Was ist das für ein Gerät?

Gast #1979900
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Hallo leute!

Ich hab da mal eine Frage.

Das Teil auf dem Foto ist ein Erbstück und ich hab keine Ahnung wie es 
funktioniert oder was es machen soll.

Die Skalen aus Papier in der Mitte verraten mir, dass es wohl ein 
Spannungs- und Frequenzmessgerät ist. Aber wozu soll die Papierskala 
dienen?

Ich hab mal die Netzspannung zwischen dem Mittleren Anschluss und den 
500V bzw. 250V Anschluss gehängt, in der Hoffnung, dass hinter dem 
Papier ein Leuchtpunkt erscheint. Aber nix ist passiert.
Die Widerstände zwischen den Anschlüssen sind jeweils so dimensioniert, 
dass bei der jeweiligen Spannung jeweils wenige Milliampere fließen.

Zwischen -AV und +A sind 150 Ohm.

Habt ihr eine Ahnung wie das funktionieren könnte?

Grüße
Markus
Angehängte Dateien:
Gast #1979928
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Ich habe sowas noch nie gesehen, daher ist meine Vermutung mit Vorsicht 
zu geniessen:

Aber das könnte ein Wechselspannungsleistungsmessgerät sein. Im 
Hintergrund sehe ich eine Skizze. Hast Du mal ein Schaltbild 
aufgenommen?

PGCD war wohl ein deutscher Hersteller aus der WKII Zeit.
Gast #1980044
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Im Prinzip sind das Vorwiderstände.

Die Skalen darauf, auf denen kein Zeiger läuft,
zeigen die Umrechnungen an, die nötig sind.

Man schliesst das Teil an das Messgerät an
(mit den Laschen unten an den Amperebereich),

schliesst die Spannungsquelle an den
Bananensteckerbuchsen an,
und liest unter Beachtung der Umrechung ab.
#1980114
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Ein MAVOMETER war Anfang der 60`er Jahre mein allererstes 
Messmittel.Leider hat solch ein MAVOMETER einen sehr niedrigen 
Innenwiderstand von nur 333 Ohm/Volt was teilweise zu erheblichen 
Messfehlern führte.1971 hab ich mir dann einen Viefachmesser III von 
Mellenbach zugelegt und das MAVOMETER einem Bekannten geschenkt.Dieser 
hat es dann binnen weniger Wochen versehentlich "zerpufft" !!
Gast #1980240
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Hallo!

Vielen Dank für eure Antworten!

Aus http://www.alte-messtechnik.de/diverse/gossen/mavometer.htm
[zitat]
Eine vollkommen aperiodische Dämpfung, geringster Eigenverbrauch und 
nahezu völlige Unabhängigkeit von Temperaturschwankungen machten das 
Instrument seiner Zeit zu einem Präzisions-Meßgerät, das damals den 
höchsten Anforderungen genügte.
[/zitat]

WOW! Da hab ich ja ein echtes High-Tech Teil vor mir stehen! :-)
Leider hab ich nur die Einheit für die Wechselstrommessung. Na egal. Ich 
werds einfach mal umherliegen lassen. Vielleicht wird es ja mal Gold 
wert...

Grüße
Markus

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