Raumzeigermodulation

#987659
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Die Sektoren erhälst du, in dem du (mal ohne PWM und den ganzen kram) 
die Ventile der Ausgangsstufe als "Umschalter" betrachtest.
Du kannst also jeden Zweig entweder nach + oder - schalten. Mit den 3 
Schaltern und 2 Schaltstellungen pro Schalter sind also 2^8 Stellungen 
möglich. Diese spannen das Sechseck auf, dass dir deine Sektoren -> 
Vektoren erzeugt. Zwei Schaltstellungen nämlich alle Schalter auf + und 
alle auf - sind der Mittelpunkt des Sechsecks oder die zwei 
Nullvektoren.

Gruß
Christian
#987669
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ganz genau.
Durch verschieden langes einschalten des "oberen" und "unteren" Vektors 
innerhalb eines Sektors und auffüllen der restlichen Zeit mit einem 
Nullvektor kannst du praktischen jeden beliebigen Vektor innerhalb des 
Sechsecks erzeugen (bei konstanter Zeitbasis). ->einfache Vektoraddition

Der Sinus wird erzeugt, indem man einfach einen Zeiger im Sechseck 
rotieren lässt. Die maximale Amplitude wird mit einem Zeigerspitze 
erreicht, dessen Länge genau am Inkreis des Sechsecks rotiert. Minimale 
Amplitude = Nullvektor.

Gruß
Christian
#987673
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6-Phasen habe ich jetzt noch nicht gemacht, kann ich also nicht direkt 
beantworten.
Du hättest auf alle Fälle 2^6 = 64 Sektoren, wobei die Nullvektoren 
wieder zu beachten sind.
Ich denke nicht, dass man den Zeiger schneller rotieren muss. Der 
Kreisumfang bzw. Winkelgeschwindigkeit bleiben ja gleich - es ändert 
sich lediglich die Sektorgröße. Das "Vieleck" wird also immer 
kreisähnlicher.

Bitteschön, freut mich wenn's geholfen hat.

Gruß
Christian
#987905
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Hallo

Der Unterschied zwischen 3 und 6 Phasen liegt im erreichbaren
Inkreisdurchmesser des  entsprechenden Vielecks und damit in
der höheren Amplitude. Damit bekommt man mehr Leistung in das
System gepumt. Die Qualität des Sinus sollte bei beiden gleich
sein und nur von der Zeitbasis abhängig sein. Wenn ich mich
nicht Irre.

Grüße Dirk
#987942
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Patrick Weinberger wrote:
> Noch eine Frage jede Phase hat seinen eigenen Vektor ? Diese sind aber
> zB bei 3 Phasen netz 120° verschoben im "Einheitskreis"
jein;
Du musst die Sache etwas abstrakter angehen.
Bei Annahme eines symmetrischen Drehstromnetzes teilt sich ja der Strom 
gleichmäßig auf alle 3 Phasen auf. Im Nulleiter fließt kein Strom. 
Phasenversatz jeweils 2pi/3.
Um das System mathematisch einfacher beschreiben zu können und besser zu 
verstehen, wird das 3-phasige 120° System in ein 2-phasiges 90° System 
umgerechnet => Clarke-Transformation. Dabei werden die drei Größen des 
3-phasigen Systems in einen repräsentativen Zeiger in der komplexen 
Ebene transformiert, d.h. der eine Zeiger im 2-phasigen System 
repräsentiert in reality deine U1, U2, U3 - genauso für Ströme, Flüsse 
etc...
Das ist eigentlich der ganze Witz an der Raumzeigerdarstellung.

Deinen 3-phasiger Sinus wird also in der 2-phasigen Darstellung nur als 
ein einziger rotierender Zeiger dargestellt. Fertig.


Dirk F. wrote:
> Der Unterschied zwischen 3 und 6 Phasen liegt im erreichbaren
> Inkreisdurchmesser des  entsprechenden Vielecks und damit in
> der höheren Amplitude. Damit bekommt man mehr Leistung in das
> System gepumt.
klingt logisch, ja

> Die Qualität des Sinus sollte bei beiden gleich
> sein und nur von der Zeitbasis abhängig sein. Wenn ich mich
> nicht Irre.
würde ich auch sagen. Letztendlich entscheidet die PWM-Frequenz wie 
"rund" der Sinus ist.

Gruß
Christian
#988457
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Patrick Weinberger wrote:
> Also mit der Clarke-Transformation müsst ich diese 6 Phasen dann auf 2
> zusammen fassen. Diese 2 bilden also meinen Vektor ? Durch das rotieren
> lassen des Vektors werden dann die 3 (6) Phasen bebildet wenn ich das
> jetzt so richtig verstanden habe ?
Würde ich auch sagen, ja. Du bildest deine 6 Phasen praktisch auf einen 
resultierenden komplexen Zeiger ab.

Gruß
Christian
#988646
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Ich hab mich jetzt mal etwas über die  Clarke-Transformation etwas 
schlau gemacht. Also da werden die 3 Ströme auf einen Feldbildetenstrom 
und einem Momentbildetenstrom zusammen gefasst. Naja jetzt ist die heiße 
Frage wie kommt man da jetzt auf den einen Zeiger.

Rein theoretisch ist es ja egal ob ich 3 Phasen 6 Phasen oder sogar 12 
Phasen haben es gibt ja immer nur einen Feldbildeten- und einen 
Momentbildetenstrom wenn ich das jetzt mit der  Clarke-Transformation 
richtig verstanden hab

MFG Patrick
#988667
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Patrick Weinberger wrote:
> Ich hab mich jetzt mal etwas über die  Clarke-Transformation etwas
> schlau gemacht. Also da werden die 3 Ströme auf einen Feldbildetenstrom
> und einem Momentbildetenstrom zusammen gefasst. Naja jetzt ist die heiße
> Frage wie kommt man da jetzt auf den einen Zeiger.
Vektoraddition?

> Rein theoretisch ist es ja egal ob ich 3 Phasen 6 Phasen oder sogar 12
> Phasen haben es gibt ja immer nur einen Feldbildeten- und einen
> Momentbildetenstrom wenn ich das jetzt mit der  Clarke-Transformation
> richtig verstanden hab
ja

Gruß
Christian

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