>Gestern klingelte bei dem Bewerber das Telefon. Da war sein Fallmanager>dran der ihm dann erklärte, dass der besagte Lehrgang zu teuer wäre und>von der ARGE nicht finanziert werden kann.
Zum Amtsgericht gehen, da zu einem Rechtspfleger. Wenn Dein bekannter H4
erhält, bekommt er wohl einen Beratungsgutschein bei einem Rechtsanwalt.
Dann zum RA und über das Sozialgericht einfach mal klagen.
Selbstkostenanteil war 2005 bei mir 10,-EUR - und es hat was gebracht -
für mich. Man darf sich hier nicht alles von diesen Sesselpupsern im
Arbeitslosenamt gefallen lassen - haben die Angst, dass ihnen die
Arbeitslosen ausgehen und sie selbst arbeitslos werden? Dann könnten sie
sich ja immer noch selbst verwalten.
Ich würde es so durchziehen.
Ist der eigentlich mal auf die Idee gekommen, sich das Geld für den
Lehrgang irgendwo zu leihen und das selbst zu bezahlen ?
In der Situation würde ich mich bestimmt nicht lange mit dem Arbeitsamt
rumärgern, sondern selbst was tun, um den Job zu kriegen.
Gruss
Axel
also ich kenn jemanden der hat sich bei einer spedition beworben.
die suchten dringenst nen Lkw fahrer. Also ab zur ARGE und den LKW
führerschein auf Staatskosten gemacht. Tia nach 4 Monaten brach dann die
Konjunktur ein und damit war der Job wieder weg. Nun arbeite ich wieder
als Altenpfler und beziehe ergänzend Hartz4 muss mich natürlich
weiterbewerben.
>Ist der eigentlich mal auf die Idee gekommen, sich das Geld für den>Lehrgang irgendwo zu leihen und das selbst zu bezahlen ?>In der Situation würde ich mich bestimmt nicht lange mit dem Arbeitsamt>rumärgern, sondern selbst was tun, um den Job zu kriegen.
Auch keine schlechte Idee, zugegeben.
"Ist der eigentlich mal auf die Idee gekommen, sich das Geld für den
Lehrgang irgendwo zu leihen und das selbst zu bezahlen ?
In der Situation würde ich mich bestimmt nicht lange mit dem Arbeitsamt
rumärgern, sondern selbst was tun, um den Job zu kriegen."
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Also Deine Allgemeinbildung ist ja "durchschlagend" !!!
Einer der so einen Mißt von sich gibt hat wohl offensichtlich in der
Welt an Lebenserfahrung nie viel gelernt !!!
Wer soll denn einem "H-4 ler" Geld pumpen ?
Der Mann hat genug Probleme selbst über die Runden zu kommen. Wie soll
er dann noch Schulden zurück bezahlen ?!?
Also Du scheinst ja offensichtlich wirklich über einen eklatanten
Realitästverlust zu leiden.
Ne, ich hab ja schon viel Sch.... in meinem Leben gehört.
Aber was Du da von Dir gibst, ist die Krönung.
Gruß an Alle !
>Wer soll denn einem "H-4 ler" Geld pumpen ?>Der Mann hat genug Probleme selbst über die Runden zu kommen. Wie soll>er dann noch Schulden zurück bezahlen ?!?>Also Du scheinst ja offensichtlich wirklich über einen eklatanten>Realitästverlust zu leiden.>Ne, ich hab ja schon viel Sch.... in meinem Leben gehört.>Aber was Du da von Dir gibst, ist die Krönung.
Oft sind das die jungen Leuten allimentiert von den Eltern, die so eine
unüberlegte Grütze absondern. Kein Plan vom Leben aber glauben alles zu
verstehen. Zumeist FDP-Wähler.
Udo Dinsing schrieb:
> Also Deine Allgemeinbildung ist ja "durchschlagend" !!!> Einer der so einen Mißt von sich gibt hat wohl offensichtlich in der> Welt an Lebenserfahrung nie viel gelernt !!!>> Wer soll denn einem "H-4 ler" Geld pumpen ?> Der Mann hat genug Probleme selbst über die Runden zu kommen. Wie soll> er dann noch Schulden zurück bezahlen ?!?>> Also Du scheinst ja offensichtlich wirklich über einen eklatanten> Realitästverlust zu leiden.> Ne, ich hab ja schon viel Sch.... in meinem Leben gehört.> Aber was Du da von Dir gibst, ist die Krönung.
Geehrter Herr Dinsing, vielleicht wäre es mal keine so schlechte Idee,
jeweils, vor dem Abschicken eines Beitrages einen Kaffee zu trinken und
dann in aller Ruhe eine Antwort zu schreiben ;)
Es gibt sehr viele Möglichkeiten, Geld zu leihen. Meistens hat man
Freunde, Verwandte, Familie, die einen Beitrag dazusteuern können, wir
reden hier schliesslich nicht von zehntausenden Euro, sondern von
zweitausend. Und wenn jeder etwas gibt.. Wenn man nett fragt ist es
immer wieder erstaunlich, wieviele Menschen, denen man am Herzen liegt,
einem helfen möchten ;) Ausser natürlich man hat keine Freunde, aber
dann hat man auch nichts anderes verdient. Aber wer Geld bekommen
möchte, kann das auch, es gibt immerhin genügend Möglichkeiten in
unserer freien Welt ^^ Oder wie sonst kann man es sich erklären, dass
jemand aus meiner ehemaligen Berufsschule bereits damals Unternehmer
war, ohne finanzielles Kapital aber mit viel zeitlichem Engagement. Wenn
man aber natürlich immer alles so grau und böse sieht...
Zum Thema "Geld leihen".
In der Familie verleiht man sich kein Geld, man gibt es.
Kostenrechnung
ARGE: Kosten Kurs gegenüber HARTZ IV weiterzahlen ggf. ergänzen.
Dreher, Kurs-Selbstzahler: Habe ich Netto abzüglich Rückzahlung Kurs
mehr in der Tasche als Hartz IV?
Arbeitnehmer: Kosten billiger-Dreher + Kurs bezahlen gegenüber teurem
Dreher mit Erfahrung.
Ich habe nur festgestellt, das Schulden, für manche Normalverdiener ohne
Probleme zu zahlen sind, 2000€ Schulden, max. 6 Monate dann sind diese
weg, etwas einschränken und gut ist.
Andere brauchen dafür mit viel Mühe 3-4 Jahre, obwohl in Arbeit.
Ich bin ausnahmsweise mal ein Optimist.
Wenn alle so negativ an die Sache gehen würden,
würde keiner mehr studieren, eine Ausbildung machen, sich fortbilden,
...
es könnte sich ja nicht lohnen.
Der sonst Dauerpessimist Rick
Warum sollte ein Arbeitgeber einen Weiterbildungskurs für einen zB:
Dreher, den er braucht zahlen, wenn es ev. die ARGE macht ?
Diese Einstellung ist besonders beliebt bei Zeitarbeitsfirmen.
Schlussfolgerung: Keine Weiterbildungskurse mehr durch ARGE etc. ???
Dann sind wir schon wieder beim Thema: Fachkräftelüge.
Wir, die Arbeitgeber, suchen händeringend Spitzenleute, hier zB: Dreher,
ausgebildet an den neuesten Maschinen.
Ausbilden, dafür sind andere zuständig.
Bei speziellen firmenspezifischen Kursen, hier für eine Drehbank, sollte
nicht die Allgemeinheit für aufkommen.
Weiterbilden muss sich jeder, natürlich teilweise auf seine eigene
Kosten.
Fremdsprachkurse, Fachliteratur etc.
Wer "nebenbei" ein Fernstudium absolviert, zahlt natürlich ein paar
tausend Euros, kann bei einem erfolgreichen Abschluss aber auch mehr
damit anfangen.
Also der Vorwurf an die ARGE war doch wohl, dass die dem den sicheren
Job versaut, weil die die Fortbildung nicht bezahlt.
Jetzt gibt es zwei Möglichkeiten: Der Job ist dann wirklich sicher (z.
B. weil der Hartzler besondere andere Kenntnisse hat, die sonst keiner
hat) dann kann er sich das Geld auch leihen, wenn er so sicher ist.
Oder der Job ist dann gar nicht sicher, warum soll die Arge dann das
Geld rausfeuern ?
Gruss
Axel
Wenn den Unternehmen die Fachkräfte fehlen müssen sie sich selbst drum
kümmern.
Ich glaube eher in obigem Beispiel wurde der arme Dreher ganz übel
verarscht. Eine gute neue Drehmaschine mit Simens-Steuerung kostet schon
ihr Geld und dann ist auf einmal kein Geld mehr da um den Arbeiter
auszubilden? Da glaub ich doch eher an den Osterhasen!
Und in dem Fall gebe ich dem Fallmanager auch volle Rückendeckung. Das
Arbeitslosenamt hat nicht für die Weiterbildung aufzukommen.
Hallo Leute !
Ich habe den Eindruck, dass einige nicht wissen was ich eigentlich zum
Ausdruck bringen wollte.
Dann lasst es mich mal so formulieren.
Nehem wir einmal an, ich würde als Entscheidungsträger bei der ARGE
sitzen.
Nun kommt einer und erzählt mir dass er eingestellt werden kann, wenn er
die dafür erforderlichen Kenntnisse besitzt.
Der Betreffende legt mir das auch noch schriftlich durch den
potentiellen Arbeitgeber vor.
Nun muß doch logischer Weise bei mir (als Entscheidungsbefugter) das
"geistige Getriebe" anspringen.
Zahle ich diesem Mann weiterhin H-4 plus Miete (und das noch die
nächsten Jahre) oder lege ich einmalig 2000 Euro auf den Tisch ?
Damit würde ich zwei Fliegen mit einer Klatsche erledigen.
1) den Mann bin ich los und für diesen bräuchte die ARGE nicht mehr
zahlen.
2) der ist wieder in einem Arbeitsverhältnis und ihm geht es somit
bestimmt auch besser.
Und wenn jetzt dahingehend argumentiert wird, dass die ARGE sparen muß
dann kann ich dementgegen nur noch eines sagen.
Wenn die ARGE sparen soll, wieso zahlt man dann 2000 Euro für einen
potentiellen Arbeitnehmer in Form eines Vermittlungsgutschein ?
Bei der Einstellung gibt es für den Arbeitgeber 1000 Euro. Die zweite
Hälfte bekommt er, wenn der Arbeitnehmer 6 Monate dabei ist.
So, da sind plötzlich 2000 Euro nicht mehr interessant ?
Und für einen Lehrgang, da sind sie dann interessant ?
Passt ja wohl irgendwo nicht zusammen.
Aber wenn sich so manche Dummschulbürokraten nicht so dämlich anstellen
würden, könnte man ja vielleicht auch auf die Idee kommen dem
potentiellen Arbeitnehmer die Sache als zinsloses Darlehen anzubieten.
Wenn er dann seinen Lohn erhält, kann er diese Sache ja wieder mit mtl.
100 Euro abstotternd zurück zahlen.
Aber soweit können dämliche Bürokraten nicht denken.
Gruß an Alle !
Udo Dinsing, ich glaube ich habe dich verstanden. Und ich bleibe dabei.
Für Weiterbildungen die man für ein spezielles Unternehmen braucht ist
das Unternehmen selbst zuständig (oder stellt die nötigen finanziellen
Mittel zur Verfügung).
Hallo Leute !
Da liegen einige von Euch konkret falsch !
Im hiesigen Raum werden Zerspaner gesucht von der Fa. "John Deere".
Es wird erwartet, dass diese Leute CNC-Kenntnisse haben, da es sich
hierbei um Großserien handelt in der Produktion.
Jetzt muß mal einer dort hingehen und denen sagen, dass er zwar
Zerspaner sei, aber keine CNC-Erfahrung habe. Und die Unternehmung
möchte doch bitte so gut sein und dem zuküftigen Mitarbeiter diesen
Lehrgang bezahlen.
Die Antwort, die dann kommt kenne ich jetzt schon.
Anders würde es aussehen, wenn der Mitarbeiter bereits dort beschäftigt
ist.
Aber aus dem o.a. Fall geht ja hervor, dass der Mitarbeiter erst noch
eingestellt werden soll.
Gruß an Alle !
PS. Kolpingangebote auf CNC in hiesigen Raum sind nicht vorhanden
Solange als Beispiel "John Deere" passende Fachkräfte in diesem Bereich
findet, ist das alles kein Problem.
