Schmidters schrieb: > Chris D. schrieb: > >> >> Wie gesagt: ich kann jedem ein Haushaltsbuch wirklich wärmstens >> empfehlen. Unsere Großmütter wussten schon, was sie taten. >> > > Der Preis für Haushaltsbücher ist bestimmt auch gestiegen. Keine Ahnung - die sind noch von der Großmutter ;-) Chris D.
Gast
#2170857
>Was Inflation mit dem Fachräftemangel zu tun hat, scheint >eher unpassend zu sein. Kommt mal zum Thema zurück. Im Moment noch wenig, solange die Inflation im Rahmen von 3% bleibt. Allerdings besteht die große Gefahr, dass durch die massive Erhöhung der Geldmenge die Inflation beschleunigt wird. Man ist bereits dabei, die Geldmenge zu erhöhen, denn das ist die letzte Chance bei einer Überschuldung des Staates, seine Schulden los zu werden. Die Schulden Deuschlands sind meines Wissens nach von 2006 vor der Krise 1.4Billionen auf 2 Billionen jetzt gestiegen. Die 600 gedruckten Milliarden müssten die Geldmenge erhöhen. Eine massive Inflation ist mit einem Anstieg der Arbeitslosigkeit verbunden. D.h. die Wichigkeit bezgl. Fachkräftemangel
Gast
#2170885
> Man muss eben auch sehen, dass die Auto heutzutage schon einiges weniger > verbrauchen, man also mit der gleichen Spritmenge weiter kommt. Stimmt nur teilweise. Der kleinste Motor, der für einen Astra oder Meriva heute erhältlich ist, hat 100PS und verbraucht natürlich mehr Sprit als der kleinste Motor für einen Astra von vor 15 Jahren. Der hatte um 50PS. Ich erkaufe mir also Leistung, die ich nicht brauche und zahle dafür auch noch mehr Spritkosten.
Gast
#2170894
Herbert schrieb: > Eine massive Inflation ist mit einem Anstieg der Arbeitslosigkeit > > verbunden. D.h. die Wichigkeit bezgl. Fachkräftemangel 1. Verschiebt doch bitte die Inflationstheorie-Diskurs in die "Off-Topic" Ecke. 2. Lieber Herbert, beleg einfach mal einen VWL-Kurs oder google mal unter den Begriff "Phillips Kurve" und lies das was du zum lesen bekommst ganz genau durch, dann wird dir klar, dass du eigentlich vor Scham ob deiner Theorie in der nächsten Klo-Schüssel versinken solltest!
Gast
#2170903
fahrer schrieb: > Stimmt nur teilweise. Der kleinste Motor, der für einen Astra oder > > Meriva heute erhältlich ist, hat 100PS und verbraucht natürlich mehr > > Sprit als der kleinste Motor für einen Astra von vor 15 Jahren. Der > > hatte um 50PS. Ich erkaufe mir also Leistung, die ich nicht brauche und > > zahle dafür auch noch mehr Spritkosten. Was wird hier wieder rumgefaselt. Geht zurück zu den "Mädis" in den Kindergarten!
Mark Brandis schrieb: > Moment. Rohde&Schwarz bietet Ingenieuren in Baden-Württemberg > Entgeltgruppe 9 bis 10 nach ERA? Hab ich das richtig verstanden? Kann > ich mir ehrlich gesagt kaum vorstellen... Was ist das etwa Brutto?
Gast
#2170913
>> D.h. es wird mehr am Handy telefoniert und im Internet gesurft. Wenn man >> mal seine monatliche Handyrechnung und den Preis für die Flatrate >> (Festnetz und Internet in einem) zusammenrechnet, kommt man schon auf >> ein kleines Sümmchen, auf das man früher vielleicht, als man nur ein >> Festnetz-Telefon und noch kein Handy und keinen Internetanschluss hatte, >> nicht ausgegeben hätte. > > Genau das ist ein Punkt: > > Man nutzt heute viele Dinge, die man damals schlicht nicht hatte Das bedeutet aber doch, dass der Lebensstandard ständig steigt. Man sollte sich mal überlegen, ob das auf Dauer überhaupt gut gehen kann weil es kein unendliches Wachstum geben kann.
Michael Lieter schrieb: > Mark Brandis schrieb: >> Moment. Rohde&Schwarz bietet Ingenieuren in Baden-Württemberg >> Entgeltgruppe 9 bis 10 nach ERA? Hab ich das richtig verstanden? Kann >> ich mir ehrlich gesagt kaum vorstellen... > > Was ist das etwa Brutto? IG-Metall Tarif, Baden-Württemberg: Entgeltgruppe 9 - 2.964,00 Euro brutto im Monat Entgeltgruppe 10 - 3.159,00 Euro brutto im Monat Da Gerd T. nicht antwortet, kann man wohl davon ausgehen dass er Unsinn erzählt hat.
Gast
#2171428
Marx W.schrieb: > oder google mal unter den Begriff "Phillips Kurve" Vielen Dank für den Hinweis ;-) http://de.wikipedia.org/wiki/Phillips-Kurve Besonders gut gefällt mir dieser Abschnitt, der ganz gut zur Fachkräftemangeltheorie passt: "Phillips' Überlegungen gingen dahin, dass die Arbeitnehmer bei einem hohen Beschäftigungsstand eine höhere Verhandlungsmacht haben und dadurch höhere Löhne durchsetzen können." Im Artikel der Phillips-Kurve wird auf diesen Begriff verwiesen: http://de.wikipedia.org/wiki/Geldwertillusion: "Ungeachtet dessen kann die Zentralbank im Rahmen ihrer Geldpolitik die Reputation, die sie bei den Wirtschaftssubjekten genießt, temporär ausnutzen. So könnte sie z. B. in Zeiten stabiler Preise und niedrigen Lohnwachstums durch eine expansive Geldpolitik eine unvorhergesehene höhere Inflation bewirken. Die Preissteigerungen bewirken dann, dass die Löhne der Beschäftigten real zurückgehen. Für die Unternehmen bedeutet dies (wiederum real) niedrigere Produktionskosten." Was ja tatsächlich der aktuellen Situation entsprechen könnte, in der die europäische Zentralbank den ehernen Grundsatz der Geldwertstabilität untergraben hat und wertlose Staatsanleihen von Griechenland gegen frisch gedrucktes Geld tauscht. >2. Lieber Herbert, beleg einfach mal einen VWL-Kurs Interessant in diesem Zusammenhang ist ja das Verhalten Verhalten der Ökonomen ( VWL-Experten ) vor der Krise. Denn Sie haben entweder a. Die Krise nicht vorhergesehen oder b. Die Krise vorhergesehen, aber nicht danach gehandelt Im Fall 'a' müsste man den Ökonomen völlig Blindheit und die Untauglichkeit ihrer Wissenschaft unterstellen. Im Fall 'b' müsste man den Ökonomen ( hier insbesondere die angestellten Bank-Ökonomen ) verbrecherisches Handeln vorwerfen und sie in den Knast stecken. Nun zugegebenermaßen leben wir in einer Zeit, die von großen Veränderungen in der Finanzpolitik betroffen ist ( Finanzkrise, Bankenrettung, Griechenlandumschuldung, Irland-Absturz, Portugal-Rettung ), so dass es für die Ökonomen nicht mehr möglich ist, ihren in den letzten 50 Jahren liebgewordenen Erkenntnisse für die Vorhersage der Zukunft zu nutzen. >2. Lieber Herbert, beleg einfach mal einen VWL-Kurs oder google mal >unter den Begriff "Phillips Kurve" und lies das was du zum lesen >bekommst ganz genau durch, dann wird dir klar, dass du eigentlich vor >Scham ob deiner Theorie in der nächsten Klo-Schüssel versinken solltest! Da die Welt finanzpolitisch nicht mehr die Welt von gestern ist, dürfte Dein auf VHS-Wissen nicht weit reichen.
Gast
#2171557
Herbert schrieb: > Interessant in diesem Zusammenhang ist ja das Verhalten Verhalten der > > Ökonomen ( VWL-Experten ) vor der Krise. Denn Sie haben entweder > > > > a. Die Krise nicht vorhergesehen > Jede Blase platzt, wer die Taylor-Regel kennt (die kennen alle Volkswirte) war klar zu sehen, dass seit "09/11" die Zinsen der US-Fed und der Euro-Zentralbank zu niedrig waren. Von der japanischen Notenbank ganz zu scheigen! Billiges Geld führt zu Blasen an den Wertpapiermärkten, Rohstoffbörsen und den Immobilienmärkten. Die Blasen an den Immobilienmärkten in USA, GB und den Piigs-Staaten konnte keiner übersehen. > > oder > > > > b. Die Krise vorhergesehen, aber nicht danach gehandelt Irrtum, hier haben doch alle in der Finanzbranche und bei der Euro-Zentralbank um die Schuldentricks Griechenlands und Co Bescheid gewust. Nur wollten unsere Politiker sich nicht drum scherren! Herbert schrieb im Beitrag: > Da die Welt finanzpolitisch nicht mehr die Welt von gestern ist, dürfte Eh du Experte, lern mal erst die Basic`s! > Dein auf VHS-Wissen nicht weit reichen. Bei dir war wohl alles Wissen aus der Bildzeitung!
Gast
#2171723
Marx W. schrieb: >Jede Blase platzt, wer die Taylor-Regel kennt (die kennen alle >Volkswirte) war klar zu sehen, dass seit "09/11" die Zinsen der US-Fed >und der Euro-Zentralbank zu niedrig waren. Von der japanischen Notenbank >ganz zu scheigen! >Billiges Geld führt zu Blasen an den Wertpapiermärkten, Rohstoffbörsen >und den Immobilienmärkten. >Die Blasen an den Immobilienmärkten in USA, GB und den Piigs-Staaten >konnte keiner übersehen. Ich glaube nicht, dass jede Blase unbedingt etwas mit sog. billigem Geld zu tun haben muss. Die sog. Finanzmarktblase ist nur eine beschönigende Umschreibung dafür, dass die Geschäftsmodelle vieler grosser, u.a. am Immobiliengeschäft beteiligter Finanzinstitute jahrelang auf systematischem Lug und Trug aufgebaut waren. Oder wie erklärst Du Dir, dass Finanzinstitute weltweit jahrelang mit Wertpapieren gehandelt haben, die eigentlich in Wirklichkeit nichts wert waren?
Gast
#2171741
Angehender Dipl. Inf.3000 schrieb: > Oder wie erklärst Du Dir, dass Finanzinstitute weltweit jahrelang mit > > Wertpapieren gehandelt haben, die eigentlich in Wirklichkeit nichts wert > > waren? Mal anders rum, wie erklärst du dir eigentlich die Preise die für Kunstgegenstände gezahlt werden, wo doch der Nutzen und der Materialwert mehr bei Null liegt, aber an den Börsen Millionen gezahlt werden. Von den biederen Mittelschichtdeutschen die sich "echte englische Antikmöbel" für teures Geld in die Hütte stellen möchte ich erst gar nicht reden. Denke du solltest mal von deinen Podest runtersteigen und dich auf den Hosenboden setzen und mehr über die Ökonomie lesen und nicht so den Idiotengeschätz hinterlaufen.
Gast
#2171788
Marx W. schrieb: >Mal anders rum, wie erklärst du dir eigentlich die Preise die für >Kunstgegenstände gezahlt werden, wo doch der Nutzen und der Materialwert >mehr bei Null liegt, aber an den Börsen Millionen gezahlt werden. >Von den biederen Mittelschichtdeutschen die sich "echte englische >Antikmöbel" für teures Geld in die Hütte stellen möchte ich erst gar >nicht reden. Ganz einfach. Bestimmte Meisterwerke in der Kunst (vanGogh, Picasso, usw.) sind so einzigartig und unübertroffen in ihrer Perfektion und ihrem künstlerischen Ausdruck, dass kein noch lebender Künstler das gleiche Niveau nur annähernd erreichen würde. Wenn es jetzt mehrere (meist sehr vermögende) Kunstsammler gibt, die sich z.B. für dasselbe Gemälde eines grossen Meisters interessieren, dann können die Gebote bei Kunstauktionen schon mal solche Groessenordnungen erreichen. >Denke du solltest mal von deinen Podest runtersteigen und dich auf den >Hosenboden setzen und mehr über die Ökonomie lesen und nicht so den >Idiotengeschätz hinterlaufen. Du scheinst ja der einzige hier im Forum zu sein, der sich damit auskennt.
