Es wird Zeit für einen neuen, vernünftigen Akkuschrauber für Anwendung
im Privatbereich.
Wichtig wäre mir, dass es sich auch noch in 10 Jahren lohnt mit dem
Gerät zu arbeiten, anstatt sich gleich einen Neuen zu kaufen sowie
genügend Drehmoment auch im ganz unteren Drehzahlbereich.
Investieren wollte ich eigentlich so bis zu 150,- Euro (günstiger
Internetpreis), mehr nur, wenn sich die Mehrinvestition wirklich lohnt.
Beim herumlesen hat sich ein Problem als ganz Großes
herauskristallisiert, und zwar die Akkutechnologie.
Man muss im Privatbereich ja auch immer damit rechnen, dass der
Akkuschrauber auch mal eine ganze Weile unbenutzt bleibt, was vielleicht
bei der Entscheidung für den Akkutypen zu berücksichtigen ist.
Sehr viele sind ja immer noch der Meinung, dass NiCd für Akkuschrauber
noch das Beste sind, allerdings haben selbige diesen dann meist
tagtäglich in Gebrauch.
Wie es sich beim "hin-und-wieder-Gebrauch" verhält konnte ich noch nicht
endeutig herausfinden. Die einen sagen, dass es ausreicht, nach einer
Liegezeit den Akku komplett "leerzulutschen" und dann vollständig wieder
aufzuladen, Andere sehen keine Hoffnung in Sachen Haltbarkeit von NiCd
bei Gelegenheitsnutzern.
Dazu kommt, dass ich noch nicht herausfinden konnte, wann es denn jetzt
definitiv keine NiCd-Ersatzakkus in der EU mehr geben wird.
Könnt ihr mir diesbezüglich Tipps geben, Empfehlungen eines ganz
konkreten Modells sind auch willkommen.
Danke.
In der Tat, die Akkus sind das grosse Problem. Weniger, dass die Akkus
nach ein paar wenigen Jahren nicht mehr moegen, als dass es keinen
Ersatz gibt. Die neuen akkus passen natuerlich nicht an die alten
Maschinen. Daher einen guenstigen kaufen, ode noch besser gleich beim
Kabelmodell bleiben.
Hallo, ich habe einen Black und Decker und denke gerade genauso wie Du.
Mein Vater hat einen Bosch mit 14,4 V NiMH (glaub ich), der hat
mittlerweile fast zehn Jahre auf dem Buckel und funktioniert immer noch.
Das Modell finde ich aber leider nicht mehr online. Ich denke Lithium
und NiCd halten nicht lang genug, wenn sie lange liegen. Achte auf jeden
Fall darauf, dass Du einen hast, der eine richtige Ladekontrolle hat.
Sonst weißt Du nie wie voll das Ding ist.
Naja, bei den Akkus ist weniger das Ersatzproblem vordergründig, gibts
für Bosch und Metabo sehr wohl. Nur die Preise für Ersatzakkus! Da
kannste Dir nen neuen Schrauber holen! Billig ist beim Akkuschrauber
keine Alternative! Die haben beschissene Ladekontrollen
(Konstantspannungsladung grmblhmpf), das macht keinen Spaß man hat immer
Schiss das Ding an der Steckdose zu lassen und weiß nie wie voll er
geladen ist.
ich mach privat relativ viel mit akkuschraubern, und habe mittlerweile
auch schon 6-7 schrauber "angeschafft" davon sind 3 noch im einsatz.
2 große, schwere modelle mit 24V von billigherstellern, die ich ein
bisschen modifiziert habe, besonders neue akkus eingelötet habe, und die
für schwere arbeiten gedacht sind (ausbau, renovierungen, dicke spax in
dicke balken)
der dritte den ich habe ist ein kress 108 ABL mit li-lion akkus. er ist
eher für normale heimwerklerische tätigkeiten, also für mittelschwere
arbeiten. vorallem möbel baue ich gerne mit ihm.
pro akku sitzen 6 zellen liion drin, und zwar 18650 die man in
modellbaushops für 4,90€ kriegt, also haben wir für 30€ mal eben neue
zellen für den (70€ teuren) ersatzakku gekauft. die akkupacks sind mit
torx verschraubt, ein tausch der akkuzellen ist problemlos möglich.
die 18650 zellen sind "relativ" neu und breiten sich immer mehr aus,
vorallem in laptops, mobilen geräten, powertools und im modellbau trifft
man die an, ja mittlerweile sogar in taschenlampen, und diese bauform
wird es noch sehr lange günstig zu kaufen geben.
ich bin bisher sehr zufrieden, kress baut ne ziemlich anständige
qualität, sind auch etwas teurer.
wenn du noch mehr qualität willst kannst du richtung hitachi oder makita
guggen, das sind geräte die handwerker i.d.R. nutzen, da kostet n
ähnliches modell aber 100€ mehr.
ich sollte vielleicht noch sagen das ich mich privat relativ viel mit
akkus beschäftige, ich alle aktuellen akkutechniken kenne, besitze, und
entsprechende gescheite ladetechnik habe.
ich habe schon mehrere hundert zellen li-ion und lifepo4 für
hochstromanwendungen verbaut, und bisher sehr gute erfahrungen damit
gemacht, und vermeide nickel basierende akkus mittlerweile.
wenn Du wirklich einen Schrauber willst für den Du auch noch in 10
Jahren einen Ersatzakku bekommst, solltest Du wohl zu Makita greifen,
nur liegst Du dann weit über 150.- für das Gerät!
