WLAN Festplatte mit altem 1GHz Rechner?

Gast #1109438
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Hallo,

Ich habe:
Fritz Box Fon WLAN um ins Internet zu gehen
einen Frau_Rechner mit WLAN
einen Sohn_Rechner mit WLAN
einen Tochter_Rechner mit WLAN
und meinen Rechner mit WLAN ausgestattet

jeder bei uns speichert seine Daten bis jetzt auf seinem eigenen 
Rechner. ich möchte jetzt einen alten 1GHz Rechner mit 500G HD als WLAN 
Festplatte nutzen.
Mir ist klar WLAN ist nicht High Speed wie verkabeltes Netz, brauchen 
wir aber nicht, für Urlaubsbilder und Musik uns sonstige Dokumente 
sollte es reichen.

Was brauche ich noch alles?
welches Betriebssystem?
WLAN USB Stick habe ich noch, sollte doch ausreichen

wie richte ich das ganze System ein?

Danke
Hansi
#1109462
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Aua - wenn du eine "Vollprofi"-mässige Anleitung brauchst, ist ein 
nacktes debian wohl der falsche Ansatz.

Hat der Router keine Ethernet-Ports dran? Wenn ja, wär's mit den 
Vorkenntnissen einfacher, eine auf kabelgebundenes LAN bezogene Version 
zu verwenden. Zugriff aus WLAN ist dabei immer noch möglich, dafür sorgt 
der Router. Da müsste es eigentlich was mehr oder weniger Fertiges auf 
Linux-Basis geben.

Aber da wir grad bei klein Fritzchen sind: Manche Fritzens können das 
schon selber, wenn FTP als Transfer ausreicht. Die 7170 beispielsweise 
hat einen USB-Port dran, an den sich eine USB-Platte anschliessen lässt. 
Das macht es deutlich einfacher und spart gegenüber NAS erheblich Strom.
#1109479
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Sorry, der 386 war Verwechslung mit einem anderem Thread.

Rechne dir mal aus, wieviel dich ein permanent durchlaufender 
Standard-PC als NAS-Device kostet. Ein gebrauchtes 7-Zoll Netbook (~15W) 
oder ein fertiges NAS-Device dürfte dafür auf Dauer billiger sein als 
Recycling vom alten 1GHz PC (grob 100W aufwärts).
Persönliche Seite #1109480
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Suche besser nach einer fertigen NAS-Distribution, denn ein NAS (Network 
Attached Storage) ist das, was Du Dir bauen willst.

Aus Performancegründen solltest Du das Teil aber per LAN (Kabel) an die 
Fritzbox anschließen, auch wird es knifflig, WLAN-Karten mit 
irgendwelchen fertigen Linux-Distributionen zu nutzen.

Auch solltest Du Dir Gedanken über Stromverbrauch machen, Dein alter PC 
mag zwar weniger Strom als ein aktueller "Gamer"-PC verbrauchen, aber er 
verbraucht erheblich viel mehr als dedizierte NAS-Systeme.

Ein ganz simples Gerät für USB-Massenspeicher ist das hier:

http://www.reichelt.de/?;ARTICLE=82848
Gast #1109507
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Es gibt diverse Festplattengehäuse mit USB und LAN Anschluss. Einen 
ganzen PC als Netzplatte zu betreiben ist reine Energieverschwendung.
Die werden einfach per Patchkabel an zB. die Fritz-Box angeschlossen und 
die Platte ist, nachdem am Rechner angemeldet, als Netzlaufwerk 
verfügbar. Alternativ ist das Teil auch als USB-Platte zu verwenden.

Aber Vorsicht, es gibt auch Teile wo die Nezwerkverbindung nur als 
FTP-Verbindung arbeitet was wenig komfortabel ist.

Ich hab seit einiger Zeit ein NDAS X-Gear (gab es bei Pollin), 
funktioniert prima.
Persönliche Seite #1110903
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Sofern auf dem Rechner ein "richtiges" Windows XP (also kein XP Home) 
läuft, aktiviert man den Remote Desktop über Systemsteuerung->System 
[Remote].