Gast
#2172862
Angehender Dipl. Inf.3000 schrieb: > Du scheinst ja der einzige hier im Forum zu sein, der sich damit > > auskennt. Na, ich hab mich zumindest damit beschäftigt! Aber nicht auf VHS-Niveau sondern an der FernUni in Hagen die Kurse belegt.
Gast
#2172967
Angeblich sieht es so gut aus. Doch in Wirklichkeit bremsen Firmen. http://www.zeit.de/2011/18/C-Fachkraeftemangel
Alles nur publizistisches Bla Bla, mehr nicht. Bisher sehe ich am Arbeitsmarkt noch nichts davon.
Gast
#2173927
Der VDI propogaiert ja den riesigen Fachkräftemangel bei Ingenieuren. Der VDI veranstaltet regelmäßig RECRUITING TAGE und jeder kann sehen wer Ingenieure sucht. In Düsseldorf http://www.ingenieurkarriere.de/events/recruitingtag/duesseldorf/karriereportal_00000440/cache.aspx#anker_2128 Fängt an mit ALTRAN, Bertrandt, Brunel und hört mit YACHT-TECCON auf. Dabei ist auch eine Unternehmen GlobalFoundries http://www.globalfoundries-jobs.de/index.htm Was machen die eigentlich?? Die verleihen Experten weltweit? In Dresden sieht es besser aus, auf den erstn Blick nicht ganz so viele Dienstleister/Leihbuden. http://www.ingenieurkarriere.de/events/recruitingtag/dresden/karriereportal_00000436/cache.aspx#anker_2120
Ich schrieb: > Der VDI propogaiert ja den riesigen Fachkräftemangel bei Ingenieuren. Ja, aber nur bei Ingenieuren. Ob das so gesund ist für die Wirtschaft möchte ich bezweifeln. > Was machen die eigentlich?? Scheinbar haben die es nicht nötig konkrete Stellenbeschreibungen zu veröffentlichen. Bauernfänger halt. Kann gut gehen, kann aber auch nicht. Continental will auch 100 Stellen schaffen (laut Radiowerbung) Fast alles Ingenieure(99%), wo sie den Laden (Reifensparte) doch eigentlich dicht machen wollten, aber der letzte Winter mit der Umsatzentwicklung hat da wohl für ein Umdenken gesorgt. Nach dem da reichlich Leute 2008/09 entsorgt wurden, versuchen die anscheinend alles wieder neu aufzubauen. Das Know-How ist ja weg und nu? Jedenfalls hab ich nur 31 offene Stellen gefunden, teilweise mit recht abenteuerlichen Beschreibungen und Ansprüchen. Viel davon Praktika (welche ja keine echten Stellen sind). Die werden wohl tatsächlich einen Fachkräftemangel oder eher einen Bewerbermangel haben.
3.14 schrieb: >> Genau das ist ein Punkt: >> >> Man nutzt heute viele Dinge, die man damals schlicht nicht hatte > > Das bedeutet aber doch, dass der Lebensstandard ständig steigt. Man > sollte sich mal überlegen, ob das auf Dauer überhaupt gut gehen kann > weil es kein unendliches Wachstum geben kann. Unendlich schon, aber nicht unbeschränkt. Man muss natürlich auch definieren, was man überhaupt als Wachstum ansieht. Rein materiell gesehen sind da natürlich sehr enge Grenzen gesetzt, betrachtet man aber z.B. die Fortschritte in der Softwareentwicklung, so sehe ich da prinzipiell keine Grenze, da ja keine Ressourcen (außer Gehirnschmalz) verbraucht werden. Unbegrenztes Wachstum gäbe es also vermutlich dort, wo keine Energie/Ressourcen eingesetzt werden müssen: (theoretische) Forschung, Software, Denken allgemein, vielleicht Musik, Philosophie - kurz: Phantasie. Mit der Zeit flacht die Wachstumskurve aber vermutlich ab, da man in vielen Bereichen einfach schon sehr nah am Optimum ist. Beispiel Toilette: mit Wasserspülung und vernünftiger Schüssel hat man eigentlich alles, was man benötigt. Man kann natürlich noch Hitechtoiletten a la Japan entwickeln, aber das war es dann auch. Sonst bleibt uns natürlich noch der Weltraum - da gäbe es zumindest für lange Zeit genügend Ressourcen. Chris D.
Gast
#2173958
Chris D. schrieb: >> Das bedeutet aber doch, dass der Lebensstandard ständig steigt. Man >> sollte sich mal überlegen, ob das auf Dauer überhaupt gut gehen kann >> weil es kein unendliches Wachstum geben kann. > > Unendlich schon, aber nicht unbeschränkt. > > Man muss natürlich auch definieren, was man überhaupt als Wachstum > ansieht. > > Rein materiell gesehen sind da natürlich sehr enge Grenzen gesetzt, > [...] Hier in dieser Diskussion geht es nur um den materiellen Wohlstand/Fortschritt. Jeder will sich immer mehr leisten können, jede Generation mehr. Aber es ist doch nur logisch, dass es auch mal Rückschläge geben muss, sodass sich manche zukünftigen Generationen mit einem niedrigeren Lebensstandard begnügen müssen.
Gast
#2174019
Michael S. schrieb: >Ich schrieb: >> Der VDI propogaiert ja den riesigen Fachkräftemangel bei Ingenieuren. > >Ja, aber nur bei Ingenieuren. Ob das so gesund ist für die Wirtschaft >möchte ich bezweifeln. > >> Was machen die eigentlich?? > >Scheinbar haben die es nicht nötig konkrete Stellenbeschreibungen >zu veröffentlichen. Bauernfänger halt. Kann gut gehen, kann aber >auch nicht. Genau das ist das Problem. Wenn die Firmen, die tatsächlich händeringend Ingenieure suchen, nicht immer nur reden, sondern mal endlich konkrete und realistische Stellenangebote machen würden, die nicht in der Leiharbeit, mit Befristung oder schlechter Bezahlung wären, dann könnten die Arbeitsvermittler in der Arbeitsagentur auch mal tätig werden, und gezielt diese Stellen an potentielle Kandidaten, d.h. arbeitssuchende Ingenieure, vermitteln. Ich würde dann auch die häufig von vielen Firmen gebrauchte Ausrede nicht gelten lassen, dass viele Bewerber angeblich zu alt (Ü50) oder zu jung (gerade Hochschulabsolvent) wären. Woher sollen denn sonst die gut ausgebildeten Ingenieure mit Berufserfahrung in Zukunft kommen, wenn die Firmen den jungen und den alten Bewerbern keine Chance geben? Aus dem Ausland bestimmt nicht, weil viele Hochqualifizierte oder Höchstqualifizierte aus Fernost, dem EU-Ausland oder Nordamerika eher einen grossen Bogen um Deutschland machen. Aber diese Firmen halten sich sehr oft recht vage, wenn es um konkrete Stellenangebote und -beschreibungen geht. >Continental will auch 100 Stellen schaffen (laut Radiowerbung) >Fast alles Ingenieure(99%), wo sie den Laden (Reifensparte) >doch eigentlich dicht machen wollten, aber der letzte Winter >mit der Umsatzentwicklung hat da wohl für ein Umdenken gesorgt. >Nach dem da reichlich Leute 2008/09 entsorgt wurden, versuchen >die anscheinend alles wieder neu aufzubauen. >Das Know-How ist ja weg und nu? Jedenfalls hab ich nur 31 offene >Stellen gefunden, teilweise mit recht abenteuerlichen Beschreibungen >und Ansprüchen. Viel davon Praktika (welche ja keine echten >Stellen sind). >Die werden wohl tatsächlich einen Fachkräftemangel oder eher einen >Bewerbermangel haben. Bei den unterirdischen Konditionen, zu denen Arbeitsplätze heutzutage häufig angeboten werden, ist das wohl verständlich.
Gast
#2174082
Hallo die Frage ist , ob man sich WIRKLICH merh leisten will Einfaches Beispiel, stand mal irgendwo im I-Net so um 2006/07 Dein Familienvater wird angesprochen von seinem Autohaus ggfs mal nen neuen zu kaufen ... Sein 3er BMW war zu diesem Zeitpunkt 10 Jahre alt Nun der gute Mann war der "Idee" ansich angetan , aber .... Er mußte feststellen , das der E35 seinerzeit rund 35000 DM kostend in einer ähnlichen Ausstattung sich um die 35-40000 EURO bewegt .... Also effektiv eine mehr als Preisverdoppelung ... Seitenblicke zu zB VW offnebarten ,daß er sich net mal nen Passat leisten konnte dank der als bemerkenswert einzustufenden Gehaltsentwicklung Wir finden da ja nicht nur beim Auto , auch ein simpler Kopfsalat kostete früher 49 Pfg udn heute idealerweise 1,29 Euro .... Btw mir sind auch "Angebote" bekannt , wo man Dipl. Ings für Projektleiterstellen liebenswürdige 16000 DM anbot Brutto pro Jahr offcourse Aber was heute ( ich spreche nicht nur von 2011 jetzt ,sondern integriert über Jahre ) man sich erlaubt "zu bieten" ... Da braucht man sich über Fackkräftemangel nicht zu wundern , denn zu diesen "marktüblichen" Preisen ist oft genug ein simpler "Spare Part Manager" also Bandschrubber besser bezahlt. Was R&S bietet mag unternehmersich betrachtet sinnvoll sein , nur 6000 DM zahlte man auch schon 1998 ! Also auch hier sollte diese zigeurmentalität eingestellt werden BZGL VHS Kurs etc . Nun wir wissen , das all die BWLer nur eins können IHRE Gehaltmaximierung egal was es kostet . Wenn man gute Wirtschaftzeitungen liest ( und einem dabei nicht gleich das Kotzen kommt ) ist klar wohn das führt . Die u.a. Probleme in Portugal /Spanien usw kommen btw auch daher daß unsre Lohnstückkosten viel zu niedirg sind ,weil diese letztlich auf massive Gehaltsdefiziten beruhen . Wer derart agiert ,also seine Bevölkerung mit voller Absicht verarmt ( man bedenke , die Deutschen waren mal ähnlich reich wie die Schweizer ) braucht schon viele Statistiktricks um das System für gut verkaufen zu wollen Frau Schavan btw sagt heute , daß den Bachelors Die Arbeitsplätze geradezu nachgeworfen werden .. Ich sage ,daß ein Bachelor nicht mal für den Vorsitzposten an der WC Tür taugt .... Die Formung ganzheitlich denkfähiger Ings wurde btw mit dem Dipl.- Ing ja abgeschafft ... woher sollen eigentlich die Fachkräfte kommen ? Braucht man eigentlich noch welche ,wenn zB Daimler wörtlich schreibt ,daß Sie Dip.Ing ( gar von Excellenzunis) nicht braucht und das auf Dauer...
Gast
#2174125
Solange Menschen im Praktikum ausgebautet werden, gibt es das. Ohne Bezahlung arbeite ich grundsätzlich nicht, denn kein Geld=keine Leistung. Wer da mitspielt, läßt sich zum Sklaven machen. http://www.zeit.de/karriere/beruf/2011-05/berufseinstieg-praktika-absolventen
Gast
#2174642
Noch ein Artikel zur Ausbeutung. http://www.sueddeutsche.de/karriere/ausbeutung-von-billigen-arbeitskraeften-kein-geld-fuer-angestellte-nimm-einen-praktikanten-1.1093077
Gast
#2174684
@ Faktenschreiber Arbeite mal an deiner Ausdrucksweise und unterlasse das Geplenke. Dein Text ist kaum lesbar!
