Hallo Mike,
>Insofern eigentlich kein Problem für einen uC. Selbst wenn die Spannung
>höher als 5V sein sollten, können die Schutzdioden des uC den Strom im
>allgemeinen ab. Eventuell einen Widerstand (1kOhm) in Serie schalten.
Mag ja sein, daß das dem Microkontroller nichts aus macht, aber
vielleicht dem TDA7240? Vielleicht mag er nicht, daß sein Potential
irgendwo hingezogen wird? Wenn im Schaltplan ein Schalter zu sehen ist,
dann sollte dort auch ein Schalter hin, z.B. etwas mit Open-Drain oder
Open-Collector.
>Mit dem NPN-Transistor wäre es natürlich "sauberer". Merkwürdig ist der
>mit 22uF schon recht "dicke" Elko am Standby-Eingang. Im DB als "ripple
>rejection" angegeben. Warum am Standby-Eingang???
Was für den Standby nach Masse gezogen wird, ist oft ein Teil einer
Konstantstromquelle für die Eingangsstufe oder eine Treiberstufe, so wie
beim STK4040. Dann macht auch der 22µF wieder Sinn.
>Wird der Eingang auf Ground gezogen, fliesst ein hoher Entladestrom,
>daher auch mit Transistor noch einen Widerstand in Reihe schalten.
Das ist richtig! Ich schätze mal, man wird an diesem Eingang so um die
1,4V messen, entsprechend zwei vorgespannten pn-Übergängen. Wird der
Eingang unter 1V gezogen geht die Konstantstromquelle aus.
Ich würde einen 470R Widerstand zum Entladen ausprobieren. Das gibt eine
Zeitkonstante von rund 10msec, was zu einem nahezu klick- und
störgeräuschfreien Ausschalten führen sollte.
Kai Klaas