wieviel Ampere verträgt USB 2.0 ?

Gast #1561533
Du willst also nur das Kabel zur Stromversorgung nutzen? Also man weiss 
leider nie was in USB- Kabeln so an Querschnitt drinsteckt aber über 1A 
würd ich dem ganze nicht zutrauen.
Persönliche Seite #1561536
Ein USB-Gerät darf maximal 500 mA Strom aufnehmen, die Ausnahme sind 
Geräte, die explizit der "USB Battery Charger"-Spezifikation 
entsprechen, dann sind 1500 mA das Limit.

Dem Kabel selbst ist das natürlich wurscht, das für die Stromversorgung 
vorgesehene Adernpaar ist i.d.R. 24AWG, was etwa 0.2 mm² entspricht.
Gast #1561548
habe das Problem dass ich jetzt einen 2A Akku habe aber irgendwie auf 
500 mA runter muss.... wie geht das ? /akku hat 6 V ... da möchte ich 
noch 5.4 V An +- haben und ca 2-2,8 V an Datenpol und Datenpol2 
abzwacken
Gast #1561560
Jetzt versteh ich gar nix mehr... Er will irgendwelche 5,4V aufm USB- 
Leitungen legen und irgendwelchen wilden Spannungen an den Datenpol 
und... AAAAAAAAAAAHHHHHHHH Hilfe
Gast #1561563
Meines Wissens wenigstens 500mA, bei mir werden auch (ungesicherte) 
Eval-Boards komplett über USB gespeist. Für genaueres, muß man die 
USB-Spezifikationen lesen.

Baut man auf dem Eval-Board einen Kurzen, hat man gleich 3 Fliegen mit 1 
Klappe geschlagen:

1. (-)  Der PC ist ruiniert.
2. (-)  Das Eval-Board ist ruiniert.
3. (++) Man hat wie im Jahr 1800 wieder Zeit für alles ohne Medien :-)
Gast #1561574
SO:

ich habe einen AKKU 6 V ( in wirklichkeit jetzt 8V wahrscheinlich weil 
aufgeladen) und der hat 2100 mA.

Jetzt will ich:

An meinem Gerät 5V und 500 mA erreichen!

Wie macht man das, dass der Strom "verpufft". Müsste ich Akkus mit 
geringeren Strom nehmen ?
Der Strom tut wahrscheinlich ne ziemliche Wärme erzeugen denke ich mal.
Wie komme ich auf meine Angestrebten Werte?
Gast #1561580
Das Gerät nimmt sich so viel Strom wie es möchte.
Lies Dir bitte elektrotechnische Grundlagen an suche auch mal das 
Internet nach dem Begriff "Kapazität" ab.
Gast #1561587
Hi

ich glaube du suchst einen 7805 oder eine Low-Drop Variante.

ansonsten wäre es schlau, wenn du wenigstens dir und im zweiten Schritt 
dann dem Forum klarmachen könntest, was überhaupt deine Problemstellung 
ist.

MfG
Arne
Gast #1561590
Wenn das zu ladende Gerät dafür vorgesehen ist, am USB Anschluss geladen 
zu werden, brauchst Du Dir wegen zu viel Strom und ob USB Kabel geeignet 
ist keinen Kopf zu machen.
Akku - 5V LowDrop Regler - USB Kabel - zu ladendes Endgerät
Persönliche Seite #1561603
@blub,


also zum thema aufladen und "kapazität" - eine ganz kleine fahradpumpe 
(z.b. usb port) kann ein grosses autorad (dein akku) über die zeit 
"aufpumpen" - damit ist schon klar wie eine "kleine stromquelle" dein 
akku aufladen kann.

Jetzt umgekehrt, wenn du hast 2200eur und kaufst einen "eis", der kostet 
500eur - also wird die nette verkäuferin dir lediglich 500eur 
"wegnehmen" und nciht alles. Dein akku kann so gesehen 2200mA liefern, 
deine schaltung entschediet aber wie viel sie braucht.
Persönliche Seite #1561918
Warum denken eigentlich immer alle, dass Strom "gedrückt" wird. Strom 
wird "gezogen", also die Schaltung nimmt sich soviel wie sie braucht in 
Abhängigkeit von ihrem Innenwiderstand. Das was im Stromkreis "drückt" 
ist die Spannung und nicht der Strom.

Und ein Akku hat auch nicht mA sondern mAh, also eine Kapazität. Wenn 
der Innenwiderstand des Akkus sehr klein ist, kann ein Akku mit 2,1Ah 
durchaus auch ein paar 100A liefern, wenn man ihn kurz schliest. 
Allerdings halt nur für kurze Zeit und unter drastischer Verkürzung 
seiner Lebensdauer.
Gast #1561953
Hallo,
also um einen 6V Akku über USB laden zu können, brauchst Du zuerst mal 
einen Step-Up-Wandler, denn mit 5V kannst Du keinen 6V Akku vollladen.
Dann ladet man einen 2 Ah Akku vielleicht mit 0,1 CA, wass heisst, dass 
man den Akku mit 200 mA laden sollte. Ausser man kann den Akku mit einer 
Dauerladung - vielleicht mit 0,01 CA (=20mA) versehen - da muss man im 
Datenblatt nachschauen.
Um den Strom auf diesen Wert einzustellen, benötigt man eine 
Strombegrenzung. Hier wird normalerweise der Ladestrom über einen 
Shunt-Widerstand gemessen, verstärkt und mit einem Sollwert verglichen.
Hier solltest Du in weiterführende Literatur nachschauen, da es 
verschiedene Möglichkeiten gibt.
Aber auf jedenfall musst Du den Step-Up-Wandler so einstellen, dass die 
Ladeschlussspannung erreicht wird, sonst kriegst Du den Akku nicht voll.
Um festzustellen, wann der Akku voll ist, musst Du entweder die Spannung 
messen und nach dem berühmten Delta-U Ausschau halten oder Du musst die 
Akkutemperatur überwachen. Oder Du gibst eine Ladezeit vor, die dann nur 
bei leerem Akku gilt. Aber ohne Step-Up-Wandler bekommst Du den Akku 
niemals voll.
#1562916
Wilhelm Ferkes schrieb:
>......
> Baut man auf dem Eval-Board einen Kurzen, hat man gleich 3 Fliegen mit 1
> Klappe geschlagen:
>
> 1. (-)  Der PC ist ruiniert.
> 2. (-)  Das Eval-Board ist ruiniert.
> 3. (++) Man hat wie im Jahr 1800 wieder Zeit für alles ohne Medien :-)

Ich hatte damit nie Probleme, aber schon zwei, drei "Kurze". Danach 
funktionieren die USB-Geräte nicht mehr, aber nach einem Neustart ist 
wieder alles beim alten.

MfG
j:k
Gast #1563108
Aber nur wenn selbstrückstellende Sicherungen verbaut wurden.
Es soll ja den ein oder anderen Hersteller geben der Schmelzsicherungen 
oder auch gar keine Sicherungen verbaut.
Gast #1563116
Bastelkram schliesse ich nur am aktiven USB- Hub an, der geht dann aus 
und muss einmal neu eingestöpselt werden. Habe aber schonmal direkt am 
USB hinten am PC nen kurzen gebaut (USB-Stick falschrum) und dann ist 
der Computer ausgegangen. Danach lief gott sei Dank alles wieder...
Beitrag #7091673 wurde von einem Moderator gelöscht.

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