Faktenschreiber schrieb: > Dein Familienvater wird angesprochen von seinem Autohaus ggfs mal nen > neuen zu kaufen ... Sein 3er BMW war zu diesem Zeitpunkt 10 Jahre alt > Er mußte feststellen , das der E35 seinerzeit rund 35000 DM kostend in > einer ähnlichen Ausstattung sich um die 35-40000 EURO bewegt .... Jetzt aber mit einem Elektronikanteil im Wert von 15000Euro und wehe es geht mal da was kaputt. Ein Verwandter hat beim Vito mal 6000Euro auf den Tisch gelegt. Ein Bekannter hat bei seinem alten 3er ca. 13Jahre alt nochmal 1500Euro investiert und dann verreckte die Ölpumpe. > Also effektiv eine mehr als Preisverdoppelung ... Seitenblicke zu zB VW > offnebarten ,daß er sich net mal nen Passat leisten konnte dank der > als bemerkenswert einzustufenden Gehaltsentwicklung Die meisten werden wohl exportiert und da werden nur Preise verlangt entsprechend der Lohnentwicklung im Kundenland. Fast könnte man glauben das die Wirtschaft nur eine abgekartetes Spiel ist, so das dem Arbeitnehmer unter dem Strich noch Hartz 4 bleiben darf. Schön blöd wer da noch arbeitet. > Wir finden da ja nicht nur beim Auto , auch ein simpler Kopfsalat > kostete früher 49 Pfg udn heute idealerweise 1,29 Euro .... Das ist leider nicht vergleichbar weil die Preise Saisonabhängig und Ernteertragsabhängig sind. Manchmal zahlt man auch für den Kopfsalat nur 29Cent, aber eben nicht im Moment. > Btw mir sind auch "Angebote" bekannt , wo man Dipl. Ings für > Projektleiterstellen liebenswürdige 16000 DM anbot Brutto pro Jahr > offcourse Na, wenn das noch in der alten Währung war, dürfte das wohl überholt sein. > Aber was heute ( ich spreche nicht nur von 2011 jetzt ,sondern > integriert über Jahre ) man sich erlaubt "zu bieten" ... Da braucht man > sich über > Fackkräftemangel nicht zu wundern , denn zu diesen "marktüblichen" > Preisen > ist oft genug ein simpler "Spare Part Manager" also Bandschrubber besser > bezahlt. Dann haben die wohl seit Jahren niemend mehr eingestellt und werden jetzt vom Arbeitsmarkt überrannt. > Was R&S bietet mag unternehmersich betrachtet sinnvoll sein , nur 6000 > DM > zahlte man auch schon 1998 ! Vielleicht ist bei denn die Zeit stehen geblieben. > Frau Schavan btw sagt heute , daß den Bachelors Die Arbeitsplätze > geradezu nachgeworfen werden .. Das ist das was die Lobbyisten der Regierung weiß macht, mehr nicht. > Die Formung ganzheitlich denkfähiger Ings wurde btw mit dem Dipl.- Ing > ja abgeschafft ... woher sollen eigentlich die Fachkräfte kommen ? Darüber wird nicht nachgedacht, sondern es werden die Lobbyisten beauftragt für Nachschub zu sorgen. > Braucht man eigentlich noch welche ,wenn zB Daimler wörtlich schreibt > ,daß Sie Dip.Ing ( gar von Excellenzunis) nicht braucht und das auf > Dauer... Große Klappe, nichts dahinter, auch bei Daimler gehen jährlich Ingenieure in den Ruhestand, oder es wird getrickst was andere nicht können oder wollen.
Gast
#2174812
Beim Daimler schaffen genug Extern, die brauchen keine (kaum) eigene Ings. einstellen, selbst wenn immer mehr (teure) Daimler-Ingenieure in Ruhesstand gehen. Daimler hat nebenbei genug Auswahl an qualifizierten Bewerbern, die mellden sich auch ohne Stellenanzeigen freiwillig.
Gast
#2174835
Ich schrieb: > Daimler hat nebenbei genug Auswahl an qualifizierten Bewerbern, die > > mellden sich auch ohne Stellenanzeigen freiwillig. Würde es so sagen, dass eben die Stellen mit Ingenieure der dualen Hochschule schon früh in der Firma gebunden werden. Dann gibt es noch die Stellen die nur mit Empfehlung eines Firmenangehörigen besetzt werden. Generell: Externe Bewerbungsverfahren nach 08/15 gibt es bei den DAX-Konzernen nicht.
Gast
#2175683
@ v.u ich bedanke mich für den Hinweis Wenn Sie für ein oder zwei in der Tastatur hängengebliebene Buchstaben nicht die nötige geistige Kreativität besitzen diese selbstständig sinnhaft ergänzen zu können .... und sich gleich im üblichen Stile echauffieren , ist das vielsagend Plenken / Erbsenzählen Sie zufällig beim Daimler im Personalbüro ? Bzw haben Sie ein Problem damit daß gewisse Fakten eben auch benannt werden? Mit Totschweigen und "Unterlassung" löst man garnix . Ziehen Sie sich bitte wieder in die Archiv zurück und erarbeiten sich dort ansatzweise (Lebens)erfahrung. @Michel.S : Wenn es nach der Lohnentwicklung geht müßte BMW eigenlich auf Dacia Niveau hierzulande anbieten ..... wg Lebensmittelpreise . ich betrachte das schon etwas jenseits der saisonalen Veränderungen. Diese Preisbewegungen sind schon heftig zumal der besagte Kopfsalat mit dem von früher wenig gemein hat . bzgl "alte Währung überholt .. Also ich bin ja nicht mehr hundrtpro informiert, weil ich seit 2005 ne eigene Fa aufbauen mußte Gell heute isses noch weniger - in Sinne als Praktikant übernehmen sie die Projektleitung .... Bzgl Zeit steehngeblieben - nun ich denke , die kalkulieren damit, daß die "Jugend" nicht informiert ist ,was früher üblich war .... und sich jenseits des Exports und BW kaum Konsum mehr abspielt ( wovon denn ? ) Bzgl "große Klappe" - nun dies scheint ein gewisser "Volkssport" zu sein nur wenn das quasi bei allem so abläuft ,sind gewisse Konsequenzen absehbar @ich - klaro , bei Porsche fragt auch jeder mal an . darauf sollten sich gewisse DAXler nix einbilden nur soweit reicht deren Verstand halt nicht - wenn der ggsf durch Arroganz ersetzt wirds halt langsam kritisch - und die kritische Masse ist schon längst erreicht..........
Ja, man sucht wirklich Fachkräfte. Kaum zu glauben, dass es so wenige Bekleidungsverkäufer ohne fundierte SAP-Kenntnisse gibt. P.S. gesehen in der Auslage des o.a. Geschäftes.
Gast
#2175787
Michael K-punkt schrieb: > Ja, man sucht wirklich Fachkräfte. > > Kaum zu glauben, dass es so wenige Bekleidungsverkäufer ohne fundierte > SAP-Kenntnisse gibt. > > > P.S. gesehen in der Auslage des o.a. Geschäftes. Warum verlangen die nicht gleich ein abgeschlossenes Informatikstudium. Lol Verkäufer und SAP, ...
Gast
#2175817
neues zum Fachkräftemagel: http://www.blaetter.de/archiv/jahrgaenge/2011/mai/die-propaganda-vom-fachkraeftemangel
Gast
#2176315
noch eine Quelle: FRONTAL 21 : Ingenieure verzweifelt gesucht http://frontal21.zdf.de/ZDFde/inhalt/13/0,1872,823...
Gast
#2177161
Absolvent schrieb: > noch eine Quelle: > > FRONTAL 21 : Ingenieure verzweifelt gesucht ich glaub der link sollte passen: http://frontal21.zdf.de/ZDFde/inhalt/13/0,1872,8236749,00.html Märchentanten haben wir in D "Gott sei Dank" genug! Hier mal ein Link in die andere Richtung (statt aus Ost nach D, mal andersrum) http://www.spiegel.de/karriere/ausland/0,1518,759098,00.html Wo wohl der Ländle steckt? Hab schon lang nix mehr von dem gelesen!
Gast
#2177165
Ich bekomm schon wieder Dünnschiss bei dem ganzen Schrott im Journalismus.
Gast
#2177175
a7x schrieb: > Ich bekomm schon wieder Dünnschiss bei dem ganzen Schrott im > > Journalismus. Es ist kein Schrott, sondern hat System! Wer glaub an en "unabhänigen" Jornalisten, der glaubt auch an fleischlose Kost für Krokodile!
Marx W. schrieb: >> FRONTAL 21 : Ingenieure verzweifelt gesucht > > ich glaub der link sollte passen: > http://frontal21.zdf.de/ZDFde/inhalt/13/0,1872,8236749,00.html > > Märchentanten haben wir in D "Gott sei Dank" genug! Zu beachten ist, dass diese Statements dann von Professoren bzw. Professoinnen gemacht haben, die sich der Herumforscherei in ihrem Institut verschrieben haben. Die besten Ratschläge für das Gründen von Firmen und "Entrepreneurship" kommen ohnehin von C4-Professoren, die bis ins Alter glänzend versorgt sind. Ich habe noch keinen verzweifelten Unternehmer gesehen und Händeringen ist eher eine Geste aus dem Bereich Theater. "Ingenieur" ist ein Synonym für "Leute, die was schaffen aber dabei nicht groß die Klappe aufreisen und sich mit kleiner Münze zufriedenstellen lassen". Klar, nen Dummen sucht man immer. Vielleicht ist auch mal wieder alles relativ: Jetzt hat jeder BWL oder Jura studiert (manche sogar mit Promotion) und möchte jetzt "oben" in der Chefetage sitzen. Und jetzt merken sie, dass es auch noch Leute gibt (oder geben sollte), die durch angestrengtes Nachdenken wirklich ne Wertschöpfung bewerkstelligen. Fazit und These: Es gibt nicht zu wenig Ingenieure, sondern zu viele Experten anderer Fachrichtungen (mal vorsichtig ausgedrückt).
Gast
#2178113
Michael K-punkt schrieb: > Es gibt nicht zu wenig Ingenieure, sondern zu viele > Experten anderer Fachrichtungen (mal vorsichtig ausgedrückt). Ingenieure sind auf dem Vormarsch. Maschinenbau hat bei der Zahl der Einschreiber schon bei den Männern den Spitzenreiter BWL abgelöst. Insgesamt ist Maschinenbau der zweitstärkste Studiengang in Deutschland. Wenn jetzt noch per VDI die Frauen umgestimmt werden können, quillt die Republik mit Maschinenbauern über. Besser gehts nicht.
Gast
#2178116
Expertise schrieb: > der Zahl der Einschreiber Meinte nicht Einschreiber, sondern Eingeschriebene.
Gast
#2178268
Expertise schrieb: > Ingenieure sind auf dem Vormarsch. Maschinenbau hat bei der Zahl der > Einschreiber schon bei den Männern den Spitzenreiter BWL abgelöst. Wichtig ist die Zahl der Absolventen. Technik hat sehr hohe Abbrecherraten.
Michael K-punkt schrieb: > Zu beachten ist, dass diese Statements dann von Professoren bzw. > Professoinnen gemacht haben, die sich der Herumforscherei in ihrem > Institut verschrieben haben. Von denen ist auch nicht viel zu halten, da die meissten "nur" eine akademische Laufbahn hinter sich haben, aber nie in einem Betrieb waren.
Ich bin gespannt, was die Unis zu den Studenten sagen, die auf das 8-jährige Gym gegangen sind. Mathe hat sich ja da doch etwas gewandelt, ist gekürzt worden, man beschränkt sich auf einfachere Beispiele etc. Gut, wenn die Erstsemester-Profs jubeln und die Leutchens kommen gut zurecht mit dem was gefordert wird an der Uni - gerne schlösse ich mich der Meinung an, man habe es bisher eben etwas übertrieben in der Schule. Doch so ganz überzeugt bin ich da noch nicht und gehe davon aus, dass für die kommenden Ings- und Physik-Studenten ein Mathe-Tsunami ausbricht, welcher aus den Eingeschriebenen Abgeschriebene macht.
Gast
#2178629
Michael K-punkt schrieb: >>> FRONTAL 21 : Ingenieure verzweifelt gesucht > >> > >> ich glaub der link sollte passen: > >> http://frontal21.zdf.de/ZDFde/inhalt/13/0,1872,823... Bei ABB werden 300 Ingenieure deutschlandweit gesucht. Bei der Suche auf deren Seite komme ich auf weniger als 30!. Mit dem Filter Berufsanfänger (Erfahung < 2 J.) sind es noch 8.