Zur Fernsteuerung verwendet man mstsc.exe, das bei üblichen 
Windows-Versionen mitgeliegert wird.

Eine Alternative zum Remote Desktop ist vnc, das läuft auch mit 
verkrüppelten Windows-Versionen. UltraVNC oder TightVNC sind 
verschiedene Varianten davon.
Gast #1398176
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Wusste nicht, daß der Einsatz von FreeNAS es erforderlich macht, den 
Rechner ständig eingeschaltet zu lassen.

Mir persönlich würde es schon reichen, ihn nur einzuschalten wenn das 
Gerät gebraucht wird.

Ich habe gerade noch ein paar Informationen dazu gefunden wegen 
Prozessor vs. Datenübertragungsrate. Es scheint nicht schneller als W2k 
zu sein und damit hat sich der Einsatz erledigt.

Trotzdem Danke für die Antwort.
Gast #1398479
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Danke. Aber 5MB/s laut verschiedener Forenbeiträge ernüchtert dann doch.

Hintergrund ist folgender: Ich habe einen richtig kleinen Mini-PC mit 
Pentium 233 (So7) drin. Unter W2k komme ich mit HDTune auf 27MB/s für 
die Festplatte. Sobald die Daten aber über den Netzwerkanschluss müssen, 
lande ich bei einer Rate von 5,5 MB/s.

Deshalb gedacht, mit FreeNAS könnte es schneller werden. In einem Forum 
hat es einer gemessen: knapp 6 MB/s mit einem Celeron 600. Nur mit 
neueren Chipsätzen und Prozessortakten von 1,5 GHz aufwärts wird es wie 
ich es gern hätte.

Es wird im Endeffekt also ein Rechner aus vorhandenen Teilen werden mit 
einem W2k. Bei ca. 30h im Monat Laufzeit spielt die Auslegung auf 
niedrigsten Stromverbrauch keine Rolle.
Gast #1398480
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> Es wird im Endeffekt also ein Rechner aus vorhandenen Teilen werden mit
> einem W2k.

W2k ist für diesen Zweck doch der absolute Overkill was 
Systemanforderungen betrifft und dazu noch unflexibel. Warum nimmst du 
kein Linux dafür?
Gast #1398826
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Ich bin von FreeNAS überzeugt: Sehr genügsam bezüglich 
Hardwareanforderungen; Bisher sehr stabil. Genaue Zahlen zu 
Geschwindigkeiten muss ich halt mal messen.
Zum Stromverbrauch: Ähnlich wie bei der Diskussion 
Energiesparlampe-Glühlampe vergessen die Leute meist, daß die Energie 
selten verloren ist - sondern als (wenn auch teure) Wärme im Haus 
bleibt. Ein Hobbyraum im Keller braucht dann weniger Heizlüfter.
Persönliche Seite #1398845
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> Zum Stromverbrauch: Ähnlich wie bei der Diskussion
> Energiesparlampe-Glühlampe vergessen die Leute meist, daß die Energie
> selten verloren ist - sondern als (wenn auch teure) Wärme im Haus
> bleibt. Ein Hobbyraum im Keller braucht dann weniger Heizlüfter.

Leute, die so argumentieren wie Du vergessen meist, daß es auch andere 
Anwendungszenarien als kalte Keller gibt. Leute mit Arbeitszimmern 
unterm Dach, Leute mit Arbeitszimmern mit schönen großen Südfenstern ...
Gast #1399115
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@ Route_66 (Gast)

Ich konnte für die Übertragungwerte nur auf gefundene Werte aus dem 
Internet zurückgreifen. Werte würden mich daher interessieren im 
Zusammenhang mit der Hardware.


@  Thomas (Gast)

Kannst Du Daten posten? Die gefundenen Werte für Prozessoren <500 MHz 
waren mit FreeNAS kleiner als mit W2k.

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