Wer kennt hier die Situation nicht, viel zu viele Kabel unter´m Tisch
und keine Ordnung reinzukriegen geschweige denn mal staubzusaugen :)
Also suche ich preiswert :
offene Kabelführung für Untertischmontage, auf die man die Leitungen
einfach drauflegen kann. Montage sollte an der Tischplatte selber oder
am Stützsteg erfolgen können.
Wenn man manche Kabel zusätzlich noch irgendwie sichern kann (z.B. mit
Kabelbindern an Gitterkanal) wäre das schön.
Ikea Signum sieht gut aus, nur benötige ich insgesamt ca. 5m, das muss
doch auch billiger gehen !? Optimalerweise ohne riesen Aufwand wie
z.B. Gitterbleche kaufen, schneiden, kanten und schweißen.
Irgendwelche Ideen ?
Es gibt nur einen Nachteil, wenn man sein Kabelgewirr schön in feste
Bahnen gezwengt hat wird es immer recht anstrengend mal was zu ändern.
Wenn der Rechner dann erweitert wird oder mal wieder spinnt muss man
mühsam alle alles eingezwengte wieder entlasten. Das ist nervig und
kostet Zeit. Den Rechner mal eben einen Meter vorziehen (und öffnen),
geht nur gut, wenn die Kabel dahinter alle einfach locker baumeln. Sieht
halt aber leider unaufgeräumt aus.
>SPIRAL 100SW-3 von Reichelt.
Danke, ist mir aber etwas zu friemelig wenn man mal 1 oder 2 Kabel aus
dem Verbun schnell rausnehmen will.
Wie gesagt, Ikea Signum, vielleicht in Verbindung mit Klettkabelbindern
wäre optimal, nur eben auf fast 5m zu teuer.
Hab alles durch, geschlitze Kabelkanäle, Rohre und Schellen, selbst
Einbaudosen in der Tischplatte. Tyraps, Obo und Hellmann Tycon, Klett
und Druckverschlüsse sowieso.
Geblieben ist:
Gepäckspinnen und und -spanner.
Ob Router oder Handyladestation, Netzwerk- oder USB-Druckerkabel.
Mehrfachsteckdosen oder ISDN Anrufmonitor. Die Dinger fressen einfach
alles.
Hier seit jahrzehnten im Einsatz, bei Umzug einfach die ganze Klamotte
in den Karton. Nach entwirren und Neuaufbau sieht es nach 3 Tagen
komischerweise genauso aus wie vorher.
Ich habe ziemlich große Haken an der Wand befestigt und die Kabel die
sonst auf dem Boden liegen in diese "gelegt". So hängen die an der Wand
und der Boden ist frei von Kabeln.
graue Plastikregenrinne. Hört sich erstmal blöd an, aber einseitig
(hinten) von unten an den (bei mir grauen) Schreibtisch geschraubt hängt
die andere Seite (vorne) durch das Kabelgewicht wenige Zentimeter nach
tiefer. Da lassen sich wunderbar Kabel, Hubs und telweise sogar
Mehrfachsteckdosen unterbringen. Und es ist günstig...
CU, Crazy
>graue Plastikregenrinne. Hört sich erstmal blöd an, ...
Mag sein, dann kam ich schon auf ähnlich blöde Ideen :) War mir nämlich
auch in den Sinn gekommen. Ich schau morgen mal im Baumarkt wie das mit
den Haltern und so aussieht.
Hier und da etwas eingesägt könnte man ja sogar die Kabel klemmen.
ich habe die signum-kabelwannen unterm schreibtisch. der nachteil des
etwas fummeligen ändern gibt es, dafür kann man aber auch
steckdosenleisten mit mehreren kleinen steckernetzteilen reinstopfen und
noch immer zig andere kabel dort langführen. und da man die nicht ganz
stück an stück montieren muss, kommst du auf 5 meter auch mit 4 stück
hin.
Kevin K. wrote:
> dafür kann man aber auch> steckdosenleisten mit mehreren kleinen steckernetzteilen reinstopfen und> noch immer zig andere kabel dort langführen.
Da würd ich mir aber Sorgen machen wegen evtl. Überhitzungen/Bränden.
Moin,
ich habe Spanplatten furniert, ca. 50cm hoch an die hinteren Tischbeine
mit Kabelbindern befestigt, die Kabel und Steckdosenleisten liegen
dahinter (der Dreck leider auch).
VT: Man kommt da problemlos ran, kein Kabel auf der Erde sichtbar.
NT: Schmutz
Mit Rohrabschnitten als Distanzhülse und möglichst langen Schrauben habe
ich Bretter ca. 15cm unter dem Tisch (an der Hinterkante) angebracht.
Darauf liegen Steckdosen und das andere Gesockse, in die Tischplatte
sind an strategischen Stellen Kabeldurchführungen eingebaut.
Vorteil: Man sieht den Kram beim vor der Wand stehenden Tisch erst, wenn
man sich ziemlich weit herunterbeugt, und eindrecken tut er auch nicht,
da er unter der Tischplatte hängt.
Nachteil: Um irgendwas umzukonfigurieren, muss man sich unter den Tisch
setzen.
Ursprünglich hatte ich vor, eine 60cm-Tischplatte zu verwenden und
dahinter einen 20 bis 30cm breiten Trog anzubringen, der von oben mit
Kabeln und Gelumpe zu füllen ist. Darauf sollten lose Abschnitte von
Tischplattenstücken gelegt werden, die an den Ecken oder Kanten Kerben
o.ä. für Kabeldurchführungen haben. In Summe wäre es also ein 80-90cm
tiefer Tisch geworden, und durch geschickte Stückelung der Platten
müsste nicht der komplette Tisch abgeräumt werden, wenn einzelne Dinge
ausgetauscht werden sollen.
Das war mir dann aber doch zu aufwendig. Das
Brettchen-unter-Tisch-Konzept funktioniert bislang auch ganz gut, in der
Anfangsphase hingen Kabel halt über die hintere Tischkante. Mit
Kabeldurchführungen sieht das natürlich schicker aus; dazu kommt
demnächst noch ein "Indesk"-USB-Hub irgendwo in der Nähe des
Monitorstandfußes.
Ich habe einen großen Kabelkanal nit der Schmalseite von hinten unten an
die Tischplatte geschraubt und die Verschlussleiste in Streifen von ca.
5 cm geschnitten. Mit den Streifen wird der Kabelwust aller 15 - 20 cm
gegen seitliches Herausfallen gesichert. Wenn der Kanal groß genug ist,
passen auch Verteilerleisten, USB-Hubs und sonstiger Trödel mit hinein.
Ich habe schon sehr viel ausprobiert. Richtig gut sind eigentlich nur
solche Rangierringe. Wie im Anhang oder ähnliche. Wichtig ist nur, dass
man sie über Kopf montieren kann und trotzdem kein Kabel raus fällt.
Bekommt man manchmal vom örtlichen Admin oder auf dem Trödelmarkt. :)