Gast
#2178695
wurst schrieb: > Bei ABB werden 300 Ingenieure deutschlandweit gesucht. Bei der Suche auf > deren Seite komme ich auf weniger als 30!. Mit dem Filter Berufsanfänger > (Erfahung < 2 J.) sind es noch 8. Ja, ist echt erstaunlich, würde auch gerne mal wissen, wo diese hanebüchenen Fabel-Zahlen herkommen, völlig krank. Ist meiner Meinung nach reine Propaganda. Genau so wie bei Audi, wo vor laufender Kamera gerne massiver Ingenieurmangel und hundertfacher Bedarf propagiert wird, während auf der Homepage 7 Stellen ausgeschrieben sind oder so. Gibt doch da dieses geniale Interview auf Youtube, wo der Chef mal von einem cleveren Journalisten auf diese Diskrepanz angesprochen wird...da merkte man sofort, dass das eine einzige, lächerliche Farce ist und in Wirklichkeit nur versucht wird, den Markt durch Propaganda mit Ingenieurabsolventen zu fluten, die man unverbindlich über Dienstleister als leicht entsorgbare Leiharbeiter einstellen kann. Die decken dann den hundertfachen Bedarf, aber auf ehrlichem, solidem Wege stellt man keinen Einzigen ein.
Gast
#2178698
Michael Lieter schrieb: > Von denen ist auch nicht viel zu halten, da die meissten "nur" eine > > akademische Laufbahn hinter sich haben, aber nie in einem Betrieb waren. Na ich glaub 2-3 Jahre in der freien Wildbahn müssen die schon vorweisen!
Gast
#2178700
PostMortem schrieb: > Ja, ist echt erstaunlich, würde auch gerne mal wissen, wo diese > > hanebüchenen Fabel-Zahlen herkommen, völlig krank. Noch nie was vom Grundgesetz der Rechtsverschiebung des Komma`s gehört?
Gast
#2178715
wurst schrieb: > Bei ABB werden 300 Ingenieure deutschlandweit gesucht. In welchem Zeitraum haben die vergessen zu erwähnen. 300 Ingenieure innerhalb der nächsten 10, 20, 30 Jahre und schon stimmt die ganze Aussage.
Gast
#2178765
Marx W. schrieb: > Noch nie was vom Grundgesetz der Rechtsverschiebung des Komma`s gehört? Noch nie was vom Unterschied zwischen Apostroph (') und Gravis (`) gehört? Ist echt peinlich, wenn man sich beim Klugscheißen so richtig selber in die Pfanne haut...
Gast
#2178767
Ganz zu schweigen davon, dass keines von beiden in dem Fall richtig ist...
Und ... was tut Ihr dagegen? Chris D.
Gast
#2178781
Der Ansturm auf Deutschland hat nicht stattgefunden! Die Manager sind beleidigt und sehen die Boni aufgrund der Ausbeutung davonschwimmen. Der "gute" Umgang der Firmen mit den Fachkräften hat sich dank Internet auch im Osten herumgesprochen und die Ingenieure, Informatiker und Facharbeiter machen einen großen Bogen um Deutschland. Die deutschen Fachkräfte wandern ab. um den Sklavenhaltern zu entkommen. Im allgemeinen eine "erfreuliche" Entwicklung für den Standort Deutschland.
Gast
#2178785
Hier noch mal der Link zu youtube und zur Tatsache, wie Unternehmen den Fachkräftemangel sehen: http://www.youtube.com/watch?v=IIV-P6K2t4M
Gast
#2178791
@Zuckerle: Hallo, was oder wer ist "Ländle"?
Gast
#2178824
@Wolfgang: S'Ländle isch wos Äffle ond Pferdle send. ;-) Schwaben, bzw. Baden-Württemberg.
Gast
#2179382
So langsam wird es nur noch lächerlich. http://forum.spiegel.de/showthread.php?t=35357 Wat ist jetzt eigentlich aus dieser IG-ING (Interessegmeinschaft der Ingenieure geworden ?) mfg
Ansgar schrieb: > Wat ist jetzt eigentlich aus dieser IG-ING (Interessegmeinschaft der > Ingenieure geworden ?) Das ist verhungert weil da kein Butterbrot zu gewinnen ist. Ingenieure und organisieren einer Interessengemeinschaft, da kann man sich nur schlapp lachen. >So langsam wird es nur noch lächerlich. Bei Müttern und Frauen gebe ich dir vollkommen Recht. Bei den älteren Arbeitnehmern werden die Arbeitgeber nicht mitspielen, denn die Chance haben die ja schon gehabt. Man braucht doch nur in der Jobbörse im Arbeitgeberportal nachschauen. Die meisten die da zu finden sind, sind Ü50.
Gast
#2179504
Übrigens: Mittlerweile wurde das Wort "Arbeitskraft" in den Medien einfach durch das Wort "Fachkraft" ersetzt. Man such grundsätzlich nicht mehr nach "Arbeitskräften", weil eine Arbeitskraft sich einfach besser fühlt, wenn sie als Fachkraft bezeichnet wird. Das ist so wie beim Cola im Cinemaxx: Dort gibts nur noch groß, extra groß und Kindercola. Mit dem Wort "Kindercola" lässt sicher erreichen, dass jeder der eine kleine Cola trinken will, sich eine "Kindercola" bestellen muss und dabei blööd vorkommt. Ich nenne das "Errosion der Sprache"
Das ist ähnlich wie der Titelwahn bei Ausbildungsberufen: Man ist nicht mehr Tierarzthelferin, sondern "Tiermedizinische Fachangestellte" usw. Na, da verdient man doch gleich das Doppelte ;-) Chris D.
Chris D. schrieb: > Na, da verdient man doch gleich das Doppelte ;-) Verdienen sicher, aber bekommen?
Gast
#2179615
J.Kaczmarek, Facility Manager hört sich doch weltmännischer an als Hausmeister. Macht sich auf jeder Visitenkarte gut.
Ich schrieb: > J.Kaczmarek, Facility Manager hört sich doch weltmännischer an als > Hausmeister. > Macht sich auf jeder Visitenkarte gut. Was gibts noch? => Administrator der päpstlichen Meteoritensammlung
Raumkosmetikerin = Putzfrau Wertstoffrecyclist = Müllfahrer Mobilitätsprovider = Tankwart Freund & Helfer = Polizist Morbiditäts-Coach = Pfleger im Altenheim
Zuckerle schrieb im Beitrag #2180567:
> Was gibts noch?
Manager ist jetzt jeder, ich hab neulich auf einer Visitenkarte gelesen:
"General Manager"
Da geht man Ehrfurcht gleich in die Knie - der Typ war aber OK.
Vice President := Abteilungsleiter
Gast
#2182425
Und weiter gehts in der Deutschen Presse mit dem Fachkärftemangel http://www.focus.de/finanzen/news/arbeitsmarkt/fachkraeftemangel-unternehmen-suchen-haenderingend-ingenieure_aid_626903.html Ist denn durch das Arbeitnehmerfreizügigkeitsgesetz seit dem 1. Mai noch kein Ing. zu uns kommen der für ein lächerliches gehalt arbeiten will ? Jeden Monat dieselbe Scheisse von der Industrie. Gebt mir die angebichen 42.000€ Butto (was nun wirklich ein Einstiegsgehalt ist) und ich fang an.
Ansgar schrieb: > Ist denn durch das Arbeitnehmerfreizügigkeitsgesetz seit dem 1. Mai noch > kein Ing. zu uns kommen der für ein lächerliches gehalt arbeiten will ? Das wird wohl nur Eindruck auf Spargelstecher und Pflegerinnen haben. Ingenieuere können rechnen im Gegensatz zum dummen Rest und wenn man einheimisches Einkommen den einheimischen Lebenshaltungskosten gegenüberstellt dann wird die Motivation hier rüber zu kommen gegen Null tendieren, mal ganz abgesehen davon das es Daheim noch am schönsten ist und man in gewohnter Sprache kommunizieren kann. > Jeden Monat dieselbe Scheisse von der Industrie. Gebt mir die angebichen > 42.000€ Butto (was nun wirklich ein Einstiegsgehalt ist) und ich fang > an. Aber nur wenn du Ingenieur, höchstens 25 Jahre alt, mit mindestens 35 Jahren Berufserfahrung, bist.
Gast
#2182511
Warmweiß schrieb: > Der Ingenieurmangel respektive Fachkräftemangel dürfte als die größte > Lüge in der Menschheitsgeschichte eingehen. Drunter machst du es auch nicht, gell?
Gast
#2182517
yannik schrieb: > Gleiches Geld für gleiche Arbeit ist ein Menschenrecht Labersack. Mach bitte die Tür zu. Von außen.
Gast
#2182551
Michael S. schrieb: > Ansgar schrieb: >> Ist denn durch das Arbeitnehmerfreizügigkeitsgesetz seit dem 1. Mai noch >> kein Ing. zu uns kommen der für ein lächerliches gehalt arbeiten will ? > Das wird wohl nur Eindruck auf Spargelstecher und Pflegerinnen haben. > Ingenieuere können rechnen im Gegensatz zum dummen Rest und wenn man > einheimisches Einkommen den einheimischen Lebenshaltungskosten > gegenüberstellt dann wird die Motivation hier rüber zu kommen gegen Null > tendieren, mal ganz abgesehen davon das es Daheim noch am schönsten ist > und man in gewohnter Sprache kommunizieren kann. > >> Jeden Monat dieselbe Scheisse von der Industrie. Gebt mir die angebichen >> 42.000€ Butto (was nun wirklich ein Einstiegsgehalt ist) und ich fang >> an. > > Aber nur wenn du Ingenieur, höchstens 25 Jahre alt, > mit mindestens 35 Jahren Berufserfahrung, bist. Nee ich bin 38 Jahre alt und hab viel zu spät studiert (Verfahrenstechnik) und bin jedesmal erheitert (noch ist es Erheiterung) wenn ich den lieben Personalern vorrechne was ich in meinen Alten Job als Heizungbauer (inkl. Überstunden) verdienen würde. Wenn man mir dann dasselbe Gehalt anbieten will kann ich da nur noch drüber lachen. Kann diesen BWLern mal einer erklären das man als Ing. mehr haben möchte als ein Geselle (Facharbeiter).
Ansgar schrieb: > Kann > diesen BWLern mal einer erklären das man als Ing. mehr haben möchte als > ein Geselle (Facharbeiter). Denen musst du das mit einer gestiegenen Produktivität und Wertschöpfung begreiflich machen, sonst verstehen die nur Bahnhof und dann halten die sich nur an ihre Branchenabsprachen.
Gast
#2182717
Ansgar schrieb: > meinen Alten Job > als Heizungbauer (inkl. Überstunden) verdienen würde. Wenn man mir dann > dasselbe Gehalt anbieten will kann ich da nur noch drüber lachen. Kann > diesen BWLern mal einer erklären das man als Ing. mehr haben möchte als > ein Geselle (Facharbeiter). Die BWLer wissen das, nur du willst ja etwas von denen, zur Zeit nicht andersrum. Du zahlst doch auch nicht den Listenpreis, wenn du ein neues Auto kaufen willst. Da lachst du eher den Verkäufer auch aus und gehst wieder. Wobei es öfter Sinn machen würde, lachend nach einem lachhaften Angebot eines Personalers raus zu gehen. Oder wie ein Bekannter mal gesagt hat, "Versuchen Sie es mal am Bahnhof, da gibt es billige Nummern". Die Variante, "Was rauchen Sie, das Zeug muss gut sein" gefällt mir da besser.
Gast
#2182970
Ansgar schrieb: > So langsam wird es nur noch lächerlich. > > http://forum.spiegel.de/showthread.php?t=35357 > > Wat ist jetzt eigentlich aus dieser IG-ING (Interessegmeinschaft der > Ingenieure geworden ?) > > mfg liest sich wie ne Führerweisung anno März 1945, der Führer ääähhhh die Wirtschaft mobilisiert die letzten Reserven ... . Vielleicht gibts ja bald den "Volksentwickler"?
Gast
#2183119
Ansgar schrieb: > So langsam wird es nur noch lächerlich. > > http://forum.spiegel.de/showthread.php?t=35357 > > Wat ist jetzt eigentlich aus dieser IG-ING (Interessegmeinschaft der > Ingenieure geworden ?) > > mfg Auffallend in diesem Artikel ist auch, dass hier nicht mehr von einem Fachkräftemangel die Rede ist, sondern nur von einem drohenden Fachkräftemangel. Das heisst, dass der Autor dieses Artikels indirekt einräumt, dass es momentan noch keinen echten Fachkräftemangel gibt. Aber soviel ich gehört habe, kann uns in Deutschland wegen den vorhersehbaren demographischen Verschiebungen (Geburtenstarke Jahrgänge gehen in den Altersruhestand und nur geburtenschwächere Jahrgänge rücken nach) in 5 Jahren tatsächlich ein echter Fachkräftemangel ins Haus stehen. Bis jetzt war das Fachkräftegenöle der Wirtschaft nur Jammern auf hohem Niveau. Ich bin mal gespannt, was die Firmenchefs in Deutschland sagen werden, wenn wir mal einen echten Fachkräftemangel haben. Dann müssten auch endlich mal wieder die Löhne der Arbeitnehmer etwas anziehen.
