Das haben die auch früher schon so gemacht.
Die sollten das mal lieber so machen wie Eagle und Target und
sorgen auf die Weise für eine breite Anwenderschaft.
Ist ohnehin ein Wunder das die überhaupt noch Umsätze haben.
>Von 20€ "Spielzeugversionen" kann ein Unternehmen>auch nicht leben.
Das tun die anderen auch nicht aber so wird bei den Anwendern
Erfahrung gesammelt den der Arbeitsmarkt verlangt. Und da sind
dann auch zahlungskräftige Kunden, nämlich der Arbeitgeber.
Für jemanden, der eine ältere Version benutzt (so wie ich Altium 2004)
ist das Angebot nicht so schlecht. Natürlich sind die Kosten für
Anwender ala "Eagle" utopisch. Aber für professionelle Anwender sind die
2000,- Euro relativ schnell wieder drin, wenn man die Zeitersparnis und
den geringeren Stressfaktor bei der Arbeit rechnet.
Noch im letzten Sommer wurde mir das Update "zum allerletzten mal" nach
dem Motto "dies ist Ihre letzte Chance" für 3300,- Euro (!) angeboten.
Das war mir dann doch zu heftig.
Aber nun über 1000,- Euro günstiger mit 1 Jahr weitere kostenloser
Updatemöglichkeit erscheint mir fair.
Ich hatte bereits die Möglichkeit, mein altes 2004er mit dem neuen
Programm zu vergleichen ;-) und es hat sich sehr viel getan.
Es geht hier nicht nur ums reine "Platinen routen". Dokumentation,
Stücklisten, Versionsverwaltung etc. spielen im Tagesgeschäft eine nicht
unerhebliche Rolle. Was nützt mir ein billiges Eagle, wenn ich
Ewigkeiten brauche, um dem Kunden mal eine Schaltung oder ein Layout als
PDF zu schicken, oder eine Maßzeichnung für den Gehäuseeinbau
anzufertigen?
Mit Altium geht das ruckzuck.
Bei anderen Programmen bekomme ich oft nichtmal eine brauchbare
Druckvorschau zu sehen.
> Ist ohnehin ein Wunder das die überhaupt noch Umsätze haben.
Wie gesagt, wir reden hier nicht von einem Hobbyprogramm.
Ich denke die wenigstens, die sich über den Preis erbrüsten, haben
jemals mit Altium Designer "richtig" gearbeitet bzw. gewerbliche
Projekte damit durchgeführt. Mit Eagle oder Target hätten die schnell
die Grenzen erkannt.
Eine Platine kann ich mit jedem Programm "malen".
Und wer die Dutzende von Zusatzmöglichkeiten als Hobbyist nicht braucht,
z.B. das ganze FPGA-Zeugs, der ist mit solchen Programmen gut versorgt.
In den letzten 15 Jahren habe ich schätzungsweise ca. 6000,- Euro in
Protel/Altium investiert, angefangen mit "Advanced PCB3.0" und es nie
bereut. Nur die Protel99 Version war eine Schande. DXP war dann aber
schon wieder sehr gut. Auch Altium macht mal Fehler.
Meiner Meinung nach ein lohnenswertes Werkzeug.
Und der Support bei denen funktioniert ebenfalls super.
Joachim
Hallo,
was kostet denn eigentlich so eine Altium Vollversion. Wir sind gerade
am überlegen was wir in der Firma anschaffen. Zur Auswahl stehen die
Produkte Cadence(ORCAD oder Allegro) oder Altium....
Nur so Pi mal Daumen bitte eine Info!
Ist Orcad nicht schon Geschichte?
Bin nicht sicher aber so 10-15 kTeuronen muß man
schon rechnen. Wenn akutes Interesse besteht,
einfach Angebot einholen. Man muß allerdings
(so viel ich gehört hab) auch die Schaltungssimulation
und die PLD-Entwicklung mitkaufen. Bei so einem
Funktionsumfang sollte sich aber einer im Betrieb,
sofern dieser groß genug ist, hauptsächlich mit
beschäftigen (PCB-Designer)um die Leistungsfähigkeit
voll auszuschöpfen. Technische Zeichner oder E-techniker
wären ideal. Ingenieure sind dafür zu teuer und können
wichtigere Aufgaben übernehmen. Laufende Schulungen
sollten da mit einkalkuliert werden.
Michael G.
>dafuer bei uns kein update bekommt...
Das hängt ja wohl davon ab ob ihr ein Produkt mit hohen
Konkurenzfaktor und Marktwert habt oder die eierlegende
Wollmilchsau vermarktet.
OK OK das ist schon relativ speziell... und es handelt sich um
Komplettloesungen mit HW. Aber ich denke soviel ernste Konkurrenz hat
Altium auch nicht, oder?
Die großen Firmen (Cadence, Zuken, Mentor, auch Altium etc.) leben von
der Intransparenz des Marktes. Die wollen nicht, dass sich der Nebel
lichtet. Die haben keine Demos zum Runterladen und die schreiben auch
keine Preise auf die Homepage.
Und die leben dann davon, dass sie die Kunden bei sich einsperren. Die
haben keine frei dokumentierten Datenschnittstellen zum Migrieren. Das
ist Prinzip. Wenn du erstmal gekauft hast und einige Projekte gemacht
hast und dich mit den Problemen und Fehlern arrangiert hast, dann kommst
du nicht mehr weg.
