Motorola Programmer

Gast #129120
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Hallo,

also ich glaube Du amchst es Dir ein wenig einfach. Du solltest Dich
zumindest für eine bestimmte Familie von Motorola entscheiden.
Als kleine Hilfe hier mal ein paar anmerkungen zu den einzelnen
Familien.

68HC05 : Auslaufmodell, keine Flash Typen einige mit EEPROM.
68HC08 : Aktuelles 8-bit Modell, Flash Speicher vorhanden, einfachens
Programmierinterface. Freie Software vorhanden, eigentlich Ideal für
Hobbyisten und Einsteiger.

Infos auch unter http://www.eckhard-gosch.de

HCS908 : Erweiterete HC08 MCU, nur über BDM08 zu programmieren. BDM08
ist bisher als Interface nur käuflich zu erwerben ab ca 300 Euro ist
man dabei.

68HC11 : Weit verbreitete inzwischen jedoch etwas veraltete 8 Bit MCU.
Zum Teil mit EEPROM, keine Flash Modelle vorhanden. Externes
Speicherinterface vorhanden, also kann man Flash etc anschließen wen
man will. Ebenfalls freie Software vorhanden.

68HC12, HCS912 : 16 Bit MCU, nur via BDM12 zu programmieren.
 Eintrittspreis ab ca 300 Euro. Freise Software verfüggbar.

683XX : 16/32 Bit MCU mit 68K COU Kern. Einfaches BDM32 interface kann
kostengünstig nachgebaut werden. siehe auch hier.
http://www.elektronik.vhf.de/nf300/nf300.html. GCC unterstützung
vorhanden.

56xxx und Coldfire sind wohl nicht so für den Einstieg geeignet.


Eckhard
Gast #129122
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Hi, finde der HC08 ist ganz OK, auch der Hadwareaufwand ist noch
machbar..
Programmer ist etwas aufwendiger, aber gibt es soweit ich weiß auch von
Motoralla en Schaltplan der alle notwendigen komponenten ernthält. Ein
Board ist schnell erstellt.. Hab selber shcon 2 Testboards für den HC08
erstellt.

Kann dann auch mit Keil programmiert werden, welche es als Schareware
gibt ( Maximale Programmgrößee ist beschränkt, aber für normale
anwendungen ausreichend)

Stefan
Gast #129123
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Hallo Quark,

es ging aj darum sowas wie ein STK500 zu haben. Da sehe ich ein
Controllerboard mit einem fest draufgebratenem Controller nicht so
wirklich als Vergleich. Man kann sicherlich zusehen das man eins dieser
Boards nimmt und dann DBug12 reinflasht und dieses als BDM Pod nimmt.
Wer sowas hinbekommt stellt aber von ahus aus andere Fragen.

Stefan1, der Schaltplan ist immer im jeweiligen Datenblatt zum HC08
drin und eigentlich auch immer gleich. Ein MAx232 ein 74HCT125, drei
Widerstände und eine Z-Diode dasist alles was es braucht. Das der Keil
Compiler dafür erhältlich ist ist mir neu. Allerdings gibt es von
Metrowerks eine auf 16 kB limitierte Version des Codewarrior für den
HC08. Damit läßt sich schon ne menge anstellen.

Eckhard
Gast #129124
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Hi,
@Eckhard
klar, hab die Frage von Student überhaupt nicht "gestreift" ---
sorry.
Bin manchmal etwas vorschnell.
Meine Bemerkung war eher ein Kommentar zu Deinem Posting:

"68HC12, HCS912 : 16 Bit MCU, nur via BDM12 zu programmieren.
 Eintrittspreis ab ca 300 Euro. Freise Software verfüggbar."

Wollte nur ein Hinweis geben, das es auch serriel
(Preiswerter nur nicht universell) geht.

Eine Art STK500 für QFP/PQFP MCs wird doch bei kleinem
Pinabstand eh sehr schwierig. Man bekommt die ja kaum noch
sauber in die Sockel rein. Gibt es den solche Boards mit
Sockel für QFP/PQFP zum proggen von MCs?

Quark
Gast #129125
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Hallo,

es gibt QFP Sockel, die sind aber sauteuer. Ich schätze mal das man bei
den Emulatoren solche Späße machen kann aber auch zu einem
entsprechendem Preis. Da lohnt sich die Anschaffung eines BDM Tools
sicherlich eher. Ansonsten sind die Boards von www.softecmicro.com für
49 Euro, nur die 30 euro für den Transport stören mich da ein wenig.
Lohnt nicht so richtig wenn man nur ein Board haben will.

Eckhard

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