Dann gäbe es dort, wenn ggf. auch nur regional, auch kein
Fachkräftemangel.
Udo Dinsing schrieb:
Na da hast du ja lange gebraucht, dir etwas Neues auszudenken.
> Jetzt muß mal einer dort hingehen und denen sagen, dass er zwar> Zerspaner sei, aber keine CNC-Erfahrung habe. Und die Unternehmung> möchte doch bitte so gut sein und dem zuküftigen Mitarbeiter diesen> Lehrgang bezahlen.> Die Antwort, die dann kommt kenne ich jetzt schon.
Welche ist das? John Deere baut dann doch lieber weniger Maschinen, als
sie verkaufen koennten? Oder anderswo? Du schimpfst doch sonst gerne
ueber kurzsichtige Manager - warum dann nicht jetzt ueber die von der
von dir genannten Firma?
Besondere Situationen fordern Ausnahmen, das zeigt die Bankenkrise recht
deutlich - aber im Allgemeinen gilt die Marktwirtschaft und dazu gehoert
eben auch, dass man sich die Leute selbst ausbilden muss, wenn es am
Markt keine gibt.
Stelle dir mal vor, der Staat macht die Ausnahme zur Regel und jede
Ausbildung wird von der ARGE uebernommen. Schoenes Spektakel wird das.
Man darf sich auch nicht verarschen lassen...
der "Dreher" oder ähnliche sind keine Fachkräfte
Das sind bestenfalls Facharbeiter .
Eine Fachkraft definiert sich laut Herr Kannegießer ( Arbeitgeber und
Arbeitgeberpräsident ) als Dipl.-Ing. oder Dipl. Inf .... oder heute
ein Master - Ing - natürlich auch Dr.-Ing
Schon ein FH-ler ist in diesem Sinne out off ... ergo ist ein Bachelor
eine undefinites Wenig bis Nix. also ein idealer Zeitarbeitskandidat
Das muß man schon wissen ,wenn gewisse Debatten über Arbeitskräfte etc
laufen .
Dies klingt etwas bildungs- und sozialdarwinistisch ,aber man darf eben
die Realitäten nie aus den Augen verlieren .
Der Arbeitsmarjkt derzeit ist im gurnde nicht viel anders wie
1990 - 1999 , 2001-2006 , das haben eineige halt schon vergessen
bzw wissen es nicht.
Im weiteren noch dies . Das Arbeitsamt o.ä. können effektiv für
Fachkräfte nicht tun .. Da geht man halt hin wg ALG 1 aber ansonsten
existiert dort typüischerweise kein Netzwerke zu relevanten Firmen .
gast schrieb:
> Schon ein FH-ler ist in diesem Sinne out off ...
Unsinn.
> Im weiteren noch dies . Das Arbeitsamt o.ä. können effektiv für> Fachkräfte nicht tun .. Da geht man halt hin wg ALG 1 aber ansonsten> existiert dort typüischerweise kein Netzwerke zu relevanten Firmen .
Da gebe ich Dir Recht. Als (technischer) Akademiker findet man seinen
Job üblicherweise nicht übers Arbeitsamt.
Hallo Udo, gebe es auf !
Diese Leute hier in diesem Forum wissen doch nicht wovon sie reden !
Der eine schreibt über Ing. Wissenschaften, der andere über Bezahlung
einer Weiterbildung durch den künftigen Arbeitgeber.
Die haben doch alle nicht kapiert, worum es geht.
Wenn ich heute eine Stelle als Fahrer in einer Spedition suche, dann
kann mir der potentielle Arbeitgeber auch nicht zuvor den
"LKW-Führerschein" finanzieren.
In Deinem Beispiel ging es allerdings nicht um einen Führerschein,
sondern um geforderte CNC-Kenntnisse. Und diesen Erwerb der Kenntnisse
wird eine Firma nicht bezahlen, schon erst recht nicht wenn es sich nur
um einen Bewerber handelt. Anders würde würde es aussehen (wie Du selber
schreibst) wenn bereits ein Mitarbeiter auf eine Schulung geschickt
werden soll. Aber Du redest ja von einem, der noch nicht eingestellt
ist.
Ich habe durchaus verstanden wovon Du redest, andere dagegen vermutlich
überhaupt nicht !
Falki schrieb:
> Ich habe durchaus verstanden wovon Du redest, andere dagegen vermutlich> überhaupt nicht !
Vorsicht, ersetze "eine andere Meinung" nicht durch "nicht verstanden".
Wenn eine Firma einen CNC-Dreher sucht, erwartet sie eine Fachkraft, die
schon an einer CNC-Drehmachine gearbeitet hat. Sie erwartet nicht, dass
der Facharbeiter die im Betrieb vorhandene Maschine sofort beherrscht.
Die Fachkraft hat soviel Grundwissen, dass sie sich innerhalb kurzer
Zeit einarbeiten kann und nach ca. 6 Wochen an der Maschine
selbstständig arbeitet.
Dein Dreher hat leider keine Erfahrung mit CNC. Da es mittlerweile den
CNC-Dreher als Ausbildungsberuf gibt (genaue Bezeichnis fällt mir gerade
nicht ein), wird die Firma nicht selber einen Bewerber umschulen. Den
gibt es doch schon auf dem Arbeitsmarkt.
Sicher ist es Schade. Aber eine Firma braucht die Fachkraft nicht in 1
oder 2 Jahren, sondern innerhalb von wenigen Monaten.
Eigentlich isses ganz einfach: Angebot und Nachfrage. Wenn der
schlechter ausgebildete Dreher eben auch Arbeit will - einfach weniger
akzeptieren oder sich weiterbilden.
>Wenn der schlechter ausgebildete Dreher eben auch Arbeit will ->einfach weniger akzeptieren oder sich weiterbilden.
Ersteres ist keine Alternative, da dann der Lohn mit großer
Wahrscheinlichkeit unter H-IV landen würde und er aufstocken oder
Wohngeld beantragen müsste.
Zweiteres erfordert Geld, das der arbeitslose H-IVler nicht hat und
somit auf Gedeih und Verderb der Gemütslaune seines Fallrichters
ausgeliefert ist.
bzgl Gemütsleben , harr,harr...
da wird einigen der Allerwerteste bald auf Grundeis gehen - da
bekommt manch Fachkraft ( also Ing ) nen 1 Euro Jobbi angeheuchelt....
@ekelektrischer ;-) ein ( CNC-) Dreher ist Facharbeiter net Fachkraft !
>da wird einigen der Allerwerteste bald auf Grundeis gehen - da>bekommt manch Fachkraft ( also Ing ) nen 1 Euro Jobbi angeheuchelt....
Wer Neoliberalismus aka Abzocke und Ausbeutung sät, wird dementsprechend
ernten. Und die FDP ist ja wieder kräftig im Aufwind. Das könnte diesmal
nicht nur ein Sturm werden, sondern ein ganzer Orkan.
@gast
Lass doch bitte meinen Nick wie er ist.;-)
Facharbeiter ist richtig. Aber es ändert nichts daran, dass eine Firma
erst einmal ausgebildete Leute sucht, bevor sie selber umschulen.
Unter was werden dann Meister und Techniker eingeordnet? Halbwissende?
Facharbeiter = Geselle
?? = Meister / Techniker
Fachkraft = Ing.
Wobei ich einige Techniker kenne, die mehr drauf haben wie Ing..
Die FDP versucht gerade Geld zu verteilen, dass andere mit vollen Händen
aus dem Fenster geworfen haben. Wo bitte soll das herkommen?
Hallo Leute !
Ein gewisser Stellenabbau bei "John Deere" wird in keinster Weise
bestritten, dennoch wurde mir durch eine Dame dieser Unternehmung
mitgeteilt, dass gegenwärtig Zerspaner eingestellt werden mit einem
Zeitvertrag. (max. 1 Jah)
Eine Option auf "unbefristet" gibt es nicht.
Noch was zu den Leistungen der ARGE.
Vor einigen Jahren noch wurden über das Arbeitsamt
Weiterbildungsmöglichkeit förmlich angeboten und auch finanziert.
Heute, wo unsere Regierung die Kohler verballert hat, ist das nicht mehr
so rosig mit Weiterbildung.
Das letzte, was man mir mitteilte war die Sache, dass die ARGE einem
Arbeitnehmer (vor seiner Einstellung) einen Staplerschein finanziert
hat.
Das hat ja dann auch anschließend mit seiner Einstellung geklappt.
So, wo wäre denn jetzt das Problem wenn man sagen würde "nun gut dann
finanzieren wir ihm den CNC-Lehrgang und danach sind wir den mal los" ?
Abgesehen davon handelt es sich bei dem angesprochenen Dreher um ein
unbefristetes Arbeitsverhältnis, was dieser auch schriftlich vorweisen
kann.
Da würde ich mal als Mitarbeiter der ARGE drüber nachdenken.
Gruß an Alle !
Udo Dinsing schrieb:
> So, wo wäre denn jetzt das Problem wenn man sagen würde "nun gut dann> finanzieren wir ihm den CNC-Lehrgang und danach sind wir den mal los" ?
Du hast genuegend Antworten bekommen, die du fleissig ignoriert hast.
Ist wohl doch einfacher ueber ein Buch einseitig zu kommunizieren, als
sich mit Gegenargumenten ausseinanderzusetzen.
"Du hast genuegend Antworten bekommen, die du fleissig ignoriert hast.
Ist wohl doch einfacher ueber ein Buch einseitig zu kommunizieren, als
sich mit Gegenargumenten ausseinanderzusetzen."
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Na ja, dann will ich mal "Falki" Recht geben.
Ihr kapiert wirklich nicht was ich meine !!!!!!!!!
Gruß an Alle!
Udo Dinsing schrieb:
> Na ja, dann will ich mal "Falki" Recht geben.> Ihr kapiert wirklich nicht was ich meine !!!!!!!!!> Gruß an Alle!
Gerne nochmal für dich (was übrigens die These mit dem Ignorieren
bestätigt): Nur weil andere eine andere Meinung haben, heisst das noch
lange nicht, dass sie dich nicht verstehen.
Ich rede nicht von einer Meinung. Jeder soll ruhig seinen Standpunkt
vertreten. Das hat auch von meiner Seite aus nichts mit Ignoranz zutun.
Das oberste Gebot einer Unternehmung lautet: "arbeite auf das
Gewinnmaximum hinaus".
Ein Gewinnmaximum wird aber nur dann erzielt, wenn dazu im Gegensatz
ander Kosten minimiert werden.
Wenn wir jetzt diese Vorgehensweise einmal volkswirtschaftlich
betrachten, dann wären Einsparungen möglich bzw. käme es zu einer
Konstenminimierung indem man eine einmalige Sache finanziert. Dadurch
aber weitere Kosten quasi abschafft, da diese dann nicht mehr
erforderlich sind. Somit verbleibt dann mehr im Topf der Steuergelder.
Einmalige Finanzierung: (CNC - Lehrgang 2000 Euro)
Einsparung: (H-4 Regelsatz plus Miete muß nicht mehr gezahlt werden)
Gruß an Alle !
> Einmalige Finanzierung: (CNC - Lehrgang 2000 Euro)> Einsparung: (H-4 Regelsatz plus Miete muß nicht mehr gezahlt werden)
Dir wurde bereits erklaert, wo der Fehler bei dieser Rechnung ist.
Welchen Teil davon hast du nicht verstanden?
>Wenn wir jetzt diese Vorgehensweise einmal volkswirtschaftlich>betrachten, dann wären Einsparungen möglich bzw. käme es zu einer>Konstenminimierung indem man eine einmalige Sache finanziert. Dadurch>aber weitere Kosten quasi abschafft, da diese dann nicht mehr>erforderlich sind. Somit verbleibt dann mehr im Topf der Steuergelder.
Tut es nicht. Die Konsequenz wäre, dass alle sich drauf einstellen, dass
man durch Anwenden diverser Tricks Ausbildungen und Fortbildungen von
der ARGE bezahlt bekommt.
Dazu gab es vor Hartz4 übrigends ein richtiges Unwesen wo Milliarden für
letzlich vollkommen sinnlose Fortbildungen ausgegeben wurden. Und diese
Milliarden führen dann letztlich dazu, dass die Beiträge zur
Arbeitslosenversicherung massiv gestiegen waren und letztlich die ARGE
bestimmt hatte, was, wann wie ausgebildet wurde. Was dann widerum am
Arbeitsmarkt vorbei ging. Da wurden dann z. B. ohne Ende Maurer in
Computerkurse geschickt.
