Hallo,
vielleicht gibt es hier im Forum einen Boxenbauer o.ä., der weiterhelfen
kann.
Ich möchte Resonanzkästen für die Klangplatten eines Marimbaphons
(“Xylophons”) bauen.
Deshalb suche ich eine Formel, mit der man vorab die Masse dieser
Resonanzkästen näherungsweise bestimmen kann.
Die Resonanzkästen selber sollen quasi wie ein hohler, schmaler Quader
gebaut sein, der oben komplett offen ist. Darüber befindet sich dann die
jeweilige Klangplatte (bzw. der mittlere Teil der Platte).
Wahrscheinlich wird dadurch ein gewisser “Dackungseffekt”
(Resonanzfrequenzverminderung) stattfinden, den ich bei der
mathematischen Berechnung aber aussen vorlassen will.
Hat jemand eine Idee?
ha ha ha
da musz ich wohl alte rechtschreibung anwenden:
MASZE, nicht masse ;P
unde gugeln gann isch nieescht
so, im ernst, gemeint sind natürlich die maße (H x B x T) einer
einseitig offenen kiste bei gegebener f(res).
nanu, die merkwürdigen antworten sind verschwunden!!!?!!
da hat sich wohl ein moderator erbarmt...
danke für den link übrigens!
ich kann mir allerdings nicht vorstellen, dass, wie dort angegeben, die
f(res) nur vom abstand der wände abhängt, weil beischpielsweise die
resonanzröhrenlänge bei marimbaphonen eine e-funktion beschreibt.
Andy schrieb:
> nanu, die merkwürdigen antworten sind verschwunden!!!?!!> da hat sich wohl ein moderator erbarmt...>> danke für den link übrigens!>> ich kann mir allerdings nicht vorstellen, dass, wie dort angegeben, die> f(res) nur vom abstand der wände abhängt, weil beischpielsweise die> resonanzröhrenlänge bei marimbaphonen eine e-funktion beschreibt.
Das liegt aber daran, dass die Freqeuenzen entlang einer Tonleiter
dieser e-Funktion entsprechen.
Die Wellenlänge muss ganzzahlig in das Gehäuse reinpassen. Von daher
klingt ein linearer Zusammenhäng von Wellenlänge und längster
Gehäuseabmessung plausibel.
>Deshalb suche ich eine Formel, mit der man vorab die Masse dieser>Resonanzkästen näherungsweise bestimmen kann.>>Die Resonanzkästen selber sollen quasi wie ein hohler, schmaler Quader>gebaut sein, der oben komplett offen ist. Darüber befindet sich dann die>jeweilige Klangplatte
Könnte man dafür nicht eventuell ein geschlossenes Gehäuse annehmen, da
der eigentliche "Klangkörper" den offenen Quader abschließt? Also die
Maße über das entsprechende Gehäusevolumen
@karl:
>Das liegt aber daran, dass die Freqeuenzen entlang einer Tonleiter>dieser e-Funktion entsprechen.
ja, logisch!
>Die Wellenlänge muss ganzzahlig in das Gehäuse reinpassen.
egal in welcher richtung?
oder von "oben", also klangplatte nach unten (boden der resonanzkiste)
am besten?
das würde ja im grunde bedeuten, dass es nur auf ein maß in der kiste
ankommt...
@ga r.:
wo hast du die formel gefunden und was bedeuten die variablen?
ist die resonanzfrequenz einer geschlossenen kiste wirklich nur vom
volumen abhängig und nicht von der form???
>wo hast du die formel gefunden
Habe mich vor einigen Jahren einmal mit dem Selbstbau von Boxensystemen
laienhaft beschäftigt, dann aber wieder verworfen, da meiner Meinung
nach die Kosten für einen hochwertigen Selbstbau in keiner Relation zu
fertigen Systemen stehen.
>und was bedeuten die variablen?Vb : Tatsächliches Gehäusevolumen in Litern
Vas : Äquvalenzvolumen des Chassis (vergleichbares Luftdruckvolumen
des Lautsprechers in Litern)
Fc : Untere Grenzfrequenz
Fs : Resonanzfrequenz des Lautsprechers
>ist die resonanzfrequenz einer geschlossenen kiste wirklich nur vom>volumen abhängig und nicht von der form???
Das ist ganz sicher nicht unwichtig. Innenmaße eines Resonanzkörpers
sollten beispielsweise nicht ein Mehrfaches voneinander betragen
("stehende Wellen" etc). Die gängigen Verhältnisse weiß ich momentan
nicht mehr, zudem diese auch noch von der Gehäuseart abhängen
(vollständig geschlossen, rückwärtig offen, Transmissionslinie, Bandpass
und was es da nicht alles für den entsprechenden Einsatz gibt).
Vielleicht reiche ich dazu später noch etwas nach.
Ich habe noch zwei scheinbar ganz gute Sachen gefunden, wo die Formeln
auch entsprechend vorhanden sind und erläutert werden. Vielleicht hilft
Dir das erst einmal etwas weiter:
- Grundlagen :
http://www.hifi-selbstbau.de/index.php?option=com_content&task=view&id=43
- Netter Onlinerechner :
http://www.hifi-selbstbau.de/index.php?option=com_content&view=article&catid=46%3Agehe&id=44%3Ageschlossene-gehe&Itemid=35
Ist natürlich zunächst alles speziell für Lautsprechersysteme gedacht.
Soweit ich informiert bin spielt auch das Material
des Gehäuses eine Rolle, ob schweres oder leichtes
Material u.s.w.
Ich denke mal eine Geige aus Beton klingt anders als
eine Geige aus Holz. :-)
>Soweit ich informiert bin spielt auch das Material>des Gehäuses eine Rolle
vielleicht bei der resonanz von oberwellen oder der güte, bei der
grundschwingung eher nicht...