Gast
#1297469
Hallo! Ich habe hier gerade einen Versuchsaufbau vor mir liegen, der ca. 10A bei 24V benötigt (ja, die Werte stimmen, es handelt sich um eine größere Ansammlung von Magnetventilen, die gleichzeitig eingeschaltet sind). Da mein hierfür bestelltes Netzteil erst irgendwann nächste WOche kommt und ich aber schon heute mit dem Programmieren des Controllers anfangen wollte, dachte ich mir, nimmste einfach 2 alte PC-SNT. Also probiert, ob die Teile ohne Ext. Last funktionieren. Angesteckt, Grünen Draht auf GND geklemmt --> Lüfter läuft los, 12 und 5V sind messbar. Als nächstes also - um auf die notwendigen 24V zu kommen +12V vom einen SNT mit GND vom 2. SNT verbunden, die andere Seite blieb weiterhin unbelastet. Siehe da, jetzt rührt sich überhaupt nix mehr. Also die Verbindung wieder getrennt, ohne diese Brücke funktionieren beide SNT wieder einwandfrei. Also habe ich mal bei laufenden Netzteilen die Brücke wieder gesteckt, woraufhin sich das NT, von dem ich die GND-Leitung verwendet habe sofort ausgeschaltet hat. Da hierbei ein kleiner Funke sichtbar wurde, gehe ich mal davon aus, dass hier ein Strom geflossen ist. Mir ist nur nicht ganz klar, wie, woher und wohin, da die anderen Leitungen der SNTs nirgendwo angeschlossen wahren. In einem weiteren Versuch habe ich dann mal einen Widerstand in die Serienschaltung eingeschleift. Es blieben beide SNTs an, die Spannung an den beiden äußeren Klemmen waqr dann aber nur noch 11,5V, statt der erwarteten 24V. Mir stellt sich jetzt die Frage, wie die SNTs den Zustand der Serienschaltung erkennen, wie ohne geschlossenen Stromkreis in einer Serienschaltung ein Strom fließen kann (fließt hier überhaupt einer?) und auch, wie es möglich ist, dass 2 in Serie geschaltete SNTs in Summe wieder nur die einfache Ausgangsspannung erzeugen. ich hoffe, ihr könnt meinem Riesenpost folgen und könnt mir den Sachverhalt erklären.