Und ich finde auch die Einstellung vieler hier recht abenteuerlich, die
glauben, dass die Firmen, der Staat oder die ARGE für Fortbildung
verantwortlich sind. Für seine Fortbildung ist jeder selbst
verantwortlich, wer glaubt, dass sich ein anderer darum kümmert, muss
sich eben auch nicht wundern, wenn er auf dem Erdbeerfeld landet.
Und wer sich als Dreher nicht schon vor 20 Jahren (als er noch einen Job
hatte) selbst um seine Fortbildung zum CNC Dreher gekümmert hat, hat
schon damals was falsch gemacht und sollte jetzt nicht andere
verantwortlich machen.
Gruss
Axel
naja, CNC Maschinen gab es damals auch schon. habe selbst an der Deckel
und der MAHO gestanden. Und die Dreher von damals haben es auch damals
schon gekonnt, sich das anzutun.
> Dazu gab es vor Hartz4 übrigends ein richtiges Unwesen wo Milliarden für> letzlich vollkommen sinnlose Fortbildungen ausgegeben wurden.
Hartz4 kostet nachweisbar mehr, weil eine zusätzliche Behörde geschaffen
wurde - das wird bestenfalls am Rande erwähnt!
Teure Fortbildungskurse gibt es heute auch noch, allerdings nur noch bis
25 Jahre, die Älteren läßt trotz ordentlicher Lebensführung im Stich!
> Da wurden dann z. B. ohne Ende Maurer in Computerkurse geschickt.
... und heute werden verkorkste Jugendliche gefordert, die noch gar
nichts im Leben geschafft haben, geschweige denn einen
Hauptschulabschluß haben, und natürlich wird die Bürokratie bis ins
Unendliche ausgebaut, das merkt aber anscheinend keiner.
> Und ich finde auch die Einstellung vieler hier recht abenteuerlich, die> glauben, dass die Firmen, der Staat oder die ARGE für Fortbildung> verantwortlich sind.
Dwr Staat ist nur bedingt für die Ausbildung verantwortlich, das ist
richtig, aber sehr wohl für gerechte Verhältnisse für die Leute, die im
Land Deutschland leben!
So blockt z.B. unser großes Vorbild die USA komplett ab - soll heißen,
wenn Du da mit Touristenvisum einreist, aber mit Bewerbungsunterlagen
bestückt bist, dann kannst Du gleich wieder zurückfliegen.
Die haben nämlich noch den richtigen Grundsatz Amerika first, auch
bezogen auf Ihre dortigen arbeitslosen Fachkräfte - die lassen Ihre
Leute nicht im Stich so wie hierzulande!
Hier gibt's genug Fachkräfte, nur die Gesetzgebung verhindert
Einstellungen und die Industrie spielt da auch noch mit - was mich
allerdings auch nicht wundert, wenn man bedenkt was für Figuren in der
Führungsspitze der Chefetagen zu finden sind - da kann man sich viel
kritisierte Leute wie Herrn Ackermann, die trotz Wirschaftskrise noch
Gewinne generieren wirklich nur wünschen - das sind aber leider die
Ausnahmen, die meisten produzieren Verlust und sich auch noch Stolz
darauf.
> wer glaubt, dass sich ein anderer darum kümmert, muss> sich eben auch nicht wundern, wenn er auf dem Erdbeerfeld landet.
Wer glaubt, das alle hiesigen Fachkräfte Luschen sind, der bekommt auch
die entsprechende Quittung, spätestens bei der nächsten Wahl!
> Und wer sich als Dreher nicht schon vor 20 Jahren (als er noch einen Job> hatte) selbst um seine Fortbildung zum CNC Dreher gekümmert hat, hat> schon damals was falsch gemacht und sollte jetzt nicht andere> verantwortlich machen.
Das ist aber die Hauptaufgabe eines "reichen" Staates seinen eigenen
Bürgern, die keine Verbrechen begangen haben außer das sie nicht
hellseherisch begabt waren, zu helfen, anstatt Milliarden zu verprassen
und so zu tun, als ob das alles notwendig wäre!
Fachkräfte ?
Na, wo sind sie denn geblieben ?
Die meisten ausgewandert in Zukunftsländer wie Indien, Bangla-Desh und
Sudan ???
Die paar verbliebenen demnächst entlassen von OPEL, Hertie, Continental
und Co. ???
Da also bei uns, in der BRD, nur der beschäftigungsunfähige Restmüll mit
50++ J. übrigbleibt, stellt sich halt zwangsläufig die Frage, was diese
Leute mit 70 Jahren noch arbeiten sollen ...
Auch Pünktchen-Guido Dabbeljuchhu kann sich der Entropie-Zunahme nicht
entziehen, wird unaufhaltsam älter, geht mittlerweile immerhin auf die
50 zu ...
Was U.Dinsing hier anspricht bezeichnet man in der Volkswirtschaft als
das sogenannte "Amortisationsprinzip".
Hier wird durch eine einmalige Anschaffung bzw. Investition dazu
beigetragen dass weitere Kosten (nach einer gewissen Amortisation) nicht
mehr zustamnde kommen.
Leider ist aber das Verständnis hierfür in der Politik sowie in der
Bevölkerung oftmals nicht nachvollziehbar.
Im übertragenen Sinne wie er es jedoch dargestellt hat, ist er im Recht.
MScEC. M. Weichert
meine Meinung zu dem Thema:
Die Empörung über die sog. "Fachkräftelüge" verstehe ich nicht.
Es ist öffentlicher Raum. Dieser ist angefüllt mit den Interessen der
Lobbyisten und Medienfirmen und sonst gar nichts. Alle Institutionen,
Verbände und Firmen haben ein gemeinsames Interesse, das ist die
Versorgung der Wirtschaft mit günstigen Arbeitskräften (ob der Weg
hierzu legitim ist oder die in Deutschland übliche halb-gare
Unehrlichkeit der Stände tut nichts zur Sache). Die Medien leben von
Anzeigen obiger Institutionen, sind also "Part of the game".
Wer sich informieren will muss sich also bewusst sein das das
Medienumfeld einer sowjetkommunistischem Propagandamaschine in nichts
nachsteht. Die Methoden sind wesentlich feiner, das Ergebnis aber das
gleiche.
Information findet statt, ist aber eine Randerscheinung. Welche Berufe
in einigen Jahren Mode sind kann niemand sagen, die beste Methode ist
meiner Meinung nach herauszufinden was man selber will (und kann).
Die Energien die benötigt werden kommen nicht durch die Tages-
Gesellschafts- oder Wirtschaftspolitische Großwetterlage. Diese spielt
für den eigenen Weg keine Rolle. Wer will und kann wird sich in seinem
Bereich immer besser Durchsetzen als auf irgendeinem Weg den er sich
fremdbestimmt hat aufschwatzen lassen. Das ist in der Gastronomie nicht
anders als bei Versicherungsvertretern, BWL und Bankangestellten
Weltraumforschern oder Self-made Millionären.
My2cts.
Oder wie raunte uns damals noch ein Bundi bei der Besichtigung einer
Kaserne mit unserer Schulklasse zu "Lasst euch bloß nicht verarschen".
> "Lasst euch bloß nicht verarschen".
Eben, die WK wird nur angeführt, um die Arbeitnehmer wieder mal zu
drücken.
Ich BIN ein solche Fachkraft und ich sehe sehr genau, welche Jobs man
mir anbietet. Das meiste sind Hilfststellen, die zwar als Ingenieur
betitelt werdne, wo man aber nur einem Leader hinterherdackeln soll.
Eigene Kreativität ist nicht gefragt und sogar hinderlich.
Ich habe dies als Angestellter erfahren und erlebe als Selbsttändiger
dasselbe: Was ich mache könnten oft auch Studenten machen, weil sich
einige wenige etablierte Ingenieure in den Abteilungen ndie Rosinen
rauspicken und den unangenehmen Teil abwälzen.
Ich muss somit trotz angeblichem Fachkräftemangel bei jeder Neubewerbung
ziemlich sieben, um zu einem Job zu kommen, der meinen Möglichkeiten
entspricht. Tatscä#hlich ist es so, dáss ich zwar jeweils bis zu hundert
(100) Angebote habe, in Deutschland etwas zu machen, davon aber 70
überhautp nicht meinen Möglichkeiten entspricht, weswegen der
Endabnehmer weniger bezahlen würde.
Von den verbleibenden 30% sind mindestens 20% rein Test- und
Aushilfsjobs.
------------------------------------------------------------------------
--
Es gibt so in jeder Bewerbungsphase (alle 3-9 Monate) gerade mal 10
Stellen bundesweit, die ich annehmen kann und in denen auch gut bezahlt
wird. Gerade 10 in einem Land mit 80 Mio Leute. Da kann wohl von Mangel
keine Rede sein, oder?
------------------------------------------------------------------------
--
@Hüter...
Wenn du so gut bist wie ich es aus den Posting zu lesen meine, warum
bringst du dann nicht eigene Produkte auf den Markt?
Was einem in einem Betrieb angeboten wird ist immer das was die
vorhandenen Kräfte nicht selbst machen wollen (sehr selten können).
Als Ing. bist du außerdem in die wirtschaftliche Verwertungskette von
Konstruktion und Entwicklung eingebunden, was in viel Dokumentation und
nahezu Null Inspiration endet.
Wer dort Erfüllung sucht sollte sich ein Hobby suchen.
So, bin mal wieder da.
Hatte mein Elternhaus ein paar Tage besucht.
"Was U.Dinsing hier anspricht bezeichnet man in der Volkswirtschaft als
das sogenannte "Amortisationsprinzip".
Hier wird durch eine einmalige Anschaffung bzw. Investition dazu
beigetragen dass weitere Kosten (nach einer gewissen Amortisation) nicht
mehr zustamnde kommen.
Leider ist aber das Verständnis hierfür in der Politik sowie in der
Bevölkerung oftmals nicht nachvollziehbar.
Im übertragenen Sinne wie er es jedoch dargestellt hat, ist er im Recht.
MScEC. M. Weichert"
______________________________________________________________________
__
Na jedenfalls ist mal eine Dame (Kollegin) dabei, die meine
Ausführungsweise versteht.
Nun muß man aber nicht unbedingt BWL,er oder (wie Marianne) "Master of
Economic" sein um den Sachverhalt zu verstehen.
Das von Marianne angesprochene Amortisationsprinzip gilt generell und
ist eine unwiederlegbare Tatsache, die auf sämtliche Bereiche zutrifft.
Sei es in der BWL oder in der VWL.
Nehmen wir als Beispiel mal die Anschaffung von Solarzellen im
Großformat.
Hier haben wir doch wieder das gleiche Prinzip. Einmalige
Anschaffungskosten und nach der Amortisation keine weiteren Kosten mehr.
(Stadtwerke-Stromverbauch entfällt)
Das könnte man auch im Bildungswesen machen.
Einmalige Investition und dafür entfallen weitere Unterhaltsgelder. Muß
ja jetzt nicht unbedingt H-4 sein.
Dann hat jemand sich geäußert dahingehend, dass dan alle kämen. Das wäre
optimal, denn dadurch wären dann auch für "alle" weitere Kosten nicht
mehr notwendig.
Der Finanzminister predigt doch laufend vom sparen. Hier hätte er eine
Möglichkeit dazu.
Aber wie Marianne schon sagte, in der Politik ist man für solche
Denkweisen einfach zu blöd !!!
Gruß an Alle !
>Dann hat jemand sich geäußert dahingehend, dass dan alle kämen. Das wäre>optimal, denn dadurch wären dann auch für "alle" weitere Kosten nicht>mehr notwendig.
Echt, 40 Mio Angestellte , die dann alle von der ARGE die Fortbildungen
bezahlt bekommen ?
Das rechnet sich weder, noch ist es finanzierbar und schon gar nicht
wünschenswert.
Konsequnz ist nämlich, dass die Beiträge zur Arbeitslosenversicherung
ins Uferlose steigen und die ARGE dann alleinige Herrscherin über alle
Fortbildungsmassnahmen wäre, weil schlicht nirgends mehr Geld für
anderes da wäre.
Gruss
Axel
Hallo,
könnt oder wollt ihr es nicht verstehen
>>So, wo wäre denn jetzt das Problem wenn man sagen würde "nun gut dann>>finanzieren wir ihm den CNC-Lehrgang und danach sind wir den mal los" ?
Und wenn wir alle super intelligent und top ausgebildet wären
Weltweit...
