Subtrahierer-Verstärkerschaltung Probleme

Gast #1517611
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Hallo zusammen,

ich habe folgendes Problem: Ein 470 uF Kondensator liegt an Pin 1 auf 
+5V, Pin 2 geht über 15K auf einen Tranistorkollektor, welcher gepulst 
auf Masse gezogen wird. Weiterhin ist Parallel zu Pin 1 und 2 des 
Kondensators ein 1K Widerstand geschaltet. Es werden also die Pulse des 
Transistors integriert. Somit liegt im Nennbetrieb an Pin 2 des 
Kondensators eine Spannung zwischen +5V und ca. +4,8V an, das bedeutet 
die Differenz beträgt bis 0,2V.

Ich möchte nun die Differenzspannung um Faktor 10 Verstärken und bin 
schon mit mehreren Schaltungen gescheitert.
Versuch 1 war ein Subtrahierer mit R1=R2=1M, R3=R4=100K. Ue+ auf 5V, Ue- 
auf Pin 2 des Kondensators, Vcc+ = 5v, Vcc- = 0V. Verstärkerausgang wird 
permanent voll durchgesteuert (ca. 4V). Was ich messen konnte war, dass 
durch die Rückkopplung anscheinend der Ue- Eingang erhöht wird, ich 
konnte 5,03 V messen. Komischerweise sollte der OP dann eigentlich eher 
0V ausgeben.... ich kann es mir nicht erklären.
Dann habe ich es noch mit der Instrumentenverstärkerschaltung probiert, 
hier passiert gar nichts. Und letztenendes funktionierte es nur mit 
galvanischer Trennung von OP und Integrierglied, in dem ich eine normale 
invertierende Verstärkerschaltung aufbaute, auf deren Masse die 5V der 
Integrierschaltung gelegt wurde (bei 4,8V an Pin 2 des Kondensators hat 
der Verstärker dann also -0,2V). Allerdings möchte ich die Schaltungen 
nicht Galvanisch trennen. Wer kann mir bei meinem Problem weiterhelfen?

Grüße Paul
Gast #1517623
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>Versuch 1 war ein Subtrahierer mit R1=R2=1M, R3=R4=100K. Ue+ auf 5V, Ue-
>auf Pin 2 des Kondensators, Vcc+ = 5v, Vcc- = 0V.

Es macht wirklich wenig Sinn, von R1, R2, ..., R4 zu reden, ohne 
gleichzeitig einen Schaltplan anzugeben!

Wenn wir jetzt mal den Differenzverstärker aus diesem Link nehmen

http://www.elektronik-kompendium.de/sites/slt/0210153.htm

dann sollte R1=R3=100k sein und R2=R4=1M. E2 schließt du an +5V an und 
E1 an den Pin des Kondensators mit der niedrigeren Spannung.

Dann mußt du bedenken, daß am "+" Eingang des OPamp 4,55V liegen. Das 
muß der OPamp aber erstmal verkraften können: Stichwort "Common Mode 
Input Voltage Range"! Bei einem LM324 beispielsweise funktioniert das 
schon mal nicht. Da mußt du schon einen OPA340 oder etwas ähnlich Gutes 
verwenden.

Kai Klaas

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