Gast
#2183299
Es sollen viele Migranten kommen. http://www.zeit.de/wirtschaft/2011-05/weise-bundesagentur-einwanderung
Gast
#2183352
Thomas1 schrieb: > Es sollen viele Migranten kommen. "Chef der Arbeitsagentur fordert zwei Millionen Zuwanderer" Also liebe Polen, Ungarn, ... kommt gefälligst nach Deutschland arbeiten! Wehe wenn nicht, sonst kommen wir (die Firmen) zu euch.
Ja, aber erst wenn die einheimischen Fachkräfte Jobs bekommen haben. Hat eigentlich in letzter Zeit mal einer was von Wilhelm Ferkes gehört? Ist so still von seiner Seite geworden.
Gast
#2183384
Ich schrieb: >Thomas1 schrieb: >> Es sollen viele Migranten kommen. > >"Chef der Arbeitsagentur fordert zwei Millionen Zuwanderer" Ja, da wären wir wieder bei der Sarrazin-Debatte. Wollen wir überhaupt eine Zuwanderung? Wenn ja, wer soll dann zu uns kommen? Sollten wir jeden aufnehmen, der zu uns kommt? Über solche Fragen sollte man mal nachdenken, bevor man solche Zahlen wie 2 Millionen Zuwanderer in den Raum wirft.
Gast
#2183448
Backflow schrieb im Beitrag #2183392:
> Der Arbeitsmarkt brauche qualifizierte Migranten.
Das ist doch das hüpfende Komma, was/wer ist qualifiziert?
Das reicht von der Anerkennung von Studienabschlüssen oder sonstigen
Ausbildungen bis hin zu den Deutschkenntnissen, speziell bei Fachkräften
in der Pflege.
Nebenbei ist der Fachkräftemangel oder das Generationenproblem kein rein
deutsches Problem.
Gast
#2183456
Backflow schrieb: >>Über solche Fragen sollte man mal nachdenken, bevor man solche Zahlen >>wie 2 Millionen Zuwanderer in den Raum wirft. > >Vielleicht solle man den Artikel auch mal lesen. Zumindest bis zum >zweiten Satz. > >"Bundesarbeitsagentur-Chef Frank-Jürgen Weise spricht sich für eine >stärkere Zuwanderung von Fachkräften aus. Der Arbeitsmarkt brauche >qualifizierte Migranten." > >Und dann denken. Was qualifiziert heisst, ist ein dehnbarer Begriff. Das kann alles, aber auch nichts heissen. Es ist völlig illusorisch zu glauben, dass in den nächsten Jahren 2 Millionen Migranten kämen, die alle mit deutschen Berufsabschluessen vergleichbare oder höherwertigere Berufsabschluesse vorweisen könnten. Man muss sich nur mal anschauen, wieviele IT-Experten Anfang der 2000er im Rahmen der IT-Green-Card der Schröder-Fischer-Regierung nach Deutschland gekommen sind. Das waren höchstens ein paar Hunderte.
Gast
#2183460
Backflow schrieb im Beitrag #2183392:
> Und dann denken.
Du vielleicht auch mal. Was ist qualifiziert für Herr Weise? Warum
schreit er rum, dass hier Ausländer reinkommen sollen? Qualifizierte
Ausländer können jetzt schon ohne Bedingungen kommen aus der EU und
Osteuropa; und der Rest der Welt, wenn sie einen Job mit 66.000 Euro
vorweisen können - für qualifzierte Fachkräfte ist das wohl in
Deutschland kein Problem, denn es herrscht ja angeblich
Fachkräftemangel.
In Wahrheit sollen nur die Gehaltsgrenze aufgehoben werden, es sollen
Lohndrücker reingeholt werden, die bei der nächsten Krise auf dem Amt
hocken. Der Herr Weise ist hochgradig korrupt und will sich ein schönes
fettes Pöstchen in der Industrie sichern, deshalb betreibt er
Wirtschaftsfaschistenlobby. Gleichzeitg wieder die Leier, dass die
Arbeitslosen den Gürtel enger schnallen müssen. Diesen Typen gefährden
das Gemeinwohl und den sozialen Frieden in Deutschland hochgradig, der
Typ gehört schnellsten exekutiert. Denn er bekommt die Fresse in und
unter den Straßen nicht eingeschlagen, dafür der gemeine Bürger und wohl
auch Backflow.
Die Zahl der Aufstocker nimmt immer mehr zu, die Kaufkraft geht durch
die Nichtanpassung der Löhne an die Inflation von Jahr zu Jahr zurück.
Wir werden in 10 Jahren Zustände hier haben wie in Griechenland heute,
wenn die Richtung beibehalten wird.
Martin schrieb: > Der Ingenieurmangel respektive Fachkräftemangel dürfte als die größte >> Lüge in der Menschheitsgeschichte eingehen. Ja, was ist eigentlich eine Fachkraft? a) ein Elektriker? b) ein Ingenieur der Absolvent ist und sich in alles einarbeiten könnte? c) ein erfahrener Entwickler mit vielfältigen Erfahrungen d) ein Spezialist der z.B. Experte auf nur einem schmalem Gebiet ist Diesen "Fachkräftemangel" gibt es nur für die richtige Fragestellung zu einer Zeit an einem Ort. Wenn ich z.B. folgendes sage: Ich will eine Firma gründen und benötige folgendes Personal: xyz - ich rekrutiere über das Gehalt weltweit die Leute die ich brauche und mache das (so wie die Amis) - so werde ich keinen Fachkräftemangel feststellen. Hab eich aber eine Firma welche ihre Produkte zu Preisen verkaufen muss die am Markt durchsetzbar sind, muss ich die Hauptkosten, die Lohnkosten limitieren. Logische Folge ist, das ich in dem Fall nur Leute bekomme die irgendwie nicht mobil sind z.B. wegen Haus und Familie welche diese Löhne mangels Alternative akzeptieren müssen. Das Ergebnis: Es gibt eine Menge x an Firmen die stellen für ihre Bedingungen einen Fachkräftemangel fest - andere Firmen nicht. Ich kann mir nicht vorstellen das z.B. Google einen Fachkräftemangel hat.
Ich schrieb: > Thomas1 schrieb: >> Es sollen viele Migranten kommen. > > "Chef der Arbeitsagentur fordert zwei Millionen Zuwanderer" > Ist doch klar, damit die Mitarbeiterzahl bei der Arbeitsagentur nicht wegen Arbeitsmangel reduziert werden muss. Ein Krankenhausleiter wünscht sich auch viel Blitzeis auf den Straßen...
Gast
#2183488
> Denn er bekommt die Fresse in und > unter den Straßen nicht eingeschlagen, dafür der gemeine Bürger und wohl > auch Backflow. ... ist schon ziemlich heftig ausgedrückt von dir aber Recht hast du trotzdem. Andererseits werden solche korrupte Menschen schon ihren Anteil an Behandlung vom gemeinen Pöbel vllt. irgendwannmal bekommen. In Griechenland herrscht mancherorts jetzt schon gewalttätige Räuberstimmung. Trotzdem pumpt unsere Regierung immer noch unsere Steuermilliarden in die korrupten Taschen der Griechenlandregierung, bis wir ebenfalls vor Totalbankrott stehen. Wenn dies tatsächlich eintritt dann wird es für die Gutsherren unseres Landes heißen: rete sich wer kann vor dem gemeinen Pöbel.
Gast
#2183500
Backflow schrieb: >>...der Schröder-Fischer-Regierung nach Deutschland gekommen sind. >>Das waren höchstens ein paar Hunderte. > >Also, was soll dann das Rumgeheule? Was heisst hier Rumgeheule? Ich kritisiere nur, dass einigen Leuten, insbesondere Leuten in den Führungsetagen einiger grosser deutscher Unternehmen und einigen Leuten in Spitzenämtern in Politik und Behörden, scheinbar ein bisschen der Realitätssinn abhanden gekommen ist. Sonst würden sie nicht mit solchen absurden Zahlen wie 2 Millionen ausländische Fachkräfte in den nächsten Jahren eine Medienkampagne für mehr Zuwanderung starten. Wenn wir einen jährlichen Wanderungssaldo von +100000 Personen (d.h. es kommen im Jahr 100000 Menschen mehr nach Deutschland als welche, die Deutschland verlassen) haben, ist das schon relativ viel. Noch mehr könnten wir gar nicht mehr verkraften. Lieber Backflow, bevor Du hier also anfängst klugzuscheissen, solltest Du Dich vielleicht mal ein bisschen besser über die Zuwanderungsproblematik informieren, anstatt andere Leute anonym hier in einem Forum anzugehen.
Angehender Dipl.-Inf. 3000 schrieb: > Wenn wir einen jährlichen Wanderungssaldo von > +100000 Personen (d.h. es kommen im Jahr 100000 Menschen mehr nach > Deutschland als welche, die Deutschland verlassen) haben, ist das schon > relativ viel. Noch mehr könnten wir gar nicht mehr verkraften. Das wird sich auch nicht ändern, egal an welchen Schrauben man dreht. Wir haben international einen Nachteil: Firmensprache ist Deutsch und Deutsch soll relativ schwer auf das notwendige Level zu erlernen sein. Das ist im Englischsprachigen Raum nicht so das Problem, man ist eben kein Muttersprachler. Aber mit gebrochenem Deutsch in einer Projektbesprechung in Deutschland - egal was man kann, man wird für einen Deppen gehalten.
Gast
#2183511
> Ist doch klar, damit die Mitarbeiterzahl bei der Arbeitsagentur nicht > wegen Arbeitsmangel reduziert werden muss. vollkommen richtig! Dieses Etwas, was sich als Chef der BA bezeichnet, hat bisher in seiner Tätigkeit als BA Chef nur die Mitarbeiteranzahl fast verdoppelt und sonst nichts gegen die Arbeitslosigkeit, was seine eigentliche Kernaufgabe ist, getan, ja sogar noch schlimmer, diese unnützen Mitarbeiter "vermitteln" nun Arbeitslose an Privatvermittlungfirmen, die ihrerseits Arbeitslose an Sklavenfirmen verteilen und dafür auch noch Vermittlungsgebühren, unsere Steuergelder, von der BA kassieren.
Mir ist auch unklar, weshalb der Chef der BA ein sehr hohes Gehalt bekommt. Die BA ist kein Unternehmen sondern sie setzt einfach nur Regeln um. Es ist eine ausführende Behörde. Doch der Chef tut so, als würde er selbst die Jobs schaffen. Jeden Monat gibt es ein großes Blitzlichtgewitter, wenn die neuesten Zahlen verkündet werden. So etwas ist einfach nur peinlich.
Gast
#2183537
Backflow schrieb im Beitrag #2183392: > "Bundesarbeitsagentur-Chef Frank-Jürgen Weise spricht sich für eine > stärkere Zuwanderung von Fachkräften aus. Der Arbeitsmarkt brauche > qualifizierte Migranten." Meinst du die wollen herkommen und für wenig Geld arbeiten im Hochsteuerland? Hochqualifizierte gehen da eher in andere Länder (UK, USA, OZ, NZ) und nicht nach D.
Gast
#2183567
Backflow schrieb: >>...solltest Du Dich vielleicht mal ein bisschen besser über die >>Zuwanderungsproblematik informieren, > >In der EU herrscht nun mal Freizügigkeit, auch wenn Dir das entgangen >sein sollte. Das ist mir bekannt. Aber Herr Weise kann mit seiner Forderung nach der Zuwanderung von 2 Millionen Fachkräften in den nächsten Jahren kaum oder nur zu einem sehr geringen Teil die Zuwanderung aus dem EU-Ausland gemeint haben. Nach der Aufhebung der Sperre der Freizügigkeit für Arbeitnehmer aus osteuropäischen EU-Staaten am 1.Mai 2011 werden in der nächsten Zeit ja maximal nur 100000 oder 200000 Arbeitnehmer aus Osteuropa in Deutschland erwartet. Und aus den übrigen EU-Staaten werden längst nicht so viele Fachkräfte wie aus Osteuropa in der nächsten Zeit in Deutschland erwartet. >>Das waren höchstens ein paar Hunderte. > >Also, warum sollten das jetzt auf einmal zwei Millionen werden? >>... anstatt andere Leute anonym hier in einem Forum anzugehen. > >Wie war noch mal Dein Name? Ich habe die Zahl von 2 Millionen nicht in die Welt gesetzt. Vielleicht fragst Du da mal Herrn Weise persönlich oder in der Pressestelle der Agentur für Arbeit nach.
