>Es ist für den Bewerber frustrierend wenn er 3 Monate später wieder die
>Stellenausschreibung sieht, die im 2,5 Monate vorher aus irgendwelchens
>fiktiven Gründen abgesagt wurde. Da kommt es mir so vor als würden sich
>Firmen einen (schlechten) Spaß mit dem aktuellen Arbeitsmarkt machen.
Nein, die machen nur ihrne Job wie immer. Sprich
Fantasiestellenausschreibungen reinstellen und Daten der Bewerber
aufnehmen. Haben die schon immer so gemacht. Problem ist aktuell nur,
dass kaum Fachkräfte gebraucht werden. So vergammelt man in deren
Datenbank.
Früher hat man schnell eine Stelle von denen angeboten bekommen. Die
hatte aber nichts mit der eigentlichen Stellenausschreibung zu tun. War
bestenfalls so ähnlich.
Ein großer Dienstleister händelt das zum Beispiel so, dass beim
Vorstellungsgespräch gar nicht über die Stelle gesprochen wird, auf die
man sich beworben hat. Es werden nur persönliche Daten aufgenommmen, ein
kleiner Test gemacht, ein Qualifizierungsbogen ausgefüllt und paar
lustige Frage gestellt. Dann muss man warten. Aktuell warten die meisten
halt auf Godot. Da muss man aber der Industrie die Schuld geben. Die hat
ja kaum noch Bedarf. Die Hauptschuld trifft aber den Konsumenten, der
sich verweigert und den ganzen Mist ins Rollen gebracht hat. Über die
Gründe und Ursachen der Verweigerung kann man natürlich auch wieder
diskutieren.