Kleine Frage zum Tutorial Assembler I/O-Grundlagen

Gast #1454890
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Hallo,

ich beschäftige mich gerade mit dem Tutorial um das programmieren eines 
µC zu erlernen.
http://www.mikrocontroller.net/articles/AVR-Tutorial:_IO-Grundlagen
Doch leider stellt sich hier für mich schon eine Frage, die sicherlich 
durch einen Profi leicht zu beantworten ist.
Beim Tutorial wird ein Atmega8 programmiert.
Der Code lautet folgendermaßen:

.include "m8def.inc"         ; Definitionsdatei für den Prozessortyp 
einbinden

         ldi r16, 0xFF       ; lade Arbeitsregister r16 mit der 
Konstanten 0xFF
         out DDRB, r16       ; Inhalt von r16 ins IO-Register DDRB 
ausgeben

         ldi r16, 0b11111100 ; 0b11111100 in r16 laden
         out PORTB, r16      ; r16 ins IO-Register PORTB ausgeben

ende:    rjmp ende           ; Sprung zur Marke "ende" -> Endlosschleife

In der Beschreibung steht, dass in der Zeile "out DDRB, r16" das 
Datenrichtungsregister mit dem Wert von r16 geladen wird, folglich mit 
0xFF oder 0b11111111, also 8 mal die binäre 1.
Weiterhin steht in der Beschreibung folgendes:
In diesem Fall sind also alle 6 Pins von Port B Ausgänge.

Da der Atmega8 nur 6 Pins für Port B hat, ist das soweit klar, wieso nun 
alle Ausgänge sind.
Unklar ist mir jedoch, wieso man 8 mal eine binäre 1 benötigt und nicht 
6 mal, da ja nur 6 Pins vorhanden sind.
Ich gehe mal davon aus, dass man das bei einem Atmega16, welcher 8 Port 
B Pins hat, ebenso programmieren würde. Verstehe aber nicht, wieso man 
bei nur 6 Pins ebenfalls 8 binären Einsen in das Datenrichtungsregister 
schreibt.

Würde mich freuen, wenn mir das jemand kurz erklären könnte, möchte das 
nämlich von Grund auf verstehen und nicht mit vielen Fragezeichen 
weitermachen.

Vielen Dank.

Gruß
Darius

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