Guten Morgen!
Ich wollte mal so hören wie ihr es lösen würdet aus zwei Mignon
Batterien 3,3V und 5V zu generieren. Welchen Step-up Wandler würdet ihr
verwenden und wie würdet ihr den beschalten. Ich hab da noch keine
richtige Idee. Ich hab bis jetzt nur mit Step-down Wandlern gearbeitet.
Soll eine Spannungsversorgung für einen Mega128 und ein Blootooth Modul
werden.
Vielen Dank schonmal!
Grüße
Bean
Ja es ist nötig beide Spannungen zu haben. Habe noch ein Bluetooth
modul, das die 3,3V braucht. Ich könnte das natürlich auch direkt aus
den beiden Mignon Batterien versorgen, aber hier ist die Spannung ja
Ladungsabhängig. Das möchte ich auch nicht. Den Artikel Versorgung aus
einer Zelle hab ich mir schon durchgelesen. Wollte aber zwei Zellen
verwenden, um eine etwas höhere "Grundspannung" zu haben.
Grüße
Bean
Nur der AtMega128L läuft mit 3,3V. Der normale Mega128 läuft laut
Datenblatt ab 4,5V. Außerdem hab ich auch noch ein Display das ebenfalls
5V benötigt.
Grüße
Bean
So, hab mir jetzt nochmal den Artikel durchgelesen. Ich würde jetzt eine
Lösung aus zwei TPS61200 präferieren. Einer macht mir 5V und der zweite
macht mir die 3,3V. Die 5V Spannungsversorgung wird mit ca 700mAh
belastet (CCFL Hintergrundbeleuchtung des Displays). Sollte aber
eigentlich noch funktionierten...
Was haltet ihr davon?
Grüße
Bean
> ein mega128 läuft auch mit 3,3V
Ja, aber nur bis ca. 10MHz Taktfrequenz.
Wenn das dem OP reicht, kann er beides mit 3,3V betreiben und die
Spannung mit einem MAX710 erzeugen.
Oder er erzeugt mit dem MAX710 5V und schaltet noch einen Linearregler
mit 3,3V dahinter.
Mr Bean schrieb:
> Nur der AtMega128L läuft mit 3,3V. Der normale Mega128 läuft laut> Datenblatt ab 4,5V. Außerdem hab ich auch noch ein Display das ebenfalls> 5V benötigt.
Anderes Display/Akkus nehmen und alles bei 3.3V betreiben ;-)
z.B. ein Lipo Akku mit einem ZLDO330 (gibt es bei Reichelt) damit hast
du eine schöne, Mobile 3.3v Quelle die wesentlich kompakter ist.
5V in Handgeräten ist nicht mehr Zeitgemäß.
Gruß,
Peter
Das ganze soll ein Handheld werden. Die Hintergrundbeleuchtung ist immer
nur an wenn man auf das Display schaut... Mignonzellen gibt es ja schon
bis 2700mAh(NIMH). Die Beleuchtung wäre wie gesagt immer nur kurz an.
Wie groß der durchschnittliche Stromverbrauch nachher ist, weiß ich auch
noch nicht. Mit der Lösung aus zwei TPS61200 könnte nachher auch auf
einen LiPoly Zelle umgestiegen werden. Aufgrund der einfachheit wollte
ich das jetzt aber erstmal mit zwei Mignon Zellen probieren.
Grüße!
Bean
vergiss meinen Vorschlag mit MAX710. Das Problem ist, die 5V/700mA
können die meisten StepUp nur bei entsprechender Eingangsspannung, der
TPS übrigens auch erst ab 3,6V Eingangsspannung.
Wenn an den 3,3V nur das Bluetooth-Modul hängt (=wenig Strom) würde ich
nur einen Step-Up auf 5V benutzen und an diesen einen Linearregler für
die 3,3V anschließen. Für den 3,3V-Regler kann man z.B. den hier bereits
empfohlenen ZLDO330 benutzen...
Bei 5V / 0,7A = 3,5W die muss der Wandler liefern.
Nehmen wir mal eine Wandler-Effizienz von 80% (eher
weniger bei der geringen Eingangsspannung) sind das
rund 4,5W die als Eingangsleistung rein gehen und von
den beiden Mignon-Akkus kommen.
So, ein Mignon Akku hat eine mittlere Entladespannung
von 1,2V und Entladeschluss liegt bei rd. 0,8V
Macht bei 2 Akkus 1,6V. Das ist die min. Eingangs-
Spannung für den Wandler.
In Verbindung mit den 4,5W sind das dann 2,8A welche
die Akkus liefern müssen. Natürlich, ohne dass die
Spannung hierbei in den Keller geht.
Auf die Zellen bin ich mal gespannt....
Und auf den Wandler....
yep das ist mit normalen zellen fast unmöglich. modellbau-akkus packen
den strom locker, aber ein wandler mit 2,4V der 3-4A impulsstrom hat ist
schwer zu bauen! im grunde gehts nur mit einem sperrschwinger, der
schafft aber niemals 80% wirkungsgrad, sondern bei diesen
spannungen/strömen (vor allem primär) nur so 40-50%.
@ Ben _ (burning_silicon)
>den strom locker, aber ein wandler mit 2,4V der 3-4A impulsstrom hat ist>schwer zu bauen!
Jain.
> im grunde gehts nur mit einem sperrschwinger,
Wer sagt das? Begündung?
> der schafft aber niemals 80% wirkungsgrad, sondern bei diesen>spannungen/strömen (vor allem primär) nur so 40-50%.
Dito. Begründung?
MFG
Falk
Hmm, meine Idee wäre da etwas pragmatischer 3 oder 4 Zellen nehmen und
ggf. das Backlight das ja wohl den meisten Strom braucht nicht
stabilisiert versorgen.