NiMh wiederbeleben?

Gast #1255432
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Hallo

das kann ja wohl nicht der Grund sein. Ich habe auch 4 Nimh in Reihe und 
habe diese bis 3,2 V entladen (4x0,8V). Da ich irgendwo gelesen habe, 
dass man die bis 0,9V entladen kann?
Es ist klar, dass es 4 GLEICHE Akkus sein müssen (Kapazität, 
Ladezustand). Der schwächste bestimmt das Verhalten....

Aber ich bin auch auf der Suche nach einer Methode wie man messen kann 
wann ein Batterie betriebenes Gerät abgeschaltet werden muß. Die 
Enladekuve ist ja bei 1,2V ziemlich Flach und fällt dann stark ab?

MfG
Achim


Vorschläge zur Erkennung wann man abschalten muß dh. nicht mehr weiter 
entladen darf?
#1255443
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Sucher schrieb:
> Hallo
>
> das kann ja wohl nicht der Grund sein. Ich habe auch 4 Nimh in Reihe und
> habe diese bis 3,2 V entladen (4x0,8V). Da ich irgendwo gelesen habe,
> dass man die bis 0,9V entladen kann?
> Es ist klar, dass es 4 GLEICHE Akkus sein müssen (Kapazität,
> Ladezustand). Der schwächste bestimmt das Verhalten....
>
> Aber ich bin auch auf der Suche nach einer Methode wie man messen kann
> wann ein Batterie betriebenes Gerät abgeschaltet werden muß. Die
> Enladekuve ist ja bei 1,2V ziemlich Flach und fällt dann stark ab?

So in etwa ist das.

> ..
> Vorschläge zur Erkennung wann man abschalten muß dh. nicht mehr weiter
> entladen darf?


Spannungskomparator und entsprechendes Signal weiterverabeiten wäre mein 
Vorschlag.

Dir ist aber schon klar das der TE etwas anderes gefragt hatte?
Moderator Persönliche Seite #1255444
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faraday schrieb:

> ich habe 4 NiMh in Reihe bis auf 4,2V entladen. Jetzt ist der eine
> vollkommen tot (0V).Kann man den wiederbeleben?

Eine NiCd- oder NiMH-Zelle bis 0 zu entladen, ist nicht schlimm.
In diesem Zustand sind sie (solange kein Elektrolyt austritt)
viele Jahre lagerfähig.

Einzig tragisch für eine derartige Batterie ist es, wenn eine Zelle
bei einer Tiefentladung umgepolt wird: die Zellspannung hat 0
erreicht, aber da der Batterie weiterer Strom (aus den anderen
Zellen) entnommen wird, baut dieser Strom eine entgegengesetzte
Polarität an den Elektroden auf.  Dies schädigt die Chemie in der
Zelle nachhaltig.  Wie stark die Schädigung ist, hängt von der
Stärke und Dauer der Umpolung ab.

Musst du also einfach mal sehen, was die Zelle nun macht.
Gast #1255468
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ich habe mal 1,4V drangehalten. Sie nimmt auch 0,8A auf und hat danach 
1,3V und 1,25V bei 10mA Belastung.
Werde sie jetzt einfach mal einzeln neu laden. Sie scheint es nicht übel 
genommen zu haben.
Ich hatte nur gelesen, daß bei oV eine Elektrode umgepolt ist und bei 
neg. Spannungen beide.
Gast #1255568
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Jörg Wunsch schrieb:

> Eine NiCd- oder NiMH-Zelle bis 0 zu entladen, ist nicht schlimm.
> In diesem Zustand sind sie (solange kein Elektrolyt austritt)
> viele Jahre lagerfähig.

Meines Wissens gilt das nur fuer NiCd, nicht fuer NiMh.
Gast #1255633
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Hallo

Ich weiß nicht, ob es bei deinem Problem weiterhilft, da sich mein
Erlebnis auf den Akku meines Notebook bezieht. Keine Ahnung, ob
da NiMh drin ist.

Der Akku war am Ende, ließ sich zwar laden, aber war sofort wieder leer.
So sagte es mir jedenfalls Windows XP!

Irgendwann habe ich dann DSL (Damned Small Linux) von der DVD gebootet
und es ist mir nicht gelungen, den Notebook unter Linux auszuschalten.
Ich habe dann einfach die Spannungsversorgung abgeschaltet (Netz 220V).
Komischerweise lief er weiter, Linux hat wohl andere Vorstellungen
von Akku leer als Windows.

Weil ich nicht ausschalten konnte, habe ich das Notebook angelassen.
Irgendwann muß er ja aus sein, spätestens wenn der Akku wirklich am Ende 
ist.