Gast
#2183606
Backflow schrieb: >Vielleicht solltest Du nicht gleich über jedes Stöckchen (= >Zeitungsartikel über "angeblichen" Fachkräftemangel) springen. >Oder was war noch mal Dein eigentliches Problem? Die Online-Zeitung "Die Zeit" ist nicht irgendeine Zeitung und der Chef der Agentur für Arbeit Herr Weise ist auch nicht irgendeine Person. Also bleibt mir nichts anderes übrig, als diesen Mann und das, was er sagt, ernstzunehmen. Oder wie soll ich das sonst deiner Meinung nach sehen?
Gast
#2183610
> Meinst du die wollen herkommen und für wenig Geld arbeiten im > Hochsteuerland? Vorsicht! Unsere Hungerlöhne sind für die meisten Zuwanderer aus dem Osten immer noch über dem, was die in ihren Ländern als Höchstgehalt bezeichnen. Was Steuerland betrifft: Hab vor einigen Tagen Frontal21 geschaut, die haben Fälle aufgedeckt, wo Firmen hierzulande schon fertig ausgearbeitet fast Massenkündigungspläne in der Schublade haben, nur um Osteuropäer einzustellen, weil diese unter so eine Art Pseudowanderarbeiter-Status fallen und somit der Arbeitgeber viel weniger an Sozialversicherungskosten für diese Arbeiter zu tragen hat. Es ist wie im schlechten Film, die (Un)Menschen, namens Politiker, die von unseren Steuern leben, begraben mit ihren fast schon hochverratsähnlichen Machenschafften sowohl innene als auch außenpolitisch die eigenen Grundprinzipien der sozialen Marktwirtschaft. Taschen füllen um jeden Preis und sclimm genug, dass hierzulande schon weite Teile von diversen Berufsgruppen versklavt wurden, nein es müssen auch noch ausländische Sklaven impotiert werden, damit das eigene Volk vollständig ausblutet. Die aktuelle Situation erinnert sehr an Griechenlands Anfang des Untergangs vor etwa einem Jahrzehnt. Ein korrupter Staat, der sich bis heute durch Klientelpolitik hat vollständig herunterwirtschaften lassen, wo jetzt sogar Menschen bei Tag auf offener Straße durch Raub ums Leben kommen und debei ging es um einen Camcorder!!( vor einigen Tagen in den Nachrichten). Wie verzweifelt muss ein Mensch im 21. Jahrhundert sein, um einen anderen Menschen wegen eines Camcorders umzubringen? Ich denke nicht, dass der/die Räuber vor hatten Filme zu drehen, sondern sich eher von dem Erlös etwas Essen zu kaufen und das alles in Europa ohne Grenzen(im wahrsten Sinne!!)
Gast
#2183639
Alex R. schrieb: > Die aktuelle Situation erinnert sehr an Griechenlands Anfang des > > Untergangs vor..... Bist du der Bruder vom Ländle?
Gast
#2183646
Backflow schrieb: >>Oder wie soll ich das sonst deiner Meinung nach sehen? > >Es wäre viel wirkungsvoller das Geschwätz zu ignorieren, als ständig >eine Bühne bereit zu stellen. > >Wenn es Dir nur darum ging, Dich im Kreise von Gleichgesinnten >Hysterikern auszukotzen, auch gut. Wenn das Deine Meinung ist, dann kann und will ich Dir Deine Vorurteile nicht nehmen. Wenn manche Leute keine sachlichen Argumente mehr haben, dann werden sie halt ausfallend, so wie bei Dir jetzt. >>Wie verzweifelt muss ein Mensch im 21. Jahrhundert sein, >>um einen anderen Menschen wegen eines Camcorders umzubringen? > >Hoch lebe der Stammtisch. >...sondern sich eher von dem Erlös etwas Essen zu kaufen. > >Vielleicht wollte er auch seiner armen sterbenden Mutter ein Ständchen >vorspielen. >Oh mann.... Dieser Satz stammt nicht von mir, sondern vom User "Alex R.". Ob das mit dem Camcorder stimmt, kann ich auch nicht beurteilen.
Gast
#2183653
Marx W. schrieb:
> Bist du der Bruder vom Ländle?
Nein, wer ist das ???
Gast
#2183693
Alex R. schrieb: > Vorsicht! Unsere Hungerlöhne sind für die meisten Zuwanderer aus dem > Osten immer noch über dem, was die in ihren Ländern als Höchstgehalt > bezeichnen. So billig wollen sich Polen und Tchechen nicht abspeisen lassen. Die verdienen in ihrer Heimat sicher mehr.
Alex R. schrieb: >> Meinst du die wollen herkommen und für wenig Geld arbeiten im >> Hochsteuerland? > > Vorsicht! Unsere Hungerlöhne sind für die meisten Zuwanderer aus dem > Osten immer noch über dem, was die in ihren Ländern als Höchstgehalt > bezeichnen. Es bringt rein gar nichts, allein die Gehälter miteinander zu vergleichen. Das deutsche Gehalt muss man in Relation zu den deutschen Steuern, Abgaben und Lebenshaltungskosten sehen. Und das polnische, ungarische etc. entsprechend in Relation zu den Kosten in Polen, Ungarn etc.
Gast
#2183726
Alex R. schrieb: > Nein, wer ist das ??? Einer der seit Monaten das Ohr am Boden hat, und uns den Untergang des Arbeitsmarktes zum 1. Mai prophezeit. Also eine Art Endzeitprophet!
Mark Brandis schrieb: > Alex R. schrieb: >>> Meinst du die wollen herkommen und für wenig Geld arbeiten im >>> Hochsteuerland? >> >> Vorsicht! Unsere Hungerlöhne sind für die meisten Zuwanderer aus dem >> Osten immer noch über dem, was die in ihren Ländern als Höchstgehalt >> bezeichnen. > > Es bringt rein gar nichts, allein die Gehälter miteinander zu > vergleichen. Das deutsche Gehalt muss man in Relation zu den deutschen > Steuern, Abgaben und Lebenshaltungskosten sehen. Und das polnische, > ungarische etc. entsprechend in Relation zu den Kosten in Polen, Ungarn > etc. So isses. Dann relativiert sich das nämlich sehr schnell. Aber das wollen viele nicht hören, wenn sie über den bösen deutschen Staat schimpfen, der ihnen noch "die Wurst vom Brot" nimmt. Hmmm, da fällt mir ein: wer ist eigentlich dieser böse, böse "Staat"? ;-) Chris D.
Gast
#2183770
> Also eine Art Endzeitprophet!
Wow... ich und Endzeitprophet, fühle mich fast schon geschmeichelt:)
Nein, Spaß beiseite. Ich sehe zwar keinen Weltuntergang auf uns
zukommen,
aber bei derzeitiger Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt sehe ich für mich
als Jungstudenten der ET einfach keine Berufsperspektive mehr in DE. Mit
Hungergehalt und Sklavenverein werde ich mich jedenfalls nicht abspeisen
lassen und dann noch bei gleichzeitiger Förderung meinerseits der
Fettleibigkeit unserer Politiker. Lieber irgendwo auf Bahamas oder
Thailand als Barkeeper oder Strippenzieher für ein Paar Oaken schufften,
für die man aber dort, im Gegensatz zu Deutschland, noch einen
akzeptablen Gegenwert bekommt.
Mit den Griechen wollte ich nur darauf abzielen, dass wenn die
Klientelpolitik so weiter betrieben wird wie in den letzten Jahren, dass
DE ebenfalls so enden wird wie Griechenland.
Alex R. schrieb: > Mit den Griechen wollte ich nur darauf abzielen, dass wenn die > Klientelpolitik so weiter betrieben wird wie in den letzten Jahren, dass > DE ebenfalls so enden wird wie Griechenland. Das wäre verbotene Schlussfolgerung per Analogie. Solltest du schon gelernt haben. Man lernt ja auch daraus und weiß auch sehr genau was in G. schief gelaufen ist und erarbeitet ja jetzt Strategien um das zukünftig zu vermeiden. Fehler passieren immer, wichtig ist, das man daraus lernt.
Gast
#2183817
> Man lernt ja auch daraus und weiß auch sehr genau was in G. schief > gelaufen ist und erarbeitet ja jetzt Strategien um das zukünftig zu > vermeiden. Die Griechen scheinen dies jetzt erst verstanden zu haben, da hast du recht, nur die deutschen Politiker anscheinend überhaupt nicht. Die tun im Moment ihr Bestes, um die Lohnuntergrenze zu drücken, ganz nach den Wünschen der Industrie, Steuererleichterungen für Reiche und gleichgzeitig immer mehr Kürzungen und Abgaben bei den Ärmeren. In dieser Entwicklung sehe ich überhaupt keine Analogie und genau damit hat es in Griechenland ja damals auch angefangen! Anstatt die eigenen Arbeitslosen zu fairen Preisen zu beschäfftigen, werden ausländische Sklaven angeworben... ich bin einfach nur sprachlos! Ich bin mir sicher, dass dies nicht nur soziale sondern auch rassistische Konflikte schüren wird, wobei wir wieder bei Griechenland wären. Jeden Tag sehe ich bei REWE und im Bus den sogenannten REWE- / BUS-Service, Menschen in gelben Hemdchen, die zum 0-Tarif bei Privatunternehmen schufften, es sind wohl die 1-Euro Jobber. REWE profitiert nicht nur von der geleisteten Arbeit, sondern wird auch noch dafür von der BA bezahlt!, dass der Arbeiter dort arbeiten darf, also doppelter Gewinn für REWE und dreifacher Verlust für die BA und damit auch Steuerzahler, naja, hauptsache die Arbeitslosenzahl erscheint dann nicht mehr so hoch am Ende des Monats.
Gast
#2183822
Angehender Dipl.-Inf. 3000 schrieb: > Ich bin mal gespannt, was die Firmenchefs in Deutschland sagen > werden, wenn wir mal einen echten Fachkräftemangel haben. Die können mich mit 60 nach über 10 Jahren Hartz dann reaktivieren, wenn sie wollen. Aber nicht für Kuchen und nicht für Krümel, da soll sich bloß niemand nirgendwo was einbilden. Thomas1 schrieb: > Es sollen viele Migranten kommen. Ja, wo sind eigentlich diese Typen? Wir haben ja schon Mitte Mai. Lange nichts vom Erfolg dieser Sache mehr gehört. Diese Woche hat mich aber einer von einer Personalberatung tierisch belästigt, 3 Nachrichten in Xing hinterlassen, und täglich den AB voll gesabbert. Verdient wohl viel Geld damit. Ich bin aber an Automotive-Stellen im Raum S überhaupt nicht mehr interessiert, war da viel zu oft ohne Ergebnis, als zweiter Sieger, weiß auch wie das läuft, das ist bei mir verbrannt. Und wenn jemand die nicht freigegebene Telefonnummer in Xing ignoriert und übergeht, ist es für mich Respektlosigkeit. Da rühre ich mich sowieso keinen Millimeter mehr. Wenn es irgendwo plötzlich brennt, sich aber 3 Jahre keine Sau für mich interessiert, da ist es sowieso Essig. Ich stehe nicht mehr im Startloch, wie ein Hund, der das Stöckchen holen soll. Finden sie denn keine Osteuropäer, da wo das jetzt seit 1. Mai offen ist? Gibt es denn keine Chinesen und Inder mehr hier? Ich weiß, daß es diese Leute gibt, die auch ausgezeichnet gut sind. Die machen aber auch nicht alles für Kuchen und Krümel. Michael S. schrieb: > Hat eigentlich in letzter Zeit mal einer was von Wilhelm Ferkes gehört? > Ist so still von seiner Seite geworden. Ja, ich höchstpersönlich. Bin jetzt mal kurz nebenbei etwas rückfällig geworden hier im Berufsforum. Wenn ich nicht hier im Berufsforum bin, dann gelegentlich im Elektronikforum. Oder mal ganz ohne Internet mit den Tools und Entwicklungsdingen am PC beschäftigt. Oder mit dem Lötkolben und Bauteilen. Habe nicht jeden Tag Mumm auf die Arbeitsmarkt-Kacke, beschäftige mich mal wieder vertieft mit Elektronik, um am Ball zu bleiben. Nicht um für potentielle AG die fachlichen Bedingungen besser zu erfüllen, sondern rein für mich selbst. Ich muß hier mal wieder anständige vollständige (anspruchsvolle) Bastelprojekte für mich durchziehen lernen. Damit aus mir doch noch was wird. ;-) Michael K-punkt schrieb: > Ein Krankenhausleiter wünscht sich auch viel Blitzeis auf den Straßen... Ooch, die kommen schon auf ihre Kosten: Weihnachten, Sylvester, Skiurlaube, Fastnacht, wenn die Motorrad-Saison beginnt, Nebel, Massenkarambolagen, etc., pp.. Das macht doch 10% Beschäftigung im Jahr und 1000% Auslastung. Also Vollauslastung. Gesundheitswesen und Beerdigungen haben sowieso immer Konjunktur. Da wird nicht in der Krise gefeuert, wie bei Ingenieuren.
