Hilfe!!! Bitte!
Ich wollte meinen 2 GB Intenso Stick neulich formatieren.
Als die Windows USB formatierung zu Ich schätze mal 2 % abgeschlossen
war habe Ich es Mir anders überlegt und abgebrochen.
Jetzt wird der Stick zwar noch erkannt aber Ich kann ihn nicht öffnen,
nicht formatieren und von anderer Software wird er nicht erkannt! )-:
Gibt es eine Möglichkeit um Ihn zu retten?
Diverse Datenrettungsprogramme sollten das lösen können, denn beim
Formatieren von Flash-Speichern löscht Windows eh nur das
Inhaltsverzeichnis. Die Daten sollten alle noch da sein, somit hängt es
von der "intelligenz" des Rettungsprogrammes ab, wieviel der FAT er
wiederherstellen kann.
Das würd ich auch gern wissen...
Versuch mal mit der Datenträgerverwaltung was zu machen (Rechtsklick auf
Arbeitsplatz -> Verwalten -> Datenträgerverwaltung) damit kannst du die
Partion vlt löschen und neumachen (falls du die Daten nicht mehr haben
willst)
Also, ich habe schon öfter 3 x 2 GB im Blister für unter 10 Euro
gesehen, d.h. kaum 3,50 EUR pro Stick. Was wollt ihr da noch retten, das
sich lohnen würde? Schau mal im nahe gelegenen Mediamarkt. Die teuren
hängen und die Grabschware ist als Schüttgut in Fußhöhe zu finden. Das
Angebot verändert sich natürlich immer wieder.
>4GB für wenig Geld zu finden. Ob es schnelle Typen waren weiß ich nicht.
vermutlich nicht, wenn nur paar €
@ haxi
versuch es mal mit dem HP USB Disk Storage Format Tool (einfach mal
danach goggeln ;-)
> Google hilft nicht.
Was hast du für einen komischen Google? Der erste Treffer bei
panasonic sdformatter
führt zwar auf eine Seite, auf der der Download-Button deaktiviert
wurde, aber der zweite führt auf eine Seite mit einem Link hierhin, was
hoffentlich die gewünschte Downloadseite ist:
http://www.sdcard.org/consumers/formatter/
Eine andere Frage in die Runde:
Was ist eigentlich an diesen USB-Sticks Magisches dran, dass man dafür
(zumindest unter Windows) nicht die üblichen Partitionierungs- und
Formatierungstools benutzen kann?
Brauchen die Dinger vielleicht spezielle Formatierungsparameter, die
besseres Wear-Levelling ermöglichen und die von den Standard-Tools nicht
unterstützt werden?
Unter Linux benutze ich die gleichen Tools (fdisk und mkfs) wie für
Festplatten und hatte noch nie Probleme damit, auch nicht bei "zerschos-
senen" Sticks. Auch die erreichten Schreib-/Lesegeschwindigkeiten waren
immer besser als die vom Hersteller angegebenen.
Hat es vielleicht einen negativen Einfluss auf die Lebendauer, wenn ich
so verfahre? Aber das Wear-Levelling sollte doch eigentlich transparent
auf dem Stick stattfinden und von der Formatierung unabhängig sein,
oder?
USB-Sticks sind sogenannte "Wechseldatenträger", und bei denen
unterstützt Windows nur zwei Formatvarianten.
Die eine ist das sogenannte "Superfloppy"-Format, d.h. ohne
Partitionstabelle, die andere besteht aus genau einer primären
Partition, die den gesamten Datenträger ausfüllt.
Mehrere Partitionen egal welcher Ausformung auf Wechseldatenträgern
werden von Windows nicht unterstützt.
Einflüsse auf das Wear-Leveling hat das allerdings nicht; das geschieht
USB-Stick-Intern und ist nach "außen" transparent.
@Rufus t. Firefly:
Vielen Dank für die Information.
> USB-Sticks sind sogenannte "Wechseldatenträger", und bei denen> unterstützt Windows nur zwei Formatvarianten.> ...> Mehrere Partitionen egal welcher Ausformung auf Wechseldatenträgern> werden von Windows nicht unterstützt.
Interessant. Man muss jetzt aber nicht kapieren, warum es die
Unterscheidung zwischen Wechseldatenträgern und Festplatten gibt? :)
Und warum ein USB-Stick aus OS-Sicht etwas anderes ist als eine externe
USB-Festplatte (die lässt sich m.W. partitionieren), obwohl man die
Platte ggf. genauso schnell umstöpselt (also "wechselt") wie den Stick?