Jetzt das beste:
Seit dieser Tiefstentladung durch den nicht abschaltbaren Notebook
funktioniert der Akku wieder. Das Notebook kann etwa 1 Stunde nur mit
diesem Akku betrieben werden bevor Windows meckert.

Was soll uns das jetzt sagen?! Eine Tiefentladung macht zumindest
meinem Akku nichts aus.

Gruß
JJ
Gast #1255705
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einfache Antwort auf das Thema des Threads: Die tiefentladene Zelle mit 
einer Konstantstromquelle langsam (!) aufladen. Also in z.B. 10 Stunden. 
So kann man die meisten NiCd und NiMH-Zellen wiederbeleben.

Für Lithium-Ionen Zellen wäre sowas natürlich absolut tödlich. Also 
bitte nicht die Software-Problemchen eines Laptop-Akkus bei dieser Frage 
anführen...
Moderator Persönliche Seite #1255742
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Joachim schrieb:

> Seit dieser Tiefstentladung durch den nicht abschaltbaren Notebook
> funktioniert der Akku wieder.

Weil der darin enthaltene ,,Tröpfchenzähler'' (battery fuel gauge,
coulomb counter) seine Meinung über den Füllstand des Packs
zwangsweise anpassen musste, denn sonst wäre er beim Weiterentladen
ins Negative gegangen.  Windows hat ihn halt nur gar nicht erst bis
dahin kommen lassen.
#1255984
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@Joachim (Gast)

>Irgendwann muß er ja aus sein, spätestens wenn der Akku wirklich am Ende
>ist.

>Jetzt das beste:
>Seit dieser Tiefstentladung durch den nicht abschaltbaren Notebook

Das ist kein Tiefstendladung, sondern normale Entladung bis zur 
Entladeschlußspannung, die der Laptop zum Abschalten detektiert.
Auch hast Du wohl eher Li-Akku, nicht NiMH - absolut nicht vergleichbar.
Gast #1257896
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Ich denke, dass längeres Liegenlassen unter 1,0V der Zelle schadet.
Schon oft habe ich erlebt, dass sie durch Selbstentladung 0,0V erreichen 
und sich dann mit normalen Mitteln nicht mehr laden lassen 
(Kristallwachstum --> Kurzschluss der Zelle). Manchmal hilt hier ein 
kräftiger Stromstoß, um den Kurzen "wegzubrennen". Z.B einfach eine 
frisch geladene Zelle parallel halten. Dann fließen kurz mal bis 10A, 
und die Zelle nimmt wieder normale Spannungslage an. Danach normal 
weiterladen.
Danach noch öfters "zyklieren" (bis 1,0V entladen und gleich wieder voll 
laden), das hat bisher jeder Zelle gutgetan. Man merkt, dass sie bei 
jeder Runde mehr "Kapazität" Ladung an den Tag legen.
Persönliche Seite #1257922
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eProfi schrieb:
> Ich denke, dass längeres Liegenlassen unter 1,0V der Zelle schadet.
> Schon oft habe ich erlebt, dass sie durch Selbstentladung 0,0V erreichen
> und sich dann mit normalen Mitteln nicht mehr laden lassen
> (Kristallwachstum --> Kurzschluss der Zelle). Manchmal hilt hier ein
> kräftiger Stromstoß, um den Kurzen "wegzubrennen". Z.B einfach eine
> frisch geladene Zelle parallel halten. Dann fließen kurz mal bis 10A,
> und die Zelle nimmt wieder normale Spannungslage an. Danach normal
> weiterladen.
> Danach noch öfters "zyklieren" (bis 1,0V entladen und gleich wieder voll
> laden), das hat bisher jeder Zelle gutgetan. Man merkt, dass sie bei
> jeder Runde mehr "Kapazität" Ladung an den Tag legen.

Ich habe auch schon Akkus gehabt die nicht mehr zum laden gingen (NiMh) 
kamm irgendwie auf die (anfangs) bescheuerte Idee dies mit einem 
Schwerem Bleiakku (aus dem Auto 68Ah) ganz kurz anzupixen, (leider) 
unterlief mir der Fehler, dass ich falsch gepolt hatte, aber es funkte 
gewaltig aber der Akku ging danach zum laden und hatte auch ausreichend 
Kapazität.
Gast #1258165
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Gleichpolig kurz antippen, Netzgerät mit ca 12V und 1A ist ausreichend.
Die Kristallisierung wird "weggebrannt".
Meistens funktioniert die NiCd oder NiMh Zelle dann wieder. Auch bei 
Akkupacks funktioniert es weistens, besser wäre es aber an die 
Einzelzellen zu kommen. Kann man mit Nadeln versuchen.
Nicht für Lithium anwendbar.

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