guten mittag,
wie baut man so einen CHopper Amplifier? Also, dass ich mehrere
Verstärker kombiniere, alles zusammen rechne und durch die Anzahl der
Verstärker teile, um so einen recht guten Wert zu bekommen. Oder ähnlich
Lösungen wären auch erwünscht :)
Hallo Ludwig,
> wie baut man so einen CHopper Amplifier? Also, dass ich mehrere> Verstärker kombiniere, alles zusammen rechne und durch die Anzahl der> Verstärker teile, um so einen recht guten Wert zu bekommen. Oder ähnlich> Lösungen wären auch erwünscht :)
Was sind die Größen, die verstärkt werden sollen?
Wie sollen die Größen zusammengerechnet werden?
Wie groß sind die Spannungen, Pegel, vorhandenen Versorgungsspannungen?
Gruß,
Michael
oh, dachte das läuft immer recht gleich ab, sorry
>Was sind die Größen, die verstärkt werden sollen?
eigentlich nur Spannungen
>Wie sollen die Größen zusammengerechnet werden?
hm, ja das weiß ich ja noch nicht genau. Mir fällt nur mein Mega8 ein.
>Wie groß sind die Spannungen, Pegel, vorhandenen Versorgungsspannungen?
das fängt im mV-Bereich an und wird bis max. 2,56V verstärkt.
Versorgt wird alles von einem 7805!
Hallo Ludwig,
es hört sich so an, als könnte das evtl. mit einem analogen Addierer
auch erledigt werden. Ich bin jetzt aber erstmal off. Heute abend gibt's
ne ausführlichere Antwort.
>>Wie sollen die Größen zusammengerechnet werden?> hm, ja das weiß ich ja noch nicht genau. Mir fällt nur mein Mega8 ein.
Wollte hier eigentlich wissen, ob einfach additiv, oder mit
verschiedener Wichtung oder so.
>>Wie groß sind die Spannungen, Pegel, vorhandenen Versorgungsspannungen?> das fängt im mV-Bereich an und wird bis max. 2,56V verstärkt.> Versorgt wird alles von einem 7805!
Ok, das sind Größen, die sich leicht verarbeiten lassen.
Gruß,
Michael
> Also, dass ich mehrere Verstärker kombiniere, alles zusammen rechne> und durch die Anzahl der Verstärker teile, um so einen recht guten> Wert zu bekommen.
Was wird hierbei gechoppt (zerhackt)?
Üblicherweise versteht man unter einem Chopper-Verstärker so etwas:
http://de.wikipedia.org/wiki/Chopper-Verstärker
Ich habe auch den Eindruck, dass du was verwechselt.
Wenn das Signal nach dem ersten (Chopper-)Verstärker dann ausreichend
groß ist, kann man meistens auf weitere solche Stufen verzichten.
Siehe z.B. mal hier:
metrology.hut.fi/courses/s108-180/Luento4/chopamp.pdf
>Was wird hierbei gechoppt (zerhackt)?>Üblicherweise versteht man unter einem Chopper-Verstärker so etwas:
>http://de.wikipedia.org/wiki/Chopper-Verstärker
Oh, da hab ich mich wohl vertan. Aber wo dus sagst, ich könnte bei
meinem Verfahren, die Dinger:
http://www.reichelt.de/?;ACTION=3;LA=4;GROUP=A216;GROUPID=2913;ARTICLE=10921;START=0;SORT=order_col_artnr_besch;OFFSET=1000;SID=3272uIJKwQASAAAFXFZkc5025bedb5e2959af6364156c41e16cd2
da verwenden, wenns stabiler ist. Aber kann man das auch irgendwie
selbst bauen? Weil bei dem ja alles schon integriert ist.
weil 1. 3,60 is ja schon recht teuer
2. selbst gebaut ist eben selbst gebaut :)
>Wollte hier eigentlich wissen, ob einfach additiv, oder mit>verschiedener Wichtung oder so.
Achso, die sollen einfach addiert werden
>es hört sich so an, als könnte das evtl. mit einem analogen Addierer>auch erledigt werden. Ich bin jetzt aber erstmal off. Heute abend gibt's>ne ausführlichere Antwort.
OK, danke schon einmal
>Ich habe auch den Eindruck, dass du was verwechselt.>Wenn das Signal nach dem ersten (Chopper-)Verstärker dann ausreichend>groß ist, kann man meistens auf weitere solche Stufen verzichten.
Achso, du meinst das wäre dann nicht mehr nötig? Ich weiss ja nicht wie
genau die sind, dachte halt, wenn man mehrere benutzt und den
durchschnitt bildet, kommt was genaueres raus.
Ich glaube, hier ist einigen (einschließlich mir) noch nicht
hundertprozentig klar, was du mit deiner Anordnung bezwecken möchtest.
Wenn ich das richtig verstanden habe, möchtest du das gleiche
Eingangssignal von n Verstärkern parallel verstärken lassen, um dann
durch Mittelwertbildung Ungenauigkeiten einzelner Verstärker auf 1/n zu
reduzieren.
Welche Ungenauigkeiten meinst du damit? Fehler im Verstärkungsfaktor,
Offsetfehler, Nichtlinearitäten, Rauschen, ...?
Dir muss klar sein, dass mit deiner Methode nur solche Fehler reduziert
werden können, die zufällig über alle n Einzelverstärker verteilt sind.
Bauartbedingte Fehler, wie z.B. Nichtlinearitäten, sind inormalerweise
bei allen Exemplaren des gleichen Typs ungefähr gleich, so dass sie
durch Mittelung nicht weggerechnet werden können.
Du solltest auch überlegen, ob angesichts der n-fachen Bauteilkosten und
des n-fachen Aufwands im Aufbau (Platinenfläche, Bestückungsaufwand
usw.) nicht ein etwas teurerer, aber präziserer Einzelverstärker
insgesamt bessere Ergebnisse liefert.
Ludwig wrote:
> Was ist bei dem external clock? Muss da ein Quarzoszillator mit ran?
Nein.
Siehe im verlinkten Datenblatt Seite 2-187 unten "optional external
clock".