Gast
#1506961
Hi ihr, Ich hätte da mal ne Frage an die experten: Wie gehen die Ladeschaltungen von USV`s mit tiefentladenen Batterien um ? Ich denke das hier jeder Hersteller ein wenig anders handhabt, aber im Grunde genommen wirds wohl ähnlich sein. Folgender Patient: MGE 10 kVA USV mit insges. 50 x 12V 7AH. Davon habe ich heute die hälfte ersetzt. Der Rest war ok ( lasttest - spannung bricht nur gering ein), aber teilweise waren die Zellenspannungen unter 10,5 V. Diese Akkus habe ich manuell geladen mit der üblichen kruden methode (13,8 V Labornetzteil , Strom 2 A begrenzt) bis ich auf ca. 11.7V war. Die USV hat 2 stromkreise die wohl auch getrennt überwacht werden ( je 240V DC) Nach der aktion hatte ich im 1. Strang 239 V im 2. Strang knapp 220V) Wenn ich einen komplett weglasse ( den "leeren") meckert die USV mit Akkufehler. Die USV motzt jetzt mit Fehler 51 ( Charger Error) - Ich hab mir das ganze noch nicht näher angesehen wie die Ladeschaltung aufgebaut ist ( sehr verbaut - kaum schrauben aber ein teil im anderen) aber ich denke das hier irgend ein teil eingreift und die Ladeschaltung komplett abklemmt ( Proof: Last an die USV und Netz weg bis Poweroff - Akkus gemessen 11.8 V - dann wieder Netz dran - nach 2 h - akku immer bei 11.7 V). Ich war ja schon soweit mir aus Regeltrenntrafo, ein paar tausend uF und gleichrichter nen simulierten Akku zu bauen (jaja - ich weiß ripple dürfte übel sein im vergleich zu Akku :) ) um zu sehen obs dann geht - das Problem dabei dürfte sein das die Ladeschaltung dann evtl auch wieder anspringt, wer weiß was dann passiert. Kurz: Irgendwelche Ideen ( ausser nochmal 250 Euro hinzulegen für 25 Akkus ) wie ich das kurz testen könnte ob es "nur" die niedrige Spannung ist ? Lg Micha