Hallo, stöber schon ziemlich lange wie ich eine SD-Karte am besten
ansteuer.
Ich benutze einen ATmega128. Viele verwänden einen Spannungsteiler,
andere einen MAX3378 und wieder andere einen 74LVC4245AD.
Was ist die am best geeignetste Lösung um die SD Karte am SPI vom
ATmega128 zu betreiben?
Es wäre super wenn vielleicht einer kurz einen Schaltplan zeichnen
könnte und die Bauteile dazu schreiben könnte.
Ich wäre ihm wirklich dankbar, und für manche hier sollte das ja eine
nicht all zu schwere Aufgabe sein.
Vielen Dank =)
Hast du sonst noch irgendein anliegen? Vielleicht auch gleich noch das
Programm schreiben, fertig löten, liefern und einbauen?
Glaubst du ernsthaft, dass dir hier das komplette Zeug gemacht wird? Du
kannst Hilfe bekommen wenn du nicht weiter weißt, aber nicht damit du
selbst das nur nach fertiger Anleitung zusammen basteln musst.
Du kannst schon mal anfangen einen Schaltplan zu zeichnen, und in der
Leitung zur Karte eine Stelle frei lassen wo dann eines von den
Bauteilen rein kommt.
Ich würde das ganze mit 3,3 V betreiben. Spart doch ein paar Bauteile.
>Hallo, stöber schon ziemlich lange wie ich eine SD-Karte am besten>ansteuer.
Und da hast du noch keinen Schaltplan gefunden? Kann ich nicht glauben.
>Was ist die am best geeignetste Lösung um die SD Karte am SPI vom>ATmega128 zu betreiben?
DIE beste Lösung gibt's nicht. Am einfachsten ist es natürlich, wenn du
einen ATMega128L verwendest und ihn mit 3,3V Versorgungsspannung
betreibst, dann brauchst du überhaupt keine zusätzliche Beschaltung.
Wenn du die SD-Karte während des AVR-Programmierens über ISP in der
Schaltung lassen willst/musst, würde ich den ChipSelect-Anschluss der
Karte über einen PullUp an VCC hängen, weil SCK sowohl vom Hardware-Spi
als auch vom ISP verwendet wird. Die SD-Karte ist dann während des
AVR-Flashens sicher inaktiv.
Wenn du eine RS232-Schnittstelle nach aussen brauchst und einen MAX232
als Pegelwandler einsetzt, wirst du aber um zusätzliche Beschaltung für
die SD-Karte nicht herum kommen, weil der MAX232 mit 3,3V nicht
zufriedenstellend läuft. Dann musst du den AVR und den MAX232 mit 5V
versorgen, der SD-Karte einen eigenen Spannungsregler für 3,3V
spendieren und für die Daten- und Taktleitungen entsprechende
Schutzbeschaltung vorsehen.
Die professionellste und sicherste Schutzbeschaltung wäre ein fertiger
Pegelwandler. Funktionieren tun aber auch die Lösungen mit
Spannungsteiler, oder Vorwiderstände + Schottkydioden gegen +3,3V
@Gast:
Uiuiui, net so garstig. Ich dachte es wäre nicht so ein problem. Ich hab
mir eh schon selber einen schaltplan + layout gemacht mit den
Spannungsteilern. Allerdings kommt mir das nicht wirklich als optimale
Lösung vor. Deswegen meine Frage. Mann kann das auch netter sagen.
Und wenn du schon sagst das ich Hilfe bekommen könnte. Hättest du ja
auch einfach meine Frage bezüglich einer gute Lösung beantworten können.
Einfach schreiben das zb. der 74LVC4245AD ein gut geeigneter Wandler ist
und ich es doch mit diesem Versuchen sollte.
@Kobaltchlorid:
Danke für die Detalierte Antwort. Sowas hab ich mir in etwa vorgestellt.
Ein 128L kommt leider nicht in Frage. Da schon einige andere Peripherie
mit 5V läuft. So kam die frage überhaupt erst auf.
Danke für die schnelle Antwort :)
Dann poste doch mal deine bisherige Lösung! Umso einfacher kann man
deine Versuche korrigieren oder bestätigen. Komplett falsch gibt es
nicht.
>Mann kann das auch netter sagen.
-->
>Es wäre super wenn vielleicht einer kurz einen Schaltplan zeichnen>könnte und die Bauteile dazu schreiben könnte.
Das klingt aber einfach als sollten andere eine komplette Lösung machen
und du bastelst es nur noch zusammen.
