DMA0 (PPI) Interrupt beim Blackfin?

Gast #1052925
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Moin,

ich verwende einen Blackfin 532 und uebertrage per PPI mit DMA Daten an 
diesen. Nur wollte ich die Datenuebertragung per Interrupt 
synchronisieren.
Geschafft habe ich bisher, den DMA und Sequencer so einzurichten, dass 
ein Interrupt ausgeloest wird. Allerdings sieht es so aus, als ob 
durchgehend Interrupts ausgeloest werden, was nicht von der 
PPI-Uebertragung verursacht werden kann. Vielmehr vermute ich ein 
Problem in meiner ISR.
Wodran kann es liegen, dass immer wieder die selbe Routine ausrefuehrt 
wird? Muss ich den Interrupt in der ISR bestaetigen (Interrupt 
Acknoledge) und wie mache ich das im BF532?

Hier mal der Einsprung in Assembler, der die ISR aufrufen sollte:

_I8HANDLER:           // IVG 8 Handler
//[-- sp] = reti;
[-- sp] = astat;
[-- sp] = fp;
[-- sp] = (r7:0, p5:0);
call _Interrupt8Handler;
(r7:0, p5:0) = [ sp ++ ] ;
fp = [ sp ++ ];
astat = [ sp ++ ];
//reti = [ sp ++ ];
rti;

Gruss, Joern
Gast #1053147
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Oh danke, jetzt machen W1C und RO auch endlich mal ein bisschen Sinn 
fuer mich...
Loescht man diese Bits nicht, bleibt der Interrupt dann angelegt und 
unterbricht das Programm gleich wieder? Ist meine Fehlerbeschreibung 
typisch fuer einen Fall, wo das Loeschen vergessen wurde?

Gruss, Joern
Gast #1053460
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Joern wrote:
> Loescht man diese Bits nicht, bleibt der Interrupt dann angelegt und
> unterbricht das Programm gleich wieder?

Ja.

> Ist meine Fehlerbeschreibung typisch fuer einen Fall, wo das Loeschen
> vergessen wurde?

Ja.
Gast #1056924
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Ok, danke erstmal, ich hatte nun mal Gelegenheit, die 
Interrupt-Bestaetigung auszuprobieren und es loest das Problem.
Aufgetreten ist nun aber ein weiteres Problem: Wenn ich den 
Routineneinstieg so mache wie im Programmcode weiter oben vorgestellt, 
fuehrt dies zu Instabilitaeten, die an irgendeiner Stelle dazu fuehren, 
dass das Programm nicht mehr richtig ausgefuehrt werden. Die Zeitpunkte, 
an den dies schiefgeht sind dabei zufaellig. Versuchsweise habe ich die 
Interruptbestaetigung im Assemblercode untergebracht und dafuer den 
Funktionsaufruf entfernt. Unter diesen Umstaenden laeuft alles stabil.
Wie gelingt eine richtige Speicherung des aktuellen CPU-States, so dass 
dieser nach Rueckkehr aus dem Interrupt normal weiterlaeuft? (Ach ja, 
die Akkumulatoren und anderen Register scheinen nicht das Problem zu 
sein, werden diese doch nicht in der Interruptroutine verwendet.)

Gruss, Joern
Gast #1056935
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joern wrote:
> Aufgetreten ist nun aber ein weiteres Problem: Wenn ich den
> Routineneinstieg so mache wie im Programmcode weiter oben vorgestellt,
> fuehrt dies zu Instabilitaeten, die an irgendeiner Stelle dazu fuehren,
> dass das Programm nicht mehr richtig ausgefuehrt werden. Die Zeitpunkte,
> an den dies schiefgeht sind dabei zufaellig.

Zu einem zufälligen Zeitpunkt in der aufgerufenen Unterroutine im 
Interrupt?

> Versuchsweise habe ich die
> Interruptbestaetigung im Assemblercode untergebracht und dafuer den
> Funktionsaufruf entfernt. Unter diesen Umstaenden laeuft alles stabil.

Das glaube ich gerne.

> Wie gelingt eine richtige Speicherung des aktuellen CPU-States, so dass
> dieser nach Rueckkehr aus dem Interrupt normal weiterlaeuft? (Ach ja,
> die Akkumulatoren und anderen Register scheinen nicht das Problem zu
> sein, werden diese doch nicht in der Interruptroutine verwendet.)

Kann ich so auf Schlag nicht sagen, ich programmiere die Teile 
größtenteils in C. Guck in die "Programming Reference", da steht sowas 
unter Garantie drinne:

  http://www.analog.com/static/imported-files/processor_manuals/blackfin_pgr.ref.man.rev1.3.pdf

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