ES GIBT NICHT GENÜGEND ARBEIT FÜR ALLE.
Das ist durchaus auch so akzeptiert und gewollt.
Für die Deckung des Bedarfes des Menschen müssen nicht alle arbeiten.
Eine handvoll reicht aus um den Laden zu führen.
Wilkommen in der Zukunft.
Hans-Peter Martin Harald Schumann
Die Globalisierungsfalle
Der Angriff auf Demokratie und Wohlstand
Zitat:
Zu diesem Buch
Drei aufwühlende Herbsttage in San Francisco, Ende September 1995: Die
Machtelite der
Welt, 500 führende Politiker, Konzernchefs und Wissenschaftler,
diskutieren hinter
verschlossenen Türen das 21. Jahrhundert. Die Einschätzung der
Weltenlenker ist
verheerend: Nur mehr ein Fünftel aller Arbeitskräfte werde in Zukunft
benötigt. Der
überwältigende Rest - 80 Prozent - müsse mit «tittytainment» bei Laune
gehalten werden,
einer Mischung aus Entertainment und Ernährung am Busen {«tits») der
wenigen
Produktiven.
>Hier gibt's genug Fachkräfte, nur die Gesetzgebung verhindert>Einstellungen und die Industrie spielt da auch noch mit
Hast Du mal ein Beispiel ?
> Und wer sich als Dreher nicht schon vor 20 Jahren (als er noch einen Job> hatte) selbst um seine Fortbildung zum CNC Dreher gekümmert hat, hat> schon damals was falsch gemacht und sollte jetzt nicht andere> verantwortlich machen.
Das ist aber die Hauptaufgabe eines "reichen" Staates seinen eigenen
Bürgern, die keine Verbrechen begangen haben außer das sie nicht
hellseherisch begabt waren, zu helfen, anstatt Milliarden zu verprassen
und so zu tun, als ob das alles notwendig wäre!
Wir haben da anscheinend unterschiedliche Ansichten. Ich denke nicht,
dass es die Hauptaufgabe eines Staates ist, seinen Bürgern permanent den
Hintern zu putzen, wenn sie es selbst nicht schaffen. Die Hilfe, die es
derzeit gibt, halte ich durchaus für angemessen, immerhin kostet das den
einzelnen
Das witrzige ist ja immer, dass Leute wie Du, erst rumschimpfen, dass
der Staat nicht aufpasst, dass die Leute alles richtig machen und dann
rumschimpfen, wenn sie von der ARGE in Fortbildungsmassnahmen gesteckt
werden, wenn es dann schiefgegangen ist.
Logischerweise sind diese Fortbildungsmassnahmen natürlich alle die
falschen und helfen den Leuten gra nicht. Was stimmt. Aber wie kommt ihr
auf die idee, dass die ARGE das besser könnte, wenn sie Fortbildung für
alle Angestellten wegen der Amortisierung organisieren soll ?
Mal ein Beispiel: Der angesprochene Dreher hat in seinem Leben
vermutlich so um die 20.000€ in die Arbeitslosenversicherung eingezahlt.
Hätte er das Geld selbst gehabt und für Fortbildung ausgegeben, müsste
er jetzt nicht wegen 2000€ betteln. Übrigends würde er nach Zinsen sogar
mehr haben als er jetzt ausgezahlt bekommt, wo er es braucht.
Stattdessen hat es die ARGE für Bewerbungstrainings ausgegeben.
Gruss
Axel
>Hier gibt's genug Fachkräfte, nur die Gesetzgebung verhindert>Einstellungen und die Industrie spielt da auch noch mit>>Hast Du mal ein Beispiel ?
Ganz einfach,
1. wenn Du schon älter bist und die gleichen Qualifikationen/skills wie
ein Jüngerer aufweist, dann wird u.a. wegen dem Anteil des Arbeitgebers
an der Sozialversicherung logischerweise der Jüngere bevorzugt - würde
ich als Arbeitgeber auch so machen.
2. hire and fire gibt's in Deutschland offiziell nicht, dafür eine
unüberschaubare Zahl an Zeitarbeitsfirmen und die deutsche Gewerkschaft,
die sonst immer tätig ist, schaut dem Treiben gelassen zu.
Wieso führt man hire and fire nicht ein? Den Zeitarbeitsfirmen zuliebe.
3. sicherheitsrelante Gebiete haben eine Sonderstellung, das ist auch
okay so; aber auf anderen Gebieten sieht es hier traurig aus.
Umschulung bzw. Seiteneinstieg nur, wenn auch der Stempel auf dem
Zeugnis stimmt, alles schon erlebt.
Versuche nur mal Dich selbstständig zu machen - Microsoft und Apple
haben mal als Garagenfirmen angefangen ... das versuche mal in
Deutschland, das wäre diesen Firmen hier nicht gelungen.
> Wir haben da anscheinend unterschiedliche Ansichten.
Das liegt offenbar daran, daß Du niemals von Hartz4 selbst betroffen
warst und somit dazu eigentlich nichts sagen kannst, höchstens
theoretisch!
Und Theorie und Praxis ist bekanntlich ein Unterschied.
>Die Hilfe, die es>derzeit gibt, halte ich durchaus für angemessen, immerhin kostet das den>einzelnen
von der Hilfe bleibt ein Großteil in der Behörde selbst hängen wegen des
Verwaltungsaufwands, und genau das kritisiere ich!
>Das witrzige ist ja immer, dass Leute wie Du, erst rumschimpfen, dass>der Staat nicht aufpasst, dass die Leute alles richtig machen und dann>rumschimpfen, wenn sie von der ARGE in Fortbildungsmassnahmen gesteckt>werden, wenn es dann schiefgegangen ist.
Du kennst doch gar nicht den Maßnahmenkatalog der ARGE, es gibt
sinnvolle Maßnahmen, die Du aber nicht bekommst obschon Du sie möchtest
und sinnlose Maßnahmen, die man nicht ablehnen darf, obschon sie
kontraproduktiv sind!
Eine moderne Form der Zwangsarbeit wenn man so will.
>Logischerweise sind diese Fortbildungsmassnahmen natürlich alle die>falschen und helfen den Leuten gra nicht. Was stimmt.
Das kommt immer auf den Einzelfall an; aber den Einzelnen interessiert
die ARGE nicht, sondern nur die Statistik im Wahljahr!
> Aber wie kommt ihr>auf die idee, dass die ARGE das besser könnte, wenn sie Fortbildung für>alle Angestellten wegen der Amortisierung organisieren soll ?
Das laß Dir von dem begründen, der diese Behauptung aufgestellt hat, sie
kommt nicht von mir.
>Stattdessen hat es die ARGE für Bewerbungstrainings ausgegeben.
Genau das ist der Kritikpunkt, die komplette ARGE ist überflüssig - aber
das würde einen Aufschrei von allen Seiten geben.
>>Hier gibt's genug Fachkräfte, nur die Gesetzgebung verhindert>>Einstellungen und die Industrie spielt da auch noch mit>Hast Du mal ein Beispiel ?
Da hätte ich auch 100 Beispiele. Wenn jemand fest drin ist, kriegt man
ihn nicht mehr so einfach raus. Bei Jüngeren ist das anders: Die kann
man eher sozialverträglich kündigen.
Ausserdem ist die Chance gross, dass sie von selber gehen, wenn man sie
aufs Abstellgleis setzt oder im Gehalt limiert. Das ist ein gutes
Mittel, um indirekt zu kündigen: Will man einen loswerden, dann kriegt
er nur noch Scheissaufgaben, bis er wech ist.
Bei Älteren funktioniert das nicht, weil die sich mangels Alternativen
mit dem Job abfinden und trotzdem bleiben.
Ich kann nur hoffen, dass sich hire und fire so langsam durchsetzt, bis
ich in das Alter komme, damit ich auch mit 45 umd darüber noch eine
Anstellung bekomme.
Ich habe mich mal umngeschaut und das Altersprofil der hiesigen
Entwickler aufgezeichnet:
7 sind unter 30, 21 unter 40, 9 unter 50, 3 über 50 - über 60 gibt es
keinen.
"Echt, 40 Mio Angestellte , die dann alle von der ARGE die Fortbildungen
bezahlt bekommen ?
Das rechnet sich weder, noch ist es finanzierbar und schon gar nicht
wünschenswert.
Konsequnz ist nämlich, dass die Beiträge zur Arbeitslosenversicherung
ins Uferlose steigen und die ARGE dann alleinige Herrscherin über alle
Fortbildungsmassnahmen wäre, weil schlicht nirgends mehr Geld für
anderes da wäre.
Gruss
Axel"
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Axel was Du hier von Dir gibst ist Nonsens !!!
Nicht alle 40 Mio Erwerbstätige benötigen eine Weiterbilung !!!
Sondern lediglich nur diese, die man aufgrund einer beruflichen
Weiterbildung wieder integrieren könnte.
Also nicht alle 40 Mio !!!! Wie Du anscheinend mal wieder nicht richtig
begriffen hast.
Solltest vielleicht mal zuvor einige Texte richtig durchlesen, damit Du
auch begreifst, was hier eigntlich gesagt werden soll.
Aber wie sagte schon Marianne ? "aus Politik und Gesellschaft ist hier
nicht allzuviel zu erwarten"
Mir kommt es persönlich so vor, dass Du auch zu diesen Leuten gehörst,
die zwar die Glocken läuten hören, aber nicht wissen wo sie hängen.
Gruß an Alle !
Mir ist es auch schleierhaft, wie viele Menschen noch denken, es wird
jemals wieder sowas wie Vollbeschäftigung geben.
(Außer nach einem WW3 vielleicht.)
Wir werden uns noch um Arbeit prügeln...
Industrie kann noch viel stärker automatisiert werden. Spätestens wenn
der letzte Arbeiter zu teuer ist, kommt Mister Robot.
Landwirtschaft ist schon super automatisiert.
Verwaltung? Kann man mit IT noch viel doller automatisieren als bisher.
Bleibt noch Dienstleistung. Wann kommt die Personal-lose Kasse (RFID)?
>Nur mehr ein Fünftel aller Arbeitskräfte werde in Zukunft benötigt.
Bist aber großzügig ;-)
@Udo:
>Nicht alle 40 Mio Erwerbstätige benötigen eine Weiterbilung !!!
Das ist das Problem, an dem auch der zitierte Dreher gescheitert ist.
Der dachte auch, er müsste sich nicht permanent weiterbilden und hat
dann Probleme, weil er mit seinem Bildungsstatus keinen Job mehr bekam.
Diese 40 Mio brauchen alle permanent Weiterbildung, sonst stehen sie
ausnahmslos irgendwann vor dem Aus.
Das sollte man einfach mal kapieren.
Gruss
Axel
> Diese 40 Mio brauchen alle permanent Weiterbildung
Die Weiterbildung übernimmt doch der Arbeitgeber. Nur Ingenieure und
vergleichbare Angestellte müssen sich in ihrer Freizeit selbstständig
weiter bilden. Das gilt aber für Ingenieure in der Verwaltung eher
nicht.
Und wieder an die 1000 Leute die in Europa abgebaut werden.
http://derstandard.at/?url=/?id=1242316576763
Diese Globalisierungsdrecksäcke fahren Europa komplett an die Wand
fahren.
Wahrscheinlich will man das aus Kapitalsicht 1 Euro Jobber für ganz
Europa.
Tja,
das Geld, an dem wir alle sooo hängen, pupst uns was.
Es wird dort investiert, wo die Arbeitskraft am günstigsten ist und wo
man unterm Strich am meisten abreumen kann.
Möchte es mal so formulieren.
Hättet ihr genügend Geld, dann müsstet ihr nicht arbeiten sondern köntet
arbeiten lassen.
Böse gesagt:
Man kann unser Geldsystem auch als eine art Schneeballsystem
betrachten.
Je früher ihr oder eure Vorfahren zu zu einem Geldvermögen gekommen
seid, desto weniger müsstet ihr oder eure Kinder Arbeiten. Sofern sie
noch welche finden.
Hättet ihr mit dem Vermögen Imobielien gekauft könntet ihr von der
Mieteinkunft leben.
Oder eure Kohle auf der Bank anlegen und von den Zinsen leben.
Oder mit dem Geld hättet ihr euch oder euren Kindern eine excellente
Ausbildung angedeihen lassen können.
Wart ihr rechtzeitig im Spiel erfolgreich, lasst ihr euch von den
anderen nachfolgenden, die in das Spiel einsteigen haushalten.
