Gast
#1085720
Wie schätzt ihr im allgemeinen die Keil-Arm Entwicklungsumgebung ein? Ich arbeite nun seit einigen Monaten mit besagter Umgebung und komme mehr und mehr zu der Einsicht das ein gewisses freies Werkzeug um Klassen besser ist. Zum einen ist mir der Kompiler selbst nicht ganz geheuer. Beispielsweise habe ich mit einem __at Makro eine Variable im Codesegment and definierter Stelle abgelegt: const int var __at 0x01001000 = 0xff; Soweit alles gut. Allerdings hat die Definition mit 0xffff nicht hingehauen. 4 Byte aligned ist diese Definition. Der Kompiler warf noch nicht einmal eine Warnung aus. An anderer Stelle habe ich eine Portabfrage gemacht. Lief auch alles wunderbar. In einer höheren Optimierungsstufe meinte der Kompiler jedoch betreffende Bits nicht zu Rate ziehen zu müssen. Zum anderen missfällt mir der uVision debugger. Als da wären: Kann keine Strings anzeigen -> bedeutet das ich in einem Hexeditor die einzelnen Werte eingeben muss um Klartext zu lesen. Um das Fiasko komplett zu machen hat man dann auch noch die Copy und Paste Funktionalitäten in allen Debuggerfenstern gekonnt unterbunden. Datenanylse am PC entfällt. Zudem injeziert uLink Adapter des öfteren Prefetch Error. Ansonsten läuft die Anwendung einwandfrei. An anderen PC's gab es da keine Probleme und ich vermute das es an der USB Implementierung des uLink liegt. Im Fazit muss ich sagen, das mir die gcc-gdb-make Entwicklungsumgebung unter Linux viel besser gefällt. Unter diesen Vorzeichen würde ich in meiner eigenen Firma sicherlich auf Werkzeuge in dieser Richtung verzichten, denn 2500 Euro sind kein Pappenstiel. wünsch euch allen ein frohes Fest Florian