würde ich persönlich dem jedoch den Vorzug geben.