Eine Art Schneeballsystem kann man also dahinter erkennen.
Jo, Mädels so is Lebe und nu lasst uns alle tapfer sein und uns damit
beteuben, das wir im Glücksfall ja einen tollen Job haben, der unsere
Gedanken nicht auf die Ungerechtigkeiten des von den Menschen gemachten
Systems lenkt.
Denkt immer daran, ihr habt die Wahl, könnt in der Regel auch nach
Indien und China auswandern und zu den Konditionen dort arbeiten.
Bildungsstand ist ja recht hoch in diesem Land.
Umgekehrt wird es in der Regel schwieriger.
Und zu den Spielregeln wäre zu sagen
Ha ha ha.
Ach Sportsfreunde, habe noch was vergessen.
Ich habe 2.000.000Euro auf der Bank mit durchschnittlich 5% angelegt.
Das macht dann im Jahr 100.000Euro Zinseinkünfte.
Paar Abzüge fürn Staat. Aber sonst....
Muss sagen davon kann ich leben. Ist auch schwer verdientes Geld.
Zwar nicht von mir aber von euch.
Bin aber gerade am überlegen ob ich mich nicht an einer Firma beteiligen
soll, denn nichts ist so ergiebig wie arbeiten lassen.
Wie auch immer, die Bank hat meine Kohle eh in manch einem Unternehmen
drinnen und lässt dort ja auch für sich und für mich arbeiten.
Also Sportsfreunde, morgen bitte mal einen zacken zulegen, damit ich da
bald auf 6% Rendite komm.
Solltet ihr mir diesen Gefallen nicht tun, dann wird mal eben einer das
Unternehmen verlassen müssen. Und solltet ihr dann immer noch nicht das
Wasser im Arsch kochen haben, dann wird's eben Outgesourcet.
Die Inder und Chinesen freuen sich schon drauf. So einen netten Menschen
wie mich begrüßen zu dürfen.
Sei es drum das hier ist verschwendete Zeit (habe davon zwar genug aber
das müsst ihr ja nicht wissen).
So oder so ob von euch oder von den Indern ich bekomme meine Kohle.
Also, nicht vergessen morgen einen Zacken drauf und immer schön
freundlich
Ach.... wenn ich meine 6% habe, dann machen meine Standes Kumpels und
ich so ne Art Benefits Veranstaltung für das Volk. Das heist ihr könnt
kommen. Kostet keinen Eintritt. Die Getränke müsst ihr aber selber
zahlen.
Da gibt es dann DSDS Größen und so zu sehen. Dieter kommt vielleicht
auch.
Na...is das nix....bin doch ein guter......
Gruß
Und nicht vergessen Zacken zu und dann gibt es Party für euch
Sportsfreunde
"Das ist das Problem, an dem auch der zitierte Dreher gescheitert ist.
Der dachte auch, er müsste sich nicht permanent weiterbilden und hat
dann Probleme, weil er mit seinem Bildungsstatus keinen Job mehr bekam."
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Hallo Axel.
Das Problem bei diesem Mann war ein anderes.
Er benötigte bislang keine CNC - Kenntnisse, da er in einer Unternehmung
tätig war die lediglich nur Einzel - und Sonderanfertigungen
durchführte.
Der Einsatz von CNC - Maschinen macht aber nur dann Sinn, wenn Großserie
gefahren wird. (zb Automobilindustrie)
Hat aber auch den eklatanten Nachteil, dass eine solche Tätigkeit
oftmals zur "Fließbandverblödung" führt. (aufspannen, Knöpfchen drücken,
abspannen und auf Pallette legen) Und das dann die nächsten 300.000 mal.
Mit Sicherheit eine Tätigkeit, die nicht für jeden geeignet ist. (wollte
ich persönlich auch nicht machen)
So, nun ging dieser besagte Kleinbetrieb in die Insolvenz.
Jetzt bekommt dieser Mann ein Angebot, wie ich bereits mitteilte.
Das Angebot bekommt der schriftlich und legt es seinem Fallmanager vor.
Den Rest kennst Du ja.
Hätte man sich hier nicht auf stur gestellt, dann hätte dieser Mann in
absehbarer Zeit wieder Steuergelder zurück gezahlt und zwar in den Topf,
aus diesem er selbst bislang H-4 bezogen hat.
Man hätte ihm ja auch die Sache als zinsloses Darlehen vorschießen
können.
Aber was will man von Fallmanagern schon erwarten ?
Gruß an Alle.
Also, wenn ich das hier so lese
>Die Weiterbildung übernimmt doch der Arbeitgeber.>Er benötigte BISLANG keine CNC - Kenntnisse,>Das liegt offenbar daran, daß Du niemals von Hartz4 selbst betroffen>warst
fällt mir auf, dass es wohl einen Zusammenhang zwischen diesen Aussagen
gibt.
Es stimmt, ich habe noch nie Hartz4 benötigt. Ich wr auch noch nie
arbeitslos, auch nicht nach dem Studium, obwohl ich 1992 fertig war. Da
sah es ähnlich schlimm aus wie heute. Und wenn ich mir meinen
beruflichen Werdegang so ansehe, liegt das wohl vor allem daran, dass
ich niemals auch nur ansatzweise gedacht habe, dass ich irgendwelche
Kenntnisse nicht bräuchte oder dass es die Aufgabe des Arbeitgebers oder
einer ARGE wäre, dass ich diese erwerbe.
Und ich habe durchaus schon einen Konkurs und ein paar Kündigungswellen
überlebt.
Wer aber zu den oberen zwei Meinungen steht, muss sich auch nicht
wundern, wenn er zum dritten eigene Erfahrungen beisteuern kann.
>Hat aber auch den eklatanten Nachteil, dass eine solche Tätigkeit>oftmals zur "Fließbandverblödung" führt.
Naja, wer sich entsprechend fortbildet, darf die Maschinen dann
programmieren, an den Maschinen selbst stehen dann nur noch Handlanger.
Gruss
Axel
>Man hätte ihm ja auch die Sache als zinsloses Darlehen vorschießen>können.
Das hätte man natürlich tun können. Aber die Arge hat entschieden, dass
sie das nicht tut, weil es genügend andere arbeitslose Dreher gibt, die
diese Ausbildung schon haben. Es rentiert sich aber für die ARGE nicht,
wenn man unter diesen Umständen die Fortbildung bezahlt.
Gruss
Axel
> Es stimmt, ich habe noch nie Hartz4 benötigt. Ich wr auch noch nie> arbeitslos, auch nicht nach dem Studium, obwohl ich 1992 fertig war. Da> sah es ähnlich schlimm aus wie heute.
Sei doch froh, daß Dir dieses Schicksal aufgrund glücklicher Umstände
nicht widerfahren ist. Du kannst nicht Deine glückliche Situation
pauschal auf andere projezieren und dann in selbstherrlicher Manier über
andere herziehen, die aus was für Gründen auch immer, Pech gehabt haben.
> Und wenn ich mir meinen> beruflichen Werdegang so ansehe, liegt das wohl vor allem daran, dass> ich niemals auch nur ansatzweise gedacht habe, dass ich irgendwelche> Kenntnisse nicht bräuchte oder dass es die Aufgabe des Arbeitgebers oder> einer ARGE wäre, dass ich diese erwerbe.
Das ist das Ergebnis Deiner glücklichen Gesamtsituation - wenn Du z.B.
nach dem Studium arbeitslos geblieben wärst, dann würdest Du jetzt zu
einer ganz anderen Einschätzung kommen.
Du brauchst nicht sämtliche Kenntnisse, da das Allroundgenie in dieser
Gesellschaft eher nicht gefragt ist, sondern vielleicht nur einige
wenige Spezialkenntnisse - diese mußt Du allerdings beherrschen und nach
Möglichkeit auch beruflich manifestieren können.
Da nützen Dir Deine selbsterworbenen Kenntnisse, wie gut sie auch immer
sein mögen, herzlich wenig.
Irrtum:
Komisch, dass es hier Leute gibt, die sich permanent fortbilden und
nicht Hartz4 benötigen und andere, die Hartz4 benötigen und erklären,
dass sich Fortbildung ja doch nicht lohnt und das jetzt bitteschön die
Arge nachholen soll.
Die anscheinend geringe Menge der Leute, die trotz permanenter
Fortbildung Hartz4 benötigen, ist dagegen kaum vertreten.
Sollte Dir das nicht zu denken geben ?
Meine glückliche Gesamtsituation ist jedenfalls auch das Ergebniss
meiner Bemühungen. Bei meinem ersten Job habe ich jedenfalls Leute mit
deutlich besseren Noten mit dieser privat erworbenen Kenntnisse (die ich
mit entsprechenden privaten Projekten untermauern konnte) ausgestochen.
Aber man kann sich natürlich auch einreden, dass solche private
Fortbildung keinen interessiert und stattdessen lieber in die Kneipe
gehen.
Gruss
Axel
>Die anscheinend geringe Menge der Leute, die trotz permanenter>Fortbildung Hartz4 benötigen, ist dagegen kaum vertreten.>Sollte Dir das nicht zu denken geben ?
Der Propagandafeldzug der Regierung hat gewirkt.
>Meine glückliche Gesamtsituation ist jedenfalls auch das Ergebniss>meiner Bemühungen. Bei meinem ersten Job habe ich jedenfalls Leute mit>deutlich besseren Noten mit dieser privat erworbenen Kenntnisse (die ich>mit entsprechenden privaten Projekten untermauern konnte) ausgestochen.
dann ist die Lösung aller Probleme ja ganz einfach, man ist einfach nur
zu faul.
Aber warte mal ab, vielleicht gibt`s auch in Deinem Leben ein
Negativereignis, dann wirst vielleicht auch Du es begreifen.
>dann ist die Lösung aller Probleme ja ganz einfach, man ist einfach nur>zu faul.>Aber warte mal ab, vielleicht gibt`s auch in Deinem Leben ein>Negativereignis, dann wirst vielleicht auch Du es begreifen.
Jepp, spätestens wenn auf der Straße sein Geld rausgeprügelt bekommt. Da
kann er sich auch permanent fortbilden in Waffenkunde und
Selbstverteidung. Oder der Lohn reicht für eigene Bodyguards. Müsste ja
eigentlich, bei so einer sich fortbildenden und unfehlbaren
Leistungselite.
Ich gehe durch etwas größere Städte in Deutschland im Jahr 2009 und sehe
3 Dinge, die alle mit A anfangen:
"Arbeitslosigkeit"
"Armut"
"Ausländer"
Deutschland ist reif für die Abwrackprämie. Ups, fängt ja auch mit A an.
> Sei doch froh, daß Dir dieses Schicksal aufgrund glücklicher Umstände> nicht widerfahren ist. Du kannst nicht Deine glückliche Situation> pauschal auf andere projezieren und dann in selbstherrlicher Manier über> andere herziehen, die aus was für Gründen auch immer, Pech gehabt haben.
Es ist eine dreiste Unverschaemtheit Jemandem, der hart und zielstrebig
fuer das was er heute hat gearbeitet hat einfach zu unterstellen, er
habe eben Glueck gehabt. Das ist die typische, linke Propaganda die
Jedem, der etwas erreicht hat die eigene Leistung aberkennt, wenn nicht
gar Unredlichkeit unterstellt.
Yada schrieb:
> Es ist eine dreiste Unverschaemtheit Jemandem, der hart und zielstrebig> fuer das was er heute hat gearbeitet hat einfach zu unterstellen, er> habe eben Glueck gehabt. Das ist die typische, linke Propaganda die> Jedem, der etwas erreicht hat die eigene Leistung aberkennt, wenn nicht> gar Unredlichkeit unterstellt.
Wie heisst es so schön:
Für die einen ist es Glück, dabei ist es einfach harte Arbeit.
Man kann seinem Glück deutlich auf die Sprünge helfen - aber dazu muss
man etwas tun.
Zu den Negativerlebnissen: ja, die hat man immer wieder. Da muss man
sich eben auch mal durchbeißen.
In Krisensituationen entwickele ich z.B. immer besondere Geschäftigkeit
und investiere - mir geben solche Phasen immer einen richtigen Schub
nach dem Motto: "Jetzt erst recht!".
Krisen sind meiner Meinung nach sogar besonders wichtig, um sich neu
auszurichten. Man kann daraus sehr viel lernen - oder auch nicht.
Chris D.
