Hi,
ich bin z.Zt. auf der Suche nach einem aktiven Pixelsensor (CMOS) mit
einer Auflösung von ca. 20x20 Pixeln - 64 Graustufen reichen.
Es sollte quasi ein IC sein, wie er auch in optischen Mäusen zu finden
ist.
Allerdings brauche ich einen IC mit parallelem Interface um die
Pixelinfos auslesen zu können.
Die ICs in Mäusen haben SPI (Avago) oder I²C (STM), damit kann ich
allerdings nichts anfangen.
Habt ihr irgendeine Ahnung wo es sowas gibt, bzw. welcher Hersteller so
etwas fertigt?
mfg
D. Fries
Wo ist dann das große Problem, hinter den SPI oder I²C-Sensor nochmal
einen AVR zu schalten, der dir das ganze auf Parallel umsetzt? Sind die
1,5€ zuviel? Oder soll es eine Serienproduktion mit vielen tausend Stück
werden?
Dann => Einfach mal bei den Herstellern nachfragen, ob die dir eine
Sonderanfertigung machen.
Soll der Sensor schon die Korrelationen machen, sprich, Drift-Daten
ausspucken?
Mir ist noch nicht klar, warum fuer Driftvektoren-Uebertragung SPI/i2c
nicht geeignet ist. Die meisten DSP-Hybriden haben entsprechende
Interfaces.
Fuer Rohdaten gaebe es genuegend CMOS-Sensoren, die sich mit einer
Region of interest auslesen lassen, und da locker an die 1000 fps
bringen. Ist nur eine Kostenfrage, edel sind natuerlich die Chips von
Photonfocus, aber ein Micron VGA-Sensor tut's auch. Die Schwierigkeit
besteht dann vor allem darin, die Daten gleichzeitig einzulesen und zu
verarbeiten, allerdings hat man z.B. aufgrund seiner Faehigkeit,
mehrkanalig Daten zu verarbeiten, mit einem Blackfin schon mal gute
Voraussetzungen, das Problem zu meistern.
> Wo ist dann das große Problem, hinter den SPI oder I²C-Sensor nochmal> einen AVR zu schalten, der dir das ganze auf Parallel umsetzt? Sind die> 1,5€ zuviel?
1,50 Euro sind schon zu viel. Soll kostengünstig werden.
> Oder soll es eine Serienproduktion mit vielen tausend Stück> werden?
Richtig...
> Dann => Einfach mal bei den Herstellern nachfragen, ob die dir eine> Sonderanfertigung machen.
Ich denke eine Sonderanfertigung wäre schon wieder zu teuer bzw. würde
jetzt auch viel zu lange dauern, bis das umgesetzt wäre.
> Soll der Sensor schon die Korrelationen machen, sprich, Drift-Daten> ausspucken?
Wenn es einen Sensor gibt, der mir die Vektoren ausspucken kann, wäre
das perfekt. Ansonsten muss ich das eben mit meinem µC machen.
> Mir ist noch nicht klar, warum fuer Driftvektoren-Uebertragung SPI/i2c> nicht geeignet ist. Die meisten DSP-Hybriden haben entsprechende> Interfaces.
Für die Übertragung von Vektoren wäre SPI natürlich geeignet, aber nicht
um das ganze Bild Pixel für Pixel auszulesen, das dauert einfach zu
lange bei einer Clock von 2 MHz.
> Ist nur eine Kostenfrage, edel sind natuerlich die Chips von> Photonfocus, aber ein Micron VGA-Sensor tut's auch.
Danke, werd mir die mal angucken.
> Wieseo nur 2MHz SPI? Schafft dein µC nicht mehr?
Nein, die Sensoren schaffen nicht mehr.
Die sind eigentlich nicht dafür ausgelegt, kontinuierlich das ganze Bild
auszugeben, sondern eben nur den gesamten Verschiebungsvektor und
Statusinfos usw.
Dafür reichen 2 MHz massig.
Hab jetzt mal mit Photonfocus geredet.
Die verlangen für ihre OEM Produkte um die 1000 Euro ;-)
Bin jetzt dabei mit Aptina (ehemals Micron) ins Gespräch zu kommen. Die
scheinen wesentlich günstiger zu sein.
Ich bin mir nur nich sicher, ob ich bei den Aptina Sensoren die
Fenstergröße frei einstellen kann und wie sich dann die maximale
Framerate verändert.
Bei den meisten von Aptina kann man meines Erachtens zwischen VGA, CIF
und QVGA umstellen, so dass sich die Framerate bis auf 90 fps erhöht.
Interessant wäre nun zu wissen, ob man die Framerate noch weiter erhöhen
kann, wenn man die Fenstergröße noch weiter runterdreht (falls überhaupt
möglich).
Die Datenblätter sind ja leider nicht freigegeben, deshalb tu ich mich
gerade schwer da vernünftige Infos rauszufinden.
Falls es jemanden interessiert:
Ich bin nun beim MT9V034 von Aptina angelangt.
Ist ein monochromer Sensor, wie gewünscht, und lässt eine freie
Einstellung der auszulesenden Zeilenzahl zu. (Es muss aber immer eine
komplette Zeile ausgelesen werden.)
Die Framerate verhält sich umgekehrt proportional zur Anzahl der
auszulesenden Zeilen.