Hallo liebe Forumsleser,
ich suche ein günstiges zweikanaliges Oszilloskop, das es mir
ermöglicht, von zwei Audiosignalen gefüttert zu werden, wobei ein Kanal
die X- und einer die Y-Auslenkung steuert. Es brauch also nicht in der
Lage zu sein, bis viele Megahertz zu messen (wenn ich das richtig
verstanden habe), da es sich ja bei Audio nur um NF-Signale handelt. Ich
kenne mich nicht so sonderlich mit der Materie aus und wende mich daher
an euch erfahrene Elektroniker.
Im Prinzip möchte ich mir mit dem beschriebenen Oszilloskop ein (in der
Tontechnik) sogenanntes Goniometer bzw. Stereosichtgerät bauen. Das
Gerät erlaubt es, Stereosignale zu analysieren und ist ein sehr
nützliches Gimmick (für einen Tontechniker). Ein echtes als solches
gebautes Goniometer ist sehr teuer (mehrere Tausend Euro), wenn man es
nicht selber macht, hat dann aber auch noch zusätzliche
Meteringfunktionen. Ich weiß aber, dass es sich mit einem einfachen
Oszilloskop auch realisieren lässt.
Meine Frage ist nun, kann mir vielleicht jemand ein günstiges
Oszilloskop empfehlen. Oder mir sagen, woran ich sehe, dass sich ein
Oszilloskop für meinen Anwendungszweck eignet. ODER vielleicht hat ja
jemand eines rumfliegen, dass er günstig abzugeben hätte? Mit günstig
meine ich so vielleicht bis 100 Euro. Liegt das in einem realistischen
Rahmen?
Ich habe bei Ebay gesehen, dass es da gebrauchte Dinger in dem Bereich
gibt, weiß aber nicht woran ich erkenne, ob ich die gebrauchen könnte
(könnte ich ja nicht, wenn sie nur eine Y-Auslenkung zuließen).
Vielen lieben Dank schon mal im Voraus für jegliche Hilfe.
Grüße,
Markus
Eigentlich hätte die Anfrage eher in den Markt gehört, oder nicht?
Ich habe ein einkanaliges Philips Röhrenoszilloskop das für diesen Zweck
völlig ausreichend wäre. Genaue Infos zum Modell kann ich aber leider
erst am Freitag liefern. Die Preisvorstellung wäre so um die 50 Euros.
Gruß
Chris
markus_l schrieb:
> Hallo liebe Forumsleser,>> ich suche ein günstiges zweikanaliges Oszilloskop, das es mir> ermöglicht, von zwei Audiosignalen gefüttert zu werden, wobei ein Kanal> die X- und einer die Y-Auslenkung steuert. Es brauch also nicht in der> Lage zu sein, bis viele Megahertz zu messen (wenn ich das richtig> verstanden habe), da es sich ja bei Audio nur um NF-Signale handelt.> ....Mit günstig> meine ich so vielleicht bis 100 Euro. Liegt das in einem realistischen> Rahmen?> Ich habe bei Ebay gesehen, dass es da gebrauchte Dinger in dem Bereich> gibt, weiß aber nicht woran ich erkenne, ob ich die gebrauchen könnte> (könnte ich ja nicht, wenn sie nur eine Y-Auslenkung zuließen).
Schau mal nach Tektronix 5103.
Die haben eine Bandbreite von 2 MHz und vor allem einen schönen großen
Bildschirm (10x12 cm) - das ist Deiner Anwendung sicher zuträglich.
Vom Budget: so zwischen 20 und 80 euro machbar (Einschübe 5A18 sowie
5B10 sollten da im 5103 drin sein).
Solltest Du nicht klar kommen, schreib halt eine PN.
Vielen Dank schon mal für die Antworten.
Das Tektronix ist auf jeden Fall schon mal vorgemerkt.
Zitat: "Ich habe ein einkanaliges Philips Röhrenoszilloskop das für
diesen Zweck
völlig ausreichend wäre."
Also so wie ich das verstanden und vor habe brauche ich wohl ein
zweikanaliges Oszi.
Ich möchte ja zwei unabhängeige Audiosignale in den Oszi schicken und
der erste Kanal lenkt den Elektronenstrahl in der Röhre auf der Y-Achse
ab und der zweite Audiokanal ihn auf der X-Achse.
Wenn das mit einem einkanaligen auch gehen sollte, prima. Ich habe
allerdings noch keine Vorstellung wie das gehen soll, daher lasse mich
da aber gerne drüber aufklären, falls das möglich ist.
Gruß,
Markus
@ markus_l (Gast)
>Zitat: "Ich habe ein einkanaliges Philips Röhrenoszilloskop das für>diesen Zweck>völlig ausreichend wäre.">Also so wie ich das verstanden und vor habe brauche ich wohl ein>zweikanaliges Oszi.
Mit Logik hast dus nicht so ganz, oder?
>allerdings noch keine Vorstellung wie das gehen soll, daher lasse mich>da aber gerne drüber aufklären, falls das möglich ist.
RTFM. Stichwort X-Y Betrieb.
Siehe 122413 bei Conrad, kostet zwar 150 EUR, dafür ist es neu mit
Garantie.
MfG
Falk
Wenn du schon zwei Audiosignale hast, warum nimmst du die dann nicht
einfach über die Soundkarte auf?
Die ist (welch ein Zufall) für Audiosignale gebaut, und kann Zwei Kanäle
aufnehmen, du müßtest das ganze dann ggf. nurnoch passend verrechnen.
markus_l schrieb:
> Vielen Dank schon mal für die Antworten.> ....> Ich möchte ja zwei unabhängeige Audiosignale in den Oszi schicken und> der erste Kanal lenkt den Elektronenstrahl in der Röhre auf der Y-Achse> ab und der zweite Audiokanal ihn auf der X-Achse.> Wenn das mit einem einkanaligen auch gehen sollte, prima. Ich habe> allerdings noch keine Vorstellung wie das gehen soll, daher lasse mich> da aber gerne drüber aufklären, falls das möglich ist.
Wenn es der einzige Zweck ("..zwei unabhängeige Audiosignale in den Oszi
schicken und der erste Kanal lenkt den Elektronenstrahl in der Röhre auf
der Y-Achse ab und der zweite Audiokanal ihn auf der X-Achse..."
sein soll den Dein Gerät JEMALS bei Dir ausführen soll
DANN reicht Dir ein Einkanal Gerät. *)
Wenn Du Dir aber AUCH NUR IM ENTFERNTESTEN vorstellen kannst jemals
irgendwann was anderes mit dem Gerät machen zu wollen: Dann ist ein 2
Kanal Gerät die bessere Wahl.
Hoffe das war verständlich.
> Vieleicht soll das ganze ja eine Partybeleuchtung werden oder> wasweisich...
Dazu folgende Bastelei:
*) in dem Fall reicht aber auch ein alter Röhren-SW Fernseher, dessen
Ablenkspulen man nach aussen führt und an die NF-Verstäkerausgänge R und
L legt....
Aber es gibt für die Scope-XY Variante auch ein paar ernsthafte
Anwendungen in der Studiotechnik, nur mal so am Rande erwähnt ,-)
Andrew Taylor schrieb:
> Aber es gibt für die Scope-XY Variante auch ein paar ernsthafte> Anwendungen in der Studiotechnik, nur mal so am Rande erwähnt ,-)
Achso, da darf man sich natürlich nicht durch "digitales" die Runden
Ecken versauen lassen, also nur Analogoszi :P