>Es ist eine dreiste Unverschaemtheit Jemandem, der hart und zielstrebig>fuer das was er heute hat gearbeitet hat einfach zu unterstellen, er>habe eben Glueck gehabt. Das ist die typische, linke Propaganda die>Jedem, der etwas erreicht hat die eigene Leistung aberkennt, wenn nicht>gar Unredlichkeit unterstellt.
völliger Quatsch, ich habe hier gar nichts unterstellt, sondern auf
einen was wäre ... wenn Vergleich gemacht - dieser Tatsache sollte sich
auch einige Überflieger bewußt werden.
Was wäre denn, wenn er nach dem Studium keinen Job in seiner Branche
gefunden hätte? Dann wäre nichts aus der Karriere geworden, dann wäre
eine Umorientierung wohl notwendig geworden, das Gedankenspiel ist ja
wohl erlaubt ?!
Deshalb gibt ja u.a. dieses Sozialsystem hier in Deutschland, das Leuten
in Not weiterhelfen soll - dabei landet aber zuviel Geld in der
Verwaltung, das hat nichts mit Links zu tun, denn die wollen die
Staatsquote ja noch erhöhen.
>Krisen sind meiner Meinung nach sogar besonders wichtig, um sich neu>auszurichten.>Man kann daraus sehr viel lernen - oder auch nicht.
Von einer Krise kann man erst sprechen, wenn Sie einen selbst trifft;
der Lerneffekt sollte nicht aus einer try and error Politik bestehen -
die richtige Krise kommt erst noch ...
Irrtum schrieb:
> Von einer Krise kann man erst sprechen, wenn Sie einen selbst trifft;
Deswegen spreche ich ja darüber. Krisen erlebt praktisch jeder.
Entscheidend ist, wie man mit Krisen umgeht.
> der Lerneffekt sollte nicht aus einer try and error Politik bestehen -
Nicht nur, aber auch. Viele Dinge sind einfach neuund können nur durch
Erprobung bestimmt werden.
Fehler macht jeder - man sollte sie nur nicht zweimal machen :-)
> die richtige Krise kommt erst noch ...
Soll sie ruhig. Ich bin gut gerüstet - und wenn nicht, werde ich
entsprechend schnell und nachhaltig reagieren :-)
Weltuntergangsszenarien haben noch niemanden weitergebracht (außer
vielleicht die selbsternannten Propheten, die es ja schon immer wussten,
und mit der Angst anderer Geld scheffeln :-)
Chris D.
Es sind die Leute, die in der Krise den Mut und die Besonnenheit haben
zu handeln und zu investieren, die die Krise am effektivsten bekaempfen.
Und wenn die Krise wieder rum ist, sind sie die ersten, die als
Profiteure beschimpft werden, weil sie aus der Krise staerker
hervorgegangen sind.
Hallo Leute !
Also ich habe in der Tat den Eindruck, dass manche immer noch nicht
begriffen haben worum es hier geht.
Versteht es doch mal im allgemeinem Sinne.
Es ist doch im Prinzip scheiß egal, wie und mit welchen Mitteln ein
Mensch weiter gebildet wird !
Fakt ist doch nur eines. Würde die ARGE eine Weiterbildung finanzieren
mit dem sich anschließendem Ergebnis, dass diese Person dann wieder in
ein Arbeitsverhältnis kommt, dann hat sich doch diese Finanzierung
gelohnt !!!
Ist das für einige hier in diesem Forum denn wirklich so schwer zu
verstehen ???
Es spielt keine Rolle. ob jetzt der Arbeitgeber, die ARGE, oder sonst
wer finanziert !!!
Wichtig ist doch nur das Ergebnis ! Hier würde es bedeuten, dass mal
wieder ein H-4,ler weniger aus dem Steuertopf Regelsätze bezieht.
Also das kann doch nicht so schwer sein dieses zu begreifen !
Andererseits beklagen sich dann aber dumme Menschen mit den Worten "der
lebt von meinen Steuergeldern"
Gruß an Alle !
>Ich gehe durch etwas größere Städte in Deutschland im Jahr 2009 und sehe>3 Dinge, die alle mit A anfangen:>"Arbeitslosigkeit">"Armut">"Ausländer"
Vielleicht solltest Du mal den Stadtteil wechseln ?
>Was wäre denn, wenn er nach dem Studium keinen Job in seiner Branche>gefunden hätte? Dann wäre nichts aus der Karriere geworden, dann wäre>eine Umorientierung wohl notwendig geworden, das Gedankenspiel ist ja>wohl erlaubt ?!
Sicher, aber ich hätte mir nicht vorwerfen lassen brauchen, dass ich
selbst nichts getan hätte, um nicht in die Situation zu geraten.
Ich finde jetzt auch gar nicht, dass ich so ein Überflieger bin. Aber es
muss sich doch jeder im klaren sein, dass eine Milliarde Chinesen sich
darauf vorbereiten, unsere Jobs zu machen. Da kann man sich doch nicht
hinsetzen und darauf pochen, dass einem irgendwer die Ausbildung
finanziert und einen am besten noch da hin trägt. Die Zeiten, wo die
letzte Eigeninitiative darin bestand, eine Lehrstelle zu suchen, sind
doch nun mal vorbei.
> der Lerneffekt sollte nicht aus einer try and error Politik bestehen -
Na, wenn du weisst, wie man es richtig macht, heraus damit.
Gruss
Axel
>Fakt ist doch nur eines. Würde die ARGE eine Weiterbildung finanzieren>mit dem sich anschließendem Ergebnis, dass diese Person dann wieder in>ein Arbeitsverhältnis kommt, dann hat sich doch diese Finanzierung>gelohnt !!!
Das ist kein Fakt. Der nimmt dann nur einem anderen, der diese
Kenntnisse bereits hat, den Job weg. Aus Sicht der ARGE ist es
effizienter, demjenigen den Job zu vermitteln, dem sie keine Fortbildung
zu bezahlen braucht.
>Wichtig ist doch nur das Ergebnis !
Richtig.
>Hier würde es bedeuten, dass mal>wieder ein H-4,ler weniger aus dem Steuertopf Regelsätze bezieht.
Nein, es würde bedeuten, dass ein H-4ler aus dem Steuertopf eine
Ausbildung bezahlt bekommt, ohne dass dadurch die Zahl der Arbeitslosen
sinkt.
Und mittelfristig bedeutet es, dass die Einstellung, dass für
Fortbildung der Arbeitgeber, der Staat, die Schule, die Lehrer oder die
ARGE zuständig sind, nur die Leute selbst nicht, noch weiter um sich
greift.
Gruss
Axel
> Na, wenn du weisst, wie man es richtig macht, heraus damit.
Hat hier keinen Zweck, da wie das weiter oben jemand richtig erkannt
hat, nichts verstanden wird.
Ich schreib lieber weiter an meinem Buch, ein Bestseller wird es sicher
nicht, aber vielleicht kommt unterm Strich doch was heraus.
Nur noch eine Anmerkung: Wer 60 Milliarden in marode Banken pumpt, der
wäre vor ein paar Jahren für verrückt erklärt worden, heute ganz normal,
man nennt man das effektive Krisenbewältigung, weil man angeblich keine
andere Wahl hat, na dann, weiter so ...
Udo Dinsing schrieb:
> Fakt ist doch nur eines. Würde die ARGE eine Weiterbildung finanzieren> mit dem sich anschließendem Ergebnis, dass diese Person dann wieder in> ein Arbeitsverhältnis kommt, dann hat sich doch diese Finanzierung> ...> Wichtig ist doch nur das Ergebnis ! Hier würde es bedeuten, dass mal> wieder ein H-4,ler weniger aus dem Steuertopf Regelsätze bezieht.> Also das kann doch nicht so schwer sein dieses zu begreifen !> Andererseits beklagen sich dann aber dumme Menschen mit den Worten "der> lebt von meinen Steuergeldern"> Gruß an Alle !
Und du scheinst unsere Argumente konsequent zu ignorieren ;)
Wieso sollte einem eine Weiterbildung finanziert werden, wenn es bereits
Arbeitslose gibt, die diese Weiterbildung haben? Man spart sich die
Weiterbildung und ist zusätzlich trotz allem einen Arbeitslosen los, da
diese Firma ja die entsprechende Arbeitskraft sowieso braucht. Wenn sie
nachher auf jemand anders umsteigen muss, als sie zuerst wollte, ist
dann Pech.
Irrtum schrieb:
> Nur noch eine Anmerkung: Wer 60 Milliarden in marode Banken pumpt, der> wäre vor ein paar Jahren für verrückt erklärt worden, heute ganz normal,> man nennt man das effektive Krisenbewältigung, weil man angeblich keine> andere Wahl hat, na dann, weiter so ...
Dir ist doch hoffentlich bewusst, WIESO das gemacht wurde, oder?
> Wieso sollte einem eine Weiterbildung finanziert werden, wenn es bereits> Arbeitslose gibt, die diese Weiterbildung haben?
Warum hat dann der AG DIESEM Dreher überhaupt ein Angebot gemacht, wenn
er doch einen mit CNC-Ausbildung haben könnte?
Arne schrieb:
>> Wieso sollte einem eine Weiterbildung finanziert werden, wenn es bereits>> Arbeitslose gibt, die diese Weiterbildung haben?> Warum hat dann der AG DIESEM Dreher überhaupt ein Angebot gemacht, wenn> er doch einen mit CNC-Ausbildung haben könnte?
Ich zitiere mich selbst:
> Wenn sie nachher auf jemand anders umsteigen muss, als sie zuerst wollte, > ist
das dann Pech.
Ich vermute mal, sie kannten ihn bereits. Wenn er ihnen aber sowenig am
Herzen liegt, dass die Firma diese Weiterbildung nicht selbst
vorfinanziert, wieso sollten sie dann unbedingt nur ihn brauchen?
Entweder wollen sie ihn und decken die Mängel finanziell selbst, oder
sie nehmen einen anderen. Die Firma darf aber nicht erwarten, dass
irgend jemand sonst ihnen "Sonderwünsche" finanziert.
Arne schrieb:
> Was meine Frage nicht beantwortet.
Ich habe eine Vermutung aufgeschrieben, mehr als raten kann ich
diesbezüglich auch nicht, da ich den Betreffenden NICHT kenne.
Hallo Leute !
Also das scheint ja wohl hier wirklich ein "Endlosthema" zu werden.
Aber wir können die Sache abschließen.
Die haben da was ausbaldovert und der Mann bekommt die Stelle.
Welche Art von Deal die da getroffen haben, weiß ich nicht.
Aber mal was anderes.
Ich hatte dieses Thema auch mal mit einigen im engeren Bekanntenkreis
durchgesprochen. Die meißten waren ebenfalls der Überzeugung, dass die
ARGE diesen Lehrgang ruhig hätte finanzieren können, eben durch die sich
anschließende Arbeitsaufnahme.
Interessant war eine Frage von einem Kollegen, wo ich selbst auch noch
nicht dran gedacht hatte.
"Wieso vergibt die ARGE einen Vermittlungsgutschein zwecks
Arbeitsaufnahme, der zunächst für den Arbeitgeber 1000 Euro bringt und
nach weiteren 6 Monaten nochmal 1000 Euro für den AG" ?
Merkt Ihr den Schwachsinn ? Also da sind dann die besagten 2000 Euro
nicht zu teuer ? Und wenn die gleichen Kosten für einen Lehrgang
anfallen, dann sind die zu teuer ? Wie passt das jetzt zusammen ?.
Da habe ich auch noch nicht dran gedacht. Jedenfalls ist seine Frage
berechtigt.
Gruß an Alle !
Udo Dinsing schrieb:
> Ich hatte dieses Thema auch mal mit einigen im engeren Bekanntenkreis> durchgesprochen. Die meißten waren ebenfalls der Überzeugung, dass die> ARGE diesen Lehrgang ruhig hätte finanzieren können, eben durch die sich> anschließende Arbeitsaufnahme.
Und denen hast du auch die Gegenargumente praesentiert, auf die du hier
nie eingegangen bist?
"Und denen hast du auch die Gegenargumente praesentiert, auf die du hier
nie eingegangen bist?"
______________________________________________________________________
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Hallo Peter !
Ja, habe ich. Allerdings konnte man die Gegenargumente auch nicht so
richtig nachvollziehen.
Genau wie ich es zuvor sagte, waren auch hier die meißten der Meinung,
dass doch dann der beasgte Mann nun wieder Geld in den Topf zurück
bezahlt (Steuern) aus dem er zuvor selbst seine Regelsätze bezogen hat.
