> diese Festplatten Recivern habe den Nachteil , dass die gespeicherte
> Sendungen inkompatible sind auf DVDs zu brennen und müssen mit
> Zusatzprogrammen VTS -Kompatible gemacht werden. Das gleiche gilt für
> die Audio Dateien ..
Die Unterschiede sind recht geringfügig. Wobei der "Nachteil" nicht am
Festplattenreceiver liegt, sondern am per DVB-S/C/T ausgestrahlten
Material. Das ist MPEG2, nur mit etwas anderen Verhältnis zwischen
B/P- und I-Frames, als von der DVD gewünscht. Der Ton hingegen macht
keine Probleme.
Heutige DVD-Player sind in der Lage, das Material abzuspielen, wenn es
in das DVD-Dateiformat konvertiert wurde, trotz falschem B/P-
I-Frame-Verhältnis.
Jedenfalls ist das Verfahren dem des klassischen analogen DVD-Recorders
gegenüber massiv überlegen, da das Videomaterial nicht erneut
komprimiert werden muss und also auch nicht die Rauschcharakteristik der
lokalen Antennenanlage in das Ergebnis mit einfließt. Das Material
landet so auf der DVD wie von der jeweiligen Sendeanstalt ausgestrahlt,
was erheblich längere Spieldauer bei besserer Bildqualiät ermöglicht.
Ich habe irgendwo eine DVD aus der Anfangszeit des DVB-T in Berlin
herumfliegen (damals, als per DVB-T noch exzellent aufbereitete
MPEG2-Streams gesendet wurden), auf der sind zwei Filme, Clockwork
Orange und 2001 in voller Länge, obwohl das nur eine 4.7 GB-DVD ist.
Ein analoger DVD-Recorder hätte schlechtere Bildqualität aufgezeichnet,
und das auch nur zwei Stunden lang.
Es gibt linuxbasierende Selbstbau-Sat-Receiver, die die Umwandlung der
Sat-Transport-Streams in DVD-konformes Format selber vornehmen und auch
DVDs selber brennen können, ich verwende hier die Distribution von der
c't namens "c't-vdr".