Das mit dem warmmachen ist so, ich nehme den elko mache ihn warm aber
nicht mal in der nähe vom laptop, dann setze ich den warmen elko auf
seine stelle und dann geht der pc, sonst mit kaltem nicht.
Ich füge mal ein posting aus einem anderen forum ein, hab es zwar nicht
geschrieben ist aber zu 200% das identische problem, sogar das gleiche
laptop und so.
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Hallo,
ich hab da ein Problem mit dem Laptop. Ich bin zwar nicht vom Fach, habe
aber keine 2 linken Hände und im Studium zumindest einige
elektrotechnische Grundlagen mitbekommen. Ich weiß also z.B. was es mit
ESD auf sich hat.
Problembeschreibung:
Der Laptop läßt sich nicht richtig einschalten. Grundsätzlich geht bei
angeschlossenem Netzteil gar nichts (mit und ohne Akku). Der Akku wird
nicht geladen wenn das Gerät aus ist, das Netzteil auch nicht per LED
"erkannt". Nur mit Akku zeigt sich folgendes Fehlerbild: Beim
Einschalten leuchtet die Betriebs-LED für ca. 3 s auf und geht dann
wieder aus. Dabei ruckt der Lüfter ganz kurz. Wird während dieser Zeit
das Netzteil angeschlossen, geht das Gerät sofort aus.
bisherige Versuche:
Ich habe sukzessive das Gerät auseinander genommen. (Laufwerk entfernt,
Hdd, Wlan-Modul, Speicher,...) Dabei immer wieder mal den Einschaltknopf
gedrückt. Schließlich fuhr das Gerät plötzlich hoch (Lüfter läuft, Leds
leuchten). Ich baute also die Komponenten wieder ein und führte nach
jedem einzelnen einen erfolgreichen Einschalttest durch. Am Ende war das
Gerät komplett und lief an. Sobald der erste Boot-Vorgang beendet ist
und ein Bild angezeigt wird, kann man das Netzteil anschließen. Dieses
wird nun per Led registriert und läd den Akku (Windows zeigt dies an).
Wenn der Laptop erstmal läuft, läßt er sich auch mehrmals hoch- und
runterfahren (zum Einschalten muß das Netzteil ab). Im Betrieb zeigen
sich keine Fehler. Bleibt das Gerät mehrere Stunden aus, zeigt sich
wieder das oben beschriebene Fehlerbild. Durch die beschriebene Prozedur
kann das Gerät wieder zum Hochfahren gebracht werden. Jedoch variiert
der Grad des Zusammenbaus beim 1. erfolgreichen Hochfahren. In einigen
Fällen konnte auch beobachtet werden, dass erst nach mehrmaligen
Fehlversuchen ein Hochfahren beobachtet wurde, ohne dass weitere
Komponenten entfernt wurden. In einem Fall fuhr das Gerät erst hoch, als
alle Komponenten inkl. des Grafik-boards vom Motherboard entfernt
wurden.
Ursachensuche:
Das Netzteil liefert laut Multimeter korrekte Spannung. Ein Test mit
einem Netzteil mit gleichen Spannungs- und Stromwerten brachte keine
Veränderung. Der Akku hat ca. die angegebene Spannung, diese bricht beim
Einschalten nicht zusammen. Der Akku ist original und ca. 2 Jahre alt.
Hält ca. 1 Stunde bei mäßiger Benutzung. Auf dem Mainboard finden sich
keine offensichtlich beschädigten Bauteile, Feuchtigkeitsrückstände oder
Hitzeschäden. Der Ladestand des Akkus ändert das Fehlerbild nach
bisherigen Beobachtungen nicht.
Vermutungen:
Grundsätzlich vermute ich sowas wie eine kalte Lötstelle und zusätzlich
ein Problem mit der Ladeautomatik. Evtl. wird durch Anlaufen des Gerätes
die Temperatur rasch erhöht, so dass durch Ausdehnungsprozesse die
Lötstelle "schließt" und erst nach Abkühlen wieder "öffnet". Warum das
Hochfahren durch weniger Komponenten begünstigt wird weiß ich nicht.
Entweder wird dadurch eine elektrische Größe im Pre-Boot-Vorgang
"positiv" beeinflußt oder ein dadurch kürzer ausfallender Systemcheck
verkürzt die Dauer in der die "kritische" Stelle belastet wird.
Wie auch immer, kann es bei dem Fehlerbild an einer kalten Lötstelle
liegen? Welche Möglichkeiten gibt es noch und wie kann man das mit
einfachen Mitteln herausfinden? Eine Reparatur wäre mehr als
unwirtschaftlich, daher ist dieses Forum meine letzte Hoffnung.
Gruß, julago
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So und das hier hat er geschrieben nachdem er das problem gefunden
hatte.
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Mitglied seit: 01 Dez 2008 17:13
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Online-Status:
ID = 569249 Erstellt am: 2 Dez 2008 23:52 ID = 569249
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Update:
Habe den Fehler finden und beheben können. Es war ein SMD-Elko, der nur
bei höheren Temperaturen seinen Dienst verrichtete. Hab ihn getauscht
und nun startet das Notebook und die Ladeautomatik funktioniert auch
wieder. Den Fehler hab ich übrigens mit einem Fön gefunden, auch wenn
das blöd klingt, es funktioniert! Da ich eine Temperaturabhängigkeit
vermutete, hab ich das MB vorsichtig in best. Bereichen gefönt,
Einschalttest gemacht und wieder abkühlen lassen. Irgendwann konnte ich
die Stelle, die ich erwärmen mußte, damit das Gerät startet auf wenige
Bauteile eingegrenzt. Das war eine Reihe Elkos und Spulen. Mit dem
Lötkolben hab ich dann den Schuldigen gefunden und gewechselt.