Im Gegensatz zu den Zahlen des statistischen Bundesamtes,
http://www.welt.de/finanzen/article2242552/170_Berufe_und_was_dort_verdient_wird.html
die die gemeldeten Einkommensteuerzahlen zu Grunde legen, und dabei zwar
Einkommen aus Kapitalvermögen hinzuzählen, aber wenigstens eine harte
Zahlenbasis haben,
sind die Zahlen von solchen Zeitschriften oft auf Unfragen basierend,
bei denen manche Leute einfach Unsinn hinschreiben. Immerhin steigen die
Zahlen bei steigenden Jobs :-)
Für komplett unrealistsich halte ich sie also nicht, wenn man direkt bei
den Firmen angestellt ist und nicht ein Schröder'scher Sklaventreiber
die Hälfte des Einkommens abschöpft.
Allerdings macht der Satz
"Durchschnittswerten inklusive Bonus: Vertrieb: 60 Prozent fix, 40
Prozent Bonus; System-Ingenieur/Consultant: 70 Prozent fix, 30 Prozent
Bonus; PM: 70 Prozent fix, 30 Prozent Bonus."
Sorgen.
Wurde auf das gemeldete Einkommen einfach der geschätzte Bonus
draufgeschlagen ? Dann sind die Zahlen falsch, denn die Annahmen der
Boni sind vollkommen weltfremd, die Zeitung selbst schreibt:
"Verwandte Artikel Boni fallen aus".
Abe vermutlich lesen diese Journalisten ihre eigenen Zeischriften nicht,
denn sie wissen, welchen aus den Fingern gesogener Quatsch da drin
steht.