USB to Serial converter

Gast #111895
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Es gibt bereits fertige RS232 to USB Converter für gerade mal 7 Euro bei
EBay. Achtet aber bitte darauf ,das für das USB Gerät kein extra Treiber
benötigt wird. Es gibt nämlich Geräte ,die Steckt man ein und das System
erkennt diese dann automatisch als COM Port. Das sag ich deshalb weil
Adapter,die Treiber benötigen, nicht unter Linux lauffähig sind.
Gast #111896
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"Es gibt nämlich Geräte ,die Steckt man ein und das System
erkennt diese dann automatisch als COM Port."

Wie soll das ohne Treiber gehen?

Richtiger ist eher, dass man darauf achten sollte, dass es Treiber für
Windoof und Linux gibt.
Gast #111897
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... und eine recht gute Treiberunterstützung bietet FTDI - nebst
anständiger Dokumentation, Applikationsschriften etc.

USB-Seriell-Adapter sind kein Standdarddevice, das mit generischen
Treibern unterstützt wird; bei USB-Parallel-Adaptern sieht das hingegen
ganz anders aus. Möglicherweise hat "Patrik" das verwechselt.

Einen ganz anderen Ansatz für einen USB-Seriell-Adapter verfolgt Igor,
der implementiert das USB-Protokoll und die Seriell-Wandlung in einem
Atmel-Microcontroller und veröffentlicht sogar alle Sourcen davon als
Atmel-Applikationsschrift. Hut ab, Respekt!
Gast #111898
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"Einen ganz anderen Ansatz für einen USB-Seriell-Adapter verfolgt
Igor,
der implementiert das USB-Protokoll und die Seriell-Wandlung in einem
Atmel-Microcontroller und veröffentlicht sogar alle Sourcen davon als
Atmel-Applikationsschrift. Hut ab, Respekt!"

Das kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen ,das das
funktionieren soll. Beim USB gehen die Frequenzen bis in den Mhz
Bereich rein, wie soll da ein AVR mithalten ,der "nur" mit 16 Mhz
getaktet ist?
Gast #111903
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Sehr interessant. Hat das schonmal jemand von euch ausprobiert mit dem
Kram von Igor? So spart man sich die Hardware und hat die gleichen
Funktionalitäten.

Gerade die Ansteuerung von der Windows-Seite wäre ja auch mal
interessant (COM-Port usw.).
Gast #111904
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@Ronny:
Ich habs mal aufgebaut, allerdings nur mit Infrarot (als
Fernbedienungsempfänger) getestet. Das Problem bei RS232 ist hier aber,
daß man damit zwar Daten übertragen kann, dazu aber die DLLs von Igor
benutzen muß - es ist (mangels Treiber) eben kein Standard Windows
COM-Port.
Gast #111905
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Ja okay. Das war klar. Letztendlich ist das ja auch bei den Teilen von
FTDI so. USB ist eben keine RS232-Schnittstelle.

Aber ich werde mich innerhalb der nächsten Wochen ohnehin mal näher mit
dem Thema beschäftigen. Also werde ich das mal zusammenstecken und
ausprobieren.

Wie sieht das eigentlich mit dem Speicherbedarf (Flash/Ram) auf dem
Mikrocontroller aus?
Gast #111906
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Für die Teile von FTDI (FT232 und Nachfolger) gibts Virtuelle
Comport-Treiber. Damit können alle sauber programmierten
Windows-Programme diese als normalen COM-Port benutzen. Das ist eben
der Unterschied zur Igor-Lösung, dort gibts das nicht.

Speicherbedarf: Die Igorlösung nutzt einen AT90S2313 voll aus, braucht
also etwa 2KB Flash und 120 Byte RAM. Die FTDI-Teile sollten eigentlich
nichts brauchen, da macht der Chip alles selbst (glaube ich, ich hab'
mir das noch nicht im Detail angeschaut).

Markus
Gast #111909
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@Thorsten:
Das Übertakten bei den AVRs ist nicht mit dem Übertakten im PC-Bereich
zu vergleichen. Das Hauptproblem hier sind die Speicherzugriffszeiten
(EEPROM und Flash), nicht die Temperatur. Es gibt sogar Leute, die den
2313 mit 17MHz laufen lassen.

Außerdem gibts das IGOR-USB mittlerweile auch für den ATMega8 und der
ist bei 12MHz noch nicht übertaktet.

Markus

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