Und das alleine mache schon Sinn genug, eine derartige Angelegenheit zu
finanzieren. Außerdem falle er dann als "Karteileiche der ARGE" heraus.
Das zumindest haben die meißten gesagt.
Gruß an Alle.
>Genau wie ich es zuvor sagte, waren auch hier die meißten der Meinung,>dass doch dann der beasgte Mann nun wieder Geld in den Topf zurück>bezahlt (Steuern) aus dem er zuvor selbst seine Regelsätze bezogen hat.>Und das alleine mache schon Sinn genug, eine derartige Angelegenheit zu>finanzieren.
Das Problem ist, daß die ARGE eine Behörde ist und da gelten eigene
Gesetze.
Eigeninitiave wird nur bedingt gefördert, und auf die Vorstellungen des
Betroffenen bestenfalls ansatzweise eingegangen, ein organisatorisches
Chaos in dem Gelder versickern.
Axel schrieb:
> Ich finde jetzt auch gar nicht, dass ich so ein Überflieger bin. Aber es> muss sich doch jeder im klaren sein, dass eine Milliarde Chinesen sich> darauf vorbereiten, unsere Jobs zu machen. Da kann man sich doch nicht> hinsetzen und darauf pochen, dass einem irgendwer die Ausbildung> finanziert und einen am besten noch da hin trägt. Die Zeiten, wo die> letzte Eigeninitiative darin bestand, eine Lehrstelle zu suchen, sind> doch nun mal vorbei.> Axel
Immer wieder schön zu lesen wie das neoliberale Wi..ercontrollertum die
Gehirne von uns in den letzten Jahren so manipuliert hat, dass wir ihre
erfundenen Regeln überall rausblubbern müssen ohne dabei nachzudenken.
Diese Arschlöcher haben uns durch ihre manipulierten Medien und
Lobbyisten die Birne mit einem riesigen Nervenautobahnnetz
ausgestattet, von der es keinerlei Ausfahrten auf Nebenstrassen (sprich
eigene Gedanken) gibt.
Das Ziel die totale 1 € pro Stunde Versklavung, wo die bestehenden
Sklaven wie in einem Ponzi-system immer neue Menschen zu Sklaven machen.
Das gute dabei ist dass jedes Pyramidensystem irgendwann zusammenbricht.
Udo Dinsing schrieb:
> Ja, habe ich. Allerdings konnte man die Gegenargumente auch nicht so> richtig nachvollziehen.> ..> Und das alleine mache schon Sinn genug, eine derartige Angelegenheit zu> finanzieren. Außerdem falle er dann als "Karteileiche der ARGE" heraus.> Das zumindest haben die meißten gesagt.
Andersrum würde, laut meiner nicht zur Kenntnis genommenen, obigen
möglichen Begründung des Entscheids ja ebenfalls eine Karteileiche
wegfallen, nur eben nicht diese. Ob es dieser AN ist oder ein anderer
ist im Endeffekt ja egal, denn besetzt werden muss dieser Arbeitsplatz
ja sowieso.
Nam Tam schrieb:
> Andersrum würde, laut meiner nicht zur Kenntnis genommenen, obigen> möglichen Begründung des Entscheids ja ebenfalls eine Karteileiche> wegfallen, nur eben nicht diese. Ob es dieser AN ist oder ein anderer> ist im Endeffekt ja egal, denn besetzt werden muss dieser Arbeitsplatz> ja sowieso.
Gibt halt Leute, bei denen ist 1 + 1 = 3...
Hallo Leute !
Habe diese Kernfrage nochmal ohne "für" und "wider" in einem anderen
Forum gestellt um zu sehen, wie man dort reagiert.
Eigentlich genau so, wie ich es mir auch vorstellte.
Viele USER haben geschrieben, das in diesem Falle die ARGE nicht richtig
nachgedacht habe zumal der besagte Bewerber der ARGE gegenüber ja
schriftlich nachweisen konnte, dass er den Job hat wenn die ARGE den
Lehrgang bezahlt.
Dann haben einige (hier) gesagt, dass der Bewerber sich selbst um seine
Weiterbildung zu kümmern habe.
Das brauchte er nicht, da CNC-Kenntnisse von ihm nie verlangt wurden.
Erst nach dem Bruch der Firma stellte sich dieses Problem ein.
Wie soll dieser Mann jetzt von H-4 einen solchen Lehrgang selbst
finanzieren ? Aber das Problem hat sich ja erledigt.
Gruß an Alle.
Eine sehr interesante Diskussion. Ich selber habe Mitte der Neunziger
die Realschule mit einem 3,6er Schnitt absolviert. Zehn Jahre später
konnte ich ein Studium mit der Note 2,4 beenden. Ehrlich gesagt, ich
habe keinen Niveauunterschied zwischen diesen beiden Schulformen merken
können. Ziemlich traurig, oder?
> Eine sehr interesante Diskussion. Ich selber habe Mitte der Neunziger> die Realschule mit einem 3,6er Schnitt absolviert. Zehn Jahre später> konnte ich ein Studium mit der Note 2,4 beenden. Ehrlich gesagt, ich> habe keinen Niveauunterschied zwischen diesen beiden Schulformen merken> können. Ziemlich traurig, oder?
Ich kann das durchaus bestätigen, haben doch Anspruch in Schule und
Studium sehr nachgelassen. Zu meiner Zeit hätte es das nicht gegeben.
>Eine sehr interesante Diskussion. Ich selber habe Mitte der Neunziger>die Realschule mit einem 3,6er Schnitt absolviert. Zehn Jahre später>konnte ich ein Studium mit der Note 2,4 beenden. Ehrlich gesagt, ich>habe keinen Niveauunterschied zwischen diesen beiden Schulformen merken>können. Ziemlich traurig, oder?
Du musst für die FH aber wesentlich mehr Zeit aufwenden als für die
Realschule, auch in den 90er Jahren.
Wenn du was anderes sagst, lügst du.
Habe auch Maschinenbau an einer FH studiert und sogar Allgemeinabi und
Mathe und Physik LK. In der FH geht es viel mehr in die Tiefe und der
Schwerpunkt lag selbst bei den Nebenfächern Physik woanders. Dann kommt
noch die Mechanik hinzu, was in der Oberstufenphysik so gut wie gar
nicht zu finden ist.
Ging anderen, die in Sachsen ihr Abi gemacht haben (nicht gerade leicht)
genauso.
Kurz gesagt: Das Schulwissen/Unterricht kann man mit einem Was ist Was
Buch vergleichen. Kurz an der Oberfläche gekratzt und das war's.
Für die Industrie völlig wertlos.
War trotzdem in der FH besser, da es keine mündlichen Noten gibt und
auch keine Hassfächer wie Reli, Kunst oder Interpretationen in Deutsch.
Außerdem wird man älter und der Verstand reift noch etwas.
Ich habe eigentlich kaum gelernt, das war ich auf der Realschule Schema
F. Meistens eine Woche vorher ein paar Klausuren durchgerechnet und mehr
nicht. Verstanden habe ich die Inhalte wie damals auf der RS übrigens
auch nicht. Im Fach Mechanik wurden immer dieselben Aufgabentypen
abgefragt, nur mit anderen Zahlenwerten.
Ich habe eigentlich kaum gelernt, das war wie auf der Realschule Schema
F. Meistens eine Woche vorher ein paar Klausuren durchgerechnet und mehr
nicht. Verstanden habe ich die Inhalte wie damals auf der RS übrigens
auch nicht. Im Fach Mechanik wurden immer dieselben Aufgabentypen
abgefragt, nur mit anderen Zahlenwerten.
Ich habe Elektrotechnik an einer FH in NRW studiert, Grundlage
Lehre+Fachabi.
Das Niveau an der FH war eindeutig höher als das in der Realschule.
Regel-Durchfallquoten von über 90% in manchen Fächern habe ich von einer
Realschule noch nie gehört.
Nur nachdem Mitte der 90-er reihenweise die Ings auf der Strasse
standen, haben nur noch ein Bruchteil angefangen Elektrotechnik zu
studieren.
Statt 200 in meiner Anfangszeit nur 40 Studenten.
> Nur nachdem Mitte der 90-er reihenweise die Ings auf der Strasse> standen, haben nur noch ein Bruchteil angefangen Elektrotechnik zu> studieren. Statt 200 in meiner Anfangszeit nur 40 Studenten.
Bei uns war es sehr ähnlich:
1987 320 Angefangen, 1997 noch 75!
Vorgestern kam im Bayerischen Rundfunk "Kontroverse".
http://www.br-online.de/bayerisches-fernsehen/kontrovers/kontrovers-beitrag-wissenschaft-ID1245147173192.xml
Da kam auch die Geschichte vom Fachkraeftemangel.
Die Entwicklung schadet der Volkswirtschaft.
Kontrovers 17.06.09
Bildunterschrift: Walter Rathjen, Verein Deutscher Ingenieure
„Die Entwicklung wird noch schlimmer, bedingt durch die
demographische Entwicklung. Und wenn ein Ingenieur nicht da ist, und
wenn eine Firma ihn nicht bekommt, dann können sie keine Projekte, keine
Produkte entwickeln und auf einem Weltmarkt oder im Land selber
verkaufen. Und das bedeutet für die Firma, aber auch für die gesamte
Volkswirtschaft einen Schaden.“
Vier Milliarden Euro gehen pro Jahr auf diese Weise verloren. Das
Ansehen eines Naturwissenschaftlers ist hoch, die Verdienstmöglichkeiten
sind groß. Trotzdem zieht das beim Nachwuchs nicht.
Ursachenforschung:
> 4 Mia
Zieht man die vielen potenziellen Aufträge der Dienstleister ab, die
statistisch gesehen einfach Stellenvervielfachung darstellen, bleiben
nur 400 Mio.
Dafür braucht es 100 Grossanlagen, wie ich sie kürzlich gebaut habe.
Rein Projekttechnisch sind das 200 Ingenieure, die das konstruieren.
In Deutschland fehlen genau 177 Ingenieure!
177!
EINHUNDERSIEBENUNDSIEBZIG!
Und der Beweis liegt auf der Hand: Ich bin seit 1 Monat auf Projektsuche
und kriege keines, weil es einen anderen gibt, der billiger ist.
Warum suchen die eigentlich Physiker? Die meisten von denen arbeiten in
der Industrie doch eh fachfremd irgendwo im Management u. Ä.
Zudem ist die Mathematik dort knüppelhart und der durchschnittliche
Mensch dafür eh nicht geeignet. Vielleicht 2 % der Bevölkerung erfüllen
diese Bedingungen, Tendenz abnehmend. Es wäre statt besserer Unterricht
ein passendes Nachzuchtprogramm mit dem richtigen genetischen Material
angebracht.
Das ist eine Erfindung von Personalern, die nicht einsehen wollen, dass
Sie für das Geld, das sie anbieten, keinen kriegen. Ganz so, wie es auch
sehr schwer sein dürfte, einen qualifizierten Hamburger ab 1 Euro im
Restaurant zu erhalten. Deshalb haben wir ja noch lange keinen Mangel an
Hamburgern, oder?
Wer genug Geld auf den Tisch legt, der bekommt an jeder Ecke einen
HAmburger und auch einen guten Mitarbeiter. Da muss man eben mal seine
Kostenstrukturen anpassen, die überbezahlten Schwätzer in den
Abteilungen reduzieren und in die Leute investieren, die die eigentliche
Arbeit machen. Leider hat es sich aber krisenbedingt schon vor Jahren
eingeschlichen, an den oben genannten Ingenieuren zu sparen, was
wiederum dazu geführt hat, dass alle abgewandert sind in die Software
und in die IT. Sie glauben nicht, wie viele Ingenieure ich kenne, die
was total anderes machen.
Es liegt einfach am Geld und den Bedingungen!!! Ich bin selber gerade
wieder auf der Suche und kann einfach nur noch Staunen, was sich manche
Anbieter so vorstellen, mir bieten zu müssen. Viele meinen offenbar, die
aktuelle Krise nutzen zu können, um billig abstauben zu können und
glauben, sie bekommen jetzt einen erfahrenen Entwickler zum Billigtarif.
Das wird kaum hinhauen, behaupte ich mal, denn angesichts der Tatsache,
dass Ingenieure heute mit 45 zum alten Eisen gehören, keine Chance mehr
haben auf dem Markt, firmenintern abgeschoben, ausgelagert und gekündigt
werden, müssen sie schauen, dass sie ihr Geld in den guten Jahren
verdienen, zumal sie länger studieren, als andere. Für viele lohnt doch
das Studium garnicht mehr - auch ich habe mal sicherheitshalber nur FH
gemacht, reicht absolut!