Gast
#2183836
Ich hab die Schnüss so voll, bevor ich in diesem Tränental ersaufe, gehe ich lieber weg aus Deutschland nach Afrika, da ist jetzt viel Platz, weil das boatpeople jetzt auf Lampedusa hockt und auf eure Arbeitsplätze schielt.
Gast
#2183866
Chris D. schrieb: > Mark Brandis schrieb: >> Alex R. schrieb: >>>> Meinst du die wollen herkommen und für wenig Geld arbeiten im >>>> Hochsteuerland? >>> Vorsicht! Unsere Hungerlöhne sind für die meisten Zuwanderer aus dem >>> Osten immer noch über dem, was die in ihren Ländern als Höchstgehalt >>> bezeichnen. >> Es bringt rein gar nichts, allein die Gehälter miteinander zu >> vergleichen. Das deutsche Gehalt muss man in Relation zu den deutschen >> Steuern, Abgaben und Lebenshaltungskosten sehen. Und das polnische, >> ungarische etc. entsprechend in Relation zu den Kosten in Polen, Ungarn >> etc. > So isses. Dann relativiert sich das nämlich sehr schnell. Es relativiert sich auch dadurch, dass nicht alle deutschen Regelstudienzeit-Absolventen mit 1.0 (bis 1.3) auf dem Diplom-/Bachelor-/Master-Abschlusszeugnis gleich in die USA/Kanada/usw. gehen. Man steht halt doch zu seinen heimatlichen Gefilden und in der Muttersprache sprechen ist halt irgendwie doch am schönsten. Und das sage ich als ein Deutscher der gerade in Österreich/Linz ist und den Umzug aus dem südlichen Hamburg auf sich genommen hat. Ich habe das getan, weil die Krise mich hierher gespült hat und ja, ich werde auch irgendwann wieder zurückgehen, auch wenn ich mir den Fachkräfteschwachsinn hier bei Google-News antun kann/muss. Und es ändert auch nichts daran, dass Idioten die das Privileg (oder eher Glück) hatten nicht von der Krise betroffen zu sein, mich immer fragen: -Welche Krise? -Warum bist du entlassen worden? -Wieso hast du keinen Job bekommen?
Gast
#2183959
Nicht zanken, auch wenn es unterhaltsam ist. Das Thema heisst; "Es geht wieder los: Fachkräftemangel"
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#2183999
Alex R. schrieb im Beitrag #2183910: > Wieso?? WILHELM FERKES MACHT ES GENAU RICHTIG, er verkauft sich nicht > wie eine Industriehur.! > Für Hungergehälter, wie diese aktuell für Ingenieure angeboten werden, > hätte man nicht studieren müssen und sich gleich als Hur. am Bahnhof > verkaufen können und selbst dann hätte man mehr davon. Gut, 2009 war echt hart, aber momentan könnte es für Ingenieur doch nicht besser laufen. Wer als Berufseinsteiger für weniger als 43.000€/a einsteigt oder bei einer Zeitarbeitsfirma anheuert hat entweder massive fachliche oder persönliche Defizite oder ist so auf eine Region fixiert, dass er beim Job und Gehalt keine Wünsche mehr anmelden kann. Wenn ich mir überlege wie viele Pfeifen wir in den letzten 12 Monaten angeheuert haben, dann wird mir ganz schwummrig. Der überwiegende Teil der deutschen Industrie sitzt halt in der Provinz und lieber eine umzugswillige Null anheuern als die Arbeit liegen lassen - auch auf die Gefahr hin, dass sie weg sind sobald sie produktiv arbeiten können. Mal ganz im Ernst, so nach dem zweiten Seidla auf'm Samstag Abend, wer als Ing. unter der Woche vor 18:00 Zeit hat in Foren rumzuheulen und latent nationalistische Töne anzuschlagen, dem ist wahrscheinlich nicht mehr zu helfen. > Wenn wir mehr Menschen wie Wilhelm Ferkes hätten, dann würde die > Industrie aber ganz schnell und sachte nach der Pfeife der Arbeitnehmer > tanzen, denn das hieße dann entweder Ingenieure für faire Gehälter > einstellen oder die ganze Bude gleich schließen. Absoluter Käse, wenn wir den Job nicht machen, dann eben die Panflötenspieler aus der Fußgängerzone. Es wird sich immer jemand finden lassen der den Job mindestens genauso gut erledigt. Man muss sich den Blick für die Realität bewahren.
Gast
#2184025
Alex R. schrieb im Beitrag #2183910: > Wenn wir mehr Menschen wie Wilhelm Ferkes hätten, dann würde die > Industrie aber ganz schnell und sachte nach der Pfeife der Arbeitnehmer > tanzen, denn das hieße dann entweder Ingenieure für faire Gehälter > einstellen oder die ganze Bude gleich schließen. Oder ihre Sachen packen und sich nach Osteuropa verlagern, bzw. sich entsprechend billigere, ausländische Mitarbeiter zulegen. Alex R. schrieb im Beitrag #2183910: > Für Hungergehälter, wie diese aktuell für Ingenieure angeboten werden, > hätte man nicht studieren müssen und sich gleich als Hur. am Bahnhof > verkaufen können und selbst dann hätte man mehr davon. Nun, damit diskriminierst Du, meiner Meinung nach, direkt jede Prostituierte. Diskriminierung gehört nicht in dieses Forum. Ich denke nicht, das die Meisten dieser Frauen "Spass" an ihrem Job haben und vorallem denke ich nicht, das diese Berufswahl freiwillig war. Ebenso ist es mit den Hungerlöhnen. Diese Art der Anstellung unter solchen Konditionen verstehe ich mehr als "Zwangsarbeit" um irgendwie über die Runden zu kommen. Niemand macht so etwas freiwillig. Vor allem dann nicht, wenn er bereits Kinder hat und dementsprechend eine hohe Verantwortung zu tragen hat. Beschuldige also bitte nicht direkt oder indirekt die Leute die am Ende in den sauren Apfel beißen und sagen müssen, er würde auch noch süß schmecken. Überdenke deswegen doch bitte nochmal deine Einstellung. Diese Auslegung soll nicht negativ gemeint sein. Betrachte sie lieber als konstruktive Kritik. Ich schrieb: > Nicht zanken, auch wenn es unterhaltsam ist. > Das Thema heisst; "Es geht wieder los: Fachkräftemangel" Das sehe ich auch so. Bitte nicht Zanken. Uns alle hier im Forum, das sich als das größte Forum für Elektronikentwickler darstellt, verbindet doch die Leidenschaft und die Affinität bezüglich der Elektrotechnik. Auf uns wird doch von außen schon genug herumgehackt. Hat uns das System schon so verbittern lassen, das wir nun auch noch einen Bruderkrieg vom Zaun brechen? ??? schrieb: > oder bei einer Zeitarbeitsfirma anheuert hat entweder massive > fachliche oder persönliche Defizite oder ist so auf eine Region fixiert, > dass er beim Job und Gehalt keine Wünsche mehr anmelden kann. Ich besitze eine sehr gute Berufsausbildung und einen guten Bachelorabschluss. Trotzdem bin ich nicht der Meinung, sonderlich gut zu sein oder etwas zu können. Mir fehlt eben die Erfahrung. Die Einschreibung zum Masterstudium war schon fast ausgefüllt, als plötzlich eine Berufsunfähigkeit in meiner Familie auftrat. Ich bin dazu gezwungen worden, mich mit einem Abschluss, den ich nie haben wollte ins Arbeitsleben zu begeben um meiner Familie finanzielle Unterstützung zukommen zu lassen. Dadurch das ich wegen eventuellen Notfällen ortsgebunden bin und auch Angst vor einer sozialen Isolation, die bei einem Umzug auftreten kann, habe, habe ich nur Regional nach Jobs gesucht und bin letztendlich -notgezwungen- in die Zeitarbeit eingetreten. Was sagst du dazu?
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#2184045
Zuckerle schrieb im Beitrag #2183971: > Dies ist nicht mein Stil. Ich gehe eben zweimal pro Woche mit meiner > Familie gut essen ins Restaurant, nicht in die Eisenbahnerkantine vom > AW-Trier für 1,80 Euro und wenn ich mir beim ALDI eine Tube Senf, > natürlich im Sonderangebot, kaufe fahre ich mit einem Fahrzeug eines > Herstellers aus dem Großraum Stuttgart vor und nicht mit dem Radl. > > Für diesen Unterschied gehe ich arbeiten. Oh, da hat jemand das krankhafte Bedürfnis, seinen Erfolg zur Schau zu stellen. Ich verdienen nicht schlecht, obwohl ich noch keine drei Jahre im Beruf bin. Ich fahre trotzdem Fahrrad, weil das Geld nicht für Statussymbole hinauswerfen will. Sind Sie neureich oder sowas, oder ein potenzieller Pleitekandidat mit Konsumkrediten, warum Sie mit dem geleasten Benz vorfahren?
Gast
#2184048
quadral schrieb: > Dadurch das ich wegen eventuellen Notfällen > ortsgebunden bin und auch Angst vor einer sozialen Isolation, die bei > einem Umzug auftreten kann, habe, habe ich nur Regional nach Jobs > gesucht und bin letztendlich -notgezwungen- in die Zeitarbeit > eingetreten. > Was sagst du dazu? Was soll ich dazu sagen? Du bestätigst alles was ich zuvor geschrieben habe. Wenn ich in ähnlicher Weise an meine Heimat gebunden wäre, dann müsste ich wesentlich länger für deutlich weniger Geld arbeiten. Tarifgehalt, bezahlte Überstunden - das hätte ich mir alles schenken können. Entweder Projektarbeit bei einem Dienstleister oder knüppeln in irgendeiner Hinterhofklitsche. Soll ich jetzt so lange meine Arbeit niederlegen bis die deutsche Industrie flächendeckend in jedem noch kleinem Kaff jedem Ing. einen Job anbietet?
Gast
#2184049
??? schrieb: > Wer als Berufseinsteiger für weniger als 43.000€/a > einsteigt oder bei einer Zeitarbeitsfirma anheuert hat entweder massive > fachliche oder persönliche Defizite oder ist so auf eine Region fixiert, > dass er beim Job und Gehalt keine Wünsche mehr anmelden kann. Die Situation sieht deutlich besser aus als 2009, keine Frage. Leider ist der Arbeitsmarkt noch zeitarbeitsverseucht, Tendenz besser werdend. Leider sind die in der Krise entlassenen Ings ggf. auf solche besch..eidene Jobs bei den Dienstleistern angewiesen, um wieder in den Markt zu kommen. @???, bist du für deinen ersten Job umgezogen?
Gast
#2184063
Ja, das bin ich. Obwohl ich ein sehr heimatverbundener Mensch bin. Der Plan war eigentlich ein paar Jahre Berufserfahrung zu sammeln und dann mal wieder zurück zu gehen. Das würde ich immer noch gerne, aber die Lage gibt es nicht her. Entweder Zeitarbeit oder Frickelbude. Ersteres ist mir nach der frisch überstandenen Krise (war meine erste ;-) ) zu unsicher und auf letzteres habe ich keinen Bock. Dafür habe ich mich nicht 5 Jahre an der TU krumm gemacht.
