Hallo Frank,
mit Logikbausteinen. Ich habe mal einen Schaltplan gezeichnet (im
Anhang). Damit wird ein 3-Tasten-Schaltsatz nachgebildet. Der ist aber
leicht auf 6 Tasten zu erweitern, wenn man das Prinzip verstanden hat.
Der Unterschied zum mechanischen Tastensatz: Nach dem Ausschalten der
Betriebsspannung sind alle Tasten aus (und nicht die zuletzt gedrückte
Taste eingeschaltet). Wenn Du diese "Speicherfunktion" unbedingt
brauchst, kommst Du wohl um einen Microcontroller (und die
Softwareentwicklung) nicht herum. Ein Preset beim Einschalten ist jedoch
auch relativ einfach bei der Variante mit den Logikbausteinen möglich.
Zur Schaltung:
Bei jedem der 3 RS-Flip-Flops sind der Set- und der Reset-Eingang über
die Widerstände auf GND gezogen. Wird ein Taster gedrückt, bekommt ein
Set-Eingang H-Signal. Sein Ausgang vom Flip-Flop schaltet dann auf "H" (
das bleibt so, auch wenn der Taster wieder losgelassen wird). Über den
Kondensator am Ausgang (und die beiden Dioden) bekommen die beiden
anderen RS-Flip-Flops einen kurzen "H"-Impuls auf den Reset-Eingang.
Dadurch werden sie ausgeschaltet. Und weil alle Flip-Flops gleich
beschaltet sind, funktioniert es reihum.
Der Baustein CD4043 enthält z.B. 4 RS-Flip-Flops, d.H. Du bräuchtest 2
dieser Chips dafür.