Mich wundert das überhaupt nicht, dass es scheinbar keine Bewerber gibt:
Viele haben schlechte Erfahrungen gemacht, die meisten Angebote sind nur
Zeitarbeitspositionen, in denen man sich keine Position in einer Firma
erarbeiten kann und zudem noch schlechter verdient. Ausserdem sitzt man
auf dem Schleudersitz und wird als erster gekündigt, wenn es eng wird.
Dasselbe gilt für neue Mitarbeiter!!. Wenn man neu einsteigt und der
Firma geh es mal schlecht, ist man der erste, der wieder draussen ist.
Wer soll das Risiko eingehen und seine aktuelle Position aufgeben ???
Die einzigen, die zur Verfügung stehen sind die, welche in der
derzeitgen Position total unterbezahlt waren, weil sie den Markt und
ihren Wert nicht kennen, weil sie nicht vernüftig verhanden können,
keine Überzeugskraft und Durchsetzungvermögen haben, um sich gegen den
Personalheini zu positionieren oder die einfach nichts taugen und nur
nach etwas aussehen, weil sie formell einen Abschluss haben, sich aber
im Job nicht entwickelt haben.
Und jetzt frage ich: Wer bitteschön, möchte einen Ingenieur haben, der
den Markt nicht kennt, kein Durchsetzungsvermögen hat und nur nach
Ingenieur ausschaut? Solche Leute sind diplomierte Arbeiter aber keine
Ingenieure!
Alle anderen kosten richtig Geld! Das ist wie mit den Gebrauchtwagen:
Die scheinbar billigen haben eine Macke, sind überworben und taugen nix.
Wer dieser Argumentation folgt, wird es tunlichst unterlassen,
ausgerechnet diejenigen, die die erstklassigen Produkte entwickeln
sollen, an denen er verdienen will, zu drücken, runterzuhandeln und
knapp zu halten. Er wird in zufriedene Mitarbeiter investieren und
100mal mehr zurückbekommen, als er investiert.
nenene so isses nicht. meine firma macht bestimmt 400 millionen.
mir zahlen sie trotzdem nur 35 riesen als hf entwickler.
ich tu meine arbeit trotzdem so gut wie ich kann.
sonst wuerde ich ja komplett den selbstrespekt verlieren.
mfg!
Bei uns im elektrohandwerk fehlt es doch schon an allen Ecken und enden
mit den Fachkräften aber mehr zahlen will keiner, eher weniger.
Gleichzeitig gibts kaum noch Schüler die Qualifiziert und willig sind
eine Lehre als Handwerker zu beginnen. Wenn man dann Handwerksfirmen
sieht die mit 40 Gesellen arbeiten und die jüngste davon langsam auf die
30 zugehen dann weiß man wie es da in 10 Jahren ausschaut.
Das schlimme ist, die Industrie trifft der Handwerkermangel genauso
hart.
Viele Firmen suchen sich ja ihre Schaltschrankverdrahter gezielt aus dem
Handwerk und bilden selbst nicht aus.
2008 haben sich da viele Firmen schon kaputt gesucht und wenn jetzt der
Aufschwung kommt wird es noch weniger Fachleute geben, wie dann die
Aufträge noch ausgeführt werden sollen ist mir schleierhaft. Eine große
Schaltschrankfirma aus unserer Gegend hat schon Friseurinnen umgeschult
zum Schaltschrankverdrahter.
Leider zahlen die meisten auch nicht gut, das geht dann immer über die
Leihfirma für 8,05€.
Wie willste so noch die wenigen Qualifizierten für den Beruf begeistern?
Cool, Schal´tschränke werden von Frisörinnen gebaut. Der Gag des Tages.
Sicher haben die einen Kamm für die Kabel.
Da haben wir den Salat! Warum soll man noch einen deutschen
Schaltschrank kaufen, da kann ich mir auch einen aus Rumänien holen, die
kommen halt vom Acker , machen das aber in der gleichen Qualität.
... schrieb:
> Es ist schon schlimm, das man für technische Ausbildungsberufe keinen> Azubi ohne Abitur nehmen kann.
Ach so?
letztens habe ich im fernsehen einen beitrag gesehen, da sollten sogar
die Friseur-Azubis Abi haben.
Auch ein grund, wieso man keine Leute findet. ;-)
Wobei ja nix gegen eine schlaue Friseuse zu sagen ist. :-)
Aber ich schnippel mir die Haare immer selbst. ;-)
> Den einzigen Anspruch, den man an> Schulabgänger mit Mittelschulabschluß stellen kann ist, das sie nicht in> die Ecke kacken. Die Arbeitseinstellung ist eher eine> Arbeitsverweigerung. Als erstes wird ja immer gleich der Firmen-PC an> die eigenen Bedürfnisse angepasst, d.h. Tauschbörsensoftware zum Musik> runterladen installiert, Onlinespiele eingerichtet usw. Azubis mit> Abitur verstehen zumindest, das es sowas
[...]
Tja, da schreit die Industrie seit mindestns zehn jahren daurnd über die
Medien, man brauche mehr Billiglohnkräfte, und wenn die dann eingestellt
werden, jammert man auch wieder...
...am besten wiede die Sklaverei einführen, was?
Tommi Huber schrieb:
>>U = R * I>> einfach an URI Geller denken dann sollte auch für die heutige Generation> diese Formel im Gedächtnis bleiben.
den kenne die nicht mehr
> Als erstes wird ja immer gleich der Firmen-PC an die eigenen> Bedürfnisse angepasst, d.h. Tauschbörsensoftware zum Musik> runterladen installiert, Onlinespiele eingerichtet usw.
Bei uns kam es schon mehrfach vor, dass die IT ganze PCs gesperrt hat,
Abteilungsleiter einbestellt und Paten runtergeputzt hat, weil die bei
Bosch massenweise umherirrenden Praktikanten EMULE oder KAZAA auf dem
USB Stick installiert hatten und fleissig gesaugt hatten.
Als ich noch bei Siemens war, hatte ich mal einen Rechner zugewiesen
bekommen, auf dem an die 2GB geklaute Software drauf waren. Es war ein
riesiges temp-Verzeichnis eines "mboile devices", wo einer ganz offenbar
seinen kompletten PDA eingelesen und zum Brennen fertig gemacht hatte.
Wer es war, war auch leicht erkennbar: Ein Chinese, der um 2006 dort
gearbeitet haben musste. Alle Verzeichnisse hatten nämlich chinesische
Kürzel und Dateinamen und zu allem Überfluss hatte der sogar noch
Urlaubsbilder von seinen Reisen und sich selber mit drauf - grinsend,
versteht sich. Habe mir die Software runtergezogen :-)
Ich komme aus einer Firma, da war es Gang und Gebe, dass sehr viel
privates Zeug am Firmen-Rechner erledigt wurde. Einige hatten ganze
MP3-Sammlung angelegt, einer war ständig im StudiVz/MeinVz und die Chefs
lebten dieses Lotterleben auch noch vor.
Wenn die Firma dann trotzdem halbwegs läuft ist es doch perfekt. Ich
finde nichts schlimmer als beschissenes Klima in der Firma, wo man
erstmal ne Meldung machen muss wenn der "Chef" das Büro betritt.
50% in der IT Branche stehen kurz vor dem nervlichen Zusammenbruch, es
sollte endlich mal nen umdenken in der Arbeitsweise stattfinden ...
Es ist ja sich nichts gegen etwas privates am Firmenrechner zu sagen.
Ich habe in der Mittagspause auch ab und zu mal SPON gelesen oder
private E-Mails versandt. Problematisch sehe ich es aber schon, wenn
dann Leute die ganze Zeit im StudiVz herumlungern und Kollegen von der
Arbeit abhalten.
Was ist denn das für ein Klima, wenn einige meinen, in der Firma ihren
Privatvergnügungen nachgehen zu müssen? Ich will eher eine befruchtende
Atmosphäre, in der man auch über die Wissenschaft reden kann oder
interessante Themen, die nun Softwareentwicklung betreffen. Es herrschte
großes Desinteresse.
Die Firmeninhaber fanden sich cool, waren aber die totalen Hallodris,
die sich Auswandershows und Big Brother anschauen, dummes Zeug reden und
bloß keine Lösungswege betreten wollen, die etwas mehr Grips verlangen.
Formalisierung von Problemen war als "theoretisch" verpönt. Abstraktion
galt als "Gefahr". Refaktoriserung als Zeitverschwendung. Der
Vergesetzte lief die ganze Zeit mit dem Wort "Pragmatismus" auf den
Lippen herum. Er hat aber nicht das Buch "Der Pragmatische
Programmierer" gelesen und verinnerlicht. Dann wüsste er, wie wichtig
bestimmte Sachen sind, die er selbst als "theoretisch" verunglimpft.
> 50% in der IT Branche stehen kurz vor dem nervlichen Zusammenbruch, es> sollte endlich mal nen umdenken in der Arbeitsweise stattfinden ...
Das erreicht man aber nicht durch Freizeitvergnügungen am Arbeitsplatz,
sondern durch eine professionellere Arbeitsweise. Und dazu gehört
nunmal, dass man Erkenntnisse aus der Wissenschaft in die Arbeit
miteinfließen lässt und dass Weiterbildung mehr heißt, als dass man
dieses oder jenes Buch über ein Framework liest. Wer seine erste
Schleifeninvariante schreibt und er merkt, dass wie sinnvoll die ist,
wird ein ganz anderer Softwareentwickler.
Mir z. B. hilft es auch sehr viel, wenn ich auf einem Blatt Papier erste
Ideen festhalte, herumkritzle, Formeln in Prädikatenlogik hinschreibe
usw. usf. Meine Kollegen haben ohne Plan drauflos programmiert. Der Chef
fand das so wundervoll "pragmatisch".
Onkel Kapott schrieb:
> Ich will eher eine befruchtende> Atmosphäre, in der man auch über die Wissenschaft reden kann oder> interessante Themen, die nun Softwareentwicklung betreffen. Es herrschte> großes Desinteresse.
Dass mit dir niemand ueber Softwareentwicklung reden wollte, ueberrascht
mich ueberhaupt nicht. Ein wenig Selbstkritik kann manchmal nicht
schaden.
> Dass mit dir niemand ueber Softwareentwicklung reden wollte, ueberrascht> mich ueberhaupt nicht. Ein wenig Selbstkritik kann manchmal nicht> schaden.
Du kennst mich überhaupt nicht, deswegen verbitte ich mir dieses Urteil.
Und was heißt Selbstkritik. Ich habe nie geschrieben, dass ich nie
Fehler mache. Aber andere machen auch Fehler und leider gerade solche
Fehler, die man durch eine systematischere Heransgehenweise in der
Softwareentwicklung nicht machen würde.
Ich stimme Peter zu. Wenn das was du hier im Forum schreibst nur ein
winziges Bisschen an Rückschlüssen über deinen Charakter zulässt, dann
leidest du an ganz massiver Selbstüberschätzung und mangelhafter
Sozialkompetenz.
Kann diesen blöden Thread nicht mal einer zumachen? Wenn das so weiter
geht, braucht der Server bald 'ne neue Platte, nur für diese inzwischen
abgeschweifte Endlosdiskussion.
> Ich stimme Peter zu. Wenn das was du hier im Forum schreibst nur ein> winziges Bisschen an Rückschlüssen über deinen Charakter zulässt, dann> leidest du an ganz massiver Selbstüberschätzung und mangelhafter> Sozialkompetenz.
Eben, nur ein winziges Bisschen. Ich habe ein gesundes
Selbstbewusstsein, das ist klar. Mangelhafte Sozialkompetenz? Ich mobbe
nicht und bin immer hilfsbereit. Ich gebe zu, nicht über jeden Schitt
lachen zu können, also habe ich keine Sozialkompetenz.
Wenn der Chef bei nächsten Mal furzt, lache ich mit.
Nein, ein Mobbingopfer. Und das ist leider die Wahrheit. Ich habe alles
gegeben für die Firma, habe auch nicht aufgemuckt oder Terror gemacht.
Immer hilfsbereit, immer ein offenes Ohr... Doch einigen passte es
nicht, dass ich so war. Und weil ich selbst nicht nach unten trete,
nicht nach herumschreie und es mir allein um die Sache geht, bin ich
wohl ein leichtes Mobbingopfer.