Gast
#2184066
da fehlt ein @ich
Gast
#2184074
??? schrieb: > Ja, das bin ich. Obwohl ich ein sehr heimatverbundener Mensch bin. Der > Plan war eigentlich ein paar Jahre Berufserfahrung zu sammeln und dann > mal wieder zurück zu gehen. Das würde ich immer noch gerne, aber die > Lage gibt es nicht her. Entweder Zeitarbeit oder Frickelbude. Ersteres > ist mir nach der frisch überstandenen Krise (war meine erste ;-) ) zu > unsicher und auf letzteres habe ich keinen Bock. Es ist auch davon abhängig, was man studiert hat. Zur falschen Zeit fertig und man hat verloren. Eine gewissen Mobilität sollte man mitbringen, den passenden Job gibt es selten um die Ecke. Aber du schreibst ja auch, dass du heimatnah nichts passendes findest, die Lage gibt es (trotz Fachkräftemangel) nicht her. Bei den diversen Zeitarbeitsfirmen muss man eh mind. bundesweit verfügbar sein, selbst wenn man ortsnah eingestellt wird. Also keine echte Alternative, um wieder heimatnah zu arbeiten, von der Bezahlung mal ganz abgesehen.
Gast
#2184077
??? schrieb: > Was soll ich dazu sagen? Du bestätigst alles was ich zuvor geschrieben > habe. Ich habe Deinen Kommentar durch die alleinige Wahl des Wortes "fixiert" als abwertend empfunden, da ich wohl offensichtlich "fixiert" als "freiwillig Einschränkung" interprätiert habe. Hättest Du nun allerdings statt "fixiert" "gebunden" geschrieben, hätte ich dem zustimmen können. Ich entschuldige mich für das Missverständnis.
Gast
#2184093
@ quadral: > Prostituierte .. das diese Berufswahl nicht freiwillig war. Jeder entscheidet selbst über seine eigene Berufswahl, das gilt gleichermaßen für Prostituierte und für Ingenieure! Die Zeiten, als Zuhälter Frauen für etwas gezwungen hatten, die sind schon längst vorbei. Prostitution in DE ist ein Milliardengeschäft und so abwertend wie du mich bei diesem Thema oben verstanden hattest, so war das meinerseits auch nicht gemeint. Notfallsituationen ist das eine, irgendwelche Arsc.lö.... vom Amt, die meinen man MUSS für Hungergehalt in einer Sklavenbude schuften ist etwas ganz anderes und darauf habe ich ebenfalls mit meiner Aussage von oben abgezielt. @ ??? > Absoluter Käse, > wenn wir den Job nicht machen, dann eben die Panflötenspieler aus der > Fußgängerzone. > Es wird sich immer jemand finden lassen der den Job > mindestens genauso gut erledigt. Man muss sich den Blick für die > Realität bewahren. Bist du wirklich der Überzeugung, dass jeder Panflötenspieler aus der Fußgängerzone Ingenieursarbeit leisten kann, ohne vorher irgendetwas Lerntechnisches wie Studium durlaufen zu haben? Wenn dies so wäre, dann würden die heutigen Ingenieure für 7,5Euro/Std. arbeiten und alle wären auch noch zufrieden. Meine Realität habe ich noch komplett bei mir. Ich bleibe bei meinem Standpunkt, lieber zu Hause sitzen und Bücher lesen, als jeden Tag in einer Sklavenbude als Arbeiter dritter Klasse zu schuften und am Ende des Monats nichts davon haben!
Gast
#2184122
Unglaublicher schrieb im Beitrag #2183882: > Ist ja wohl eine Frechheit sondersgleichen! > Dann bedanke dich doch wenigstens auch mal hier dafür, dass alle > fleißigen Menschen in Deutschland dein Leben bisher ermöglicht haben. Was bist du denn für einer? Was willst du mir damit sagen? Ich stand schon 25 Jahre lang im Beruf. In der Hire- und Fire-Gesellschaft ist das doch schon mal was. Habe immer auch auf eigene Kosten gekämpft, mich zu verbessern. > Hoffe, dein Sofa vorm Fernseher ist noch nicht zu arg durchgewetzt. Noch nicht ganz. Ich habe bei der Anschaffung auf ein Material geachtet, was nicht so schnell durchwetzt. Und daß es besonders bequem ist. Es hält mich noch bis 35 Jahre nach der Rente aus. @dagger: Meine Hochachtung! Von Hamburg nach Österreich! Alex R. schrieb im Beitrag #2183910: > Wieso?? WILHELM FERKES MACHT ES GENAU RICHTIG, er verkauft sich nicht > wie eine Industriehur.! Exakt! Hure wäre ich als Frau, bin aber Mann. Also: Nixda!!! Schwänze, lutschen, die auch noch nach Scheiße schmecken, mag ich nicht so. Sollen sich alle was malen. Zuckerle schrieb im Beitrag #2183971: > Wenn ich mich beim Sklavenhändler nicht außbeuten lassen will, was ich > übrigens auch nicht tue und was ich nachvollziehen kann , stelle ich was > anderes auf die Beine. Allerdings. Daran orientiere ich mich gerade. Aber es ist nicht einfach mit Aufbruchstimmung, wie in der Nachkriegszeit, wo noch alles und jedes möglich war, und kein brutaler Verdrängungswettbewerb herrschte. Zuckerle schrieb im Beitrag #2183971: > die Eisenbahnerkantine vom > AW-Trier für 1,80 Euro und wenn ich mir beim ALDI eine Tube Senf, > natürlich im Sonderangebot, kaufe fahre ich mit einem Fahrzeug Die Eisenbahnkantine am Gladbacher Wall in Köln war ganz nett. Da frühstückten wir zeitweise. Da verirrte sich auch kaum ein normaler Bürger. Wirklich, ein Geheimtipp. Der ergab sich nur durch Mundpropaganda. Ich bin auch Fan von deftigem Linseneintopf, weniger von Kaviar.
Gast
#2184123
Alex R. schrieb: > Jeder entscheidet selbst über seine eigene Berufswahl, das gilt > gleichermaßen für Prostituierte und für Ingenieure! Die Zeiten, als > Zuhälter Frauen für etwas gezwungen hatten, die sind schon längst > vorbei. Prostitution in DE ist ein Milliardengeschäft und so abwertend > wie du mich bei diesem Thema oben verstanden hattest, so war das > meinerseits auch nicht gemeint. > Notfallsituationen ist das eine, irgendwelche Arsc.lö.... vom Amt, die > meinen man MUSS für Hungergehalt in einer Sklavenbude schuften ist etwas > ganz anderes und darauf habe ich ebenfalls mit meiner Aussage von oben > abgezielt. Ich glaube, das Du meine eigentliche Aussage nicht richtig erkannt hast. Ich habe nicht davon gesprochen, das Prostituierte von Zuhältern oder Ingenieure vom Rektal-Amt in solche Jobs gezwungen werden, sondern sie oftmals aufgrund von Auswegslosigkeit notgedrungen diesem Metier nachgehen müsssen. Auch wenn die reinen Lebensumstände sie dazu zwingen. Eine wirkliche Wahl ist das nicht, sondern wie schon gesagt "Zwangsarbeit". Außerdem ging es nicht um irgendwelche Notfallsituationen, sondern um den (beispielshaften) 45-jährigen Familienvater, dessen Job wegrationalisiert wurde oder dessen Betrieb wegen der letzten Krise den Bordstein hochgeklappt hat und der jetzt ums verrecken jeden Drecksjob annehmen muss, der ihm mehr als H4 bringt (Das kann jeden von uns betreffen! Ebeso wie der plötzliche Pflegefall!). Soll der jetzt aus Protest an seiner Lage zuhause bleiben und warten bis das Unternehmen ihn anbettelt wieder zurück zu kommen? Und wenn Du der Meinug bist, das diejenigen, die aus Protest nicht jeden Drecksjob annehmen, richtig handeln, dann muss ich doch von der Logik her davon ausgehen, das diejenigen, die tatsächlich jeden Drecksjob annehmen (müssen) falsch handeln, da sie doch -Der objektiven Interprätation Deiner Aussage nach- genau damit für die Verbreitung der Drecksjobs sorgen. Klar, wenn man jung ist und keine Verpflichtungen hat, ist das alles ganz einfach. Koffer packen und weiter zieht die Karawane. Was aber, wenn man schon ein paar Jahre lang einen Kredit für ein Haus abzahlt? Einfach mal das zukünftige Heim wegwerfen und sonstwo neu anfangen? Was wenn man im Pflegefall auch mal beim Wochenendeinkauf helfen muss? Genau diese Leute sind die gearschten, die sich jedem arschigen Drecksjob um den Hals werfen müssen und die statt unterstützt, auch noch bis zum letzten Tropfen ausgepresst werden.
Alex R. schrieb im Beitrag #2183910:
> Für Hungergehälter, wie diese aktuell für Ingenieure angeboten werden
Weiß nicht, was du immer mit deinen "Hungergehältern" hast. Selbst von
dem was ein Dienstleister zahlt kann man sich richtig satt essen, ein
Auto fahren und die Miete bezahlen. Eine goldene Nase verdient man sich
nicht, das stimmt schon, aber zwischen Reichtum und Luxus auf der einen
Seite und einem "Hungergehalt" auf der anderen sind dann doch noch
etliche Abstufungen.
Gast
#2184149
@ Mark Brandis Joah, hast ja Recht, falsche Wortwahl von mir, sollte wohl eher heißen: Für Ingenieurstätigkeit nicht angemessene Entlohnung.
Gast
#2184270
Höhere Löhne sollen doch machbar sein. http://www.focus.de/finanzen/news/konjunktur/tid-22314/wirtschaftswachstum-hoehere-loehne-sind-unumgaenglich_aid_627044.html
Gast
#2184380
Zuckerle schrieb im Beitrag #2184169: > Wozu! > > Bin doch nicht das Sozialamt! Nen Versuch wars wert :-D. Zuckerle schrieb im Beitrag #2184169: > Außerdem habe ich selber eine Tochter im heiratsfähigen Alter. Währe > vielleicht was für dich, da mußt du aber schon Kohle mitbringen und > mindestens ein Fahrzeug aus Bayern fahren. Ach ja, Tennis spielen und > etwas Golf währe auch nicht schlecht. Ich starte jetzt einfach noch mal einen :-D. Aufgeben war noch nie so mein Ding :-D. Fahrzeug aus Bayern... Lässt sich machen. Nen alten 3er gibts ja schon für 4000€. Kohle mitbringen... Solange es sich nur um Grillkohle handelt, kann ich damit dienlich sein. Tennis habe ich mal gespielt, bin dann aber auf Squash umgestiegen. Golf spielen... Auch schon mal gemacht. War da aber ziemlich scheiße drinne. Zuckerle schrieb im Beitrag #2184169: > Fahrzeug aus Rüsselsheim, 12 Jahre alt und Fußballspielen in der > dörflichen > Fußballmannschaft, Konto bei der Sparda-Bank kommt da nicht so an. Fahrzeug aus Rüsselsheim... Da fahr ich dann doch lieber Fahrrad... Fussball... Bin eher so der Motorsport Fan. 12 Jahre alt... Dann wäre ich wohl: 1. Hochbegabt (abgeschlossenes Studium). 2. Nichts für deine Tochter im heiratsfähigen Alter. Sparda-Bank... Da habe ich mein Konto jedenfalls nicht. Spass beiseite. Zuckerle schrieb im Beitrag #2184059: > Ich werfe mein Geld gerne für Statussymbole aus dem Fenster weil ich > genug > davon habe und weil ich gerne grüne Gesichter sehe. Einige habe ich > schon gesehen, einige werde ich noch sehen. Sogar hier im Forum sind die > anzutrffen. Wieso brauchst Du denn die grünen Gesichter überhaupt? Was bringt Dir den Dein toller BMW der 20l/100km frisst denn noch so außer prestige?
Gast
#2184401
Wie wahrscheinlich mag es wohl sein, dass jemand der an jedem Tag in der Woche fast rund um die Uhr Zeit hat online von seinen Statussymbolen zu prahlen diese auch wirklich besitzt?
