Gast
#995610
Angeregt durch eine andere Diskussion um die scheinbar so hohen Durchfallquoten an der Uni und den FHs habe ich basierend auf den tatsächlichen Prozentzahlen meines Jahrgangs für das Fach "E-Technik Grundlagen" folgende Rechung angestellt: Das Fach und die Prüfung ging jeweils über ein gesamtes Jahr, man konnte aber jederzeit eine Prfung ablegen, also verschieben, oder auch vorziehen. Die Vorzieher waren natürlich die Guten, die sich den Rest des fehlenden Jahres blind erarbeitet hatten. Die brauchten auch maximal noch einen Nachversuch. Ich habe jetzt für jeden Jahrgang dieselbe Quote unterstellt und die Zahlen aufsummiert, weil ja auf Dauer mehrere Jahrgänge in den Klausuren sitzen - vor allem natürlich die Nachschreiber. Ergebnis: Obwohl in jeder einzelnen Klausur in Summe rund 50% durchfallen, fliegen am Ende doch nur 15% durch diese Klausur überhaupt raus. Jetzt gilt das natürlich für jede Klausur einzeln und man könnte auch die Idee kommen, von den 85%, die die erste Klausur "überleben" wieder 15% abzuziehen, um mit 6 Klausuren im Grundstudum bei 45% zu landen. Bei den meisten Klausuren im Grundstudium, lag die Durchfallquote aber eher bei 40% (so meine Erinnerung), sodaß sicher nur 10% die Segel streichen mussten. Das wären dann maximal 40% Ausscheider nach einem Jahr. Ausserdem sind die guten überall gut und die schlechten überall schlecht, denke ich mal. So wie ich es in Errinngerung hatte, waren nach 3 Jahren (reicht für 3 Versuche) die meisten locker durchs Vordiplom durch. Insgesamt hat man also doch ganz gute Chancen denke ich, auch wenn die Klausurergebnisse nach Horror aussehen.