Ich habe lange Zeit einen Bosch mit NiMh-Akku gehabt (die grüne
Heimwerkerserie, nicht die blaue Profiserie!), hab mir damals extra noch
einen Ersatzakku dazugekauft der auch sauteuer war. (Schrauber mit 12V
rund 100euro + Ersatzakku für 60.-)
Vor knapp einem halben jahr haben ich dann das komplette gerödel
entsorgt und bin auf einen Bosch mit LiIo-Akku umgestiegen - den
Schrauber gabs im Baumarkt im Angebot für 120 euro (12V) und dazu dann
gleich wieder einen Ersatzakku für 50euro.
Ich bin von den Bosch Geräten durchaus überzeugt, aber selbst hier, und
ich glaube dass Bosch im heimwerkerbereich DIE Marke ist, hast Du keine
10 Jahre Ersatzteilgarantie.
Aber wozu auch - der alte Schrauber hat nun 7 Jahre gehalten, wenn der
neue jetzt auch so lange hält bin ich zufrieden!
Dem Vorredner kann ich mich nur anschließen.
Habe mit der Marke Bosch bisher nur gute Erfahrungen gemacht *toi toi
toi*.
Mein guter alter (grüner) Boschschrauber hat mitlerweile schon so viel
gearbeitet, dass der erste Satz Schleifkohlen durch war. Mit zerlegen
und neue Einsetzen war nix, da die Motoreinheit komplett gekapselt ist;
Zum wegwerfen aber noch zu schade - also den Fachhändler des Vertrauens
aufgesucht und die Lage geschildert. Erstaunlicherweise konnte ich einen
neuen Ersatzmotor für nur 15,- erwerben. Seitdem funktioniert der
Schrauber wieder tadellos!
Seit etwa 2 Jahren habe ich als Zweitgerät noch einen Schrauber von
Protool; Das Gerät überzeugt durch solide Verarbeitung, gutes handling
und ist dem Boschschrauber durch extrem hohes Drehmoment im unteren
Drehzahlbereich weit überlegen. Fairerweise muss man dazusagen, dass der
Protool im 1.Gang auch langsamer läuft als der Bosch.
Bin sehr zufrieden damit; Für eine 10-jahres-Langzeitprognose aber noch
zu "unused" :)
Gruß
Christian
bei bosch habe ich mehrfach schlechte erfahrungen mit den akkus gemacht,
auch andere haben sich darüber schon beklagt.
kress gibt übrigens 10 jahre garantie, sollange sollte man also auch
noch e-teile bekommen.
Ein Akkuschrauber besteht NICHT NUR aus einem Akku. Es gibt auch noch
andere Teile z.B. die bei mechanischer Überlastung oder dem Fall von der
Leiter nie das Rentenalter erreichen werden.
Ärgerlich ist auch, daß Akkuschrauber meist mit leeren Akkus geliefert
werden. So kann man erst zu Hause testen ob die Durchzugskraft überhaupt
reicht um einige 5x80er Schrauben einzudrehen.
Von der Durchzugsstärke dürfte so ziehmlich jedes in Frage kommende
Modell von Bosch (blau), Makita, Matabo, Kress oder sonstwas ausreichen.
Es geht doch vorwiegend darum, welche Akkutechnologie sich für
Gelegenheitsnutzer eignet bzw. auch wo es dauerhaft günstig Ersatzakkus
gibt. Bei einem Schrauberset für ~150 Euro mit 2 Akkus dürfte sich die
Frage wohl kaum stellen, ob es lohnt, irgendwann noch einmal 2
Ersatzakkus zu Preisen von z.B. 70,- Euro / Stück anzuschaffen.
Finde ich ehrlich gesagt traurig, es handelt sich immerhin, man verzeihe
mir das so lange nach der Euro-Umstellung, um 300 DM.
Wenn man dann noch vom Profi gesagt bekommt, dass man Spielzeug kauft
... naja - lassen wir das.