Und dann kommt das große Melken. Manchmal schlachten und melken die
sogar gleichzeitig :-(
Ich war gestern in Nürnberg auf der embedded und da waren alle hier
genannten Softwarehersteller vertreten.
Da kann man sich schonmal einen groben Überblick über die einzelnen
Programme verschaffen. (Ich denke über Preise kann man dort auch reden.)
Benutze selbst Altium und Eagle, aber wenn man einmal ein Projekt mit
Altium gemacht hat, dann wird man da auch bei bleiben.
Eagle benutze ich nur für ältere Projekte um daran Änderungen
vorzunehmen, da sich manchmal der Aufwand nicht lohnt das Projekt in
Altium neu zu erstellen.
Ich kenne noch Protel 98 und 98 SE.
Beides war sau teuer und superschei.... Abstürze, Fehlende Biblioteken
usw.
Auf so etwas habe ich keinen Bock mehr. Die können sich ihr Zeug in den
Hint.. stecken.
Ich benutze jetzt Eagle und bin zufrieden damit.
Gruß
gast wrote:
> Warum ist ORCAD schon Geschichte? Ein Kollege arbeitet damit schon seit> Jahren...Muss mal fragen welche Version gerade aktuell ist. Glaube er> hat 15.7
OrCad Layout wurde eingestampft, den Schematics-Editor gibts immer noch.
Aktuell ist die 16.2
> Aber für professionelle Anwender sind die> 2000,- Euro relativ schnell wieder drin, wenn man die Zeitersparnis und> den geringeren Stressfaktor bei der Arbeit rechnet.
Aehm, liest du grad aus dem Werbeprospekt oder woher hast du diese
Meinung ? Bei jedem Update gibt es bei Altium neue Fehler und Gimmiks
die die Arbeit erschweren. Von der Softwarealterung auf dem System mal
ganz zu schweigen.
Verwirrten schönen Do.
...
so ein misst
wer über altium schimpft der kann es nciht ordentlich bedienen einfach
hin sitzten und malen spielts halt mit alitum nicht - ist auch ein profi
tool! und nicht ein bastler tool wie eagle!
alles hat seine berechtigung eagle, ... altium, .... mentor.
komplexere layouts, sind imoh einfach in altium leichter zu bewältigen
als mit eagle und co. (hab mit eagle und altium und mentor gearbeitet)
das problem ist halt das altium etwas gewöhnungsbedürftig ist und von
einem eagle oder target benutzter nicht einfach bedient werden kann, d
amuss man sich einfach mal ein paar tage hin setzten und arbeiten.
es stimmt auch überhaupt nciht das die die datenschnittstelle nicht
offen legen, man knann tool footprints ovn pcad und co in oder
exporteiren genau so wie projekte. hat eagle z.b. ODBC++ als
datenschnittstelle???
altium ist halt ein profi tool, kann ischer nicht an mentor an aber
tortzdem mit eagle vergleichen geht nicht!
Häng doch noch ein +++ ran und dann ist es ein ProfiProfiTool. Bei mir
ist die Klassifizierung einer Anwendung nicht von der Anzahl sinnloser
Bedienschritte und maximaler Anzahl von Dialog abhängig. Ich sag nur
überladen, unübersichtlich, rangestrickt ...
du wirst einfach kein solches tool brauche, wegen den brauchst es nicht
schlecht reden, ist halt ein profi werkzeug und kein bastelwerkzeug.
ich mach eagle nciht schlecht für das was es kann bzw. kostet
aber mach altium nciht schlecht wenn du nicht weißt von was du redest!
OrCAD Layout hat mit dem OrCAD PCB Designer ein Nachfolgetool und ist
datenkompatiblel zu der Datenbank von Allegro. Damit kann man super
hochskalieren im Gegensatz zu jedem anderen Inseltool. Was uns ganz gut
gefallen hat ist die Möglichkeit mit relativ kleinen Investitionen
anzufangen ca. 4k€ und bei Bedarf später aufzurüsten auf höherwertige
Ausbaustufen von Allegro.
gast wrote:
> so ein misst> wer über altium schimpft der kann es nciht ordentlich bedienen einfach> hin sitzten und malen spielts halt mit alitum nicht - ist auch ein profi> tool! und nicht ein bastler tool wie eagle!
Schon richtig, aber mit jedem Update kommen neue Bugs. Das Schlimme,
Sachen die vorher funzten gehen dann nicht mehr. Kommt alles wieder i.O.
sagt man dann und ... nichts ist. Fehler in der neuen Revision wieder
vorhanden.
Und die Sachen die Buggy sind sind dann auch noch Basics.
Klaro, keine Software ist Fehlerfrei aber bei einem "Profi-Tool" dürfte
sowas nicht sein.
Nur mal so am Rande: Wer bezahlt denn den neuen PCB-Lauf wenn es aus
"Softwaregründen" daneben geht? Der Auftraggeber, also ICH und nicht
Altium.
PCB-Wert 20k€ auf die ich sitzen bleibe. Und das bei einer
"Profisoftware".... Sowas sollte wirklich nicht sein.
Wenn man die Bug kennt, dann kann man die umgehen. Aber bei neuer
"teurer" Software kennt man die Probleme nicht.
Ich rede jetzt das Altium nicht schlecht, ich weiß was es kann und was
NICHT!