Einen Vorschlag hatte ich dir ja auch gemacht. Da du aber 5V hast, geht
das so ja nicht ;)
Hier ist der Schaltplan. Wie gesagt erstmal mit Spannungsteiler. Der 5x2
is der Anschluss am STK500, 9/10 is Vcc/GND und die anderen Leitung sind
mit MISO, MOSI, SCK und CS verbunden.
Mfg, Donald =)
Ich hänge halt mal meine Schaltung an. Den PullUp am CS-Anschluss der
Karte kann man auch weglassen, den habe ich nur sicherheitshalber
eingebaut, weil ich die SD-Karte fix einbaue und beim AVR-Flashen in der
Schaltung drin lasse.
Ein Pegelwandler wäre natürlich "professioneller", geht aber auch so.
hallo,
ich benutze immer einen 74hc4050, denn kann man mit 3.3 volt
betriebsspannung beschalten, dann hat der am ausgang auch 3.3 volt, ist
aber vom eingangspegel 5 volt kompatibel. das wäre also die richtung vom
5 volt kontroller zur karte. von der 3.3 volt karte gehe ich immer
direkt auf den eingang vom kontroller, da diesem 3.3 volt locker als
logisch 1 reicht.
damit habe ich gute erfahrungen gemacht. spannungsteiler bei spi takt um
10 mhz ist bei längeren kabeln schlecht. bei der lösung mit dem 74hc4050
machen selbst 5 cm verwurschtelte kabel nix bei 10 mhz...
grüße
Ist das so gewollt im Layout, dass die SD-Karte quer über die Platine
reingesteckt werden muß? Be iden meisten Lösungen zeigt die Öffnung des
SD-Card-Connectors nach außen...
So, alles ausgebessert. Beim Ausgang vom LM1117 sind nun ein 100nF und
ein 10µF parallel. Die Karte wurde umgedreht (keine ahnung was ich mir
dabei dachte). Und einseitig ist sie nun auch. Wobei mich
Durchkontaktierungen auch nicht weiter stören.
Danke für die vielen Tipps =)
Generell ist bei Spannungsreglern zu beachten, dass die
Ausgangskapazität kleiner sein sollte als die Eingangskapazität.
Ansonsten können unangenehme Schwingungen auftreten.
Ich würde statt der 10uF einen 1uF kondensator vorschlagen. Parallel
dazu einen 10nF.
Man lernt nie aus. Ich bin froh das es dieses Forum gibt. Vielen Dank
für alle die hier gepostet haben =)
Ich glaub viel mehr gibt es nicht mehr zu sagen ^^
Oder hat wer noch nicht gesagte vorschläge/tipps? =)
>Ich glaub viel mehr gibt es nicht mehr zu sagen ^^>Oder hat wer noch nicht gesagte vorschläge/tipps? =)
Vergiss die Widerstände als Pegelwandler.
Naja, du wirst schon sehen warum. Probiers einfach.
Das Layout ist kraut und rüben, das solltest du mal ein wenig ordnen,
die namen der Bauteile dranschreiben und zumindest rudimentäre EMV
Bedingungen beachten (zB 45° Winkel). Sieht viel ordentlicher aus, wenn
die Bauteile ein wenig in "reih und glied" positioniert sind
Gast Wrote:
> Generell ist bei Spannungsreglern zu beachten, dass die> Ausgangskapazität kleiner sein sollte als die Eingangskapazität.> Ansonsten können unangenehme Schwingungen auftreten.
Sorry, aber das ist bullshit.....
Man sollte sich, bevor man solche falschen Aussagen postet, vielleicht
mal das Datenblatt zu Gemüte führen:
" 1.1 Input Bypass Capacitor
An input capacitor is recommended. A 10μF tantalum on the
input is a suitable input bypassing for almost all applications."
und
"The minimum output capacitance required by
the LM1117 is 10μF, if a tantalum capacitor is used. Any
increase of the output capacitance will merely improve the
loop stability and transient response. The ESR of the output
capacitor should range between 0.3Ω - 22Ω. In the case of
the adjustable regulator, when the CADJ is used, a larger
output capacitance (22μf tantalum) is required."
Kobaltchlorid schrieb:
> Ich hänge halt mal meine Schaltung an. Den PullUp am CS-Anschluss der> Karte kann man auch weglassen, den habe ich nur sicherheitshalber> eingebaut, weil ich die SD-Karte fix einbaue und beim AVR-Flashen in der> Schaltung drin lasse.>> Ein Pegelwandler wäre natürlich "professioneller", geht aber auch so.
hallo
kanst du mir erklären wieso du genau die bat43 für deine schaltung
genommen hast und nicht 33
mfg
low