Sollte es tatsächlich so ein Trauerspiel sein werde ich wohl einfach
verzichten und Investitionen eher auf Netz- oder Druckluftgeräte
konzentrieren ...
leute.
die motoren sind eh alle die gleichen von einem großen hersteller, oft
johnson.
die gehen selten kaputt.
auch die getriebe von kress, makita, bosch halten meist ewig.
der akku ist meist das wichtigste.
und gerade den im letzten post angesprochenen fall von 150€ schrauber
und 70€ akkupacks, ist es SEHR angenehm wenn man den akkupack wie in
meinem fall per TORX schrauben aufschrauben, und für 30€ neue
markenzellen einlöten kann, die das selbe leisten wie die
originalzellen.
das war ein hauptgrund für mich den kress zu kaufen, neuer akku kost
effektiv 30€
ich verwende einfache, recht günstige (ca. 30,-- eur) akkuschrauber aus
dem baumarkt - wichtig ist mir persönlich ein 2. akku. da in den letzten
10 jahren zwei schrauber bekanntschaft mit newtons erfindung gemacht
haben (ca. 3-5 meter auf betonboden) und danach "leichte schäden an der
strukturellen integrität der gehäuse" aufgetreten sind war ich froh,
dass ich nicht mehr geld investiert hatte.
die leistung der 30 eur-teile hat für fast alle arbeiten gereicht, die
ich damit durchführen wollte. für größere verwende ich dann ein anderes,
passenderes gerät (bohrmaschine, bohrhammer mit ausgeschaltetem
schlagwerk, druckluft, hände, ...)
Gleich beim Kauf einen zweiten Akku mitnehmen würde ich nur machen wenn:
a) ist schon dabei
b) muss extra bezahlt werden und ich schraube sehr oft
Ich habe schon mindestens zwei Schrauber mit zweitem Akku erlebt, wo der
zweite Akku kurz nach dem ersten (oder war es umgekehrt) den Geist
aufgab.
Also ich hatte mir vor 12 Jahren einen Bosch Akkuschrauber angeschafft.
Nachdem die Orginal-Akkus (3 x 1,2V) das Zeitliche gesegnet hatten,
waren die No-Name Akkus (die ich hier in Istanbul finden konnte) nicht
so das Gelbe vom Ei.
Nach dem 3. misslungenen Versuch an halbwegs gute Akkus heranzukommen,
habe ich ein Li-Ion eingebaut und das Ladegeraet umgebaut.
Arbeite nun damit seit ca. 1 Jahr und bin sehr zufrieden mit dieser
Lösung.
§1: Gravitation wirkt auf alle gleich.
Rein rechnerisch gesehen, sind manchmal für den HEIMwerker 2 billige
Baumarktschrauber der bessere Weg, da man dann 2 Geräte
unterschiedlicher Größe bei der Hand hat und bei unterschiedlichen
Aufgaben nicht ständig Bohrer und Bit wechseln muß. Wenn es jedoch um
Dauerhaftigkeit geht, dann ist ein Makita bestimmt eine gute Wahl.
hi,
schon ärgerlich, dass ausgerechnet mir der sauteure Makita eines
Bekannten von der Leiter fallen musste. Das Gehäuse war hin, der
Schrauber ansonsten tat es noch. Ich habe die ersten Schrauber (damals
Einhell, 6V) angeschafft, für Arbeiten im Bühnenbereich, wo wirklich
gnadenlos viel gespaxt wurde. Danach kamen alle möglichen, vor allem
leistungsfähigere Geräte ins Haus, Kress, B&D, Metabo und auch billige
Baumarktteile. Man bemerkt natürlich einen Unterschied zum
Qualitätswerkzeug, dennoch kaufe ich mittlerweile nur noch die 18V
Baumarkt-Varianten, zu diesen Akkus gibt es auch noch eine Reihe anderer
Geräte. Zum Einsatz: Auf einer Baustelle gehts nun mal nicht zu, wie im
heimisch-flauschigen Bastelstübchen, wer mit seinen Werkzeugen arbeiten
will, muss einfach eine Bedingung definieren und danach kaufen (soll
bestes Preis/Leistungs-Verhältnis bieten, schrauben, beim Hinstellen
stehenbleiben (B&D hat mir schöne Macken ins Holz gestanzt, kann nur
gelegt werden, macht kein Mensch), am besten 2 Gänge und die Akkus
sollen/dürfen kompatibel mit anderen Geräten sein). Da bleibt kein
Mittelfeld übrig, wenn's zur Sache geht, sind die Baumarkt-Teile allen
anderen insgesamt überlegen, wer allerdings ein Vorzeige-Werkzeug
benötigt, um sich und anderen zu zeigen, dass man Profi ist, für den
gilt: einfach nur das Teuerste, damit lässt sich auf den Putz hauen.
Grüssens, harry
Also mein Bosch-Schrauber hält und hält schon 8 Jahre bei häufiger
Benutzung. Allerdings sollte man bedenken, daß ein NiMH-Akku meistens
eine Lebensdauer von ca. 5 Jahren hat. Da die Preise eines Akkus meist
ähnlich eines neuen Schraubers sind, würde ich einen Markenschrauber
nehmen, der nicht viel mehr kostet als der Akku (einfachstes Modell).
Beispiel: Mein Akkuschrauber hat umgerechnet von DM 49€ gekostet, der
Ersatzakku nach 5 Jahren 45 € -> Neukauf wäre günstiger
Übrigens war der Erstakku ein NiCd, der nachgekaufte original-Bosch-Akku
ein NiMH. Ladung problemlos, weil das Ladegerät nur mit 1/10 C lädt. Das
kann jeder Akku ab.