Problematisches Kleinspannungskabel

OP (Firma: TU Berlin) #2014585
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Hallo,

ich scheitere bei dem Verusch, an ein Stecker-Schaltnetzteil einen neuen 
DC-Stecker zu löten. Das Problem ist, dass die innere Litze (+) nur 
durch ein Geflecht aus lackiertem Draht gegen das Außengeflecht (-) 
isoliert ist. Hat jemand schonmal soetwas gesehen? Wie geht man damit 
um? Ich produziere hier immer Kurzschlüsse, weil das Isolationsgeflecht 
nicht mehr zuverlässig isoliert, wenn die äußere Hülle fehlt. Zusätzlich 
befindet sich auch noch eine Art Alufolie mittendrin, die das ganze noch 
komplizierter macht.

Hoffentlich gibt's da eine gescheite Lösung für.
Danke im Voraus und viele Grüße aus Berlin,
Benjamin
Gast #2015085
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Wenn ich das Bild richtig deute, musst Du beim löten verhindern, daß die 
Wärme den Draht hinter der Lötstelle erwärmt und dort die Isolierung 
beschädigt - also kleine Metallzange verwenden zum halten.
Gast #2015117
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Das ist eigentlich die gleiche Art von Kabel, wie auch für Kopfhörer 
genutzt wird. Habe die Erfahrung gemacht, kurz mit Koloponiumlösung 
eingepinselt, dann lässt sich der verdrillte Lackdraht (so um die 350°C) 
gut löten.
Wie "mhh" schon schrieb nicht zu sehr kürzen...
mfG ingo
OP (Firma: TU Berlin) #2021748
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Servus,
ich habe mir heute mal das andere Ende des Kabels angesehen, dort, wo es 
am Netzteil angeschlossen ist. Es stellte sich heraus, dass der 
Lackdraht doch stromführend ist (ups). Er ließ sich mit entsprechend 
hoher Temperatur (400°C) auch in einem Zug freibrennen und löten. Die 
Litze im Inneren dient lediglich als "Sense" für den Spannungsregler. Am 
DC-Stecker dürfen sich die beiden Leiter also durchaus berühren, müssen 
sie sogar. Jetzt läufts. Vielen Dank.

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