Offenes WLAN betreiben

Gast #980321
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Wird das wird in Deutschland noch geduldet?
Immerhin untergräbst Du damit das Konzept der "Auffindbarkeit"
und "Zuordnbarkeit". In anderen Worten man macht sich für
gewisse Leute die gewisse Interessen an Dir haben "untrackable".
Im Land der freien Meinungsäusserung muss man natürlich zuorndbar sein,
damit man weiss wer genau welche Meinung hat.
Gast #980490
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Ja, irgendwie verstehe ich, dass ein ganz offenes wlan nicht ganz 
optimal ist.

Die Idee ist halt über einen entsprechenden Anbieter wie fonera zu 
gehen. So wie ich das jetzt verstanden habe muss man sich bei fonera 
einloggen um das offene wlan nutzen zu können - dann sollte man doch 
über fonera jeden user ermitteln können falls nötig. Oder ist das nicht 
so?

Naja, vielleicht hat ja jemand Erfahrung damit.

Ich denke jeder hat interesse an offenen wlans wenn man mal mit dem 
Laptop unterwegs ist. Für internet in Hotels und Kaffees gar bezahlen zu 
müssen ist eigentlich ein Armutszeugnis.
Gast #980509
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Hi Fon hat einen entscheidenden Nachteil und zwar die Testaccounts mal 
ebend sohnen acc zu faken was man ja schon über den fon Router machen 
kann voraledem ist man den schon bei der Registrierung annonüm.
Gast #980516
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Ich finde es super, anonym ins Netz gehen zu können. Wer hat davor 
Angst? Bitte Hand hoch...

Ein offenes WLAN ist von der rechtlichen Seite her sogar vorteilhaft.

Beispiel: Wenn der Abmahnbrief von der Phonoindustrie kommt, dürfte es 
schwierig sein, die IP deines WLAN-Routers einer bestimmten Person 
zuzuordnen. Logfiles? Fehlanzeige. Verpflichtung, Logfiles zu schreiben? 
Ebenfalls Fehlanzeige.

Aber: Man sollte seine eigene Kiste schon gut dichtmachen, schließlich 
ist dann die Welt zu Hause im eigenen Netzwerk. Da macht es sich nicht 
gut, die Liebesbriefe an die Freundin oder die komplette MP3-Sammlung 
per Samba an alle WG-Kumpels zu exportieren.
Gast #980575
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>>> Beispiel: Wenn der Abmahnbrief von der Phonoindustrie kommt, dürfte es
>>> schwierig sein, die IP deines WLAN-Routers einer bestimmten Person
>>> zuzuordnen. Logfiles? Fehlanzeige. Verpflichtung, Logfiles zu
>>> schreiben?
>>> Ebenfalls Fehlanzeige.

Nö - die haben doch Dich!
Gast #980576
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@Gerhard (Gast)
> Beispiel: Wenn der Abmahnbrief von der Phonoindustrie kommt, dürfte es
> schwierig sein, die IP deines WLAN-Routers einer bestimmten Person
> zuzuordnen. Logfiles? Fehlanzeige. Verpflichtung, Logfiles zu schreiben?
> Ebenfalls Fehlanzeige.

Ja so einfach ist das leider in DE nicht mehr, es gibt schon Urteile das 
sotwas fahrlässig ist - bist also doch dran, denn die IP ist dir 
zugeordnet und du musst estmal nachweissen das es jemand anderes war. Es 
muss eine mindestsicherrung des W-LANs vorhanden sein.

Man könnte auch einer WPA-Verschlüsselung machen wo das Paswort im W-LAN 
Namen steht. Immerhin ist es verschlüsselt.
#980583
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>
> Ja so einfach ist das leider in DE nicht mehr, es gibt schon Urteile das
> sotwas fahrlässig ist - bist also doch dran, denn die IP ist dir
> zugeordnet und du musst estmal nachweissen das es jemand anderes war. Es
> muss eine mindestsicherrung des W-LANs vorhanden sein.
>

Nicht unbedingt: 
http://www.heise.de/newsticker/Gericht-Keine-Haftung-fuer-offenes-WLAN--/meldung/110632

Aber einen guten Anwalt wird man beim offenen Wlan sicherlich brauchen 
;)
(Firma: Q3) #980615
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Ich denke, 99,98% der rechtlichen Auseinandersetzungen um das Thema WLAN 
haben mit Urheberrechtsverletzungen für Spiele, Musik und Film zu tun.

Wenn man nun seinen Mitmenschen trotzdem etwas Gutes tun möchte, damit 
sie z.B. im Vorbeigehen mal Mail abfragen oder sich im Web mach einem 
Fahrplan erkundigen können, geht das auch mit einer Downloadrate von ... 
sagen wir mal 30 kbit und der Beschränkung auf IP-Ports für die 
"normalen" Dienste, wie HTTP, POP3, IMAP usw. - vorausgesetzt, man 
verwendet einen extra WLAN-Router, den man so konfigurieren kann.

Wer dann nicht durchkommt hat eben Pech gehabt. Das dürfte das Risiko 
erheblich mindern ...

Frank
Gast #980624
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@Frank Esselbach
will man das Risiko wirklich eingehen?
Lass man jemand über http sich kinderp**nos runterladen das geht auch 
bei 30k. Oder eine email mit einen Bombendrohung abschicken.
Ich währe auch bereit mein Internet mit der Öffentlichkeit zu teilen, 
wenn es eine möglichkeit geben sich Rechtlich abzusichern.
Gast #981199
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> ich betreibe seit 3 Jahren einen Fon AP in den 3 Jahren hatte ich damit
> noch keine Probleme

Ich betreibe seit 3 Jahren ein offenes WLAN und mache alles 
unverschlüsselt. Sicherheitsupdates mache ich auch nicht. Meine Pin fürs 
Onlinebanking steht auf meiner Website, damit ich sie nachschauen kann, 
wenn ich auf Dienstreise bin. Bisher hatte ich noch keine Probleme. Ich 
weis gar nicht weshalb ihr so paranoid seid.

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