Aber Haxi wäre ja wahrscheinlich schon zufrieden, wenn er eines der von
dir genannten Formate (Superfloppy oder Einzelpartition) wieder auf
seinen Stick geschrieben bekäme, was aber offensichtlich nicht so leicht
geht.
@Haxi:
Hast du das von Jens G. vorgeschlagene HP USB Disk Storage Format Tool
schon ausprobiert? Das formatiert den Stick mit einer Einzelpartition
und hat wohl schon bei einigen USB-Stick-Problemen zum Erfolg geführt:
http://wintotal.de/softw/index.php?id=3181
Wenn nicht, solltest du vielleicht doch den Rat vom Supachris befolgen
und den Stick von Linux aus partitionieren/formatieren. Je nachdem, ob
du den Stick direkt formatierst oder erst eine Partition anlegst und
diese formatierst, kommt als Ergebnis eine "Superfloppy" oder ein
festplattenähnliches Layout heraus. Vielleicht kennst du ja einen
Linux-User, der das auf seinem PC schnell für dich macht.
> Interessant. Man muss jetzt aber nicht kapieren, warum es die> Unterscheidung zwischen Wechseldatenträgern und Festplatten gibt? :)
Das ist ein Bit, das im Deviceidentifikationspaket gesetzt ist. Windows
behandelt Datenträger mit gesetztem Bit anders als Datenträger ohne
gesetztes Bit.
Das hat nichts mit der Art des Anschlusses des Datenträgers an das
System zu tun.
Und dieses Wechseldatenträgerbit ist hartnäckig. Versucht man
beispielsweise, eine CF-Karte zu partitionieren, so ist das auch dann
zum Scheitern verurteilt, wenn die CF-Karte im TrueIDE-Modus betrieben
wird und am Onboard-IDE-Controller eines Rechners hängt.
Da hilft dann nur noch ein Patch der Firmware der CF-Karte, was
natürlich praktisch nie umsetzbar ist.
Glücklicherweise ist bei meiner Anwendung der Bedarf für eine zweite
Partition auf einer CF-Karte entfallen.
Ich setze Windows XP Embedded ein, und bevor es dafür den dateibasierten
Schreibfilter gab, konnte man nur mit einem partitionierten Datenträger
oder eben zwei einen Mischbetrieb aus schreibgeschützten System und
beschreibbarem Persistenzdatenträger fahren.
Dieses ominöse Bit ist Bestandteil der IDE/ATAPI-Spezifikation* und lebt
auch als Bestandteil der USB Mass Storage Specification fort.
Bei Festplatten ist es nicht gesetzt, daher lässt Windows den Betrieb
mit mehreren Partitionen zu, egal, wie die Festplatte mit dem System
verbunden ist.
*) http://www.t10.org/t13/project/d1410r3a-ATA-ATAPI-6.pdf
Seite 115, Tabelle 27 beschreibt das IDENTIFY_DEVICE-Paket. Darin Word 0
Bit 7 - das ist das ominöse Bit.
Für Sandisk-Karten kursierte mal ein Tool, mit dem das ging, das und ein
paar weitere Tricks werden hier
http://thinkpad-wiki.nojoco.de/IDE-CF-Adapter#Fixed_Disk_vs._Removable_Disk
beschrieben.
Ob sich das dort gesagte allerdings auch auf nicht-CF-Medien anwenden
lässt, wage ich zu bezweifeln.
@Rufus
>USB-Sticks sind sogenannte "Wechseldatenträger", und bei denen>unterstützt Windows nur zwei Formatvarianten.
Da muss ich widersprechen: Ich kenne auch mind. einen 4 GB Stick, der
sich nicht als Wechseldatenträger bei Windows meldet, sondern als
Festplatte.
Dann ist in der Firmware dieses spezifischen USB-Sticks das ominöse
Wechseldatenträgerbit nicht gesetzt.
Das ist aber alles andere als üblich. Freu Dich.
@ Krisi K. (haxi)
>)-:::::::::::::::::::::::::>Es erkennt den Stick nicht!!
Was ist "Es" ???
Und ich dachte (nach deiner Initialfrage), daß der Stick noch erkannt
wird, aber sich damit nur nix mehr anstellen läßt?