Fehler: Siehe Screenshot
Text ist ok, siehe Screenshot, also schön Blocksatz.
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Ab hier ist der Text nicht mehr ok :(
und das für das ganze Dokument
warnings:
sowhl underfull als auch overfull \hbox
ich habe aber nirgens \hbox geschrieben!
versuch doch, latex mit trennvorschlägen für die drei offensichtlichsten
kandidaten auf die sprünge zu helfen oder stell einfach mal den satz um
- ein andere anordnung der wörter kann oft wunder (gute und schlechte)
bewirken
> warnings:> sowhl underfull als auch overfull \hbox>> ich habe aber nirgens \hbox geschrieben!
Jede Textzeile ist eine \hbox. Die overfull \hbox ist die drittletzte
Zeile (mit der herausragenden Genauigkeit), die underfull \hbox die
Zeile danach. Die drittletzte Zeile des ersten Absatzes sieht auch ein
ganz klein wenig underfull aus.
Wie Thomas B. bereits geschrieben hat, hängt das mit der nicht funktio-
nierenden weil wahrscheinlich nicht richtig konfigurierten Silbentren-
nung zusammen.
die \hbox fehlermeldung kommt weil der blocksatz verletzt wird -> also
ein hinweis für dich
Hilf latex notfalls mit \- an den Trennstellen für die Sil\-ben. Die
tauchen dann nur auf wenn latex sie auch braucht sonst sind die weg
Daniel F. schrieb:
> versuch doch, latex mit trennvorschlägen für die drei offensichtlichsten> kandidaten auf die sprünge zu helfen oder stell einfach mal den satz um> - ein andere anordnung der wörter kann oft wunder (gute und schlechte)> bewirken
LaTex hat einem nicht in die Satzstellung reinzureden. Man schreibt, was
man meint und LaTex sorgt dafür, dass es gut aussieht. An manchen
Stellen ist LaTex ein wenig nerviger (floats...), aber reiner Text
gehört nicht dazu.
Im obigen Fall ist es klar, dass "Genauigkeit" getrennt werden sollte,
aber LaTex hat wohl die deutschen Regeln nicht geladen.
also, ich hatte:
\usepackage[ngerman]{babel}
rausgeschmissen, weil tausend silbentrennungen passieren. Und die einige
viele sind Quatsch
z.B. dig-
ital
mein Ziel ist folgendes: Garkeine Silbentrennungen, Blocksatz. vorher
hat es ja auch funktioniert. Und eure Erklärungen mit \hbox verstehe ich
nicht. Soll wohl bedeuten, dass eine Zeile kürzer oder länger als eine
Blockschriftzeile ist. richtig?
helft mir mal, einen Blocksatz zu zaubern ohne silbentrennung für das
gesamte Dokument.
ich werde mal den preämbel anhängen....
neuling schrieb:
> also, ich hatte:> \usepackage[ngerman]{babel}> rausgeschmissen, weil tausend silbentrennungen passieren. Und die einige> viele sind Quatsch>>> z.B. dig-> ital
Ersetze bei dir
\documentclass[12pt,a4paper]{scrreprt}
durch
\documentclass[12pt,a4paper,ngerman]{scrreprt}
. Und lass
\usepackage[ngerman]{babel}
drin.
> mein Ziel ist folgendes: Garkeine Silbentrennungen, Blocksatz. vorher> hat es ja auch funktioniert.> helft mir mal, einen Blocksatz zu zaubern ohne silbentrennung für das> gesamte Dokument.
Willst du das wirklich? Das Ergebnis dürfte dem MS Word Blocksatz
entsprechen, eher sogar schlimmer.
Am ehesten schafft man das noch mit kurzen Worten und breiten Zeilen.
Aber gut aussehen wird es wohl nie...
neuling schrieb:
> soll wohl heißen, es gibt keine vernünfte silbentrennung in latex?
Soll heißen, ich habe MS-Word-Dokumente praktisch ausschließlich
in der von dir gewünschten Form (Blocksatz ohne Silbentrennung)
erlebt, während LaTeX-Dokumente von Haus aus mit einer nahezu
perfekten Silbentrennung daher kommen, bei denen das Lesen eines
Blocksatzes nicht den Augen weh tut.
Wenn du mal ein oder zwei Worte hast, die (bei korrekter Sprachein-
stellung) nicht ordentlich getrennt werden, kannst du beim aller-
letzten Feinschliff (also kurz vor der Abgabe deines Dokumentes)
allemal noch mit der Silbentrennung nachhelfen.
weiteres Problem:
Latex macht mir automatische Seitenumbrüche.
Dabei geht aber die Formatierung verloren. Der Seitenrand oben ist fast
= 0 und man sieht oben eine horizontale Linie (unten auf der Seite genau
so)
Das geometry-Paket ist eh "evil". Von diesem Paket wird oft abgeraten.
Vor allem, wenn du schon scrreprt verwendest, spricht überhaupt nichts
für dieses manuelle Vorgehen: Du kannst \typearea{N} in die Präambel
setzen, wobei N eine Zahl in der Gegend von 10 ist (ohne Einheit).
Damit kannst du die Größe der Seitenränder bestimmen, aber anders als
beim geometry-Paket werden typografische Grundregeln beachtet, sodass
das Dokument einigermaßen gescheit aussieht.
Die Linien werden vom fancyhdr-paket erzeugt. Wenn man das entsprechend
einstellt (siehe Paketdoku), zeigt es Kapitelüberschriften u.ä. auf
jeder Seite über eben diesen Linien an.
Die Linien gehen weg, wenn du die drei Zeilen mit fancy aus der präambel
rauswirfst.
Wenn du dein Werk gebunden haben willst, kannst du dir auch mal andere
Dokumentenklassen anschauen, z.B. book. Generell rate ich dir zu etwas
mehr Zutrauen zu LaTex. Das muss man keinesfalls verbiegen, damit was
ansprechendes rauskommt ;)
> Das muss man keinesfalls verbiegen, damit was> ansprechendes rauskommt ;)
Außer, wenn man "ansprechend" gleichsetzt mit "sieht so aus, wie ich's
kenne, also ungefähr wie Word".