Simulant schrieb:
> Hallo,
> ich will endlich bei uns in der Abteilung ein
> Schaltungs-Simulationsprogramm einführen. Nachdem der Abteilungsleiter
> endlich eingesehen hat, dass dass heute Stand der Technik ist habe ich
> die Erlaubnis bekommen, mich darum zu kümmern. Nur soll es natürlich so
> wenig wie möglich kosten.
Gute Software hat ihren Preis. So schön SwitcherCAD sein kann, so sehr
nervt es hin und wieder auch (standardmäßig fast nur LT-Devices, keine
Schnittstelle zum Layout, keine bequeme Möglichkeit, wenigstens selbst
Footprints zu hinterlegen, sehr umständliche Simulation, das Handling im
Schematics-Editor ist einfach nur grausam). Da ist mir das schöne OrCAD
lieber, ganz umsonst ist es - selbstverständlich - nicht.
> Bei meiner Suche bin ich auf das kostenlose LTspice gestoßen und wollte
> mich hier erkundigen, wie leistungsfähig dieses Programm im Verhältnis
> zu teuren Programmen wir z.B. PSpice ist.
Wenn man damit umgehen kann, macht es nur vom Bedienkomfort her wirklich
einen Unterschied, die SPICE-Engine ist die selbe.
> Zudem wollte ich mich erkundigen, ob mir jemand einen
> Einführungslehrgang für LTspice (oder PSpice) empfehlen kann (dürfte
> auch etwas kosten, da andere Kostenstelle ;-).
Gabs bei uns an der Uni, mit dem OrCAD-Vorgänger PSPICE Student 9.1. Das
dürfte wohl für dich auch die beste Anlaufstelle sein.
Aber bedenke: Nicht für alle Anwendungen ist PSPICE, LTSPICE/SwitcherCAD
wirklich gut. Für die Leistungselektronik lohnt sich Ansoft Simplorer,
dazu gibts auch regelmäßige Webinare, jedenfalls, wenn ich den dutzenden
Einladungen dazu in meinem Spam-Ordner vertrauen darf.
Gruß,
Frank