Suche digitalen Endlos Drehschalter

Gast #101256
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Ich habe keine Ahnung wie diese Teile nun korrekt benannt werden. Ich
meine die Drehschalter, ohne Anschlag wie man sie in vielen
Hifi-Geräten findet, mit mechanischer Rasterung. Ich würde dies gerne
zur Eingabe in einem Gerät von mir nutzten. Potis fallen flach, da ich
gerne eine feste Schrittgröße hätte. BCD-Schalter ebenfalls weil diese
zu beschränkt sind, und die mechanische Rasterung zu hart ist.
Wie ist die korrekte Bezeichnung, und vor allem, hat jemand eine Idee,
wo ich sowas herkriege(Einzelstücke)?

Sven
Gast #101258
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Leider nicht. Rotary Encoder sind reine Drehgeber, was bedeutet, dass
ich bei 360° mindestens hunderte schritte (je nach Modell) habe. Solche
Drehgeber sind des weitern sehr leichtgängig. Es wäre eine Fummelei,
damit etwas genau einzustellen, desswegen würde ich wie gesagt gerne
eine Rastfunktion haben, die z.B. Schritte in 18° zulässt. Noch jemand
eine Idee?

Sven
Gast #101262
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Versteh ich zwar nicht ganz, wieso es keine "Rotary Encoder" sein
sollen, könnte aber nur eine Bezeichnungsfrage sein.
Ich denke, das z.B. im HiFi/Musik-Bereich solche Teile z.B. von ALPS
verbaut werden:

http://www.alps.de/index.php?mapid=190

Haben deutlich weniger als 100 Pulse pro Umdrehung und eine gut
fühlbare Rastung, damit sollte man, entsprechend ordentlich
programmiert, eine gute Einstellmöglichkeit haben.

Gruß
Ingo
Gast #101263
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@sven:

vielleicht ist das ja was für Dich:

Manuell einstellbarer optischer Encoder mit 25 Stellungen pro
Umdrehung, Hersteller Vishay/Copal. Gibt es bei Schuricht, kostet
allerdings um die 25 Euro.

Gruß
Jerome
Gast #101271
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Ja, Oppermann-Elcetronic. Auch einer von diesen Geheimtipps, wie
Pollin, was Drehencoder angeht.
Aber auch dort sind die nicht mehr lieferbar.
Wahrscheinlich hat crazy horse dort die letzten aufgekauft :-)
Gast #101274
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Ich hab mir welche von Bourns schicken lassen (24 detent, switch,
100.000 rotations, 1mA) und zwar kostenlos als Muster. Naja, ich weiss
nicht ob die einem das auch schicken, wenn man das privat macht.

Gruß

Oliver
Gast #101275
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ich habe mir auch mal so ein Teil zugelegt, weil ich den in mein
Ladegerät eibauen wollte. Diese ewige tastentipperei hat mich
irgendwann aufgeregt.
Ich will also bei einer linksrastung einen impuls, der bei low startet
und bei low endet, und bei einer rechtsrastung auch einen, der aber ein
extra ausgang hat. (ich muss ja beide set tasten vom ladegerät
ansteuern).
Nun müsste man das ja irgendwie mit einen Flipflop (RS-Flipflp
vielleicht?) machen, der die flanken erkennt usw.
Ich weiß leider nur nicht wie.
Vielen Dank schonmal für eure Hilfe...
Angehängte Dateien:
Gast #683839
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Aber wieso sind bei den Drehimpulsgebern z.B. 30 Stellungen un 15 
Impulse oder 24 Stellungen und 12 Impulse angegeben??

Muss es nicht eigentlich für je eine Raststellung ein Impuls geben?
hiernach: 
http://www.mikrocontroller.net/articles/Drehgeber#Beispielcode_in_C
müsste es sogar zwischen zwei Rastpositionen genau zwei Impulse (kanal a 
und b) geben. also doppelt so viele impulse als rastungen...

Kann das mal jemand erklären?
Gast #683964
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Ich weiß nicht, wie die Hersteller die Impulse zählen. Zählt man eine
volle Periode des Rechtecksignals auf Kanal A bzw. B als zwei Impulse
(weil es zwei Kanäle sind), kommt das mit dem Faktor 2 hin:

Während einer Periode werden 4 Zustände durchlaufen:

   A B
   ---
   0 0
   0 1
   1 1
   1 0

Damit sind 4 unterscheidbare Stellungen je 2 Impulse möglich.
Gast #683972
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Nachtrag: Ich glaube aber eher, dass die Hersteller die Impulse pro
Kanal zählen und die Mechanik nur in jeder zweiten der möglichen
Stellungen einrasten lassen. Sonst müsste nämlich die Anzahl der
Stellungen immer durch 4 teilbar sein, was bei bspw. bei 30 nicht der
Fall ist.

Beispiel: Jeder Kanal liefert 15 Impulse je Umdrehung. Das gibt 60
unterscheidbare Stellungen. Davon wird nur jede zweite genutzt, macht
also 30 Stellungen.

Dadurch, dass nur jede zweite Stellung genutzt wird, ist eine Art
"Winkelhysterese" möglich, mit der ein Gezappel des Zählerstands
verhindert wird, wenn der Drehknopf langsam über die Mitte zwischen
zwei Einrastpunkten bewegt wird.

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