Maik schrieb:
> Ich habe hier einen PC der partu nicht von irgendeinen Laufwerk
> (CD/DVD/USB/Netz) booten möchte außer von der ATAP-HD (sonst alles IO an
> dem Rechner). Alles schon probiert (1/2 Woche) und jetzt aufgegeben. Da
> ich mir aber keinen neuen Rechner leisten kann, bin ich auf die Idee
> gekommen einfach ein Image einer SUSE-Live-CD aus dem Netz auf einen
> gehenden (Linux) Rechner zu ziehen und dann mit dd auf die HD zu
> kopieren. Hat das schon mal jemand gemacht oder habe ich da einen
> Denkfehler? (ich frage bevor ich den Rechner zerlege und die Platten
> umschraube)
>
> Danke
Hallo,
wenn du meinst, du hättest dann einen Rechner mit normaler
Linux-Installation, dann hast du wirklich ein Rad ab. Die Live-Systeme
booten von CD und nehmen das RAM als Festplattenersatz, die Festplatte
wird zunächst mal garnicht zur Kenntnis genommen. Wie willst du deine
Festplatte dazu bringen, einen CD-Boot auszuführen - der funktioniert
völlig anders als das Booten von Festplatte, siehe El Torito-Standard.
Und das BIOS ist sicher nicht so blöd sich eine Festplatte als CD
unterschieben zu lassen, woher glaubst du, dass der Rechner beim Booten
die angezeigten Laufwerksinfos hernimmt? Evaluierungssoftware für CDs
funktioniert halt erst mit einem Betriebssystem...
Wenn du ein absoluter Linux-Freak bist, könntest du es schaffen (mit
mehreren Installationen) auf einem funktionierenden PC das Live-Image
booten zu lassen und dann auf eine Festplatte für den "kaputten" PC zu
übertragen und anschliessend davon zu installieren. Dafür müsstest du
aber wohl Erfahrung als Kernel-Entwickler haben. Und der PC bleibt
trotzdem Schrott.
Gruss Reinhard